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	<title>Freikorps von Lützwo - Seminar Arkaden</title>
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	<title>Freikorps von Lützwo - Seminar Arkaden</title>
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		<title>Mitteldeutsche Handwerksmesse 2014</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/mitteldeutsche-handwerksmesse-2014/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2014 10:59:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Arbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Traditionell in Leipzig beheimatet, die mitteldeutsche Handwerksmesse. Wir waren f&#252;r Euch vor Ort dabei. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Jedes Jahr im Frühling lädt Leipzig zum Messedoppel ein. Die Kombination aus „Haus-Garten-Freizeit“ und „Mitteldeutscher Handwerksmesse“ zieht zuverlässig Interessierte in die Hallen und konnte so auch dieses Jahr einen neuen Besucherrekord (182.000) verbuchen. Vor rund einem Monat, genauer gesagt zwischen dem 15. und 23. Februar, standen volle 9 Tage zur Verfügung, Zeit genug um wirklich alle Neuigkeiten zu entdecken und sich umfassend zu informieren. Natürlich nutzten auch wir die Gelegenheit für eine Stippvisite.</span></p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><span id="more-4880"></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Auch wenn beide Messen eng verknüpft sind, konzentrierten wir uns ganz auf Halle 2 des Messegeländes und statteten den anderen nur einen Kurzbesuch ab. Die Sonderschauen in der jedes Mal aufs Neue beeindruckenden Glashalle (80 Meter breit und dreimal so lang) kann hingegen jeder Besucher in sich aufnehmen, dienen deren Veranstaltungs- und Präsentationsflächen doch auch gleichzeitig als Knotenpunkt zwischen allen Ausstellungsbereichen. Hier bot man allen Reisefreudigen kulinarische und optische Genüsse, wobei sich kleinere Bereiche stets passend zu einer Region / einem Reiseziel präsentierten. Auch handwerkliches fand sich und exotische Gerüche lockten hungrige Gäste an. Für uns war dies aber nur ein Zwischenstopp, zog es uns doch zu den Ständen der Handwerksbetriebe selbst.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Reiseschwerpunkt in der Glashalle" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3091-Bearbeitet.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" title="Reiseschwerpunkt in der Glashalle" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3091-Bearbeitet.jpg" alt="Reiseschwerpunkt in der Glashalle" width="310" height="207" /></a></span><a class="thickbox" title="Blumiges Bekenntnis zu Leipzig" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3093-Bearbeitet.jpg"><img decoding="async" title="Blumiges Bekenntnis zu Leipzig" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3093-Bearbeitet.jpg" alt="Blumiges Bekenntnis zu Leipzig" width="310" height="207" /></a><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die Halle 2, „linkerhand“ gleich hinter dem Congress Center zu finden, war zur Hälfte den Handwerkern, zur Hälfte den Themen „Modernisieren, Sanieren, Bauen&#8220; vorbehalten. Passend zu unserer Artikelreihe <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/?s=handwerk" target="_blank">„Handwerk im Fokus“</a> wählten wir uns erneut ungewöhnlichere Gewerke oder besonders interessante Stände aus. Einige Aussteller zeigten sich erst reserviert und überrascht, nicht nur wegen der klickenden Kamera. Doch spätestens, wenn wir uns und unsere Intension vorgestellt hatten, taute man auf und es entspannten sich angeregte Gespräche.</span></p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="Glasdesign aus Naumburg" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3041-Bearbeitet.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-4886 aligncenter" title="Glasdesign aus Naumburg" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3041-Bearbeitet.jpg" alt="Glasdesign aus Naumburg" width="630" height="420" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3041-Bearbeitet.