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	<title>Uhrentechnik Schnabel - Seminar Arkaden</title>
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	<description>SAP, IT und BWL Kurse und Seminare für Firmen und Privatpersonen</description>
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	<title>Uhrentechnik Schnabel - Seminar Arkaden</title>
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		<title>Mitteldeutsche Handwerksmesse 2014</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/mitteldeutsche-handwerksmesse-2014/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Mar 2014 10:59:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Arbeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Traditionell in Leipzig beheimatet, die mitteldeutsche Handwerksmesse. Wir waren f&#252;r Euch vor Ort dabei. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Jedes Jahr im Frühling lädt Leipzig zum Messedoppel ein. Die Kombination aus „Haus-Garten-Freizeit“ und „Mitteldeutscher Handwerksmesse“ zieht zuverlässig Interessierte in die Hallen und konnte so auch dieses Jahr einen neuen Besucherrekord (182.000) verbuchen. Vor rund einem Monat, genauer gesagt zwischen dem 15. und 23. Februar, standen volle 9 Tage zur Verfügung, Zeit genug um wirklich alle Neuigkeiten zu entdecken und sich umfassend zu informieren. Natürlich nutzten auch wir die Gelegenheit für eine Stippvisite.</span></p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><span id="more-4880"></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Auch wenn beide Messen eng verknüpft sind, konzentrierten wir uns ganz auf Halle 2 des Messegeländes und statteten den anderen nur einen Kurzbesuch ab. Die Sonderschauen in der jedes Mal aufs Neue beeindruckenden Glashalle (80 Meter breit und dreimal so lang) kann hingegen jeder Besucher in sich aufnehmen, dienen deren Veranstaltungs- und Präsentationsflächen doch auch gleichzeitig als Knotenpunkt zwischen allen Ausstellungsbereichen. Hier bot man allen Reisefreudigen kulinarische und optische Genüsse, wobei sich kleinere Bereiche stets passend zu einer Region / einem Reiseziel präsentierten. Auch handwerkliches fand sich und exotische Gerüche lockten hungrige Gäste an. Für uns war dies aber nur ein Zwischenstopp, zog es uns doch zu den Ständen der Handwerksbetriebe selbst.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Reiseschwerpunkt in der Glashalle" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3091-Bearbeitet.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" title="Reiseschwerpunkt in der Glashalle" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3091-Bearbeitet.jpg" alt="Reiseschwerpunkt in der Glashalle" width="310" height="207" /></a></span><a class="thickbox" title="Blumiges Bekenntnis zu Leipzig" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3093-Bearbeitet.jpg"><img decoding="async" title="Blumiges Bekenntnis zu Leipzig" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3093-Bearbeitet.jpg" alt="Blumiges Bekenntnis zu Leipzig" width="310" height="207" /></a><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die Halle 2, „linkerhand“ gleich hinter dem Congress Center zu finden, war zur Hälfte den Handwerkern, zur Hälfte den Themen „Modernisieren, Sanieren, Bauen&#8220; vorbehalten. Passend zu unserer Artikelreihe <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/?s=handwerk" target="_blank">„Handwerk im Fokus“</a> wählten wir uns erneut ungewöhnlichere Gewerke oder besonders interessante Stände aus. Einige Aussteller zeigten sich erst reserviert und überrascht, nicht nur wegen der klickenden Kamera. Doch spätestens, wenn wir uns und unsere Intension vorgestellt hatten, taute man auf und es entspannten sich angeregte Gespräche.</span></p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="Glasdesign aus Naumburg" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3041-Bearbeitet.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-4886 aligncenter" title="Glasdesign aus Naumburg" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3041-Bearbeitet.jpg" alt="Glasdesign aus Naumburg" width="630" height="420" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3041-Bearbeitet.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3041-Bearbeitet-768x511.jpg 768w" sizes="(max-width: 630px) 100vw, 630px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Als erstes stachen uns die schönen Bleiglasarbeiten von Mario Ehrhardt ins Auge. Nun ja, ganz richtig ist dies nicht, lässt er sich doch künstlerisch von Manuela Schäler unter die Arme greifen, während Ihm eher der handwerkliche Part obliegt. Im Gegensatz zu den bekannten Bleiglasfenstern, welche aus Zeit- und Materialgründen sehr hochpreisig ausfallen und auch nicht in allen Bereichen eingesetzt werden können, richtet sich sein Geschäft eher an den Endverbraucher und kann in jedem Haushalt zum Tragen kommen. Gearbeitet wird hier mit schmalen Bleistreifen, welche Umrisse, Form und Abteilungen des späteren Kunstwerks definieren. Die umrahmten Flächen lassen sich dann je nach Wunsch mit kräftigen oder dezenten Farbtönen füllen und ergeben somit ein sehr ansprechendes Bild. Das Tolle daran ist, dass man auf diese Art bereits vorhandene Glasscheiben auch noch nachträglich in ein Kunstwerk verwandeln und dem Stil des Raumes anpassen kann. Beispiele dafür wären Haustüren, Zwischentüren, Badfenster, Duschkabinen, Panoramafenster, Spiegel etc. Vielleicht schauen wir ja mal im <a href="http://www.glasdesign-naumburg.de/" target="_blank">Naumburger Atelier</a> vorbei und bei der Entstehung direkt zu?