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	<title>Land &amp; Leute - Seminar Arkaden</title>
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	<description>SAP, IT und BWL Kurse und Seminare für Firmen und Privatpersonen</description>
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	<title>Land &amp; Leute - Seminar Arkaden</title>
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	<item>
		<title>Digitalisierte virtuelle Eindrücke zu Metropolen der Welt und ausgewählte Reiseziele &#8211; Malaysia, Georg Town (Penang)</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/digitalisierte-virtuelle-eindruecke-zu-metropolen-der-welt-und-ausgewaehlte-reiseziele-malaysia-georg-town-penang-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jul 2023 11:21:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur & Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Land & Leute]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ihr Lust und Zeit habt, schaut Euch heute den dritten Teil (Tag 6 der Reise), auf unserem YouTube-Kanal an. Heute wird uns unsere Besichtigungstour in Malaysia in Form der Tagesbesichtigung auf der Insel Penang mit dem Tropical Spice Garden, den Cameron Highlands u.a. Sehensw&#252;rdigkeiten f&#252;hren.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<h4 class="wp-block-heading"><span class="yt-core-attributed-string yt-core-attributed-string--white-space-pre-wrap" role="text"><span class="yt-core-attributed-string--link-inherit-color">Hallo an die Abonnenten und Betrachter meines Seminararkaden-TIAG24 – YouTube-Kanals,&nbsp;</span></span></h4>



<p><span class="yt-core-attributed-string yt-core-attributed-string--white-space-pre-wrap" role="text"><span class="yt-core-attributed-string--link-inherit-color">wie ich Euch in meinen Begleitworten auf unseren YouTube-Kanal zu Beginn von unseren Reiseberichten zum Thema „Digitalisierte virtuelle Eindrücke zu Metropolen der Welt und ausgewählte Reiseziele“ den 1. Teil „FStory 2023 02 08 Singapur Malaysia EgUPe Tg 1 u 2 VT2a1 YouTube Lz36 09“ und den 2. Teil FStory_2023-02-11_Singapur_Malaysia_EgUPe_Tg 5a_YouTu_VT2a4_Lz21-48 bereits vorgestellt habe, will ich Euch nun an unseren Erlebnissen im 3. Teil FStory_2023-02-12_Singapur_Malaysia_EgUPe_Tg 6a_YouTu_VT2a5_Lz17-58 (s. a. den Link <a href="https://www.youtube.com/watch?v=FkU5dPCQVa4">YouTube SeminarArkaden &#8211; TIAG24 &#8211; YouTube</a>) teilhaben lassen. </span></span></p>



<span id="more-9281"></span>



<p><span class="yt-core-attributed-string yt-core-attributed-string--white-space-pre-wrap" role="text"><span class="yt-core-attributed-string--link-inherit-color">Wenn ihr Lust und Zeit habt, schaut Euch heute den Teil mit Tag 6 der Reise, auf unserem YouTube-Kanal an. Heute wird uns unsere Besichtigungstour in Malaysia in Form der Tagesbesichtigung auf der Insel Penang in den Tropical Spice Garden, den Cameron Highlands u.a. Sehenswürdigkeiten führen. </span></span></p>



<p><span class="yt-core-attributed-string yt-core-attributed-string--white-space-pre-wrap" role="text"><span class="yt-core-attributed-string--link-inherit-color">Viel Spaß wünscht Euch Klaus-Peter Egelkraut von <a href="https://tiag24.de/">TIAG24</a>, einem Kanal der <a href="https://www.seminararkaden.de/bildungsangebote/lernen-nach-mass/">Seminararkaden.</a>&nbsp;</span></span></p>



<p><span class="yt-core-attributed-string yt-core-attributed-string--white-space-pre-wrap" role="text"><span class="yt-core-attributed-string--link-inherit-color"><strong>P.S.:</strong> Ich werde hier auch meine weiteren Reiseberichte wie z.B. die Reise über den Osten der USA und Kanada und die geplante Kuba-Inselrundfahrt, die Donauflussfahrt bis ins Donaudelta u.a. Erlebnisse in zyklischen Abständen veröffentlichen.</span></span></p>



<p><span class="yt-core-attributed-string yt-core-attributed-string--white-space-pre-wrap" role="text"><span class="yt-core-attributed-string--link-inherit-color">Über ein Abonnieren meines YouTube-Kanals würde ich mich freuen, damit ihr dann nichts mehr verpasst.</span></span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Erlebnisbericht von der Amateur-Schachweltmeisterschaft 2019 auf Rhodos</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/erlebnisbericht-von-der-amateur-schachweltmeisterschaft-2019-auf-rhodos/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 May 2019 14:15:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Land & Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Sport & Hobby]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.seminararkaden.de/magazin/?p=8470</guid>

					<description><![CDATA[<p>Peter Naumann berichtet &#252;ber seine Teilnahme bei der Amateur-Schach-Meisterschaft auf Rhodos in Griechenland</p>
<p>The post <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/erlebnisbericht-von-der-amateur-schachweltmeisterschaft-2019-auf-rhodos/">Erlebnisbericht von der Amateur-Schachweltmeisterschaft 2019 auf Rhodos</a> appeared first on <a href="https://www.seminararkaden.de">Seminar Arkaden</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach unseren zwei Teilnahmen an der Amateur-Schachweltmeisterschaft 2017 und 2018 in Kos, erfüllten meine Frau und ich uns den Wunsch, auch in diesem Jahr an diesem tollen Event teilzunehmen. <span id="more-8470"></span><br />
Es erwies sich als nicht einfach, einen passenden Direktflug nach Rhodos zu buchen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft" src="https://www.seminararkaden.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/ACO-Rhodos.jpg" alt="Ankündigung der Amateur-Schach-Weltmeisterschaft_2019_Rhodos" width="300" height="208" hspace="20" />Am Donnerstag den 18. April, startete dann aber unser Direktflug, bei herrlichstem Wetter, von Leipzig nach Rhodos.<br />
Nach 3 Stunden, Landung auf der griechischen Insel, bei kühlerem Wetter, ab ins Taxi, um nach 20 Minuten im 5-Sterne-Hotel „Sheraton Rhodes Resort“ empfangen zu werden.<br />
Dieses Hotel begeistert durch seine Lage direkt am Mittelmeer, mit hoteleigenem, leider direkt an der Straße gelegenem Strand und den überfreundlichen Mitarbeitern. Nur für die „Chess Player“ bot das Hotel während der Zeit des Turniers Vollverpflegung an. Es war schon eine Herausforderung für das Hotel, die 280 aktiven Schachspieler und ihre Begleitpersonen aus 28 Ländern zu beherbergen.</p>
<p style="text-align: left;">Bis zum scharfen Start des Turniers hatten wir noch 2 Tage Zeit,<img decoding="async" class="alignright" src="https://www.seminararkaden.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/Altstadt-Rhodos-3.jpg" width="211" height="319" /> leider zeigte sich das Wetter von seiner unfreundlichen Seite. Die Pools und der Strand blieben ungenutzt, wir besuchten, mit einem befreundeten Ehepaar aus Berlin, den Hafen und die Altstadt von Rhodos. Beim Hafenbummel stießen wir auf eine kleine Rundfahrtbahn, die wir gern nutzten, um uns einen größeren Eindruck von der Hauptstadt Rhodos zu verschaffen. Danach besuchten wir die imposante Altstadt. Neben den historischen Wahrzeichen, gibt es zahlreiche Geschäfte, Verkaufsstände und attraktive Tavernen. Einer wollten wir nicht widerstehen, und ließen uns typisch griechisch verwöhnen.</p>
<p style="text-align: left;">Am Samstagabend wurden alle Schachspieler bei der offiziellen Anmeldung mit Begrüßungsdrink vom Organisationsteam der ACO (Amateur Chess Organization) herzlich begrüßt. Das bewährte Team bestand  aus den Herren Lothar Hirneise (Cheforganisator), mit seinen Söhnen IM Tobias sowie FM Jens und dem GM Falko Bindrich. <img decoding="async" class="alignleft" style="border-width: dotted; margin: 20px 30px 20px 30px;" src="https://www.seminararkaden.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/OrgTeam-ACO.jpg" alt="" width="300" height="200" hspace="20" />Um es vorwegzunehmen, dieses Team hat eine super Arbeit geleistet.<br />
Am nächsten Morgen pünktlich 10:00 Uhr startete die erste Runde, der in sieben Gruppen (A-G) nach ELO-Wertzahl gesetzten Spieler. Die Gruppen kämpften in einem geräumigen Spielsaal, gut klimatisiert und Teppichböden sorgten für ideale Spielbedingungen. Während der Partien standen kostenfreie Getränke (Wasser und Kaffee ) zur Verfügung.</p>
<p>Die 9 Runden des Turniers waren wie folgt angesetzt:</p>
<table align="center">
<tbody>
<tr>
<td>Sonntag,</td>
<td>10:00 Uhr</td>
<td>1. Runde</td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Montag,</td>
<td>10:00 Uhr</td>
<td>2. Runde und</td>
<td>16:00 Uhr</td>
<td>3.Runde</td>
</tr>
<tr>
<td>Dienstag,</td>
<td>10:00 Uhr</td>
<td>4. Runde</td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Mittwoch,</td>
<td>10:00 Uhr</td>
<td>5. Runde und</td>
<td>16:00 Uhr</td>
<td>6. Runde</td>
</tr>
<tr>
<td>Donnerstag,</td>
<td></td>
<td>Freier Tag</td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Freitag,</td>
<td>10:00 Uhr</td>
<td>7. Runde</td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Samstag,</td>
<td>10:00 Uhr</td>
<td>8. Runde</td>
<td></td>
<td></td>
</tr>
<tr>
<td>Sonntag</td>
<td>10:00 Uhr</td>
<td>9. Runde und</td>
<td>18:00 Uhr</td>
<td>Siegerehrung.</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p style="text-align: left;">Nachdem ich im vorigen Jahr den 3. Platz (7 Siege) erkämpft hatte, machte ich mir Hoffnungen, in diesem Jahr ähnlich gut abschneiden zu können. Doch das ging gehörig in die Hose! Mit nur 4 Punkten (3 Siege, 2 Remis) belegte ich enttäuschend Platz 53 der 78 Spieler meiner Leistungsgruppe.</p>
<p>Capablanca, der kubanische Weltmeister, hat einmal gesagt: „Gelernt habe ich nicht aus meinen gewonnenen Partien, sondern aus den Verlorenen“. Unter diesem Motto konnte ich meiner Bilanz doch noch etwas Positives abgewinnen. Trotz meiner Niederlagen hat es mir großen Spaß gemacht, gegen solche internationale Gegner zu spielen. Ich konnte mich mit gebrochenem Englisch, Händen und Füßen oder eben in der „Schachsprache“ mit meinen Gegnern verständigen &#8211; herrlich. Wie schon erwähnt, kamen die Teilnehmer aus 28 Ländern. Am weitesten gereist war ein Schachenthusiast aus Mexiko, aber auch aus Kanada, Indien, Argentinien, Russland usw. kamen die Teilnehmer. Es herrschte eine wohltuende Atmosphäre, ähnlich einer Großfamilie, unter allen Teilnehmern.<br />
Nach den Partien standen die sympathischen Großmeister Spyridon Skembris (Griechenland) und Zigurds Lanka (Lettland) für jeden Spieler zur Partieanalyse bereit.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="https://www.seminararkaden.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/Altstadt-Rhodos-4.jpg" alt="" width="300" height="169" hspace="20" />An dieser Stelle muss das ausgezeichnete Rahmenprogramm, das immer nach den Partien angeboten wurde, erwähnt werden. Es startete mit einem Blitzturnier (zum Kennenlernen), ein Teamblitzturnier, 3 Seminare des GM Lanka, ein Simultanschach für 60 Teilnehmer und dem Abschiedsblitzturnier. An dem spielfreien Donnerstag wurde eine geführte Busreise zu den Sehenswürdigkeiten der Insel Rhodos angeboten, die auch von zahlreichen Teilnehmern genutzt wurde.</p>
<p>Der abschließende Höhepunkt der Amateur-WM war die Siegerehrung mit Galadinner, mit kulturellen Musikbeiträgen und einem Profifotografen.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" style="margin-left: 40px; margin-right: 40px;" src="https://www.seminararkaden.de/magazin/wp-content/uploads/2019/05/Altstadt-Rhodos-2.jpg" alt="" width="152" height="271" />Der gesamte Turnierverlauf, sowie schöne Fotos dieser Amateur-Schachweltmeisterschaft 2019<br />
sind unter folgender Internetadresse einsehbar:</p>
<p><a href="https://amateurchess.com/aco-world-amateur-chess-championship-rhodes-2019/">https://amateurchess.com/aco-world-amateur-chess-championship-rhodes-2019/</a></p>
<p>Alle Teilnehmer, viele waren nicht zum ersten Mal dabei, waren voll des Lobes über das gelungene Schachevent. Während und nach den Partien habe ich neue Freundschaften schließen können und alle wollen nächstes Jahr wieder nach Rhodos kommen (16. &#8211; 25.Mai 2020).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: right;">Ihr Peter Naumann</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Regional unterwegs – Die Neuenburg – Rettung und Erhaltung</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/regional-unterwegs-die-neuenburg-rettung-und-erhaltung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Dec 2013 13:33:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur & Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst & Design]]></category>
		<category><![CDATA[Land & Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Regionales]]></category>
		<category><![CDATA[Burg]]></category>
		<category><![CDATA[Freyburg]]></category>
		<category><![CDATA[montalbâne]]></category>
		<category><![CDATA[Museum]]></category>
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		<category><![CDATA[Neuenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Saale-Unstrut-Region]]></category>
		<category><![CDATA[Turmuhr]]></category>
		<category><![CDATA[Unstrut]]></category>
		<category><![CDATA[Weinberge]]></category>
		<category><![CDATA[Weinmuseum]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.seminararkaden.de/magazin/?p=4608</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Neuenburg liegt hoch &#252;ber der Unstrut, Weinberge und das Freyburg &#252;berblickend. Wir waren 2 Tage zu Gast  und m&#246;chten in Euch mit dem folgenden Artikel die Entdeckerlust wecken.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Im zweiten Teil unseres Artikels möchten wir uns der Vereinsarbeit und den verschiedenen Aktionen und Veranstaltungen zuwenden, welche die Neuenburg eben nicht nur für den typischen Museumsbesucher oder Burgerkunder interessant macht. Knüpfen wir also nahtlos <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/kultur-sprache/regional-unterwegs-die-neuenburg-auf-ins-museum/" target="_blank">daran</a> an. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Ein ausgedehnter Museumsrundgang stellt nicht nur die Neugier zufrieden und macht Spaß, sondern selbstverständlich auch Hunger. Zum Glück muss man nicht weit laufen, um eben diesen gestillt zu bekommen. Über der ehemaligen Remise (einem Unterstand für Kutschen) sitzt man sehr gemütlich, je nach Witterung drin oder draußen und kann es sich so richtig gut gehen lassen. <span id="more-4608"></span>Falk Gast (welch passender Name) bemüht sich das hungrige Volk in seiner <a href="http://www.burgwirtschaft.de/" target="_blank">Burgwirtschaft</a> zufriedenzustellen, was Ihm in unserem Falle auch bestens gelang. Die Gerichte haben urige Namen und schmecken auch so: einfach, reichlich, lecker. Interessanterweise finden sich in den Mauern der Neuenburg noch einige weitere Räumlichkeiten, welche gastronomisch genutzt werden (können). Von Hochzeit bis Ritteressen ist alles machbar, stets im passendem Ambiente. Gut gesättigt brachen wir am frühen Abend Richtung Stadt auf.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Burgwirtschaft" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0309.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4534 aligncenter" title="Burgwirtschaft" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0309.jpg" alt="" width="620" height="413" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0309.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0309-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><strong>Montalbâne </strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Da sich Rene Matthes mittlerweile zu uns gesellt hatte, erreichten wir gemeinsam die Stadtkirche St. Marien, in welcher das Abschlusskonzert von montalbâne 2013 stattfinden würde. Als Berichterstatter hatten wir den großen Vorteil, diesem ohne Eintritt beiwohnen zu können, auf regulärem Weg hätte es sowieso keine Karten mehr gegeben. Dieser Umstand liegt ganz einfach in der Tatsache begründet, dass die Kirche zwar nicht wirklich klein oder eng zu nennen ist, aber dennoch eine überschaubare Größe aufweist. Dies sorgt dafür, dass man auch noch auf dem letzten Platz dank guter Akustik alles hört, einen direkten Blick auf die Bühne (vorm Altar) hat und mehr Clubatmosphäre erlebt, als die eines Massenkonzerts. Nur 2200 Tickets standen für das komplette Wochenende zur Verfügung, wer also 2014 selbst zu Gast sein möchte, muss auch diesmal schnell sein. In einem Seitengang konnte man einheimische Tröpfchen verkosten und somit gleichermaßen Wein und Musik genießen. Wir bemerkten schnell, dass sich hier ein besonderes Publikum versammelt hatte, Liebhaber mittelalterlicher Musik, welche ebenso wie die Musikanten in vielen Sprachen kommunizierten und einander oftmals kannten. Es galt wohl ein wenig: „Einmal Fan, immer Fan.“.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="Für das passende regionale Schlückchen ist gesorgt" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0326.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4536" title="Für das passende regionale Schlückchen ist gesorgt" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0326.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0326.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0326-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Ian Harrison, Gesine Bänfer &amp; Amigos" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0363.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4538" title="Ian Harrison, Gesine Bänfer &amp; Amigos" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0363.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0363.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0363-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Iberische Dudelsäcke erklingen" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0428.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4542" title="Iberische Dudelsäcke erklingen" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0428.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0428.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0428-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die „Internationalen Tage der mittelalterlichen Musik“ fanden bereits zum 23. Mal statt und widmen sich stets einem anderen Hauptthema. Diesmal stand Spanien im Mittelpunkt. Gerade weil sich in Iberien europäische und orientalische Einflüsse misch(t)en, waren die angesetzten 9 Konzerte sehr abwechslungsreich. Neben der Stadtkirche war die Doppelkapelle auf dem Schloss Veranstaltungsort. Besonders atmosphärisch war sicherlich das Mitternachtskonzert, welches Sonntag ab 0 Uhr stattfand. Für selbiges waren wir aber zu spät vor Ort, beim Nachmittagskonzert noch im Schloss unterwegs, ergo blieb für uns nur eine einzige Aufführung übrig.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="Jonas Gimeno" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0411.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4541" title="Jonas Gimeno" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0411.jpg" alt="" width="150" height="222" /></a><a class="thickbox" title="Diego Escolano" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0407.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4539" title="Diego Escolano" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0407.jpg" alt="" width="150" height="222" /></a><a class="thickbox" title="Ian Harrison &amp; Gesine Bänfner" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0410.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4540" title="Ian Harrison &amp; Gesine Bänfner" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0410.jpg" alt="" width="150" height="222" /></a><a class="thickbox" title="Susanne Ansorg" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0451.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4543" title="Susanne Ansorg" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0451.jpg" alt="" width="150" height="222" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die künstlerische Leiterin des <a href="http://www.montalbane.de/" target="_blank">Festivals</a> war und ist Susanne Ansorg, welcher man während der Aufführung Ihre Begeisterung und Freude an der gehörten Musik deutlich ansah. Nachdem auch der letzte Platz restlos besetzt war und einige einleitende Worte gefallen waren, schritt das sehr gemischte Ensemble zur Bühne. Ian Harrison, Gesine Bänfner &amp; Amigos würden Lieder und Tänze aus Galizien, Kastilien und Aragon darbieten. In den folgenden knapp anderthalb Stunden brachte das Quintett ein wahres Feuerwerk dar. Wir hätten nie vermutet, dass mittelalterliche Musik, abseits vom Jahrmarkt und getragen von traditionellen Dudelsäcken, derart unterhaltsam und mitreißend sein kann. Das Publikum klatschte, pfiff und stampfte, rief lautstark nach Zugaben und spendete langanhaltenden Beifall. Für uns ein Besuch der sich wirklich lohnte und zeigt, dass man sich Neuem gegenüber aufgeschlossen zeigen sollte.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><b>Dicker Wilhelm</b></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Zufrieden und mit dem Gefühl etwas Tolles erlebt zu haben, verabschiedeten wir uns für diesen Tag von Rene und machten uns auf den Rückweg. Dieser sollte bewusst zu Fuß und parallel zur Unstrut erfolgen. In einem großen Bogen, den Haineberg umrundend, erreicht man wieder das Schloss, perfekt für einen abendlichen Spaziergang.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="Städtischer Weinberg" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0320.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4535" title="Städtischer Weinberg" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0320.jpg" alt="" width="150" height="100" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0320.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0320-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><a class="thickbox" title="Herzöglicher Weinberg" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0619.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4576" title="Herzöglicher Weinberg" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0619.jpg" alt="" width="150" height="100" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0619.