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3041-Bearbeitet-768x511.jpg 768w" sizes="(max-width: 630px) 100vw, 630px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Als erstes stachen uns die schönen Bleiglasarbeiten von Mario Ehrhardt ins Auge. Nun ja, ganz richtig ist dies nicht, lässt er sich doch künstlerisch von Manuela Schäler unter die Arme greifen, während Ihm eher der handwerkliche Part obliegt. Im Gegensatz zu den bekannten Bleiglasfenstern, welche aus Zeit- und Materialgründen sehr hochpreisig ausfallen und auch nicht in allen Bereichen eingesetzt werden können, richtet sich sein Geschäft eher an den Endverbraucher und kann in jedem Haushalt zum Tragen kommen. Gearbeitet wird hier mit schmalen Bleistreifen, welche Umrisse, Form und Abteilungen des späteren Kunstwerks definieren. Die umrahmten Flächen lassen sich dann je nach Wunsch mit kräftigen oder dezenten Farbtönen füllen und ergeben somit ein sehr ansprechendes Bild. Das Tolle daran ist, dass man auf diese Art bereits vorhandene Glasscheiben auch noch nachträglich in ein Kunstwerk verwandeln und dem Stil des Raumes anpassen kann. Beispiele dafür wären Haustüren, Zwischentüren, Badfenster, Duschkabinen, Panoramafenster, Spiegel etc. Vielleicht schauen wir ja mal im <a href="http://www.glasdesign-naumburg.de/" target="_blank">Naumburger Atelier</a> vorbei und bei der Entstehung direkt zu?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="Uhrentechnik Schnabel" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3077-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4890 aligncenter" title="Uhrentechnik Schnabel" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3077-Bearbeitet.jpg" alt="Uhrentechnik Schnabel" width="630" height="420" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3077-Bearbeitet.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3077-Bearbeitet-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Viele Stände zeigten meisterliche Arbeiten und wie im Fall des Stuckateurhandwerks auch ausgefallenes. Unsere nächste Station war jedoch Hr. Schnabel, regelmäßigen Bloglesern sicher kein Unbekannter. Vor knapp einem Jahr <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/bildung-wissen/handwerk-im-fokus-uhrentechnik-schnabel/" target="_blank">berichteten</a> wir über Ihn, das Turmuhrenbauerhandwerk und das einzigartige Naunhofer Museum. Wir entdeckten viele Exponate wieder, welche uns damals schon auffielen. Natürlich unterhielten wir uns auch ausführlich mit Ihm und seiner Frau. Die Uhrentechnik Schnabel ist einer der wenigen Handwerksbetriebe, welcher bisher an jeder Handwerksmesse teilgenommen hat. Sogar die passende Auszeichnung fand sich an der Wand. Präsentiert wurden aber nicht diverse Räderwerke, sondern auch typische altehrwürdige Zeugen der Handwerksinnung wie Medaillen und bestickte Fahnen.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Gestalter im Handwerk" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3046-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4887 aligncenter" title="Gestalter im Handwerk" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3046-Bearbeitet.jpg" alt="Gestalter im Handwerk" width="630" height="420" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3046-Bearbeitet.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3046-Bearbeitet-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a href="http://www.gestalter-im-handwerk.de/" target="_blank">„Gestalter im Handwerk“</a> ist eine relativ neue Studienrichtung, welche an vielen örtlichen HWKs belegt werden kann. Im hinteren Bereich der Halle hatte man für die Präsentation von Abschlussarbeiten dazu einen sehr großzügigen Bereich eingerichtet. Ausgestellt wurden höchst unterschiedliche Dinge, Möbel, Plastiken, Dekorationsgegenstände etc. Frau Ulrike Vogelsang übernahm es uns auf einige besondere Stücke hinzuweisen, Fragen zum Studium zu beantworten und natürlich auch ihre eigenen textilen <a href="http://www.vogelsang-einrichten.de/startseite" target="_blank">Arbeiten</a> vorzustellen. Mich erinnerte im Übrigen der „Regalturm“ an Möbeldesign der DDR-Zeit. Geht es Euch auch so?</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Müritz Miniaturen" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3079-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4891 aligncenter" title="Müritz Miniaturen" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3079-Bearbeitet.jpg" alt="Müritz Miniaturen" width="630" height="420" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3079-Bearbeitet.