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0619-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><a class="thickbox" title="Privates Weingut" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0652.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4544" title="Privates Weingut" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0652.jpg" alt="" width="150" height="100" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0652.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0652-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><a class="thickbox" title="Windkraftanlagen soweit das Auge blickt" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0660.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4545" title="Windkraftanlagen soweit das Auge blickt" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0660.jpg" alt="" width="150" height="100" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0660.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0660-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Das Wetter meinte es wirklich gut mit uns, denn die Sonne stand genau richtig, beschien die Weinberge und tauchte alles in ein ganz besonderes Licht. Kein Wunder, dass Thomas Foto um Foto schoss. Schräg überm herzöglichen Weinberg passte sich die Neuenburg bestens ins Bild ein. In den Ehraubergen liegt sehr idyllisch das Hotel Rebschule, besonders hübsch durch die vielen Arkaden, unter denen man bestens sitzen und in die Landschaft schauen kann. Am Horizont zeichnen sich dutzende von Windkraftanlagen ab, die Gegend scheint wie geschaffen dafür zu sein.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Eine schmale Straße führt schließlich wieder zur Neuenburg zurück und vor allem der Dicke Wilhelm, jener letzte noch stehende Bergfried, grüßt einen bereits von weitem. Bis wir dort ankamen, hatte sich die Sonne bereits zurückgezogen und präsentierte uns mit der schattenhafte Silhouette des Turms ein absolutes Traumbild. Von der Terrasse der Ferienwohnung aus hatten wir ebenfalls einen tollen Blick: hinter uns die angestrahlte Burg, vor uns das langsam in Dunkelheit versinkende Tal.  </span></p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="Jägerhaus" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0754_neu-_THK0792_neu.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4578 aligncenter" title="Jägerhaus" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0754_neu-_THK0792_neu.jpg" alt="" width="620" height="164" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0754_neu-_THK0792_neu.jpg 1600w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0754_neu-_THK0792_neu-768x203.jpg 768w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0754_neu-_THK0792_neu-1536x406.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Schlafen ließ es sich phantastisch, die Betten sind bequem, es herrscht absolute Ruhe und man kann die ersten Strahlen der Morgensonne erneut auf der Terrasse genießen. Erwähnte ich schon die tolle Lage des Jägerhauses?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="Dicker Wilhelm am späten Abend" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0696.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4577" title="Dicker Wilhelm am späten Abend" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0696.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="Blick aus dem Jägerhaus" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0005_neu.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4573" title="Blick aus dem Jägerhaus" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0005_neu.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="Dicker Wilhelm am Morgen" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0946.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4580" title="Dicker Wilhelm am Morgen" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0946.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Am nächsten Tag wollten wir den am Abend noch verschlossenen Turm besichtigen. Offiziell ist Montags geschlossen, daher genossen wir eine exclusive Privatführung. Nur begleitet von einem Sicherheitsmann und Hr. Matthes bestiegen wir alle 5 Etagen, welche komplett ausgebaut und als Nutzfläche hergerichtet sind. „Kanonendonner über Freyburg“ nannte sich die Ausstellung über die Kriegswirren nach der <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/sport-hobby/1813-1913-2013-bei-luetzows-jaegern/" target="_blank">Völkerschlacht 1813</a>. Die Stücke kommen aus dem eigenen Fundus des Vereins bzw. der Landesstiftung. Gezeigt werden Waffen, Uniformen, Schriftstücke usw. der sich zurückziehenden napoleonischen Truppen. Als Mittelpunkt dient das Diorama von Dominik Adrian, welches als Momentaufnahme den Übergang über die Unstrut darstellt. Das oberste Geschoß muss über die unterschiedlichsten Treppen erreicht werden, mal eng, mal breit, mal besonders steil. Insgesamt hat man 120 Stufen vor sich, kann dann aber von Dachgeschossfenstern aus die komplette Burganlage betrachten. Zu sehen gibt es auch das sanierte Gebälk und das Räderwerk der Turmuhr.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Diorama von Dominik Adrian" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0962.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4549" title="Diorama von Dominik Adrian" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0962.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0962.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0962-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Originale von 1813" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0964.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4550" title="Originale von 1813" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0964.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0964.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0964-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Bezugnahme aufs Völkerschlachtdenkmal" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0975.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4551" title="Bezugnahme aufs Völkerschlachtdenkmal" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0975.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0975.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0975-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Stadt Freyburg und Schloß Neuenburg anno 1813" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK1015.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4554" title="Stadt Freyburg und Schloß Neuenburg anno 1813" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK1015.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK1015.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK1015-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Die Neuenburg auf einen Blick" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0996.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4552" title="Die Neuenburg auf einen Blick" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0996.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0996.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0996-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Turmuhr des Dicken Wilhelm" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK1001.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4553" title="Turmuhr des Dicken Wilhelm" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK1001.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK1001.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK1001-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><b>Verein zur Rettung und Erhaltung der Neuenburg e.V.</b></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">1990 fanden sich interessierte und vor allem engagierte Bürger zusammen um ihre Neuenburg vor dem drohenden Verfall zu retten. Dieser war bereits sehr weit fortgeschritten, denn bereits im Sommer des Vorjahres verwüstete ein Brand große Dachflächen. Um das Schloss, zu dieser Zeit ungenutzt und verschlossen, zu betreten, „stürmte“ man das Burgtor und konnte erst dann das ganze Ausmaß der Schäden beurteilen. Seither hat sich die Mitgliedszahl auf 200 erhöht und für die Stadt sprang 1996 der Verein als Träger des Museums ein. Rene Matthes ist selbst seit 1999 dabei, war Vorstandsmitglied, Schatzmeister und ab 2010 1. Vorstand &amp; Geschäftsführer.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">In den vergangenen Jahren wurden die komplette Kernburg und der Bergfried aufwendig saniert. Als nächstes folgen die Bereiche der Vorburg, meist ehemalige Wirtschaftsgebäude. Um Ihr Schloss zu vermarkten und bekannt zu machen, beteiligte man sich am Marketing und stellte ein gesamtheitliches Konzept für Stadt &amp; Burg vor. Nachgedacht wurde über Dinge wie Transferfahrten, Schmalspur-, Weinbergs- oder (zum Glück nie realisiert) Seilbahn vom anderen Flussufer aus. Die Neuenburg hat Ihr eigenes Maskottchen „Dicker Wilhelm“, welches dem Turm auch erkennbar ähnelt. Regelmäßig lädt man zu SSV-Angeboten ein, wobei hier SSV für „Sehen, Schmecken, Verkosten“ steht. Passend dazu kann man auch jedes Jahr im Sommer zum <a href="http://www.domaenenmarkt.de/" target="_blank">Domänenmarkt</a> gehen. Damit knüpft man an die wirtschaftliche Nutzung der Vorburg an, wo das Markttreiben auch stattfindet. Dieses Gesamtangebot an regionalen Angeboten, Musik, Tanz und Kultur wurde vor 3 Jahren bewusst als Gegenpool zu den von fast jeder anderen Burganlage initiierten Mittelalterspektakeln gesetzt. Man möchte eben nicht beliebig sein, sondern sich an der Historie und der Region ausrichten. Eine gute Idee, wie ich finde.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">2010 wurde die ehrenamtliche Arbeit des <a href="http://www.schloss-neuenburg.de/Verein.html" target="_blank">Vereins</a> mit dem Wenzelspreis von Naumburger Tageblatt &amp; Mitteldeutsche Zeitung geehrt. Beim „Remisentreff“ finden sich die Mitglieder monatlich zusammen, lauschen Vorträgen + Lesungen, diskutieren über regionale Anliegen, stellen Ihre Arbeit allen neu hinzugekommenen vor und essen gemeinsam in entspanntem Klima. Natürlich finden auch Vereinsfahrten statt, 2014 z.B. geht es in die Sächsische Schweiz.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><strong><a class="thickbox" title="Comics u.a. von und über die Neuenburg" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0937.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4548" title="Comics u.a. von und über die Neuenburg" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0937.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0937.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0937-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Rebensaft zum mitnehmen" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0924.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4546" title="Rebensaft zum mitnehmen" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0924.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0924.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0924-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Mitbringsel aller Art" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0931.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4547" title="Mitbringsel aller Art" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0931.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0931.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0931-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a> </strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><strong>Museumsladen</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Kurz bevor wir am späten Nachmittag, bis oben hin voll mit neuem Wissen, fotogefüllten Speicherkarten und vielen Eindrücken, die Neuenburg verließen, statteten wir dem Museumsladen einen Besuch ab. Dieser hat direkt neben dem Löwentor sein Domizil gefunden und bietet auf wenig Fläche doch ein erstaunliches Angebot. Zwischen Wein und Sekt der Region, Kunsthandwerkliches und Souveniers, Spielwaren mit Bezug aufs Mittelalter wie z.B. den unvermeidlichen und allseits beliebten Holzschwertern + Schilden sowie gut sortierte Fach- und auch Kinderbüchern kann man wählen. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Ganz ohne Mitbringsel ging es auch bei uns nicht, und so fand der gelungene Comic „<a href="http://shop.neuenburg-world.de/home/42-geschichten-von-der-neuenburg-band-1.html" target="_blank">Geschichten von der Neuenburg</a>“ seinen Platz in unseren Rucksäcken.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><strong>Fazit</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die Neuenburg ist ein Gesamterlebnis: Kultur, Historie, Genuss, Unterhaltung und Musik finden sich hinter den dicken Mauern. Auch das Städtchen Freyburg und die Umgebung laden zum erkunden ein. Wir waren gern zu Gast und kommen sicher bald wieder.<br />
</span></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Regional unterwegs – Die Neuenburg – Auf ins Museum</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/regional-unterwegs-die-neuenburg-auf-ins-museum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 15 Dec 2013 08:34:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur & Sprache]]></category>
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		<category><![CDATA[Regionales]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Neuenburg liegt hoch &#252;ber der Unstrut, Weinberge und das Freyburg &#252;berblickend. Wir waren 2 Tage zu Gast  und m&#246;chten in Euch mit den folgenden 2 Artikel die Entdeckerlust wecken.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Kurz vor Jahresschluss möchten wir Ihnen noch einmal ein ganz besonderes Ausflugsziel vorstellen. In Mitteldeutschland finden sich viele historische Baudenkmäler, Stätten jahrhundertealter Kulturgeschichte und wunderschöne Landschaften. An manchen Orten kommt all dies in einzigartiger Form zusammen und wird damit für Jedermann zum beliebten Ausflugsziel. Freyburg an der Unstrut ist solch ein Ort. Hoch über dem idyllischen Städtchen thront die Neuenburg, während entlang des Flusses Weinberg neben Weinberg liegt. Und kulturell wird einem hier ebenfalls sehr viel geboten, denn nicht umsonst bewirbt sich die Saale-Unstrut-Region, mit Naumburg als Zentrum um den Status als Weltkulturerbe.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><span id="more-4522"></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Anfang des Jahres trat der „Förderverein zur Rettung und Erhaltung der Neuenburg e.V.“ in Form seines Vorsitzenden René Matthes an uns mit dem Wunsch heran, das Objekt Ihrer Arbeit vorstellen zu lassen und für ein wenig mehr Bekanntheit zu sorgen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Als idealen Besuchszeitpunkt wählten wir das vorletzte Juniwochenende aus. Die „Internationalen Tage der mittelalterlichen Musik“ auch als „montalbâne“ bekannt, wurden zum 23. Mal veranstaltet, eine Gelegenheit, die wir uns natürlich nicht entgehen lassen wollten. Um mit Vereinsmitgliedern und Verantwortlichen zu sprechen, die verschiedenen Ausstellungen zu betrachten, die Burg zu erkunden und etwas vom Festival zu erleben, würde ein Tag allein keinesfalls ausreichend sein, das war uns klar. Also planten wir gleich eine Übernachtung mit ein, Zeit genug um allen Themen gerecht zu werden. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Praktischerweise findet man auf dem Gelände der <a href="http://www.schloss-neuenburg.de/" target="_blank">Neuenburg</a> nicht nur diverse Museen und gastronomische Einrichtungen, sondern in Gestalt des Jägerhauses auch eine ganz besondere Unterkunft vor. Eine der beiden Ferienwohnungen würde uns zur Verfügung stehen, eine nette Geste, die wir dankend annahmen. Damit war alles geklärt und uns blieb erst einmal nur die Vorfreude wachsen zu lassen. </span></p>
<p><iframe loading="lazy" width="643" height="400" frameborder="0" scrolling="no" marginheight="0" marginwidth="0" src="https://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=freyburg&amp;aq=t&amp;sll=47.675534,7.559856&amp;sspn=0.435058,1.056747&amp;t=h&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Freyburg+(Unstrut),+Sachsen-Anhalt&amp;ll=51.210244,11.769533&amp;spn=0.010754,0.027595&amp;z=15&amp;iwloc=lyrftr:h,1047367038260695048,51.208443,11.775498&amp;output=embed"></iframe><br /><small><a href="https://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=embed&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=freyburg&amp;aq=t&amp;sll=47.675534,7.559856&amp;sspn=0.435058,1.056747&amp;t=h&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Freyburg+(Unstrut),+Sachsen-Anhalt&amp;ll=51.210244,11.769533&amp;spn=0.010754,0.027595&amp;z=15&amp;iwloc=lyrftr:h,1047367038260695048,51.208443,11.775498" style="color:#0000FF;text-align:left">Größere Kartenansicht</a></small></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><strong> </strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;"><strong>Anreise</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Nach Freyburg zu kommen ist nicht schwer. Mit dem Auto dauert es von Leipzig aus eine gute Stunde, wobei ich nur empfehlen kann, nicht die kürzeste Route zu wählen, sondern soweit möglich entlang der großen Flüsse zu fahren und bereits auf dem Hinweg die Landschaft zu genießen. Wir nutzten die Deutsche Bahn und stiegen in Weißenfels und Naumburg jeweils von einer in die nächste Regionalbahn. Dummerweise verlängerte die verspätete Ankunft in Naumburg unsere Reisedauer gleich um eine ganze Stunde, denn unser Anschluss war gerade weg.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Wie der Zufall es will, warteten wir nicht allein, sondern teilten mit einem jungen Freyburger die Minuten und lernten gleich einiges über die Region, bekamen Ausflugstipps und Einkehrempfehlungen. Auch das bis vor kurzem noch wütende <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/bildung-wissen/1-woche-im-juni-oder-von-sozialen-netzwerken-im-katastrophenfall/" target="_blank">Hochwasser</a> war Thema. Wie könnte es auch nicht, waren die Auswirkungen doch noch sehr präsent und längst nicht alle Schäden beseitigt. Auch wenn die Unstrut nicht im Fokus der Berichterstattungen gestanden hatte, so hatten die Wassermassen in den Ortschaften längs des Flusses &#8211; wie anderswo auch – ganze Arbeit geleistet.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Weiter ging es mit der gelb-grauen <a href="http://www.burgenlandbahn.de/burgenlandbahn-de/start/" target="_blank">Burgenlandbahn</a>. Deren kleine Niederflurwagen sind überraschend geräumig und haben neben einem Fahrscheinautomaten auch wirklich auskunftsfreudiges nettes Personal an Bord. Alsbald konnten wir wieder von Bord gehen, verabschiedeten uns von unserer Reisebekanntschaft und hatten auch optisch sofort unser Ziel vor Augen.</span></p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="Neuenburg samt Dickem Wilhelm von der Unstrutbrücke aus betrachtet" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK9954.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4559 aligncenter" title="Neuenburg samt Dickem Wilhelm von der Unstrutbrücke aus betrachtet" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK9954.jpg" width="620" height="413" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die Unstrut überquerend, bogen wir rechts in die 2. Straße, passend Schloßstraße genannt, ab. Dort findet man u.a. auch das <a href="http://www.jahn-museum.de/" target="_blank">Turn- und Sportmuseum</a> „Friedrich Ludwig Jahn“, welches sich dem Wirken des „Deutschen Turnvaters“ widmet. Bald wird aus der Straße mehr ein Weg, welcher sich – Geländer-gesichert und beleuchtet – bergauf windet. Selbst mit Gepäck sind die Höhenmeter kein Problem und nicht zu vergleichen mit den steilen Aufstiegen wie man sie im Elbsandsteingebirge findet. Nach einer Biegung hat man wieder freie Sicht aufs Tal der Unstrut, kann unterhalb der Ringmauer eine kurze Rast einlegen oder gleich weiter ins Burginnere vordringen.</span></p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="Ehemals Mühle, jetzt beliebtes Restaurant" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK9969.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4560 aligncenter" title="Ehemals Mühle, jetzt beliebtes Restaurant" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK9969.jpg" width="620" height="413" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK9969.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK9969-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;"><b>Die Neuenburg</b></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Etwa ab 1090 begann man mit dem Errichten der ersten Ringmauern. Lange Zeit war es die wichtigste Burg der Landgrafen von Thüringen aus dem Geschlecht der Ludowinger. Später gelangte sie in sächsischen Besitz und erfuhr einige Umbauten. Die Anlage besteht auch heute noch aus Kern- und Vorburg, fast alle Wohnbauten, Torgebäude und die Doppelkapelle sind erhalten. Von ehemals 3 Bergfrieden findet sich jedoch nur noch einer, „Dicker Wilhelm“ genannt. Schlossbau und Küchenmeisterei, Wohnturm und diverse Nebengebäude bieten Platz für Museen, Verwaltung, Kinderkemenate, Gastronomie und Veranstaltungsräume. Die großen Höfe hingegen werden gern für Vereinsfeste und Aktionstage genutzt. Eine Zeitlang veranstaltete man auch Ritterspiele. In der Vorburg und den Wirtschaftsbereichen findet alljährlich ein Domänenmarkt statt, stets unter einem anderen Motto und mit regionaler Prägung. Es gibt also viel zu entdecken und genau daran machten wir uns auch.</span></p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="Keine kleine Burg, wie auch diese Übersicht nochmals deutlich macht" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0013.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4561 aligncenter" title="Keine kleine Burg, wie auch diese Übersicht nochmals deutlich macht" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0013.jpg" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0013.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0013-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" title="Blick zu West- und Löwentor" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0914_neu_15_neu_16_neu_17_neu_18_neu_19_neu_20_neu_tonemapped.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4579 aligncenter" title="Blick zu West- und Löwentor" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0914_neu_15_neu_16_neu_17_neu_18_neu_19_neu_20_neu_tonemapped.jpg" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0914_neu_15_neu_16_neu_17_neu_18_neu_19_neu_20_neu_tonemapped.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0914_neu_15_neu_16_neu_17_neu_18_neu_19_neu_20_neu_tonemapped-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;"><b>Museumsrundgang</b></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Nach dem Verstauen des Gepäcks und einer Begrüßungsrunde wandten wir uns erst einmal den Ausstellungen zu.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Das <b>Weinmuseum</b> entpuppte sich als großzügiges mittelalterliches Tonnengewölbe und prima Ort um sich im Sommer abzukühlen oder im Winter hinter dicken Mauern im Warmen zu sitzen. Die Decke ist mit Stahlträgern untermauert und wird mit Dämpfern abgefangen. Auf den ersten Blick fällt diese Sicherungsmaßnahme aber kaum auf, dafür sorgen gebogene Formen und dekoratives (künstliches) Weinlaub. Ausgestellt werden Weingläser, Kelche, Flaschen und Trinkgefäße aller Art. Erklärende Tafeln und Bilder lassen kaum Fragen offen. Eine ganze Reihe Infotafeln beschäftigen sich mit den seltenen Riesenfässern, wie der Herkulestonne (ehemals auf der Festung Königstein). Seit 1998 widmet man sich hier dem Thema Wein und zeigt auch Weinpressen, Fässer, Prunkbutten und eine Doppelspindel-Weinkelter von 1584. Regelmäßig finden Weinproben statt und auch sonst eignet sich diese Örtlichkeit unserer Meinung nach bestens für Veranstaltungen wie Lesungen und kleinere Konzerte, denn das Gewölbe verströmt Gemütlichkeit pur.</span></p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="Trinkhorn" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0036.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4562" title="Trinkhorn" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0036.jpg" width="150" height="100" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0036.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0036-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><a class="thickbox" title="Prunkvolle Trinkgefäße" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0057.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4563" title="Prunkvolle Trinkgefäße" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0057.jpg" width="150" height="100" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0057.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0057-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><a class="thickbox" title="Doppelspindelkelter" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0064.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4564" title="Doppelspindelkelter" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0064.jpg" width="150" height="100" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0064.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0064-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><a class="thickbox" title="Weinkeller" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK1041.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4555" title="Weinkeller" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK1041.jpg" width="150" height="100" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK1041.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK1041-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><a class="thickbox" title="Das Weinmuseum in voller Pracht" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0072_neu.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4574 aligncenter" title="Das Weinmuseum in voller Pracht" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0072_neu.jpg" width="620" height="413" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0072_neu.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0072_neu-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die <b>Kinderkemenate</b> ist weniger Ausstellung als vielmehr lebendiges Mittelalter. Zum Leben erweckt wird der Bereich von der Museologin Elen Keindorff, welche sich seit 2012 mit viel Hingabe darum kümmert, Sagen und Geschichten der Thüringer Landgrafen zu vermitteln. Auch wenn dieses Angebot vor allem von Kinder(gruppen) wahrgenommen wird, so bindet man doch auch die Erwachsenen mit ein, lässt alle Anwesenden in Rollen schlüpfen und z.B. im Thronsaal Mittelalter spielend erleben. Die Räume hier sind besonders lichtdurchflutet, gemütlich, mit breiten Fensterbänken und Blick ins Tal. Bei vielen Dekorationen, Kostümen, Schilden, Waffen, Büchern etc. handelt es sich um Sachspenden. Träger dieses Bereiches ist „Arbeit und Leben Thüringen e.V., eine anerkannte Bildungseinrichtung. Wem es innen dennoch zu eng wird, findet vor der Kemenate Beschäftigung. Eine Handvoll mittelalterliche Spiele (Wurfspiel, Torspiel, Schiebebrett, Holzpferdtjosten u.a.) stehen jedem Besucher offen und werden auch gern von den Erwachsenen getestet. Wir hatten ebenfalls eine Menge Spaß damit.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="Treffpunkt für alle Kinder und Junggebliebenen" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0093.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4568" title="Treffpunkt für alle Kinder und Junggebliebenen" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0093.jpg" width="150" height="222" /></a><a class="thickbox" title="Natürlich wird alles ausprobiert" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0085.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4567" title="Natürlich wird alles ausprobiert" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0085.jpg" width="150" height="222" /></a><a class="thickbox" title="Schiebebrett" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0083.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4566" title="Schiebebrett" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0083.jpg" width="150" height="222" /></a><a class="thickbox" title="Zum Ausritt bereit" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0095.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4569" title="Zum Ausritt bereit" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0095.jpg" width="150" height="222" /></a><a class="thickbox" title="Hübsch gestaltetes Torspiel" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0076.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4565" title="Hübsch gestaltetes Torspiel" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0076.jpg" width="150" height="100" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0076.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0076-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><a class="thickbox" title="DAME-Spieltisch" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK1079.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4582" title="DAME-Spieltisch" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK1079.jpg" width="150" height="100" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK1079.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK1079-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><a class="thickbox" title="Spielzimmer in der KInderkemenate" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK1064.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4556" title="Spielzimmer in der KInderkemenate" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK1064.jpg" width="150" height="100" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK1064.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK1064-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><a class="thickbox" title="Gemütlicher Leseplatz mit bestem Ausblick" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK1070.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4558" title="Gemütlicher Leseplatz mit bestem Ausblick" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK1070.jpg" width="150" height="100" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK1070.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK1070-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">„<b>Burg und Herrschaft</b>“ ist der Name der weitläufigsten Ausstellung, welche sich über mehrere Türme, Flügel und  Etagen erstreckt. Man beginnt den Rundgang in der Doppelkapelle, welche 2 übereinanderliegende Andachtsräume enthält. Neben Baugeschichte und Historie der Region und der hier ansässigen Herrschaftshäuser, erfährt man viel über die damalige Wohnkultur, das Fürstenleben und wohl einzigartig, die Geschichte der Latrinen. In den Erdgeschossen durchquert man ehemalige Vorratskammern, Gesindestube und Küche, kann Essbesteckweißheiten lesen, Ausstellungen von Keramik betrachten und im Keller wechselnde Ausstellung von Künstlern bewundern. Eine Etage höher sieht man die erste Warmluftheizung der Welt, feingearbeitete Modelle der Burg, Exponate freischaffender Künstler und den Latrinenturm mit Regenwasserspülung. Am Aborterker mussten wir über die witzigen Sprüchlein der Sammlung „Bedenkenswertes für davor, danach und zwischendurch“ schmunzeln. Das Turmgeschoß zeigt Lebensräume in der Neuenburg von Renaissance bis Barock. Zum Beispiel die rauchfrei beheizbare luxuriöse Bohlenstube aus dem 15. Jahrhundert. Besonders prunkvoll bietet sich der Fürstensaal dar, welcher zugleich auch der größte alle Räume ist und unübersehbar der Präsentation von Macht und Reichtum diente. Riesige Gemälde, verspielte Sitzmöbel und massive Schränke gibt es zu sehen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="Kleine Speisekammer neben der ehemaligen Schloßküche" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0143.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4570" title="Kleine Speisekammer neben der ehemaligen Schloßküche" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0143.jpg" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="Ludwig der Springer" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0177.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4572" title="Ludwig der Springer" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0177.jpg" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="Detailliertes Modell des Wohnturms" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0187.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4527" title="Detailliertes Modell des Wohnturms" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0187.jpg" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="Gesindestube" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0154.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4571" title="Gesindestube" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0154.jpg" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0154.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0154-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Doppelkapelle" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0242.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4528" title="Doppelkapelle" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0242.jpg" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0242.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0242-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Fürstensaal" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0255.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4529" title="Fürstensaal" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0255.jpg" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0255.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0255-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><b>Wunderwerk Taschenuhr</b> ist in den ehemaligen Wohnräumen des Schlossherren angesiedelt. Man zeigt Räderuhrwerke (lesen Sie dazu auch folgenden <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/bildung-wissen/handwerk-im-fokus-uhrentechnik-schnabel/" target="_blank">Beitrag</a>), Wanduhren, Telleruhren, Reiseuhren, Damen- und Herrentaschenuhren. Die einzelnen Stücke sind oftmals Unikate, sehr aufwendig gestaltet und aus glänzendem Gold. In einem kleinen Vorführraum läuft eine Dokumentation „Geschichte der Zeitmessung“, welche in 20min von den Ursprüngen bis heutzutage alles abdeckt. Wussten Sie z.B., dass erst ab 1700 die Zeit sekundengenau gemessen werden konnte, während der Französischen Revolution versucht wurde die Dezimalzeit (100sek = 1min, 100min = 1std, 10std = 1Tag) einzuführen, erst ab 1893 mittels internationaler Übereinkunft eine Zonenzeit eingeführt wurde, während man bis dahin nach der wahren Ortszeit (welche sich am Sonnenstand orientiert) lebte? Ab 1930 setzte sich die Armbanduhr weltweit durch und ist bis heut für Frauen und Männer gleichermaßen nützliches und kleidsames Accessoires. Alle gezeigten Stücke stammen im Übrigen aus einer privaten Sammlung, welche komplett dem Museum gespendet wurde, unter der Auflage diese der Öffentlichkeit in der Neuenburg zugänglich zu machen.</span></p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="Räderuhrwerk" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0262.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4530 aligncenter" title="Räderuhrwerk" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0262.jpg" width="300" height="450" /></a><a class="thickbox" title="Reich verziertes Unikat" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0283.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4532 aligncenter" title="Reich verziertes Unikat" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0283.jpg" width="300" height="450" /></a><a class="thickbox" title="Nur 3 der vielen dutzend Schaukästen" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0267.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4531 aligncenter" title="Nur 3 der vielen dutzend Schaukästen" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0267.jpg" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0267.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0267-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" title="Glanzvolle Taschenuhr" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0289.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4533 aligncenter" title="Glanzvolle Taschenuhr" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0289.jpg" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0289.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/THK0289-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Soviel zum ersten Teil. In der Fortsetzung lest Ihr viel über „montalbâne“, die Vereinsarbeit und auch der Dicke Wilhelm kommt nicht zu kurz. Und nun viel Spaß beim kommentieren :-)</span></p>
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		<title>1813 /1913 / 2013 &#8211; unter Franzosen</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/1813-1913-2013-unter-franzosen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Nov 2013 11:47:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur & Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Land & Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Regionales]]></category>
		<category><![CDATA[Sport & Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[8e regiment d’ artillerie à pied]]></category>
		<category><![CDATA[Artillerie]]></category>
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		<category><![CDATA[Völkerschlachtdenkmal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leipzig gedachte in den Oktobertagen zweier zusammenh&#228;ngender Ereignisse. Zum einen liegt die V&#246;lkerschlacht bei Leipzig 200 Jahre zur&#252;ck, zum anderen thront bereits seit 100 Jahren das gleichnamige Denkmal auf einem H&#252;gel im S&#252;den der Stadt. In einer kleinen Reihe m&#246;chten wir uns dem Thema unvoreingenommen n&#228;hern, Beteiligte, Verantwortliche und Besucher zu Wort kommen lassen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Unser letztwöchiger Artikel fand erfreulicherweise viel Zuspruch und half sicherlich ein Stück dabei, zu Unrecht bestehende Vorurteile gegenüber Reenactern abzubauen. Doch unser Besuch vor Ort beschränkte sich nicht allein auf einen Verein und die Verbündeten. Um das Thema etwas breiter zu beleuchten, suchten wir auch das französische Biwak auf und setzen somit wortwörtlich über die Pleiße und zur Gegenseite über.<span id="more-4437"></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Unser Fußweg führte uns vom Festanger über die Flächen des Wildgeheges am AgraPark, durchs Dölitzer Holz bis zum Dölitzer Torhaus. Unterwegs kamen wir an allerlei Lagerplätzen vorbei, sahen russischen Kosaken beim Säbeltanz, preußischer Landwehr beim Exerzieren und französischen Verbänden beim Zeltaufbau zu. Schon erstaunlich, welche Menge an historisch gewandeten Personen und auch Neugierigen (wie uns) unterwegs war. Sogar die Sonne spielte kurz mit, just als wir uns in der Nähe der Parkgaststätte befanden und ermöglichten eine ganze Reihe guter Fotos und ein wenig „Fachsimpelei“.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Französische Husaren" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/RBS0785.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4430" title="Französische Husaren" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/RBS0785.jpg" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/RBS0785.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/RBS0785-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" title="Waffenpflege am Lagerfeuer" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/THK2769.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4423" title="Waffenpflege am Lagerfeuer" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/THK2769.jpg" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/THK2769.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/THK2769-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Am Torhaus herrschte reges Treiben und ein dauerndes Kommen und Gehen, wobei sich hier unter die buntgekleideten Soldaten auch viele dem Jahr 1813 entsprechend bekleidete Nonkombattanten mischten, Bürgerliche, einfaches Volk, Marketenderinnen etc. Natürlich fehlten auch nicht die &#8211; wohl unvermeidlichen &#8211; Imbissbuden und Getränkestände, wie man sie gleich oder ähnlich auf jeder Veranstaltung vorfindet.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Wir waren froh den Trubel hinter uns lassen zu können und erreichten alsbald das eigentliche Biwak der französischen und mit diesen alliierten Streitkräfte. Sofort fiel uns die hier herrschende Ordnung auf. Während die Lützower ihre Unterkünfte eher nach eigenem Empfinden plaziert hatten, standen hier alle Zelte in geordneten Zeilen, waren Lagergassen angelegt und alle Bereiche markiert und beschriftet. Am Rand reihten sich säuberlich die Geschütze verschiedenster Kaliber auf.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Biwak der Franzosen und Sachsen" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/biwak_pano.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4422" title="Biwak der Franzosen und Sachsen" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/biwak_pano.jpg" width="610" height="283" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/biwak_pano.jpg 2000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/biwak_pano-768x356.jpg 768w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/biwak_pano-1536x713.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 610px) 100vw, 610px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Hier waren wir absolut richtig, denn nach dem Passieren der „Kursächsischen Artillerie“ hatten wir auch den Lagerbereich der französischen erreicht. Steve, unser Gesprächspartner traf kurz danach ein und wir setzten uns in ein gemütliches Verpflegungszelt der nebenan lagernden Sachsen. An Fragen und Neugier unsererseits mangelte es nicht, und so fragte ich nach dem Verein, der Einheit, seiner Meinung zu und seinem Werdegang beim Thema Reenactment und lies mir hernach auch das mitgebrachte Geschütz zeigen und dessen Handhabung erklären.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Gutgelaunte Artilleristen" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/RBS0433.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4425" title="Gutgelaunte Artilleristen" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/RBS0433.jpg" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/RBS0433.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/RBS0433-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" title="Reichgeschmückter Tschako und Trikolore - klar, wir sind bei den Franzosen" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/THK2766.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4424" title="Reichgeschmückter Tschako und Trikolore - klar, wir sind bei den Franzosen" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/THK2766.jpg" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/THK2766.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/THK2766-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Vollständig und korrekt bezeichnet befanden wir uns bei der:</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Interessengemeinschaft „Französische Artillerie der napoleonischen Zeit“  </span></p>