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3079-Bearbeitet-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Wirklich nachhaltig begeistern konnte uns Müritz-Miniaturen, an deren Stand wir uns gar nicht sattsehen konnten, so viele hochdetaillierte und gelungene Zinnfiguren gab es zu bestaunen. Mit Ralf Töpfer, Inhaber und Meister des Zinngießerhandwerks, unterhielten wir uns intensiv über sein wirklich seltenes Gewerk. Da wir beide privat dem <a href="http://www.tabletopblog.de" target="_blank">Tabletophobby</a> frönen, war es besonders interessant mit einen Experten über Gießtechniken, Legierungen, Formbau, Bemalung usw. zu fachsimpeln. Für die Handwerksmesse kreierte er extra einen Dachdecker auf Turmspitze, echt Klasse. Aber nicht nur an dieser, sondern auch allen anderen Figuren bemerkt man sein künstlerisches Geschick, seien es nun filigrane Sternzeichen, kleine Tierfiguren, Medaillen oder historische Darstellungen. Interessanterweise befand sich unter den hunderten Miniaturen auch die 54mm Figur eines Lützower Jägers. Selbstverständlich „requirierten“ wir diese für die <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/sport-hobby/1813-1913-2013-bei-luetzows-jaegern/" target="_blank">Reenacter des Freikorps von Lützow</a>. Seinem <a href="http://www.mueritz-miniaturen.de/" target="_blank">Zinnfigurenmuseum</a> in Rechlitz an der Müritz werden wir mit Sicherheit noch dieses Jahr einen Besuch abstatten.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Mobama Möbel" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3082-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4892 aligncenter" title="Mobama Möbel" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3082-Bearbeitet.jpg" alt="Mobama Möbel" width="630" height="420" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3082-Bearbeitet.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3082-Bearbeitet-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Ein besonders schöner Werkstoff ist Holz: ökologisch, nachwachsend, regional, aber vor allem ein Material, mit welchem sich beispielsweise tolle Möbel und allerlei Schönes und Nützliches fertigen lässt. Bei Mobama blieben wir genau deswegen stehen, überzeugten doch bereits die ausgestellten Stücke durch Design und Verarbeitungsqualität. Die kleine <a href="http://www.mobama.de/" target="_blank">Manufaktur</a> aus Nordsachsen kreiert ungewöhnliche Möbelstücke und kann bereits auf eine eigene Kollektion verweisen. Aber auch neuen Ideen und Herausforderungen steht man aufgeschlossen gegenüber. Wir unterhielten uns mit Katrin Hussock über die Liebe zum Holz, zur Region und Pläne für die Zukunft.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Mitteldeutsche Handwerksmesse" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3087-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4882 aligncenter" title="Mitteldeutsche Handwerksmesse" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3087-Bearbeitet.jpg" alt="Mitteldeutsche Handwerksmesse" width="630" height="420" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3087-Bearbeitet.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3087-Bearbeitet-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Viele andere Städte schauten wir uns noch an, die „gläserne Bäckerei“ z.B. hatte stets viel Andrang zu verzeichnen. Vermisst haben wir hingegen „Livevorführungen“, Mitmachstände oder Dinge, denen man beim entstehen zusehen kann. Insgesamt zeigte sich das Handwerk wieder einmal in gutem Licht, auch wenn wir ein deutlich breiteres Spektrum und weit mehr Aussteller erwartet hatten. Wir hoffen doch, man legt für 2015 noch eine Schippe obendrauf, versucht (fast) alle Gewerke und Bereiche darzustellen und die Besucher etwas mehr einzubeziehen.</span></p>
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		<item>