<p style="text-align: justify;"><a href="http://www.8-ari-rgt-1813.de/index.php?mod=news&amp;action=recent" target="_blank"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><i>8e regiment d’ artillerie à pied 1802 &#8211; 1815</i></span></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Mitglied der „Historischen Militärvereinigung 1813 e.V.“ und dem</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">„Verband Jahrfeier Völkerschlacht bei Leipzig 1813 e.V.“.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Bereits der Name der IG lässt zu Recht vermuten, dass man es hier mit Tradition und historisch korrekter Darstellung fast noch genauer nimmt. Man entschied sich für diese Einheit, weil es auch ein heute noch in den französischen Streitkräften existentes Regiment darstellt. 1784 gegründet und 1792 erstmals als „8e“ in Erscheinung getreten, wurde die Truppe im Verband mit anderen Einheiten auf allen Kriegsschauplätzen der napoleonischen Ära eingesetzt. Bei fast allen größeren Schlachten konnte sich das „8e“ auszeichnen, so wurde z.B. für den Einsatz bei Austerlitz 1805 der erste Fahnenadler verliehen, eine Ehrung, welche sich Napoleon von den römischen Legionen „borgte“. Vor 200 Jahren standen die Geschütze und Bedienmannschaften größtenteils in der 5. Division des II. Korps im Südraum Leipzigs.  Kein Wunder also, dass man auch zum Jubiläum vor Ort war. Erleichternd kommt hinzu, dass bis auf eine „thüringische Ausnahme“, alle 12 Mitglieder aus Sachsen kommen. Ursprünglich stellte man die französische „Alte Garde“ dar, durch den Glücksfall mit einem Neumitglied auch gleich ein Geschütz zu bekommen, trennte sich die Truppe in Infanterie und Artillerie auf.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Angetreten!" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/RBS0853.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4428" title="Angetreten!" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/RBS0853.jpg" width="610" height="406" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/RBS0853.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/RBS0853-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 610px) 100vw, 610px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Seit 1988 ist auch Steve dabei. Da Reenactment kein ausschließlich männliches oder „Single“-Hobby ist, war es kein Wunder, dass er stets mit seinen Eltern bei Treffen dabei war und mit vielen anderen Kindern und Jugendlichen gemeinsam in diese Art Freizeitgestaltung hineinwuchs. Auch 25 Jahre später ist er noch das jüngste, aber zugleich auch eines der Dienstältesten Mitglieder. Nicht unerwartet treffen wir auch seine Frau im Lager. Es ist anzunehmen, dass auch deren zukünftige Kinder frühzeitig das Lagerleben kennenlernen werden. Auf die Frage nach dem Vereinsnachwuchs, relativiert sich der Eindruck jedoch schnell, denn genau hier krankt es wie in vielen anderen Vereinen auch. Zu Wenige lassen sich dafür begeistern, Geschichte selbst zu erleben, statt darüber nur bei Wikipedia nachzulesen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Ordensverleihung" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/RBS0869.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4433" title="Ordensverleihung" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/RBS0869.jpg" width="300" height="450" /></a><a class="thickbox" title="Typisches Biwakzelt, diesmal in der sächsischen Variante" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/RBS0844-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4429" title="Typisches Biwakzelt, diesmal in der sächsischen Variante" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/RBS0844-2.jpg" width="300" height="450" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Begeistert spricht Steve vom Reenactment-Hobby. Freunde wiederzutreffen, die man über Jahre kennt, gemeinsam mit anderen Gruppen am Lagerfeuer sitzend zu singen, erzählen, trinken und essen, an den Wochenenden vom Alltag abzuschalten, unter Gleichgesinnten zu sein, dies macht einen großen Teil des Reizes aus. Artilleristen erleben zudem gerade die Gefechtsdarstellungen etwas anders als die in deutlich größerer Anzahl vertretene Infanterie. Man exerziert am Geschütz, bewegt es mit Muskelkraft auf dem Schlachtfeld umher, geht in Stellung und lässt mit dem Ablaufen hundertfach geübter Handgriffe den Geschützdonner ertönen. Viel Marschieren ist dafür nicht nötig, an eine strenge Hierarchie hält man sich dennoch. Als Geschützführer weiß der Bundeswehroffizier wovon er spricht, denn gerade wenn der 4-Pfünder „im Einsatz“ vorgeführt oder abgefeuert wird, sind klare Regeln entscheidend. Sicherheit steht an oberster Stelle, denn selbst wenn aus den Rohren keine Kugeln, sondern nur Mehlwolken in die Luft geschleudert werden, können der Rückstoß der Lafette, die Hitzeentwicklung und vor allem der mit wachsender Einsatzdauer ansteigende Lärmpegel bei unerfahrenen Mannschaften durchaus zu Unfällen führen. Selbstredend müssen auch hier Schwarzpulverscheine abgelegt werden, der Umgang mit Sprengstoffen gelernt und beherrscht werden.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Französische Artillerie beim &quot;Trockentraining&quot;" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/RBS0593.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4421" title="Französische Artillerie beim &quot;Trockentraining&quot;" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/RBS0593.jpg" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/RBS0593.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/RBS0593-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" title="Feuer!" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/THK3558.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4427" title="Feuer!" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/THK3558.jpg" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/THK3558.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/THK3558-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Nachdem wir uns thematisch bereits dem Geschütz genähert hatten, wurde es auch Zeit, dieses selbst in Augenschein zu nehmen. Es handelt sich um ein dem historischen Vorbild nachgebautes Modell, wobei man die Dimensionen auf einen 4-Pfünder beschränkte. Aber auch so gilt es rund eine Tonne zu bewegen, auf aufgeweichten Oktoberwiesen sicherlich kein Spaß. 4-6 Mann ziehen und schieben die Lafette, welche an einer Protze angehängt ist. Selbige enthielt alle notwenigen Mittel, Pulver, Kugeln, Lunten etc. Wischer, Ladestab, Eimer u.a. für die Bedienung notwendigen Gerätschaften werden ebenfalls mit dem Geschütz und von der 12-Mann Besatzung (historisch) transportiert. Im Verein handhaben meist 5 Leute die Waffe, wobei der Geschützführer die Kanone einstellt, ausrichtet und Befehle und Zeichen gibt. Ein erfahrener Artillerist kann so jede Minute einen Schuss abgeben. Einen kleinen Eindruck vom Probeschießen vermittelt Euch sicher folgendes Video, welches wir am Folgetag, dem Samstag, aufnehmen konnten.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><br />
<iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/DT0GOT37jBo" height="465" width="620" allowfullscreen="" frameborder="0"></iframe><br />
</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Von und zum Biwak transportiert jede Gruppe Ihre Geschütze individuell. Im Falle des „8e“ ist es ein umgebauter PKW-Anhänger, mit Transportsicherungen, vom TÜV abgenommen. Andere haben geschlossene Varianten im Einsatz. Die Kanonen müssen alle 5 Jahre zum Beschussamt in Suhl gebracht und beschossen werden, um überhaupt in Veranstaltungen eingesetzt werden zu dürfen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Blick ins Rohr" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/THK2667.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4432" title="Blick ins Rohr" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/THK2667.jpg" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/THK2667.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/THK2667-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" title="Französische Fußartillerie, des II.Korps" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/RBS0363.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4436" title="Französische Fußartillerie, des II.Korps" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/RBS0363.jpg" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/RBS0363.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/RBS0363-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Außer mit Steve unterhielt ich mich mit seinem Vater, der seit 2 Jahren den Artilleriechef gibt, sich um alle organisatorischen Dinge kümmert (und das ist bei Dutzenden Vereinen und den unterschiedlichsten Sprachen kein Pappenstil), sowie weiteren Mitgliedern der IG. Erstaunlicherweise sind sehr viele damit zufrieden einen einfachen Soldaten darzustellen, Verantwortung abzugeben. Wer etwas zu sagen hat, kommandiert, muss dies auch unter Beweis stellen können. Bewährt man sich, vor allem eben durch aktive Vereinsarbeit, langjährige Mitgliedschaft etc. werden auch Orden verliehen oder vakante Positionen durch Empfehlung/ Beförderung neu besetzt.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Geschützführer Steve" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/THK3044.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4431" title="Geschützführer Steve" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/THK3044.jpg" width="300" height="450" /></a><a class="thickbox" title="Artilleriechef &quot;Siggi&quot;" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/RBS0445.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4426" title="Artilleriechef &quot;Siggi&quot;" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/11/RBS0445.jpg" width="300" height="450" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Mit dem Einsetzten der Dämmerung machten wir uns auch hier auf den Weg, nicht ohne zum Abschluss nach den allgegenwärtigen Holzschuhen zu fragen, die wir an den Füßen vieler Darstellern erblickten. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Holzschuh" target="_blank">Sabots </a> sind handgefertigt, robust und wurden in der Tat damals während der Lagerzeiten standardmäßig getragen. Immer wieder wurde mir bestätigt, wie bequem, warm und praktisch diese seien. Sohle ablaufen, aufplatzende Nähte, verschlissenes Leder? Mit Sabots kein Thema mehr!</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Nach einem herzlichen Dank an die auskunftsfreudigen und netten <a href="https://www.facebook.com/pages/8-Artillerie-Regiment-zu-Fu%C3%9F/365272710164603?fref=ts" target="_blank">Reeancters vom 8. Artillerieregiment </a>zogen wir noch einmal Richtung Süden, den Biwaks der Kavallerie entgegen. Leider gab es dort bis auf sehr matschige Wege wenig zu sehen. Die Tiere waren gut in großen Langzelten untergebracht, Reiter sahen wir im Ganzen gerade einmal 2. Hier galt es auf die nächsten Tage und die Gefechtsdarstellung zu hoffen. Nach Stunden im Biwak hatten mittlerweile nicht nur unsere Haare, sondern auch Kleidung, Rucksäcke und Fotoausrüstung einen starken Rauchgeruch angenommen, der teilweise jetzt noch in manchen Ecken zu finden ist. Wir waren eben mittendrin, statt nur dabei :-)<br />
</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Für den Abend ging es noch zum Völkerschlachtdenkmal, um dessen Wiedereröffnung mitzuerleben und fotografisch festzuhalten. Doch dazu mehr im nächsten Artikel.</span></p>
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		<title>1813 /1913 / 2013 &#8211; bei Lützows Jägern</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/1813-1913-2013-bei-luetzows-jaegern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2013 15:44:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur & Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Land & Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Regionales]]></category>
		<category><![CDATA[Sport & Hobby]]></category>
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		<category><![CDATA[Freikorps von Lützwo]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<category><![CDATA[Napoleon Bonaparte]]></category>
		<category><![CDATA[Reenactment]]></category>
		<category><![CDATA[Völkerschlacht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leipzig gedachte dieser Tage zweier zusammenh&#228;ngender Ereignisse. Zum einen liegt die V&#246;lkerschlacht bei Leipzig 200 Jahre zur&#252;ck, zum anderen thront bereits seit 100 Jahren das gleichnamige Denkmal auf einem H&#252;gel im S&#252;den der Stadt. In einer kleinen Reihe m&#246;chten wir uns dem Thema unvoreingenommen n&#228;hern, Beteiligte, Verantwortliche und Besucher zu Wort kommen lassen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Nachdem sich letzte Woche Mathias dem Thema „200 Jahre Völkerschlacht“ eher allgemein genähert hatte, möchten wir diesmal die Hobbyisten selbst zu Wort kommen lassen. Warum lebt man Geschichte nach, verbringt mehrere Tage pro Jahr im Biwak und widmet einen Großteil seiner Freizeit dem Reenactment? Stellvertretend für tausende Leipziger Gäste und dutzende Vereine besuchten wir 2 sehr unterschiedliche oder doch gleiche Interessengemeinschaften. <span id="more-4386"></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> Da ich mich als geschichtsinteressierter Mensch schon seit Jugendtagen mit dem Thema Befreiungskriege auseinander gesetzt hatte und diese Periode gerade für die Region Leipzig eine bedeutende war, beschäftigten sich folgerichtig bereits mehrere Artikeln mit der napoleonischen Epoche.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Vor 2 Jahren brachten wir einen kurzen <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/kultur-sprache/198-jahrestag-der-volkerschlacht-bei-leipzig/" target="_blank">Artikel zur Schlachtdarstellung</a>, letztes Jahr nahmen wir am <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/bildung-wissen/burgerfest-am-volkerschlachtdenkmal/" target="_blank">Bürgerfest am Völkerschlachtdenkmal</a> teil und im August <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/kunst-design/eric-babak-der-mann-fuers-ohr/" target="_blank">sprach Mathias mit Erik</a> Babak, dem Komponisten des Panoramakunstwerk <a href="http://www.asisi.de/index.php?id=7#asisi_index_id_73" target="_blank">„1813 – In den Wirren der Völkerschlacht“</a>. </span><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Diesmal wollten wir nicht nur Zuschauer sein, sondern auch mit den Menschen reden, welche als Darsteller und „greifbare“ Zeitzeugen jedem aufgeschlossenen Besucher ein sehr eindringliches Bild der damaligen Verhältnisse vermitteln, ob nun im Biwak, historischen Dort oder auf dem „Schlachtfeld“. In Vorbereitung des Jubiläums und der von uns geplanten mehrteiligen Reihe hatte ich Kontakt zu einigen Reenactment Gruppen aufgenommen. Diese zeigten sich sehr aufgeschlossen und so vereinbarten wir Interviews + Fototermine für Freitag, den 18. Oktober.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Am Abend davor stieß ich auf einen <a href="http://www.taz.de/Jubilaeumsmarathon-zur-Voelkerschlacht/!125647/" target="_blank">Beitrag der TAZ</a> und war schlichtweg irritiert vom Gelesenen. „Hobbyschlächter“ werden darin die Darsteller betitelt und allgemein „versprüht“ der Autor selbst nur sehr wenig friedlichen Geist. Auch einige andere Magazine, Blogs etc. schlugen in dieselbe Kerbe. Was für Leute sind also die Hobbyisten und wie moralisch „verwerflich“ ist es, sich nicht nur genauer mit dem Thema zu beschäftigen, sondern auch Zuschauer bei der historischen Schlachtdarstellung sein zu wollen?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Mit vielen Fragen und einer großen Portion Neugier im Gepäck trafen wir uns kurz nach 9 Uhr am Festanger in Markkleeberg Ost. Thomas hatte wie üblich seine komplette Fotoausrüstung (Stativ, 2 Bodys, mehrere Objektive und Filter) an Bord, ich war mit meinem Notizbuch auf aufnahmebereitem Geist „bewaffnet“. Im gesamten AGRA- und angerenzenden Gelände hatte man Biwakplätze eingerichtet, Pferdeställe, Veranstaltungsbereiche, Exerzierflächen und Marketender untergebracht. Dank Plan gut informiert erreichten wir aber ohne uns zu verlaufen das erste Ziel des Tages.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Maketenderinnen" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2825.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4397" title="Maketenderinnen" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2825.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2825.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2825-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" title="Eine sehr schlichte Form der Unterkunft" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0622.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4391" title="Eine sehr schlichte Form der Unterkunft" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0622.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0622.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0622-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Gegenüber dem Musentempel am „Weißen Haus“, direkt am Seeufer und unter einigen großen Bäumen, hatte das „Freikorps von Lützow“ seine Zelte aufgeschlagen. Der Lagerplatz passte perfekt zur dargestellten Einheit, handelte es sich doch um keine reguläre Truppe, sondern Freiwillige, die aus Ihrem Hintergrund und Einsätzen begründet, von strikten Reglements und festen Lagerregeln eher wenig hielten. So waren mehrere Gruppen Zelte eher locker im frischen Herbstlaub arrangiert worden. Die Darsteller des Freikorps von Lützow kommen wie in der Historie aus ganz Deutschland. 11 Gruppen stellen die einzelnen Kontingente dar, von denen sich in Leipzig ein halbes Dutzend eingefunden hatten. Neben den Rheinländern, deren Gast wir sein durften, befanden sich Detachements aus Torgau und Leipzig (Tiroler Jäger). Kleine 2-Personenzelte sah man ebenso, wie große Behausungen &#8211; ideal, um sich unter der schützenden Plane auch bei Nieselregen zu versammeln &#8211; und sehr schlichte Formen der Unterbringung, bestehend nur aus Reisig und ein wenig Stroh. Davor hatte man vielfach robuste Tische und Klappstühle aufgebaut, stets in Nähe knisternder Lagerfeuer. Auch einfache Hocker, Bänke und Baumstämme dienten als Sitzgelegenheiten.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Herbstlicher Lagerplatz" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0250.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4399" title="Herbstlicher Lagerplatz" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0250.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Wir wurden bereits von weitem erkannt und ans Feuer gewunken. Christian, unser Kontaktmann, stellte uns der Truppe vor und recht schnell fanden wir uns am Tisch sitzend im angeregten Gespräch wieder. Von Beginn an schlug uns die herzliche Stimmung, die Offenheit, das freundliche Miteinander, über Altersschranken, Geschlecht, Herkunft, Wohnort hinweg, in den Bann. Wir fühlten uns weniger wie Reporter, sondern vielmehr wie gern gesehene Gäste. Sicherlich trug dazu auch unsere Einstellung bei, die eben nicht von Vorurteilen oder allzu negativer Presse geprägt war und ist. Bereitwillig und auskunftsfreudig plauderten die Vereinsmitglieder über die Historie der Lützower, Ihre Motivation für dieses Hobby, über Alltäglichkeiten und natürlich über die Veranstaltungen und Leipzig selbst.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Zu Gast beim Freikorps" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0170.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4389" title="Zu Gast beim Freikorps" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0170.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0170.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0170-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Der Verein „<a href="https://www.facebook.com/FreicorpsVonLutzowVereinigteKontingente1813?fref=ts" target="_blank">Das Freicorps von Lützow Rheinland e.V.</a>“ wurde vor 25 Jahren gegründet und umfasst ein gutes Dutzend Mitglieder, vom 14 Jährigen, der durch den Vater in den Verein kam, über junge und gestandene Männer bis hin zur weiblichen Verstärkung in Form einiger Marketenderinnen und Ehefrauen. Brudermeister Manfred ist mit 67 nicht nur das älteste Mitglied, sondern zugleich Kommandeur der Truppe. Man pflegt enge Beziehungen zu allen anderen Lützowern und Reenactmentgruppen, nicht nur im Rheinland, sondern auch bundes- und weltweit. Die &#8211; in Erinnerung an eines der vielen Gefechte von 1813-1815 stattfindenden &#8211; Biwaks sind jedes Mal Gelegenheit mit Gleichgesinnten über Historie zu sprechen, zu philosophieren, Freunde wiederzusehen und gemeinsam Geschichte nachzustellen und teils nachzuerleben.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><br />
</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Christian kam vor 2 Jahren zum Hobby, weil er als Besucher ein Event erlebte, und begeistert vom Erlebten und dem Wunsch selbst „mittendrin statt nur dabei“ zu sein, von seiner Frau ein bestätigendes “Na mach es doch einfach!“ hörte. Für Ihn ist sein Hobby gelebte Völkerverständigung, denn anders als damals, bekriegt man sich nicht, sondern sitzt zusammen, lernt sich über Sprachbarrieren und Ländergrenzen kennen und (er)lebt Geschichte. Tobias (20) wuchs u.a. mit den Spielen, Filmen und Büchern zur Napoleonischen Zeit auf, beschäftigte sich zuerst mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/LARP" target="_blank">LARP</a>, wechselte dann aber zum historisch korrekteren Reenactment.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Jäger Christian" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2623.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4392" title="Jäger Christian" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2623.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a><a class="thickbox" title="Jäger Tobias" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2628.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4393" title="Jäger Tobias" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2628.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Der größte Geschichte- und Geschichtenerzähler im Lager war Olaf, welcher eine eigene, sehr gut recherchierte <a href="https://www.facebook.com/pages/K%C3%B6niglich-Preussisches-Freikorps-von-L%C3%BCtzow/238232442988659?fref=ts" target="_blank">Seite zur Historie des Freikorps</a> betreibt. Ihn brachte das Interesse an der napoleonischen Ära und insbesondere an den Lützowern zum Hobby, auch wenn er sich „nebenher“ sehr in der römischen Geschichte zuhause fühlt. Eigentlich stellt er einen Husar dar, mangels mitgereister Pferde blieb er bei den Jägern zu Fuß und machte dort dank typischer aufwendig mit Schnüren verzierter Jacke und pelzverbrämtem Umhang eine besonders schneidige Figur. Von Ihm erfuhr ich erstaunlich viel Neues über historische Begebenheiten, über ehemalige Mitglieder des Freikorps, Ausrüstung und Einsätze.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Deren typische Uniformfarben, schwarzes Tuch, rot abgesetzt und verziert, dazu goldene Knöpfe, finden sich auch heute noch in der deutschen Flagge wieder. Die Korpsangehörigen, welche ausschließlich aus Freiwilligen bestand, viele damals im Entstehenden befindliche Burschenschaften beinhaltete und zu denen sich manchmal komplette Universitätsjahrgänge meldeten, widmeten Ihren Einsatz nicht nur dem Wunsch nach der Befreiung ihres Landes von französischer Herrschaft. Man kämpfte nicht für Geld, seinen König, aus Rache oder weil es befohlen worden war, sondern aus eigenem Antrieb, einem Freiheitsideal verpflichtet. Erstmals wurde über ein Gesamtdeutschland gesprochen, wurde am Abend philosophiert, studiert, man sang miteinander und äußerte sich über eine moderne vom Bürgertum bestimmte Zukunft. Bedeutende Persönlichkeiten gehörten dem Korps an, von Theodor Körner (Dichter und Dramatiker) oder Ludwig Jahn (Begründer der Turnbewegung), bis hin zu Friedrich Fröbel („Vater“ des Kindergartengedankens). Auch aus obigen Gründen genießt das Freikorps des Major von Lützow auch heute noch ein hohes Ansehen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Husar &quot;zu Fuß&quot; Olaf" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2637.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4394" title="Husar &quot;zu Fuß&quot; Olaf" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2637.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a><a class="thickbox" title="Jäger Fritz" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2641.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4395" title="Jäger Fritz" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2641.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Natürlich interessierten mich auch Waffen und Ausrüstung und mit Fritz fand ich den passenden Ansprechpartner. Damals waren viele Beutewaffen im Einsatz, den ein Jäger hatte sich selbst um seine Bewaffnung zu kümmern und nahm diese daher bei Gelegenheit dem Feinde ab. Auch bei den Darstellern findet man keine einheitliche Linie vor, sondern französische Steinschloßgewehre wechseln sich mit Jagdbüchsen und Säbel aller Art mit Hirschfängern ab. Will man in diesem Hobby eine Waffe bei sich führen, so muss diese eine Sicherheitsbescheinigung aufweisen, wird regelmäßig überprüft und der Lauf ist gestempelt. Replikate kann man ab 600 € erwerben, soll das gute Stück auf traditionelle Weise hergestellt werden, sind mindestens 3000 € fällig. Wer zusätzlich die Waffe abfeuern möchte (selbstredend ohne Geschoss!), muss 21 Jahre alt sein, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vorlegen können und den sogenannten Schwarzpulverschein absolvieren. Damit wird sichergestellt, dass jeder Gewehrträger weiß, wie er sich zu verhalten hat, Sicherheitsrichtlinien kennt und auch psychologisch eine gesunde und respektvolle Einstellung zum Umgang mit Sprengstoffen und Waffen allgemein aufweist.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> <a class="thickbox" title="Ohne Kaffee geht nichts :-)" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0162.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4402" title="Ohne Kaffee geht nichts :-)" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0162.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a></span><a class="thickbox" title="Üben für die historische Gefechtsdarstellung" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2959.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4398" title="Üben für die historische Gefechtsdarstellung" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2959.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Während ich die vielen neuen Informationen (von denen ich im Rahmen des Artikels aus Platzgründen leider nur Teile wiedergeben kann) in mich aufnahm, Notizen machte und nachfragte, dirigierte Thomas die Truppe für Gruppenaufnahmen, erstellte Portraits, versuchte das Lagerleben einzufangen. Seine Aktivitäten sorgten für einige Aufmerksamkeit, denn auch andere Besucher, Fotografen, Darsteller der verschiedensten Einheiten, Anwohner u.v.m. nutzten die Gelegenheit für tolle Aufnahmen oder einfach nur um in engeren Kontakt zu kommen. Kurz vor Ende wurden alle Lützower zusammengerufen und für die nächsten beiden Tage gebrieft. Neben Organisatorischem, den Zeitplänen für Exerzieren, An- und Abmarsch, Aufstellung und Einsatzvorgabe für die Schlachtdarstellung, widmete man sich intensiv dem Thema Sicherheit. Wer glaubte, beim Reenactment könne man „wild in der Gegend rumballern“ oder Krieg spielen, wurde hier erneut eines Besseren belehrt.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Gutgelaunte Frohnaturen, die Lützower aus dem Rheinland" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0215.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4390" title="Gutgelaunte Frohnaturen, die Lützower aus dem Rheinland" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0215.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0215.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0215-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Apropos „Krieg spielen“: nichts liegt den Hobbyisten ferner. Von „Hobbyschlächtern“ (entschuldigt, dass ich diesen absolut unpassenden Ausdruck nochmals verwenden muss), Kriegsverherrlichung, nationalistisch-rechtem Gedankengut oder einem falschen Geschichtsverständnis keine Spur. Im Gegenteil, egal mit wem ich redete (und das trifft auch auf alle anderen Hobbyisten, die wir später am Tage noch trafen, zu), man war sich besonders deutlich der Geschehnisse und des Schreckens, der vor 200 Jahren herrschte bewusst. Sich mit der Geschichte zu beschäftigen, heißt diese verstehen zu lernen und daraus Lehren ziehen zu können. Und so ist es auch kein Wunder, dass sich einzelne Mitglieder dem Thema Volksbürgerliche Aufklärung z.B. durch unterhaltsame, und eben dadurch besonders eindringliche Vorträge in Schulklassen widmen. Statt trockenem Lehrstoff aus dem Geschichtsbuch, erzählt und liest man aus Tagebüchern, berichtet vom Leben der Bevölkerung, der Soldaten, kann Fragen viel fundierter und verständlicher beantworten, als jeder Fachlehrer, für den diese Periode eben nur eine von vielen aus dem Lehrplan ist.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Leider neigte sich unsere Zeit dem Ende zu und so rückten wir begleitet von freundlichen Worten ab in Richtung Pleiße und französisches Lager, welchem wir auch den nächsten Artikel widmen werden. Viel Spaß beim verfolgen der Links, kommentieren, verteilen und liken.</span></p>
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		<title>1813 /1913 / 2013 &#8211; Die Suche nach der angemessenen Erinnerungskultur</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/1813-1913-2013-die-suche-nach-der-angemessenen-erinnerungskultur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2013 13:43:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur & Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Land & Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Regionales]]></category>
		<category><![CDATA[Sport & Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Gefechtsdarstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Napoleon]]></category>
		<category><![CDATA[Reenactment]]></category>
		<category><![CDATA[Völkerschlacht]]></category>
		<category><![CDATA[Völkerschlachtdenkmal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leipzig gedachte dieser Tage zweier zusammenh&#228;ngender Ereignisse. Zum einen liegt die V&#246;lkerschlacht bei Leipzig 200 Jahre zur&#252;ck, zum anderen thront bereits seit 100 Jahren das gleichnamige Denkmal auf einem H&#252;gel im S&#252;den der Stadt. In einer kleinen Reihe m&#246;chten wir uns dem Thema unvoreingenommen n&#228;hern, Beteiligte, Verantwortliche und Besucher zu Wort kommen lassen. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Seit dem 16. Oktober liefen die Gedenktage zur Völkerschlacht. Am Sonntag trafen sich 6000 Hobbyisten zum &#8222;spielerischen Säbelrasseln&#8220; zwischen Markkleeberg und Wachau. Das sogenannte „Reenactment“, vom MDR zur Live-Ticker-Show im „Brennpunkt“-Stil gemacht, wurde in Leipzig von zahlreichen Diskussionsangeboten umrahmt. Wo wird wie was gedacht? Mathias Schulze hat sich umgehört.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><span id="more-4290"></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die Schlacht auf den Feldern um Leipzigs liegt 200 Jahre zurück. Die in den letzten Tagen deswegen stattfindenden Aktivitäten waren so zahlreich und unterschiedlich, wie die regionalen und überregionalen Berichterstattungen selbst. Schaut man sich vier zentrale Schauplätze an, gab es zumindest eine Gemeinsamkeit: Alle rangen mit der Frage nach einer gelungenen Erinnerungskultur. Da stellte das Stadtmagazin „Kreuzer“ angesichts der monströsen Menschenopferanzahl schlichtweg fest, dass es nichts zu feiern gäbe. Die TAZ sprach sogar von &#8222;Hobbyschlächtern&#8220; und dem bedrohlich und düster wirkenden Denkmal. Andererseits inszeniert der Mitteldeutsche Rundfunk eine Aktualitätssimulation, die einen Marktanteil von 13,7 Prozent erreichte. Geschichtsinteressierte Historiendarsteller entledigten sich für kurze Zeit den Zwängen der Berufswelt und trafen sich als Freunde im Biwak und bei der Gefechtsdarstelllung. Und mittendrin diskutierte man im Schauspiel-Haus mit preisgekrönten Schriftstellern zum Thema „Ach, Europa! Ein Kontinent zwischen Untergang und Wiedergeburt.“</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Zivilbevölkerung in historischer Gewandung" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4303" title="Zivilbevölkerung in historischer Gewandung" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild4.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild4.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild4-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" title="Französisches Säbel-Baumeln-Lassen am Abend vor der Schlacht" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4300" title="Französisches Säbel-Baumeln-Lassen am Abend vor der Schlacht" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild1.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild1.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild1-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Karl Schlögel, Inhaber des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung, bezog beim am 16. Oktober stattgefundenen Verständigungsprozess der Schriftsteller eine eindeutige Position: „Das Völkerschlachtdenkmal ist ein besonderes stilistisches Bauwerk. Fernab aller Instrumentalisierungen kann man diesen monumentalen Jugendstil nur bewundern.“ Der Österreicher Martin Pollack, ebenfalls Träger besagten Preises, sah es kritischer, aber hielt letztlich mit der Erinnerung an den Berliner Reichstag und einer Portion Gelassenheit dagegen: „Man kann es ja mal umhüllen.“ Die Völkerschlacht selbst spielte eine marginale Rolle. Die Probleme des heutigen Europas seien andere. Da gäbe es den Widerspruch zwischen den urbanen modernen Städten und der ländlicher Abgeschiedenheit, da gäbe es eine Ökonomisierung aller Lebensbereiche, die schneller ist als die Begriffe der Kulturschaffenden.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Sonst Familienväter, hier hessische Landboten, die den Schlachtplan beratschlagen" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild8.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4307" title="Sonst Familienväter, hier hessische Landboten, die den Schlachtplan beratschlagen" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild8.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild8.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild8-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" title="Reenactment bedeutet oftmals auch sich Kleidung mit viel handwerklichem Geschick selbst anzufertigen." href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild11.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4298" title="Reenactment bedeutet oftmals auch sich Kleidung mit viel handwerklichem Geschick selbst anzufertigen." src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild11.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Zu der Einsicht, dass es zu einem friedlichen Europa keine Alternative gebe, sollte auch die Schlachtsimulation des Mitteldeutschen Rundfunks beitragen. Der Tagesthemensprecher Ingo Zamperoni betonte: „Wir können es gar nicht oft genug wiederholen, wie wichtig es ist, Lehren aus der Geschichte zu ziehen. Und da freut es mich besonders, dass die &#8222;MDR TOPNEWS&#8220; diese vermitteln.“</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Auf den „Schlachtfeldern“ um Markkleeberg, mittendrin in den Vorbereitungen der Hobby-Soldaten, wurde gar behauptet, dass man bereits der internationalen Freundschaft innigst dient. Ein Schnapsbrenner erzählte: „Wir sind keine militärischen Freaks. Wir wollen auch nicht die Probleme Europas lösen. Aber wenn man sieht, dass und wie sich hier die unterschiedlichsten Nationen begegnen, dann kann man doch behaupten, dass unser Event etwas zur Völkerverständigung beiträgt.“</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Dem Motto wurde man dieser Tage in Leipzig gerecht." href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4304" title="Dem Motto wurde man dieser Tage in Leipzig gerecht." src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild5.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild5.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild5-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" title="Husaren und französische Marineinfanterie" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild10.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4309" title="Husaren und französische Marineinfanterie" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild10.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild10.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild10-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Tatsächlich reichten sich die Menschen beim Leipziger Kartoffelbrandschnaps die Hände und feierten fröhlich den Ausbruch aus der oftmals tristen Arbeitsmonotonie. Voller Stolz wurden die handgefertigten Kostüme hergezeigt. Ein Offizier aus Hessen erklärte: „Wir singen am Abend am Lagerfeuer zusammen, treffen alte Bekannte. Höre ich auf dem Schlachtfeld die Pferdeattacken, spüre ich die Unlust auf einen Krieg sehr deutlich.“ Den Vorwurf der Kriegsverherrlichung teilen die Hobby-Schauspieler nicht, die zelebrierte Kameradschaft sei etwas Friedliches. Auch die ebenfalls anwesenden Kostümfans vermitteln den Eindruck, dass sie den schon längst gesellschaftlich sanktionierten Karnevalsfestivitäten in nichts nachstehen. Professor Doktor Günther Heeg versuchte die Faszination des sogenannten Reenactment, des Nachspielens historischer Situationen, mit der gesellschaftlichen Gegenwart in Verbindung zu bringen:„Es ist kein Zufall, dass in Zeiten der Globalisierung solche Veranstaltungen zunehmen. In Zeiten in denen kollektive Identitäten in Frage gestellt sind, in denen kulturelle Orientierungen mit anderen konkurrieren müssen, verbindet sich mit einem zusammenhängenden Geschichtsbild ein Gefühl der Identität mit der Gemeinschaft.“ </span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="Europäische Völkerverständigung dank Kartoffelschnaps :-)" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild9.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4308" title="Europäische Völkerverständigung dank Kartoffelschnaps :-)" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild9.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild9.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild9-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" title="„Sind das die echten pazifistischen Nachdenklichkeiten? Schriftsteller im Schauspiel-Haus Leipzig diskutieren über Europa. Von links nach rechts: Martin Pollack, Juri Andruchowytsch, Martin Schlögel und Geert Mak“" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild12.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4299" title="„Sind das die echten pazifistischen Nachdenklichkeiten? Schriftsteller im Schauspiel-Haus Leipzig diskutieren über Europa. Von links nach rechts: Martin Pollack, Juri Andruchowytsch, Martin Schlögel und Geert Mak“" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild12.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild12.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild12-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Man kann die in Leipzig stattgefundenden Ereignisse als Fragen nach einem gemeinsamen Geschichtsbild und nach der friedlichen Zukunft Europas verstehen. Das Plädoyer für eine angemessene Erinnerungskultur wird aber nicht ohne das vorurteilsfreies Verständnis der Event-Feierlichkeiten auskommen können. Pauschale Verurteilung wird dabei nicht ausreichen. Diese Feierlichkeiten gehören zu den Phänomenen der Gegenwart, die zu verstehen – auch für die Zukunft – notwendig sind.</span></p>
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		<title>Mit Rucksack &#038; Kamera – 3 Tage Elbsandstein – Finale</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/mit-rucksack-kamera-3-tage-elbsandstein-finale/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Sep 2013 14:52:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur & Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Land & Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Sport & Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflug]]></category>
		<category><![CDATA[Elbsandsteingebirge]]></category>
		<category><![CDATA[Ferienwohnung am Lachsbach]]></category>
		<category><![CDATA[Festung]]></category>
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		<category><![CDATA[Königstein]]></category>
		<category><![CDATA[Sächsische Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unterwegs im wohl sch&#246;nsten und felsigsten Wandergebiet Deutschlands, der S&#228;chsischen Schweiz. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Folgender Artikel stellt den dritten und abschließenden Teil unserer kleinen Reihe dar. Während wir am 1. Tag eine mehrstündige und am 2. eine ganztägige Tour unternommen hatten, würde die Zeit am Abreisetag nur noch für den Besuch eines typisches „Nachmittags-Ausflugsziels“ reichen. Natürlich sollte noch ein Highlight auf dem Plan stehen, auch weil das Wetter ausnahmsweise etwas sonniger zu werden versprach.</span></p>
<p><span id="more-4166"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> Mit unserem Gepäck beladen, schlossen wir einige Sehenswürdigkeiten gleich aus. Ein Blick auf die Karte offenbarte aber schnell das ideale Ziel, den Königstein. Die S-Bahn hält am Fuß des Tafelberges, Transfer nach oben ist möglich und anzuschauen gibt es auf dem riesigen Gelände mehr als genug. Dazu kam, dass Thomas noch nie zu Gast auf des Königs Festung war.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Nach dem Besuch des Bads und einem guten Frühstück packten wir unsere Siebensachen zusammen. Bevor wir jedoch dem Lachsbach den Rücken kehren würden, galt es noch unser Quartier mit der Kamera ins rechte Licht zu rücken. Wie schon im <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/sport-hobby/mit-rucksack-kamera-3-tage-elbsandstein-auftakt/" target="_blank">„Auftakt“</a> erwähnt, hatten wir das Glück, nicht nur auf besonders freundliche Gastgeber zu treffen, sondern auch in einer wirklich gemütlichen, liebevoll ausgestatteten Ferienwohnung unterzukommen. Ein erster Pluspunkt ist deren ruhige und dennoch zentrale Lage, bestens geeignet für diverse Touren, wie z.B. unsere. Wenn man mit dem PKW anreist, dauert es von Bad Schandau aus nur wenige Minuten bis zum Grundstück. Selbiges hat neben dem Stellplatz einen großen Garten zu bieten, der mitgenutzt werden darf. Die FeWo besitzt einen separaten Eingang und ist groß genug für 4 Personen. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="FeWo am Lachsbach - Das Haus" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/Haus1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4181" title="FeWo am Lachsbach - Das Haus" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/Haus1.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/Haus1.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/Haus1-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="FeWo am Lachsbach - Der Garten" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3424.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4168" title="FeWo am Lachsbach - Der Garten" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3424.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3424.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3424-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="FeWo am Lachsbach - Das Wehr" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3432.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4169" title="FeWo am Lachsbach - Das Wehr" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3432.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3432.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3432-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="FeWo am Lachsbach - Die Küche" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/Kueche.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4182" title="FeWo am Lachsbach - Die Küche" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/Kueche.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/Kueche.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/Kueche-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="FeWo am Lachsbach - Das Bad" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/Bad.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4180" title="FeWo am Lachsbach - Das Bad" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/Bad.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/Bad.