		<title>1813 /1913 / 2013 &#8211; bei Lützows Jägern</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/1813-1913-2013-bei-luetzows-jaegern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2013 15:44:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur & Sprache]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leipzig gedachte dieser Tage zweier zusammenh&#228;ngender Ereignisse. Zum einen liegt die V&#246;lkerschlacht bei Leipzig 200 Jahre zur&#252;ck, zum anderen thront bereits seit 100 Jahren das gleichnamige Denkmal auf einem H&#252;gel im S&#252;den der Stadt. In einer kleinen Reihe m&#246;chten wir uns dem Thema unvoreingenommen n&#228;hern, Beteiligte, Verantwortliche und Besucher zu Wort kommen lassen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Nachdem sich letzte Woche Mathias dem Thema „200 Jahre Völkerschlacht“ eher allgemein genähert hatte, möchten wir diesmal die Hobbyisten selbst zu Wort kommen lassen. Warum lebt man Geschichte nach, verbringt mehrere Tage pro Jahr im Biwak und widmet einen Großteil seiner Freizeit dem Reenactment? Stellvertretend für tausende Leipziger Gäste und dutzende Vereine besuchten wir 2 sehr unterschiedliche oder doch gleiche Interessengemeinschaften. <span id="more-4386"></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> Da ich mich als geschichtsinteressierter Mensch schon seit Jugendtagen mit dem Thema Befreiungskriege auseinander gesetzt hatte und diese Periode gerade für die Region Leipzig eine bedeutende war, beschäftigten sich folgerichtig bereits mehrere Artikeln mit der napoleonischen Epoche.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Vor 2 Jahren brachten wir einen kurzen <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/kultur-sprache/198-jahrestag-der-volkerschlacht-bei-leipzig/" target="_blank">Artikel zur Schlachtdarstellung</a>, letztes Jahr nahmen wir am <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/bildung-wissen/burgerfest-am-volkerschlachtdenkmal/" target="_blank">Bürgerfest am Völkerschlachtdenkmal</a> teil und im August <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/kunst-design/eric-babak-der-mann-fuers-ohr/" target="_blank">sprach Mathias mit Erik</a> Babak, dem Komponisten des Panoramakunstwerk <a href="http://www.asisi.de/index.php?id=7#asisi_index_id_73" target="_blank">„1813 – In den Wirren der Völkerschlacht“</a>. </span><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Diesmal wollten wir nicht nur Zuschauer sein, sondern auch mit den Menschen reden, welche als Darsteller und „greifbare“ Zeitzeugen jedem aufgeschlossenen Besucher ein sehr eindringliches Bild der damaligen Verhältnisse vermitteln, ob nun im Biwak, historischen Dort oder auf dem „Schlachtfeld“. In Vorbereitung des Jubiläums und der von uns geplanten mehrteiligen Reihe hatte ich Kontakt zu einigen Reenactment Gruppen aufgenommen. Diese zeigten sich sehr aufgeschlossen und so vereinbarten wir Interviews + Fototermine für Freitag, den 18. Oktober.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Am Abend davor stieß ich auf einen <a href="http://www.taz.de/Jubilaeumsmarathon-zur-Voelkerschlacht/!125647/" target="_blank">Beitrag der TAZ</a> und war schlichtweg irritiert vom Gelesenen. „Hobbyschlächter“ werden darin die Darsteller betitelt und allgemein „versprüht“ der Autor selbst nur sehr wenig friedlichen Geist. Auch einige andere Magazine, Blogs etc. schlugen in dieselbe Kerbe. Was für Leute sind also die Hobbyisten und wie moralisch „verwerflich“ ist es, sich nicht nur genauer mit dem Thema zu beschäftigen, sondern auch Zuschauer bei der historischen Schlachtdarstellung sein zu wollen?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Mit vielen Fragen und einer großen Portion Neugier im Gepäck trafen wir uns kurz nach 9 Uhr am Festanger in Markkleeberg Ost. Thomas hatte wie üblich seine komplette Fotoausrüstung (Stativ, 2 Bodys, mehrere Objektive und Filter) an Bord, ich war mit meinem Notizbuch auf aufnahmebereitem Geist „bewaffnet“. Im gesamten AGRA- und angerenzenden Gelände hatte man Biwakplätze eingerichtet, Pferdeställe, Veranstaltungsbereiche, Exerzierflächen und Marketender untergebracht. Dank Plan gut informiert erreichten wir aber ohne uns zu verlaufen das erste Ziel des Tages.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Maketenderinnen" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2825.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4397" title="Maketenderinnen" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2825.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2825.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2825-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" title="Eine sehr schlichte Form der Unterkunft" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0622.