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/Bad-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="FeWo am Lachsbach - Ein Schlafraum" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/Schlafplatz2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4184" title="FeWo am Lachsbach - Ein Schlafraum" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/Schlafplatz2.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/Schlafplatz2.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/Schlafplatz2-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Ebenerdig findet man neben dem Flur samt Treppe ein Bad und die große Küche vor. Deren Ausstattung ist lückenlos und sogar an Gewürze, Tee, Kaffee usw. wurde gedacht. Auch das Bad bietet alles, was man braucht, natürlich ausreichend frische Handtücher und passende Dekoration. Oben findet man einen Schlafbereich mit 2 Betten, ein Extraschlafzimmer &#8211; ideal für mitreisende Kinder oder auch ein Pärchen &#8211; und einen Wohnraum vor. Da wir uns ja eigentlich fast nur zum Essen und Schlafen im Quartier aufhielten nutzen wir aber weder die große Couch, noch TV oder Spielesammlung etc. wirklich aus. Die Räume wirken trotz kleinerer Fenster hell &amp; luftig. Wenn ich in Gedanken (Region-unabhängig) alle FeWo’s der letzten Jahre durchgehe, so findet sich die der Fam. Michael ganz weit vorn wieder.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="FeWo am Lachsbach - Die Hauskatze" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3473.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4171" title="FeWo am Lachsbach - Die Hauskatze" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3473.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a><a class="thickbox" title="FeWo am Lachsbach - Der Weg" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3459.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4170" title="FeWo am Lachsbach - Der Weg" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3459.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a><a class="thickbox" title="FeWo am Lachsbach - Die Wohnstube" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/Stube.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4185 aligncenter" title="FeWo am Lachsbach - Die Wohnstube" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/Stube.jpg" alt="" width="610" height="326" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/Stube.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/Stube-768x411.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 610px) 100vw, 610px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Den Rückweg nach Bad Schandau brachten wir erneut am Straßenrand entlangmarschierend hinter uns. Alternative Routen gibt’s da leider nicht, außer man ist bereit Umwege und viele Höhenmeter in Kauf zu nehmen. Auf der großen Elbbrücke entstanden noch einige Fotos, denn langsam riss der Himmel auf. Am Bahnhof mussten wir nicht lange warten und nur 3 min später verließen wir auch schon wieder die S–Bahn. Ursprünglich hatten wir geplant unser Gepäck direkt dort sicher abzustellen, doch Schließfächer gehören leider nicht zur Ausstattung des Bhf. Königstein. Unser Glück erblickten wir in Form des knallroten Festungsexpresses, welcher auch noch kurz vor der Abfahrt stand. Also reingehüpft (natürlich ins „Obergeschoss“) und überraschend zügig preschte der Doppelstockbus die Festungsstraße hinauf. Auch wenn die Fahrt kurz war, macht sie doch `ne Menge Spaß und wir ersparten uns nicht nur Zeit, sondern auch den mühevollen Aufstieg. Am „Parkhaus am Malerweg“ kann man Andenken erwerben, sich stärken, menschlichen Bedürfnissen nachgehen und umsteigen in eine Art kleine Touristenzüge, die die fehlenden 800 m bis zur Festung selbst zurücklegen. Wir verzichteten gern darauf, denn wenn man die Anlage wirklich auf sich wirken lassen will, muss man sich Ihr unbedingt zu Fuß annähern.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Eisenbahnbrücke bei Bad Schandau, im Hintergrund der Lilienstein" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3482.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4172" title="Eisenbahnbrücke bei Bad Schandau, im Hintergrund der Lilienstein" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3482.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3482.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3482-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Eines der vielen Frachtschiffe, denen man hier begegnet" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3502.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4173" title="Eines der vielen Frachtschiffe, denen man hier begegnet" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3502.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3502.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3502-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Das Ziel rückt näher" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3504.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4174" title="Das Ziel rückt näher" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3504.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3504.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3504-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Schnell und mit Panoramaaussicht - der Festungsexpress" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3517.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4175" title="Schnell und mit Panoramaaussicht - der Festungsexpress" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3517.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3517.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3517-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Für alle, die sich direkt bis vors Tor bringen lassen möchten." href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3528.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4176" title="Für alle, die sich direkt bis vors Tor bringen lassen möchten." src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3528.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3528.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3528-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Vorgelagerte Werke und Bastionen der Georgenburg" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3536.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4177" title="Vorgelagerte Werke und Bastionen der Georgenburg" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3536.jpg" alt="" width="200" height="133" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Mit jedem Meter den man zurücklegt, schraubt sie sich scheinbar höher in den Himmel. Einzelheiten wie die runden Wachtürmchen oder die mächtige Georgenburg treten hervor und alsbald erreicht man den Fuß des Tafelberges. Dort tat sich für uns eine Überraschung auf, denn die bereits am Bahnhof erwarteten Schließfächer fanden wir hier vor. Klasse Service! Problemlos wurden wir Rucksack und Koffer los und konnten uns solchermaßen entlastet an die Erkundung des Massivs wagen. Da wir an unseren Rückweg und die Rückfahrt denken mussten, blieben vor Ort maximal noch 2,5 Std Zeit über. Als Kenner der Festung weiß ich, dass man damit bei weitem nicht das zu sehen bekommen kann, was einem geboten wird. Allein in Ruhe übers Bauwerk zu schlendern, dauert seine Zeit. Die vielen Ausstellungen, Führungen und Angebote wahrzunehmen würde also diesmal (noch nicht) möglich sein. Stattdessen mussten ein Rundgang unterhalb der Bastionen und ein weiterer entlang der Zinnen bewehrten Mauern reichen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Die Georgenburg" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3592.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4179" title="Die Georgenburg" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3592.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="Obacht !" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3620.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4193" title="Obacht !" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3620.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="Hungerturm" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK35891.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4191" title="Hungerturm" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK35891.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="Friedrichsburg" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3626.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4194" title="Friedrichsburg" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3626.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="ehemalige Batteriestellungen" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3645.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4195" title="ehemalige Batteriestellungen" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3645.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="Friedrichsburg: Beobachtungsturm, Geschützstellung, Festsaal, Pavillon" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3653.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4196" title="Friedrichsburg: Beobachtungsturm, Geschützstellung, Festsaal, Pavillon" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3653.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die Außenanlagen, welche vor allem der Georgenburg vorgelagert sind, bilden mit ihren verschachtelten Streichwehren, Feuerbereichen und Stellungen ein nur schwer zu überwindendes Hindernis. Folgt man dem ehemaligen Postenweg, so ragen neben einem zuerst meterhohe massive abgeschrägte Mauern auf, deren Rand stets von langen Eisenspitzen gekrönt werden, welche ein Übersteigen verhindern sollten. Erstaunlich, dass hier noch nichts verrottet oder sonst wie in Mitleidenschaft gezogen scheint. Befindet man sich wieder an der Elbseite weichen die Bastionen zurück und man folgt nun dem Verlauf der Sandsteinfelsen. 20 oder mehr Meter über einem tauchen immer wieder Köpfe über den Mauern auf, auf dem Pfad selbst trifft man aber auf deutlich weniger Besucher. Nach der halben Umkreisung kann man linkerhand einige Stufen nach unten nehmen und befindet sich an einem schmalen Aussichtspunkt mit bestem Blick auf Elbe, Stadt und Lilienstein. Am Sandstein wurden Sicherungsmaßnahmen unternommen, das Geländer jedoch ist in schlechtem Zustand und fehlt teilweise. Nicht umsonst steht am Postenweg das passende Hinweisschild „Begehen auf eigene Gefahr“. Wenn man sich einer Felskante nähert gilt es aber stets Obacht zu geben, wer darauf achtet (und kleinere Kinder an der Hand behält) kann an jenem Aussichtspunkt auch prima Rast machen, denn natürliche Sitzbänke laden dazu ein. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Unser guter alter Bekannnter, der Lilienstein" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/lillienstein.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4190" title="Unser guter alter Bekannnter, der Lilienstein" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/lillienstein.jpg" alt="" width="630" height="207" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/lillienstein.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/lillienstein-768x252.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Eine große Anzahl Fotos später drängte ich zum Weitergehen, die sich schnell abspulende Zeit im Nacken. Wir folgten der Brustwehr mit ihren vielen Wachtürmchen, passierten den Parkplatz, Fahrstuhl und Kassenhäuschen um schließlich mit Überquerung der Roten Brücke den eigentlichen Zugang zum Festungsareal zu passieren. Nur noch eine Stunde veranlasste uns regelrecht durch die vielen wehrtechnischen Hürden zu rasen. Die niederen Werke, den Torravelin, Grabenschere, Medusentor, Trockengraben und Torhaus passierten wir in schneller Folge um endlich den Kern der Festung zu erreichen. Steht man am Augustus-Platz hat man das Gefühl sich auf nicht mehr einem Tafelberg, sondern in einer barocken Siedlung zu befinden. Man wird von vielen Gebäuden, Bäumen und Parkanlagen umringt. Das soll die mächtige, unbesiegte Festung sein? Und ob!</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Auf der Elbe zuhause, die Raddampfer der &quot;Weißen Flotte&quot;" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3696.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4197" title="Auf der Elbe zuhause, die Raddampfer der &quot;Weißen Flotte&quot;" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3696.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3696.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3696-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Der lag schon so da, ehrlich!" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3781.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4201" title="Der lag schon so da, ehrlich!" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3781.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3781.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3781-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="ast unbezwingbare Mauern" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3786.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4199" title="Fast unbezwingbare Mauern" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3786.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3786.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3786-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Nähert man sich wieder den Wällen wird auch dem letzten klar, dass die Anlage militärischen Zwecken diente. Ein Großteil der Oberfläche und erst recht die Wälle sind von Kasematten durchzogen, auf den breiten Wällen stehen glänzende Bronzekanonen (übrigens ein beliebtes Fotomotiv, mit darauf sitzenden Kindern, wen man drüber nachdenkt, fast schon etwas makaber), die aber nur einen Bruchteil der früheren Bewaffnung abbilden. Auch im alten und neuen Zeughaus findet sich viel Geschichtliches und Militärisches, wofür uns aber nur ein sehr kurzer Blick blieb.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Der Lilienstein noch einmal, ganz nah." href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3864.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4205" title="Der Lilienstein noch einmal, ganz nah." src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3864.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3864.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3864-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Friedrichsburg: hier heiratet es sich am Schönsten." href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3942.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4208" title="Friedrichsburg: hier heiratet es sich am Schönsten." src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3942.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3942.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3942-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Ideales Postkartenmotiv: der Pfaffenstein" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK38681.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4206" title="Ideales Postkartenmotiv: der Pfaffenstein" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK38681.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK38681.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK38681-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Um die jetzt endlich einmal auch strahlende Sonne einzufangen steuerten wir die südlichste Ecke, „Zobels Eck“ und die östlichste, „Königsnase“ genannt an. Endlich kam auch das Stativ mal wieder zum Einsatz und Thomas widmete sich in aller (notwendigen) Eile dem Wunsch noch einige tolle Postkartenmotive und Panoramaaufnahmen zu schießen. Vorherige Wanderziele wie <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/sport-hobby/regional-unterwegs-1-tag-2-freunde-3-steine/" target="_blank">Pfaffenstein</a> und <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/sport-hobby/mit-rucksack-kamera-3-tage-elbsandstein-auftakt/" target="_blank">Lilienstein</a> bekamen ganz besonders viel Aufmerksamkeit. Als letztes Motiv wanderte die Friedrichsburg, ganz ohne die üblichen Menschenmassen davor, in den Kasten. Damit hatten wir die eigentliche Schließzeit von 18 Uhr schon etwas überschritten, gelangten aber natürlich noch nach draußen. Wirklich schade, dass wir uns so beeilen mussten. Fest steht, die Festung wird uns spätestens 2014 einen eigenen Besuch und Beitrag wert sein. Einen tollen interaktiven Rundgang könnt Ihr schon vorab auf <a href="http://www.festung-koenigstein.de/index.php/rundgang/articles/id-1-rothe-bruecke.html" target="_blank">dieser Seite</a> machen. Probiert es doch mal aus.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Traumwetter für Fotografen, endlich!" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3907.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4207" title="Traumwetter für Fotografen, endlich!" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3907.jpg" alt="" width="630" height="420" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3907.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/09/THK3907-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Gut bepackt ging es nun zügigen Schrittes bergab und nachdem wir uns noch <a href="http://www.kaffeehaus-zimmermann.de/index.php" target="_blank">mit einem Eis erfrischt</a> hatten, nahmen wir die Sitzgelegenheiten in der herbeieilenden S-Bahn dankbar an.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><b>Fazit:</b> Auch 3 Tage im Elbsandsteingebirge hinterlassen nur den einen Wunsch, wiederzukommen! Je mehr man von der Gegend sieht, je öfter man die Wälder, Schluchten, Felsen und all die vielen sehenswerten Örtlichkeiten durchstreift, umso mehr möchte man davon sehen und erleben. Wir sind uns sicher dieses Jahr wieder zukommen und auch im nächsten mehrere Touren zu planen. Für den Herbst haben wir bereits ein erstes Ziel auserkoren, und Ihr?</span></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
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		<title>Mit Rucksack &#038; Kamera – 3 Tage Elbsandstein – Mittendrin</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/mit-rucksack-kamera-3-tage-elbsandstein-mittendrin/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Aug 2013 07:25:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur & Sprache]]></category>
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		<category><![CDATA[Ausflug]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unterwegs im wohl sch&#246;nsten und felsigsten Wandergebiet Deutschlands, der S&#228;chsischen Schweiz. </p>
<p>The post <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/mit-rucksack-kamera-3-tage-elbsandstein-mittendrin/">Mit Rucksack &#038; Kamera – 3 Tage Elbsandstein – Mittendrin</a> appeared first on <a href="https://www.seminararkaden.de">Seminar Arkaden</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Weiter geht’s mit dem nächsten Teil unserer kurzen Artikelreihe. Wem bereits der <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/sport-hobby/mit-rucksack-kamera-3-tage-elbsandstein-auftakt/" target="_blank">Auftakt</a> gefallen hat, der bekommt diesmal noch mehr Elbsandsteingebirge geboten, denn wir waren einen ganzen Tag, bis tief in die Nacht hinein, unterwegs.</span></p>
<p><span id="more-3998"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Nach einer erstaunlich ruhigen Nacht, in der man nichts außer dem Rauschen des Wassers und dem morgendlichen Gesang der Vögel vernimmt, erwachten wir ausgeruht und voller Tatendrang. Eine erfrischende Dusche wusch auch die letzten Reste der Nacht davon und knusprig aufgebackene Brötchen, Obst, dazu Kaffee/ Tee stärkten uns.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Da wir einen vollen Tag zur Verfügung hatten, hatte ich eine schöne Tour geplant, welche uns über Stufen, an Bachläufen entlang, durch Wälder, Höhlen und Grotten bis zur Burg Hohnstein führen würde. Die abwechslungsreiche Strecke mit vielen Aussichtspunkten und besonderen Geländemerkmalen bietet mehr als genug Gelegenheit für Fotografen auf den Auslöser zu drücken. Mit belegten Brötchen &amp; Äpfeln als Proviant, der kompletten Kameraausrüstung, Karte und unseren Stirnlampen im Gepäck machten wir uns kurz nach 11 Uhr auf den Weg. Von „Der frühe Vogel fängt den Wurm“ konnte somit keine Rede mehr sein, aber uns hetzte ja Niemand. Die Morgensonne hatte sich bereits wieder hinter Wolken versteckt und es war diesiger geworden.<br />
</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Der &quot;Bastei-Kraxler&quot;" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2269.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3967" title="Der &quot;Bastei-Kraxler&quot;" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2269.jpg" alt="" width="150" height="222" /></a><a class="thickbox" title="Der &quot;Tiefe Grundbach&quot;" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2318.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3968" title="Der &quot;Tiefe Grundbach&quot;" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2318.jpg" alt="" width="150" height="222" /></a><a class="thickbox" title="Am Aufstieg zum Brand" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2340.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3969" title="Am Aufstieg zum Brand" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2340.jpg" alt="" width="150" height="222" /></a><a class="thickbox" title="700 Stufen müssen bewältigt werden" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2342.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3970" title="700 Stufen müssen bewältigt werden" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2342.jpg" alt="" width="150" height="222" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Der erste Kilometer führt entlang der Straße, vorbei an der einzigen mir bekannten Filzstiefelfabrik und der Einmündung der Sebnitz (wohlgemerkt dem Flüsschen, nicht der Ort). Sobald man die Polenzbrücke überschritten hat, sollte man die Gelegenheit nutzen, den Asphalt zu verlassen und parallel zum „Tiefen Grundbach“ einen Trampelpfad zu begehen. Dieser windet sich abenteuerlich neben dem rauschenden Nass mal hinauf, mal hinab, über Bohlenbrücken und zwischen bemoosten Gesteinsbrocken oder komplett zugewachsenen Stämmen hindurch. Reguliert wurde hier zum Glück wenig und gerade wenn man sich als aufmerksamer Beobachter Zeit nimmt, bieten sich an diesem unscheinbaren Wasserlauf bereits unzählige tolle Motive.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Blick vom Brand (von links): Schrammsteine, Winterberg, Kaiserkone, Zirkelstein" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2436.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3973" title="Blick vom Brand (von links): Schrammsteine, Winterberg, Kaiserkone, Zirkelstein" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2436.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2436.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2436-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Blick vom Brand (von links): Papststein, Pfaffenstein, Lilienstein, Königstein" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2464.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3975" title="Blick vom Brand (von links): Papststein, Pfaffenstein, Lilienstein, Königstein" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2464.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2464.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2464-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Blick vom Brand (von links): Waltersdorf, Bärensteine, Rauenstein, Bastei" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2453.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3974" title="Blick vom Brand (von links): Waltersdorf, Bärensteine, Rauenstein, Bastei" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2453.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2453.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2453-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Am Aufstieg zum Brand verließen wir das Bächlein, welchem wir alternativ auch noch über Kilometer bis zum Touristencamp Hohnstein hätten folgen können. Das Brandmassiv, vor allem die Brandscheibe und deren beste Aussichtspunkte kann man auf 2 Arten erreichen. Entweder man steigt, so wie wir es taten, von Süden her auf, oder folgt von Hohnstein aus einem Waldweg. Aus nachvollziehbaren Gründen hatten wir uns für die interessantere Route entschieden, die Schwierigkeiten an den Anfang gelegt und stiefelten somit die berühmten Brandstufen empor. Zuerst geht das noch ganz leicht, es gibt Pausen zwischen den einzelnen Abschnitten. Viel zu schnell jedoch ändert sich dies, spätestens, wenn der Weg nach rechts abknickt, denn nun folgt Holzstufe auf Holzstufe. Ebenso schnell spürte ich, dass ich wohl doch etwas öfter an meiner Ausdauer arbeiten sollte, denn das Herz schlug beim strammen Tempo bis zum Hals, der Kreislauf rief „Spinnst Du?!“, während die nie müden Beine nur immer schneller nach oben wollten. Einen kurzen Stopp legten wir zwischen den Felsen noch ein, dann erreichten wir schwitzend und keuchend das Felsplateau. Die rund 700 Stufen machten sich bemerkbar und wir waren in diesem Moment dankbar für das doch eher kühlere Wetter. Die 5 min Weges bis zur <a href="http://www.brand-baude.de/inhalt.php?id=1" target="_blank">Brandbaude</a> ließen uns wieder zu Atem kommen. Auf 317m Höhe findet man hier einen Komplex aus Gaststätte und Wirtschaftsgebäuden vor, welcher in Teilen bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts besteht. Man kann hier übernachten und auch recht gut im Restaurant speisen. Was die Besucher aber vor allem anzieht ist die spektakuläre Aussicht vom „Balkon der Sächsischen Schweiz“. Selbst bei dem nicht optimalen Wetter, welches wir vorfanden, war die Terrasse gut besucht.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Panoramablick vom Brand" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/Brand_Wide_3_klein.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3966" title="Panoramablick vom Brand" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/Brand_Wide_3_klein.jpg" alt="" width="600" height="121" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/Brand_Wide_3_klein.jpg 2048w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/Brand_Wide_3_klein-768x155.jpg 768w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/Brand_Wide_3_klein-1536x311.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Weniger gefiel uns, dass die Angestellten, anders als man es z.B. auf dem Lilienstein erlebt hatten, keine Notiz von uns nahmen. Weder fiel eine Begrüßung, noch interessierte man sich sonst wie für uns. Auch auf unser freundliches „Hallo“ gab es keine Antwort, geschweige denn auf den Abschiedsgruß. Man ist doch nicht erst dann Gast oder des Interesses würdig, wenn man am Tisch sitzt, die Karte in der Hand, oder? So verließen wir den Ort wieder ohne Bewirtungsleistungen in Anspruch genommen zu haben. Ursprünglich hatten wir geplant von hier aus durch den Schulzengrund bis zur Waltersdorfer Mühle ab- und von dort z.B. auf dem Neuweg wieder aufzusteigen (rote Markierung). Dummerweise hatte sich Thomas sein Knie verdreht, welches ihn nun auf jedem Schritt daran erinnerte, dass vor allem zu viel „abwärts“ gar nicht so gut sei. Mit einem Wanderstock versehen blieben wir stattdessen auf der Brandstraße (blaue Markierung). Bevor man links in den Räumichtweg (grüne Markierung) abbiegt, sollte man einen Blick in den Forstgraben riskieren. Dieser ist ein tiefer, verwilderter Einschnitt, dicht mit Nadelbäumen bestanden. Entlang der Forstgrabenwand kann man weit in die Tiefe schauen und auch die Hohnsteiner Straße erkennen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Abstieg zum &quot;Halbenweg&quot;" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2529.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3978" title="Abstieg zum &quot;Halbenweg&quot;" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2529.jpg" alt="" width="150" height="100" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2529.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2529-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><a class="thickbox" title="Nass und schmierig ist hier der Sandstein" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2570.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3979" title="Nass und schmierig ist hier der Sandstein" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2570.jpg" alt="" width="150" height="100" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2570.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2570-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><a class="thickbox" title="Thomas, Du schaffst das!" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2587.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3981" title="Thomas, Du schaffst das!" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2587.jpg" alt="" width="150" height="100" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2587.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2587-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a><a class="thickbox" title="Der &quot;Kleine Kuhstall&quot; von seiner sonnigen Seite" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2649.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3984" title="Der &quot;Kleine Kuhstall&quot; von seiner sonnigen Seite" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2649.jpg" alt="" width="150" height="100" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2649.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2649-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die nächsten Kilometer liefen wir auf bequemen Waldpfaden, ohne anderen Natursuchenden zu begegnen. Interessanter wurde es, als wir die Hochebene beim „Steinbruch“ verließen und dem nun „Halbenweg“ genannten und stets gut ausgeschilderten Wanderweg direkt unterhalb der Felsen folgen konnten. Dieser windet sich die restliche Strecke bis Hohnstein an einigen bekannten Kletterpunkten entlang und bietet immer wieder neue eindrucksvolle Blicke zu dem hoch aufragenden Gestein. Wer sich an dieser Stelle befindet, sollte auf jeden Fall einen Abstecher zum kleinen Kuhstall machen. Wie der Name schon vermuten lässt, erreicht diese Höhle nicht die Dimensionen Ihres Namensvetters, anschauen lohnt aber allemal. Die sonnenabgewandte Seite des sich rund 200m in Richtung Polenztal hinausgeschobenen Felssporns, ist dicht bemoost und oftmals auch richtig nass. Von jeglichen Kletterversuchen sollte man daher tunlichst absehen. Die Höhlung selbst ist eher Durchgang, rund 1,5m hoch und 6-8 breit. Dass hier öfter <a href="http://www.kv-fernblick.de/boofen/index.php" target="_blank">gebooft</a> wird, zeigt sich an der rußigen Felsdecke. Mittlerweile ist offenes Feuer verboten, frühere Reste findet man aber an vielen Überhängen und Höhungen. Wir hielten uns hier etwas länger auf, weil sich Fotomotiv auf Fotomotiv anbot. Mittlerweile war es halb 4, rein in Kilometern/ Std gerechnet hatten wir uns im Schneckentempo bewegt, dafür aber bereits hunderte Bilder im Kasten.     </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Künstliche Vogelapartments?" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2511.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3977" title="Künstliche Vogelapartments?" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2511.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="Kleiner Kuhstall" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2646.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3983" title="Kleiner Kuhstall" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2646.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="ehemalige Räuberhöhle am Steinbruch" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2702.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3985" title="ehemalige Räuberhöhle am Steinbruch" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2702.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Um zu klären, wie der Halbenweg zu seinem Namen kam, ging es ohne Rast erst bis zum Kleinen, dann dem Großen Halben, die als kompakte Masse mit hohen Steilwänden aufragen und wo man an schöneren Tagen oftmals Kletterer bei Ihrem Hobby bewundern kann. Bei jedem Wetter einen Abstecher wert und somit auch für uns interessant ist die Gautschgrotte, genau dazwischen liegend. Vom Wanderweg aus erahnt man nicht, welche Dimensionen diese annimmt, je weiter man sich Ihr nähert. Auch wenn es sich dabei erneut um keine „echte“ Höhle handelt, sondern mehr um einen riesigen Überhang handelt, sorgt dieser Ort dennoch bei jedem Erstbesucher für Erstaunen. Von oben tropft ein Rinnsal in ein natürliches Becken und viele Monate im Jahr kann man hier den größten „Eiszapfen“ der Sächsischen Schweiz bewundern. Viele Dutzend Felsbrocken aller Größe liegen sandbedeckt herum und laden vor allem Kinder und Jugendliche zum erklimmen und Verstecke spielen ein. Mit normalen Aufnahmen kann man nicht den Eindruck wiedergeben, der sich dem Besucher bietet. Daher machten wir von verschiedenen Punkten aus Panoramaaufnahmen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Am &quot;Großen Halben&quot;" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2774.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3986" title="Am &quot;Großen Halben&quot;" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2774.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="Teil der Gautschgrotte, man erkennt deutlich die Bruchkante im Gestein" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2829.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3988" title="Teil der Gautschgrotte, man erkennt deutlich die Bruchkante im Gestein" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2829.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="Teil der Gautschgrotte " href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2798.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3987" title="Teil der Gautschgrotte" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2798.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Kurz vor 18 Uhr beschlossen wir die noch ausstehende Strecke bis zur Burg in Angriff zu nehmen. Man quert eine kleine Steinbrücke und trifft hernach auf die Reste des Bärengeheges. Der Bärengarten genannte Bereich existiert seit 1609, war für Jagdzwecke angelegt worden und mit einer starken Sandsteinmauer, quer durch den Schindergraben gesichert. Genau an dieser Stelle überraschten uns unerwartet einige Strahlen der Abendsonne, welche sich aber schnell wieder hinter die Wolken zurückzog. Unvermittelt tauchen nun die ersten Häuser Hohnsteins auf und man befindet sich plötzlich inmitten der Kleinstadt. Der Marktplatz ist nur wenige Stufen entfernt und „besticht“ durch eine starke Schräglage (wer hier einmal geparkt hat, wird wissen, was ich meine). Ringsum befinden sich Kirche, Mahnmal, Geschäfte und natürlich diverse Gaststätten. Da uns schon eine Weile der Magen knurrte, lockten deren Angebote sehr. Zuerst aber galt es die <a href="https://www.facebook.com/BurgHohnstein" target="_blank">Burg</a> zu besichtigen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> <a class="thickbox" title="Panorama der Gautschgrotte" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/Gautschgrotte-Panorama1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4005" title="Panorama der Gautschgrotte" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/Gautschgrotte-Panorama1.jpg" alt="" width="600" height="148" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/Gautschgrotte-Panorama1.jpg 1800w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/Gautschgrotte-Panorama1-768x189.jpg 768w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/Gautschgrotte-Panorama1-1536x379.jpg 1536w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Befestigungen auf dem  „Hohen Stein“ gibt es bereits Anfang des 14. Jahrhunderts. Seither hat die Anlage viele Umbauten erfahren, so dass sich leider kein klassisches Bild einer mittelalterlichen Burg mehr bietet. Aufgrund der günstigen, einfach abzusichernden Lage brachte man hier lange Zeit Gefangene unter. Ihre schlimmste Zeit erlebte Burg Hohnstein 1933-34, als sie als Konzentrations- und Arbeitslager diente und viele politische Häftlinge zu Tode geschunden wurden oder den Freitod durch Sprung von den Klippen wählten. Diesem dunklen Kapitel sind etliche Tafeln und Ausstellungen gewidmet. Ab 1949 nutzt man den Großteil der Gebäude als Jugendherberge, beliebt u.a. bei vielen Motorradfans, die regelmäßig in und um Hohnstein anzutreffen sind.  Von den ausgedehnten Freiflächen im Burggarten hat man einen guten Blick ins Polenztal, welches hier schon fast Canyon-artig wirkt. Für gute Panoramas war es mittlerweile leider schlicht zu diesig und so ließen wie die alten Gemäuer hinter uns.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Die Burg lässt grüßen." href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2940.jpg" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3989" title="Die Burg lässt grüßen." src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2940.jpg" alt="" width="150" height="222" /></a><a class="thickbox" title="Mauerreste am Bärengarten" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2989.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3992" title="Mauerreste am Bärengarten" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2989.jpg" alt="" width="150" height="222" /></a><a class="thickbox" title="Treppenturm der Vorburg" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2994.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3993" title="Treppenturm der Vorburg" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK2994.jpg" alt="" width="150" height="222" /></a><a class="thickbox" title="Am Marktpatz" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK3016.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3994" title="Am Marktpatz" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK3016.jpg" alt="" width="150" height="222" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Dem Knurren unserer Mägen nachgebend kehrten wir in den Ratskeller ein. Hier sitzt man gemütlich in einem hübsch dekorierten Gewölbe. Das Ambiente wirkt etwas urig, das Essen ist reichlich und schmackhaft. Allzulange zu pausieren erlaubten wir uns  nicht, denn der komplette Rückweg lag noch vor uns. An dieser Stelle sollte man einmal erwähnen, dass Hohnstein zwar an eine Buslinie nach Bad Schandau und Pirna angebunden ist, die Linie jedoch nur selten und gleich gar nicht in den späten Nachmittags- oder Abendstunden bedient wird. Wer also wie wir sehr spät im Ort eintrifft, sollte sich eine Übernachtungsmöglichkeit suchen. Für uns galt dies nicht, denn wir hatten vor, plangemäß ins Polenztal abzusteigen und dem Weg entlang des Flüsschens bis zur Unterkunft zu folgen. Gesagt, getan. Kurz nach halb 9 Uhr abends kehrten wir zum Bärengarten zurück, bogen nun aber nach rechts ab, dem Hohnsteiner Bach folgend. An dessen Ufern verläuft ein holpriger Pfad, durchsetzt mit Wurzeln und Steinbrocken, im Hellen sicherlich schön anzuschauen, in der Dämmerung jedoch nicht empfehlenswert. Zum Glück hatten wir unsere Stirnlampen dabei, welche genug Licht für die tiefen Schatten des Schluchtwaldes spendeten. Kurz vor 21 Uhr entstanden hier auch die letzten Fotos, welche wir in fast völliger Dunkelheit machten. Die im Restlicht glitzernden Wasserkaskaden mussten einfach noch unbedingt aufgenommen werden!</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Burg Hohnstein, von der Vorburg aus" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK3115.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3995" title="Burg Hohnstein, von der Vorburg aus" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK3115.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK3115.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK3115-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a><a class="thickbox" title="Weg zum Burggarten" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK3192.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3996" title="Weg zum Burggarten" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK3192.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK3192.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK3192-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Diesen tunnelartigen Zugang muss jeder Besucher nehmen" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK3197.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3997" title="Diesen tunnelartigen Zugang muss jeder Besucher nehmen" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK3197.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK3197.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK3197-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Gemütlichkeit im Ratskeller" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK3200-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3963" title="Gemütlichkeit im Ratskeller" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK3200-2.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK3200-2.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK3200-2-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">An der Einmündung des Baches überquerten wir die Polenz. Ab hier wird das Tal deutlich enger und ist nur noch für Fußgänger und Radfahrer passierbar. Der Wanderweg (roter Punkt) ist etwas ganz Besonderes, einzigartig in der Sächsischen Schweiz und weil nur mit kleinen Anstiegen versehen auch im Alter oder für „Sonntagsausflügler“ gut zu bewältigen. Ungestört vom Verkehr durchschreitet man ein tief eingeschnittenes Tal, begleitet vom Gurgeln des Wassers und genießt ungestört die einzigartige Natur eines Engtals. Dieses ist zwischen 50 und 200m breit und auf dem ganzen Weg kann man die aufragenden Felswände bewundern. Nun ja, am Tage zumindest. Der schmale Streifen Himmel lässt nachts naturgemäß noch weniger Licht hineinfallen und ohne unsere Lampen wären wir aufgeschmissen gewesen. Kurze Versuche den Weg im Dunkel zu finden, scheiterten schon nach wenigen Metern. Nachts zu laufen hatte aber auch einige Vorteile. Es war angenehm kühl, noch ruhiger als sonst, wir hatten die ganze Wegbreite für uns und mussten auf keine Radfahrer achten. Außerdem entdeckten wir des Öfteren leuchtende Augen im Dunkel, ein ungewöhnlicher Anblick für uns Stadtmenschen, vor allem, wenn einem diese Augen (ein Fuchs?) am anderen Flussufer folgen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3964 alignleft" style="border: 20px solid white;" title="Dank Langzeitbelichtung und Bearbeitung ahnt man nicht, dass es während der Aufnahme stockdunkel war. " src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/08/THK3251.jpg" alt="" width="200" height="300" />Auf halber Strecke erreichten wir die Waltersdorfer Mühle, welche der späten Stunde geschuldet, ebenfalls im Dunkel lag. Kurz dahinter überquert man erneut die Polenz und setzt seinen Weg auf deren anderen Ufer fort. Mittlerweile bewegten wir uns unterhalb des Brandmassivs, schade, dass wir dies zwar wussten aber nichts davon zu sehen bekamen. Uns der Frinzthalmühle nähernd, einem ehemaligen Gasthaus und jetzigem Betriebsgelände, wurde es plötzlich heller. Eine Flussbiegung später war der Grund entdeckt, denn die Mitarbeiter feierten mit Lagerfeuer und Musik. So abgelegen wie es ist, kann man auf dem Gelände natürlich die Musik etwas lauter und das Feuer etwas größer machen. Die Musik wurde leiser und wir stießen auf die Hohnsteiner Straße, welche uns zur Unterkunft führte. 12 Stunden Tour machten sich bemerkbar und dankbar für Dusche, gekühlte Getränke und weiche Betten nutzten wir die Annehmlichkeiten unserer Ferienwohnung und fielen alsbald in den Schlaf.</span></p>
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		<title>Mit Rucksack &#038; Kamera &#8211; 3 Tage Elbsandstein &#8211; Auftakt</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/mit-rucksack-kamera-3-tage-elbsandstein-auftakt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jul 2013 13:42:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur & Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Land & Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Sport & Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Ausflug]]></category>