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4391" title="Eine sehr schlichte Form der Unterkunft" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0622.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0622.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0622-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Gegenüber dem Musentempel am „Weißen Haus“, direkt am Seeufer und unter einigen großen Bäumen, hatte das „Freikorps von Lützow“ seine Zelte aufgeschlagen. Der Lagerplatz passte perfekt zur dargestellten Einheit, handelte es sich doch um keine reguläre Truppe, sondern Freiwillige, die aus Ihrem Hintergrund und Einsätzen begründet, von strikten Reglements und festen Lagerregeln eher wenig hielten. So waren mehrere Gruppen Zelte eher locker im frischen Herbstlaub arrangiert worden. Die Darsteller des Freikorps von Lützow kommen wie in der Historie aus ganz Deutschland. 11 Gruppen stellen die einzelnen Kontingente dar, von denen sich in Leipzig ein halbes Dutzend eingefunden hatten. Neben den Rheinländern, deren Gast wir sein durften, befanden sich Detachements aus Torgau und Leipzig (Tiroler Jäger). Kleine 2-Personenzelte sah man ebenso, wie große Behausungen &#8211; ideal, um sich unter der schützenden Plane auch bei Nieselregen zu versammeln &#8211; und sehr schlichte Formen der Unterbringung, bestehend nur aus Reisig und ein wenig Stroh. Davor hatte man vielfach robuste Tische und Klappstühle aufgebaut, stets in Nähe knisternder Lagerfeuer. Auch einfache Hocker, Bänke und Baumstämme dienten als Sitzgelegenheiten.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Herbstlicher Lagerplatz" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0250.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4399" title="Herbstlicher Lagerplatz" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0250.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Wir wurden bereits von weitem erkannt und ans Feuer gewunken. Christian, unser Kontaktmann, stellte uns der Truppe vor und recht schnell fanden wir uns am Tisch sitzend im angeregten Gespräch wieder. Von Beginn an schlug uns die herzliche Stimmung, die Offenheit, das freundliche Miteinander, über Altersschranken, Geschlecht, Herkunft, Wohnort hinweg, in den Bann. Wir fühlten uns weniger wie Reporter, sondern vielmehr wie gern gesehene Gäste. Sicherlich trug dazu auch unsere Einstellung bei, die eben nicht von Vorurteilen oder allzu negativer Presse geprägt war und ist. Bereitwillig und auskunftsfreudig plauderten die Vereinsmitglieder über die Historie der Lützower, Ihre Motivation für dieses Hobby, über Alltäglichkeiten und natürlich über die Veranstaltungen und Leipzig selbst.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Zu Gast beim Freikorps" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0170.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4389" title="Zu Gast beim Freikorps" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0170.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0170.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0170-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Der Verein „<a href="https://www.facebook.com/FreicorpsVonLutzowVereinigteKontingente1813?fref=ts" target="_blank">Das Freicorps von Lützow Rheinland e.V.</a>“ wurde vor 25 Jahren gegründet und umfasst ein gutes Dutzend Mitglieder, vom 14 Jährigen, der durch den Vater in den Verein kam, über junge und gestandene Männer bis hin zur weiblichen Verstärkung in Form einiger Marketenderinnen und Ehefrauen. Brudermeister Manfred ist mit 67 nicht nur das älteste Mitglied, sondern zugleich Kommandeur der Truppe. Man pflegt enge Beziehungen zu allen anderen Lützowern und Reenactmentgruppen, nicht nur im Rheinland, sondern auch bundes- und weltweit. Die &#8211; in Erinnerung an eines der vielen Gefechte von 1813-1815 stattfindenden &#8211; Biwaks sind jedes Mal Gelegenheit mit Gleichgesinnten über Historie zu sprechen, zu philosophieren, Freunde wiederzusehen und gemeinsam Geschichte nachzustellen und teils nachzuerleben.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><br />
</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Christian kam vor 2 Jahren zum Hobby, weil er als Besucher ein Event erlebte, und begeistert vom Erlebten und dem Wunsch selbst „mittendrin statt nur dabei“ zu sein, von seiner Frau ein bestätigendes “Na mach es doch einfach!“ hörte. Für Ihn ist sein Hobby gelebte Völkerverständigung, denn anders als damals, bekriegt man sich nicht, sondern sitzt zusammen, lernt sich über Sprachbarrieren und Ländergrenzen kennen und (er)lebt Geschichte. Tobias (20) wuchs u.a. mit den Spielen, Filmen und Büchern zur Napoleonischen Zeit auf, beschäftigte sich zuerst mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/LARP" target="_blank">LARP</a>, wechselte dann aber zum historisch korrekteren Reenactment.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Jäger Christian" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2623.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4392" title="Jäger Christian" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2623.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a><a class="thickbox" title="Jäger Tobias" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2628.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4393" title="Jäger Tobias" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2628.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Der größte Geschichte- und Geschichtenerzähler im Lager war Olaf, welcher eine eigene, sehr gut recherchierte <a href="https://www.facebook.com/pages/K%C3%B6niglich-Preussisches-Freikorps-von-L%C3%BCtzow/238232442988659?fref=ts" target="_blank">Seite zur Historie des Freikorps</a> betreibt. Ihn brachte das Interesse an der napoleonischen Ära und insbesondere an den Lützowern zum Hobby, auch wenn er sich „nebenher“ sehr in der römischen Geschichte zuhause fühlt. Eigentlich stellt er einen Husar dar, mangels mitgereister Pferde blieb er bei den Jägern zu Fuß und machte dort dank typischer aufwendig mit Schnüren verzierter Jacke und pelzverbrämtem Umhang eine besonders schneidige Figur. Von Ihm erfuhr ich erstaunlich viel Neues über historische Begebenheiten, über ehemalige Mitglieder des Freikorps, Ausrüstung und Einsätze.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Deren typische Uniformfarben, schwarzes Tuch, rot abgesetzt und verziert, dazu goldene Knöpfe, finden sich auch heute noch in der deutschen Flagge wieder. Die Korpsangehörigen, welche ausschließlich aus Freiwilligen bestand, viele damals im Entstehenden befindliche Burschenschaften beinhaltete und zu denen sich manchmal komplette Universitätsjahrgänge meldeten, widmeten Ihren Einsatz nicht nur dem Wunsch nach der Befreiung ihres Landes von französischer Herrschaft. Man kämpfte nicht für Geld, seinen König, aus Rache oder weil es befohlen worden war, sondern aus eigenem Antrieb, einem Freiheitsideal verpflichtet. Erstmals wurde über ein Gesamtdeutschland gesprochen, wurde am Abend philosophiert, studiert, man sang miteinander und äußerte sich über eine moderne vom Bürgertum bestimmte Zukunft. Bedeutende Persönlichkeiten gehörten dem Korps an, von Theodor Körner (Dichter und Dramatiker) oder Ludwig Jahn (Begründer der Turnbewegung), bis hin zu Friedrich Fröbel („Vater“ des Kindergartengedankens). Auch aus obigen Gründen genießt das Freikorps des Major von Lützow auch heute noch ein hohes Ansehen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Husar &quot;zu Fuß&quot; Olaf" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2637.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4394" title="Husar &quot;zu Fuß&quot; Olaf" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2637.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a><a class="thickbox" title="Jäger Fritz" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2641.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4395" title="Jäger Fritz" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2641.