		<category><![CDATA[Elbsandsteingebirge]]></category>
		<category><![CDATA[Felsbaude]]></category>
		<category><![CDATA[Ferienwohnung am Lachsbach]]></category>
		<category><![CDATA[Fotografie]]></category>
		<category><![CDATA[Lilienstein]]></category>
		<category><![CDATA[Porschdorf]]></category>
		<category><![CDATA[Sächsische Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[Wandern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unterwegs im wohl sch&#246;nsten und felsigsten Wandergebiet Deutschlands, der S&#228;chsischen Schweiz. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;">Schlimm wütete das Junihochwasser in unserer Region. Auch mitten in unsrem Lieblingswandergebiet hatte sich die Elbe ausgetobt und viele Radwege, Hotels, Pensionen, Ausflugsziele usw. schwer geschädigt. Zusätzlich zu allen Flutschäden, die es zu beheben galt oder auch noch gibt, fehlten wochenlang Urlauber und somit dringend nötiges Geld in der Kasse. Bei allen reisewilligen, aber vielleicht noch unentschlossenen Touristen, Wanderern und Wochenendausflüglern möchten wir daher mit einer kurzen Artikelreihe die Lust und Vorfreude auf eine Tour durch den Elbsandstein wecken. Und nun viel Spaß mit dem Auftakt.</p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-3923"></span></p>
<p style="text-align: justify;">Unser letztjähriger <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/sport-hobby/regional-unterwegs-1-tag-2-freunde-3-steine/" target="_blank">Tagesausflug </a>hatte uns vor allem eines klar gemacht: 1 Tag ist viel zu kurz, um für unseren Geschmack auch nur annähernd genug wandern und fotografieren zu können. Außerdem hatten wir uns, ausgehend von den tollen Stimmungsbildern des <a href="http://www.elbsandstein-bilder.de/" target="_blank">Elbsandsteinbilderblogs</a>, vorgenommen, den Felsen selbst einmal in der Dämmerstunde einen Besuch abzustatten, um die besondere Stimmung zu genießen und aufs Bild zu bannen. So etwas geht natürlich nur, wenn man vor Ort übernachtet. Damit stand fest, unsere erste Tour 2013 würde gleich ein etwas längerer Aufenthalt werden.</p>
<p style="text-align: justify;">Vor rund 2 Monaten war es dann soweit, wir hatten beide 3 Tage frei und machten uns daran eine geeignete Unterkunft zu finden. Dies gestaltete sich um Einiges schwieriger als gedacht. Zwar gibt es wirklich viele Möglichkeiten, wir wollten aber unbedingt eine Ferienwohnung (um uns selbst versorgen zu können), was die Auswahl bereits einschränkte. Dazu kam, dass das Quartier nicht zu weit von den geplanten Wanderstecken entfernt liegen sollte schließlich würden wir in der Dunkelheit unterwegs sein und wollten stundenlange An- und Abmärsche vermeiden.</p>
<p style="text-align: justify;">Lange Zeit schwankte ich zwischen Ostrau (einem Stadtteil von Bad Schandau, ideal um das Schramm- und Affensteingebiet in Angriff zu nehmen) und Thürmsdorf (bei Königstein gelegen und geeignet um Festung, Bärensteine, Rauenstein etc. zu begehen) hin und her. Leider waren in beiden Orten alle verfügbaren Plätze bereits verbucht. Klar, wo es besonders schön ist, kann man nicht 5 vor 12 kommen. Obwohl sonst eine super Anlaufstelle um sich zu informieren, brachte diesmal mein Anruf bei der Touristeninformation (http://bad-schandau.de/) ebenfalls nichts. Statt wild rum zu suchen wandte ich mich an Rico, eben jenen Fotografen, dessen Motivauswahl wir gern nacheifern würden und bekamen einen guten Tipp. Porschdorf, am Lachsbach gelegen, solle gute Unterkünfte und auch Startbedingungen bieten. Ein Blick auf die Karte gab Ihm schnell Recht, denn man kann sowohl Richtung Hohnstein, als auch nach Rathen, zum Lilienstein und nach Bad Schandau selbst kommen. Mehr als ausreichend für die uns zur Verfügung stehende Zeit. Fündig wurden wir schließlich bei Familie Michael (wenn das kein gutes Omen war!) und Ihrer <a href="http://fewo-amlachsbach.de/" target="_blank">Ferienwohnung am Lachsbach</a>. Obwohl sie die Saisoneröffnung noch gar nicht geplant hatten, ließ sich die Wirtin „erweichen“ und damit stand endlich unser Quartier fest.</p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="Altes Betriebsgelände am Lachsbach" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1702.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3894" title="Altes Betriebsgelände am Lachsbach" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1702.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a><a class="thickbox" title="&quot;Am Plan&quot; in Porschdorf" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK3459-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3893" title="&quot;Am Plan&quot; in Porschdorf" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK3459-2.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Gut ausgerüstet und reichlich bepackt starteten wir am Donnerstagmorgen mit der RB nach Dresden. Die übliche halbe Stunde Umsteigezeit auf dem Hbf. nutzen wir, um uns mit etwas Lektüre einzudecken. Die S1 nahm uns dann entlang der Elbe mit bis nach Bad Schandau. Die gemeinsame Nutzung eines Sachsen-Tickets bietet einem immer wieder die Gelegenheit neue Leute kennenzulernen und so hatten wir während der ganzen Strecke die Freude einer angenehmen Reisebegleitung. Wir unterhielten uns über Leipzig, Kunst, Fotografie, natürlich unsere Reiseziele und so verging die Zeit wie im Fluge. Der letzte große Bahnhof auf sächsischer Seite begrüßte uns starkbewölkt. Wettertechnisch hatte man leichten Regen angekündigt, für alle 3 Tage. Ideal war das nicht, aber von einer Vorhersage lässt man sich nicht entmutigen. Nach Überquerung der Brücke besorgten wir uns die nötige Verpflegung im örtlichen LIDL, was unser Gepäck noch einmal um ein Sixpack Getränke und 2 Einkaufstüten erhöhte.</p>
<p style="text-align: justify;">Nun ging es entlang des Lachsbachs, an Prossen vorbei, durch Rathmannsdorf, bis nach Porschdorf. Wir liefen eine gute halbe Stunde bis zum Haus unserer Gastgeber. Freundlicherweise hatte man alles vorbereitet und durch Kenntnis des Schlüsselverstecks, konnten wir uns unserer Siebensachen entledigen. Zur FeWo werde ich mich im abschließenden Teil ausführlicher äußern, daher hier nur so viel: wir waren mehr als angetan! Schnell wurde unsere Ausrüstung verstaut, sich etwas erfrischt und ein Imbiss eingenommen, dann machten wir uns zur Nachmittagstour bereit. Als erstes Ziel hatten wir uns den Lilienstein auserkoren, auf dem Papier keine große Strecke, für die nebst Kamera etwas zu trinken und eine Jacke reichen sollten.</p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="Unser wirklich tolles Domizil" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK3418-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3922" title="Unser wirklich tolles Domizil" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK3418-2.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK3418-2.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK3418-2-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" title="Forsythia am Wegesrand" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1718.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3896" title="Forsythia am Wegesrand" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1718.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1718.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1718-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" title="Unser Tagesziel" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1708.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3895" title="Unser Tagesziel" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1708.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1708.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1708-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" title="Und schon ein Stück näher gerückt...der Lilienstein" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1733.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3897" title="Und schon ein Stück näher gerückt...der Lilienstein" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1733.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1733.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1733-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Keine 100m von der Haustür entfernt wand sich ein schmaler Pfad den Hang empor. Dessen Nutzung sollte uns auf dem Hinweg ersparen erneut an der Straße nach Bad Schandau oder gleichfalls auf Asphalt über Porschdorf und Waltersdorf zu laufen. Kaum hatten wir die Höhe erreicht, als uns auch schon der erste Wanderer, ein älterer Herr über den Weg lief. Sofort kam man ins Gespräch, er erzählte uns von seinem Bungalow und bot uns auch an, ein Stück Weg gemeinsam zurückzulegen. Schnell spürten wir den Unterschied zwischen uns „Fachländern“ und Jemandem, der sich oft durchs Gebirge bewegt, denn unser Wanderkamerad war bestens zu Fuß und kannte jedes Stück (Schleich)weg. Wer so wie wir laufen will, muss den Gründelweg, einen Einschnitt in der Hochebene, queren und damit nach Prossen absteigen. Dank der Empfehlungen konnten wir dafür einen sehr romantischen, engen Hohlweg nutzen, welcher sonst sicher nur von Anwohnern begangen wird.</p>
<p style="text-align: justify;">Mit Prossen hat man wieder Elbniveau erreicht und den leichtesten Teil hinter sich. Ab nun geht es steil hinauf zum Vogelbergberg. Der Aufstieg ist typisch für die Gegend, langgezogen, fast schnurgerade, mit kurzen Absätzen versehen, ein 2 m breiter Weg, stabilisiert mit großen Felsbrocken. Auf diese Art gewinnt man zügig an Höhenmetern und kann ab&amp; an einen Blick weit hinunter ins Elbtal erhaschen. Etliche hundert Meter geht es jetzt auf einem breiten Forstweg durch den Wald, für uns die erfreuliche Gelegenheit, den Puls auf Normalmaß absinken zu lassen. Kurz vor dem Aufstieg trifft man auf die Nationalpark-Jugendbildungsstätte, einen kleinen Gebäudekomplex, ideal gelegen und interessant für Schüler- und Jugendgruppen, um sich eingehender mit der heimischen Flora und Fauna zu beschäftigen.</p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="Hohlweg nach Prossen" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1782.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3899" title="Hohlweg nach Prossen" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1782.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="Und, erraten Sie das Blatt?" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1826.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3900" title="Und, erraten Sie das Blatt?" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1826.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="Gleich gehts hoch!" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1839.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3901" title="Gleich gehts hoch!" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1839.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Kaum liegt das Areal hinter einem, muss man sich entscheiden, welchem Weg man folgen möchte. Wir wählten den Nordaufstieg, welcher weniger steil ist und auf halber Strecke bereits eine tolle Aussicht bietet. An den stark bemoosten Felsen und Bäumen merkt man deutlich, dass die Sonne wohl eher die andere Seite des imposanten Tafelberges im Visier hat. Unter unseren Füßen wechselten sich Holzstufen, sandige Schrägen, Felsplatten, Stiegen, und Treppen ab, ohne richtiges Schuhwerk ist man aufgeschmissen. Das Plateau erreichend, wendeten wir uns nicht zur Gaststätte und dem Obelisken, sondern der Ostseite des Liliensteins zu. Dort wächst auf einer schmalen Felsnase ein krummes kleines Bäumchen, welches wohl eines der häufigsten Fotomotive der ganzen Sächsischen Schweiz ist. Klar, dass wir davon auch unsere eigenen Aufnahmen machen mussten! Der Ausblick vom 415m hohen Gipfel ist wirklich atemberaubend! Man genießt zwar keinen kompletten Rundumblick &#8211; schließlich ist der Lilienstein bewaldet &#8211; aber alles ab Prossen, über Bad Schandau und Königstein bis nach Thürmsdorf liegt einem zu Füßen. Die Elbe schlängelt sich als glänzendes Band durchs tiefeingeschnittene Tal, in Anblick, welcher im Abendrot mit Sicherheit noch beeindruckender ist. Das diesige Wetter verwehrte uns leider genug Weitsicht, das Gefühl der Freiheit, welches einen erfüllt, wenn man hoch oben über der Elbe sitzt, mit einem Blick die ganze grandiose Szenerie der Tafelberge erfasst, war dennoch da.</p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="Wir folgen dem gelben Pfad..." href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1842.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3903" title="Wir folgen dem gelben Pfad..." src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1842.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1842.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1842-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Thomas mitsamt kleiner Kameraausrüstung" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1893.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3907" title="Thomas mitsamt kleiner Kameraausrüstung" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1893.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1893.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1893-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Typisch für die Nordseite, alles ist bemoost." href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1908.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3908" title="Typisch für die Nordseite, alles ist bemoost." src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1908.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1908.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1908-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Kurz vor dem Plateau bieten sich tolle Ausblicke" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1986.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3910" title="Kurz vor dem Plateau bieten sich tolle Ausblicke" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1986.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1986.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1986-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Stand schon tausende Male Modell" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1991.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3911" title="Stand schon tausende Male Modell" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK1991.jpg" alt="" width="200" height="133" /></a><a class="thickbox" title="Mit ein wenig Camera RAW wird gleich alles viel deutlicher" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2003.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3913" title="Mit ein wenig Camera RAW wird gleich alles viel deutlicher" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2003.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2003.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2003-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Die Kamera kam an dieser Stelle natürlich nicht zur Ruhe und Thomas machte hunderte Nah-, Zoom- und Panoramaaufnahmen. Derweil genoss ich die Ruhe, welche aber mehr dem eher an einen Märztag erinnernden Wetter geschuldet war, denn aufgrund der zentralen Lage, bleibt man auf dem Lilienstein selten allein. Kurz vor 19 Uhr packte uns allmählich der Hunger. Glücklicherweise findet man mit der <a href="https://www.facebook.com/FelsbaudeLilienstein?ref=ts&amp;fref=ts" target="_blank">Felsbaude </a> hier eine empfehlenswerte Gaststätte vor, die Getränke, Snacks und auch warme Gerichte bereithält. Für diesmal hatten wir uns aber deutlich zu viel Zeit gelassen, denn 19 Uhr schließt nicht nur die Küche, sondern der Betreiber auch sein Lokal ab. Um keinen unnötigen Aufwand zu verursachen, verzichteten wir aufs Essen und unterhielten uns stattdessen mit dem sehr freundlichen Wirt. Er erzählte uns kleine Anekdoten und zeigte uns private Fotos von Sonnenaufgängen, Nebelmeeren, buntem Herbstlaub und einer winterlichen Zauberwelt. Auch wenn wir hungrig weiterzogen, so hatte er uns durch seine offene Art und vor allem die deutlich spürbare Liebe zu „seinem Stein“ begeistert. Leider gibt es nur wenige Menschen für die Arbeit nicht nur Beruf, sondern Berufung ist. Mit dem Versprechen, dieses Jahr noch einmal wieder zu kommen, und dann die Künste seiner Köchin probieren zu können, zogen wir weiter.</p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="Sitzbadewanne :-)" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2130.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3916" title="Sitzbadewanne :-)" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2130.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2130.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2130-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Modelleisenbahn?" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2023_TS_web.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3914" title="Modelleisenbahn?" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2023_TS_web.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2023_TS_web.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2023_TS_web-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Mit der Gesamtsituation zufrieden..." href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2034.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3915" title="Mit der Gesamtsituation zufrieden..." src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2034.jpg" alt="" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2034.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2034-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Schaut nicht nur sympathisch aus, er ist es auch, der Wirt der Felsbaude" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2144.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3917" title="Schaut nicht nur sympathisch aus, er ist es auch, der Wirt der Felsbaude" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2144.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="Westausläufer des Liliensteins" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2164.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3919" title="Westausläufer des Liliensteins" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2164.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="Beeindruckende Sandsteinwand" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2150.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3918" title="Beeindruckende Sandsteinwand" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2150.jpg" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Über Gitterbleche, Brücken und Stahlleitern kann man die westlichsten Ausläufer des Liliensteins begehen. Natürlich ließen wir diese Gelegenheit nicht ungenutzt und erklommen jeden Felsgrat. Mittlerweile machte sich die Dämmerung breit, an gute Fotos war kaum noch zu denken und während die Wirtsleute grüßend in die Tiefe und Ihrem Feierabend entgegenstiegen, beschlossen wir noch eine letzte Panoramaaufnahme zu machen. Gegen 20 Uhr steuerten wir den Südabstieg an, welcher August dem Starken zu verdanken ist und seither als steilere, alternative Route genutzt werden kann. Am Fuße trifft man im Wald auf einen Parkplatz an der Liliensteinstraße. Linkerhand erreicht man Halbestadt, einen Ortsteil von Königstein, mit der Möglichkeit der Elbüberquerung mittels Fähre. Unser Rückweg sollte uns jedoch über die Ebenheit, durch Waltersdorf und den Kern von Porschdorf bis „Am Plan“ führen, daher bogen wir nach rechts ab. So spät unterwegs zu sein hat klar Vorteile. Die eh wenig befahrene Straße hatten wir komplett für uns und konnten mittig und entspannt leicht bergab gehen. Man läuft am Waldrand entlang, zwischen Obstbäumen und Feldern hindurch, kann in Kleingärten und Einfamilienhäuser schauen und bekommt sowohl in Walters- als auch Porschdorf noch einmal die Gelegenheit Gaststätten aufzusuchen. Da wir uns wirklich Zeit ließen, gelang es uns konsequent allen Öffnungszeiten auszuweichen. Damit stand fest, Nahrung würde es erst wieder im Quartier geben. Da wir 2 Äpfel/Mann mit Sicherheit bereits vor Stunden „verbrannt“ hatten, freuten wir uns nun auf Dosensuppe und frisch Brötchen. Auch heiß duschen zu können hatte etwas Verlockendes.</p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="Wettinobelisk, im HIntergrund Papststein und Königstein (Ortsteil)" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2229.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3920" title="Wettinobelisk, im HIntergrund Papststein und Königstein (Ortsteil)" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2229.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2229.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2229-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" title="Vielfältig und farbenfroh, Sandstein" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2256.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3921" title="Vielfältig und farbenfroh, Sandstein" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2256.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2256.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/07/THK2256-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;">Am späten Abend lernten wir noch kurz unsere Gastgeber kennen, welche sich als besonders freundlich&amp; nett herausstellten. Man bot uns an, am nächsten Morgen Brötchen mitzubringen oder gemeinsam mit uns einkaufen zu fahren. Wir hatten aber bereits vorgesorgt und eher zu viel Verpflegung in der Küche untergebracht, lehnten also dankend ab. Gegen Mitternacht löschten wir das Licht und so verbleibe ich für diesen Teil mit folgendem Fazit.</p>
<p style="text-align: justify;">Es lohnt sich immer wieder die Sächsische Schweiz zu besuchen. Klar, das Wetter meinte es weniger gut mir uns, dafür die Menschen umso mehr. Wir hatten rund ein Dutzend Personen getroffen, die alle gleichermaßen aufgeschlossen, höflich und unglaublich hilfsbereit waren. Und so war es nicht nur die Landschaft, welche uns erneut schnell in den Bann zog, sondern auch die Menschen sorgten dafür, dass wir uns sehr angenommen fühlten und freudig Tag 2 der Tour herbeisehnten.</p>
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