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Natürlich interessierten mich auch Waffen und Ausrüstung und mit Fritz fand ich den passenden Ansprechpartner. Damals waren viele Beutewaffen im Einsatz, den ein Jäger hatte sich selbst um seine Bewaffnung zu kümmern und nahm diese daher bei Gelegenheit dem Feinde ab. Auch bei den Darstellern findet man keine einheitliche Linie vor, sondern französische Steinschloßgewehre wechseln sich mit Jagdbüchsen und Säbel aller Art mit Hirschfängern ab. Will man in diesem Hobby eine Waffe bei sich führen, so muss diese eine Sicherheitsbescheinigung aufweisen, wird regelmäßig überprüft und der Lauf ist gestempelt. Replikate kann man ab 600 € erwerben, soll das gute Stück auf traditionelle Weise hergestellt werden, sind mindestens 3000 € fällig. Wer zusätzlich die Waffe abfeuern möchte (selbstredend ohne Geschoss!), muss 21 Jahre alt sein, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vorlegen können und den sogenannten Schwarzpulverschein absolvieren. Damit wird sichergestellt, dass jeder Gewehrträger weiß, wie er sich zu verhalten hat, Sicherheitsrichtlinien kennt und auch psychologisch eine gesunde und respektvolle Einstellung zum Umgang mit Sprengstoffen und Waffen allgemein aufweist.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> <a class="thickbox" title="Ohne Kaffee geht nichts :-)" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0162.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4402" title="Ohne Kaffee geht nichts :-)" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0162.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a></span><a class="thickbox" title="Üben für die historische Gefechtsdarstellung" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2959.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4398" title="Üben für die historische Gefechtsdarstellung" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2959.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Während ich die vielen neuen Informationen (von denen ich im Rahmen des Artikels aus Platzgründen leider nur Teile wiedergeben kann) in mich aufnahm, Notizen machte und nachfragte, dirigierte Thomas die Truppe für Gruppenaufnahmen, erstellte Portraits, versuchte das Lagerleben einzufangen. Seine Aktivitäten sorgten für einige Aufmerksamkeit, denn auch andere Besucher, Fotografen, Darsteller der verschiedensten Einheiten, Anwohner u.v.m. nutzten die Gelegenheit für tolle Aufnahmen oder einfach nur um in engeren Kontakt zu kommen. Kurz vor Ende wurden alle Lützower zusammengerufen und für die nächsten beiden Tage gebrieft. Neben Organisatorischem, den Zeitplänen für Exerzieren, An- und Abmarsch, Aufstellung und Einsatzvorgabe für die Schlachtdarstellung, widmete man sich intensiv dem Thema Sicherheit. Wer glaubte, beim Reenactment könne man „wild in der Gegend rumballern“ oder Krieg spielen, wurde hier erneut eines Besseren belehrt.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Gutgelaunte Frohnaturen, die Lützower aus dem Rheinland" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0215.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4390" title="Gutgelaunte Frohnaturen, die Lützower aus dem Rheinland" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0215.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0215.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0215-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Apropos „Krieg spielen“: nichts liegt den Hobbyisten ferner. Von „Hobbyschlächtern“ (entschuldigt, dass ich diesen absolut unpassenden Ausdruck nochmals verwenden muss), Kriegsverherrlichung, nationalistisch-rechtem Gedankengut oder einem falschen Geschichtsverständnis keine Spur. Im Gegenteil, egal mit wem ich redete (und das trifft auch auf alle anderen Hobbyisten, die wir später am Tage noch trafen, zu), man war sich besonders deutlich der Geschehnisse und des Schreckens, der vor 200 Jahren herrschte bewusst. Sich mit der Geschichte zu beschäftigen, heißt diese verstehen zu lernen und daraus Lehren ziehen zu können. Und so ist es auch kein Wunder, dass sich einzelne Mitglieder dem Thema Volksbürgerliche Aufklärung z.B. durch unterhaltsame, und eben dadurch besonders eindringliche Vorträge in Schulklassen widmen. Statt trockenem Lehrstoff aus dem Geschichtsbuch, erzählt und liest man aus Tagebüchern, berichtet vom Leben der Bevölkerung, der Soldaten, kann Fragen viel fundierter und verständlicher beantworten, als jeder Fachlehrer, für den diese Periode eben nur eine von vielen aus dem Lehrplan ist.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Leider neigte sich unsere Zeit dem Ende zu und so rückten wir begleitet von freundlichen Worten ab in Richtung Pleiße und französisches Lager, welchem wir auch den nächsten Artikel widmen werden. Viel Spaß beim verfolgen der Links, kommentieren, verteilen und liken.</span></p>
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