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="Uhrentechnik Schnabel" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3077-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4890 aligncenter" title="Uhrentechnik Schnabel" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3077-Bearbeitet.jpg" alt="Uhrentechnik Schnabel" width="630" height="420" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3077-Bearbeitet.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3077-Bearbeitet-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Viele Stände zeigten meisterliche Arbeiten und wie im Fall des Stuckateurhandwerks auch ausgefallenes. Unsere nächste Station war jedoch Hr. Schnabel, regelmäßigen Bloglesern sicher kein Unbekannter. Vor knapp einem Jahr <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/bildung-wissen/handwerk-im-fokus-uhrentechnik-schnabel/" target="_blank">berichteten</a> wir über Ihn, das Turmuhrenbauerhandwerk und das einzigartige Naunhofer Museum. Wir entdeckten viele Exponate wieder, welche uns damals schon auffielen. Natürlich unterhielten wir uns auch ausführlich mit Ihm und seiner Frau. Die Uhrentechnik Schnabel ist einer der wenigen Handwerksbetriebe, welcher bisher an jeder Handwerksmesse teilgenommen hat. Sogar die passende Auszeichnung fand sich an der Wand. Präsentiert wurden aber nicht diverse Räderwerke, sondern auch typische altehrwürdige Zeugen der Handwerksinnung wie Medaillen und bestickte Fahnen.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Gestalter im Handwerk" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3046-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4887 aligncenter" title="Gestalter im Handwerk" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3046-Bearbeitet.jpg" alt="Gestalter im Handwerk" width="630" height="420" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3046-Bearbeitet.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3046-Bearbeitet-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a href="http://www.gestalter-im-handwerk.de/" target="_blank">„Gestalter im Handwerk“</a> ist eine relativ neue Studienrichtung, welche an vielen örtlichen HWKs belegt werden kann. Im hinteren Bereich der Halle hatte man für die Präsentation von Abschlussarbeiten dazu einen sehr großzügigen Bereich eingerichtet. Ausgestellt wurden höchst unterschiedliche Dinge, Möbel, Plastiken, Dekorationsgegenstände etc. Frau Ulrike Vogelsang übernahm es uns auf einige besondere Stücke hinzuweisen, Fragen zum Studium zu beantworten und natürlich auch ihre eigenen textilen <a href="http://www.vogelsang-einrichten.de/startseite" target="_blank">Arbeiten</a> vorzustellen. Mich erinnerte im Übrigen der „Regalturm“ an Möbeldesign der DDR-Zeit. Geht es Euch auch so?</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Müritz Miniaturen" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3079-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4891 aligncenter" title="Müritz Miniaturen" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3079-Bearbeitet.jpg" alt="Müritz Miniaturen" width="630" height="420" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3079-Bearbeitet.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3079-Bearbeitet-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Wirklich nachhaltig begeistern konnte uns Müritz-Miniaturen, an deren Stand wir uns gar nicht sattsehen konnten, so viele hochdetaillierte und gelungene Zinnfiguren gab es zu bestaunen. Mit Ralf Töpfer, Inhaber und Meister des Zinngießerhandwerks, unterhielten wir uns intensiv über sein wirklich seltenes Gewerk. Da wir beide privat dem <a href="http://www.tabletopblog.de" target="_blank">Tabletophobby</a> frönen, war es besonders interessant mit einen Experten über Gießtechniken, Legierungen, Formbau, Bemalung usw. zu fachsimpeln. Für die Handwerksmesse kreierte er extra einen Dachdecker auf Turmspitze, echt Klasse. Aber nicht nur an dieser, sondern auch allen anderen Figuren bemerkt man sein künstlerisches Geschick, seien es nun filigrane Sternzeichen, kleine Tierfiguren, Medaillen oder historische Darstellungen. Interessanterweise befand sich unter den hunderten Miniaturen auch die 54mm Figur eines Lützower Jägers. Selbstverständlich „requirierten“ wir diese für die <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/sport-hobby/1813-1913-2013-bei-luetzows-jaegern/" target="_blank">Reenacter des Freikorps von Lützow</a>. Seinem <a href="http://www.mueritz-miniaturen.de/" target="_blank">Zinnfigurenmuseum</a> in Rechlitz an der Müritz werden wir mit Sicherheit noch dieses Jahr einen Besuch abstatten.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Mobama Möbel" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3082-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4892 aligncenter" title="Mobama Möbel" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3082-Bearbeitet.jpg" alt="Mobama Möbel" width="630" height="420" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3082-Bearbeitet.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3082-Bearbeitet-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Ein besonders schöner Werkstoff ist Holz: ökologisch, nachwachsend, regional, aber vor allem ein Material, mit welchem sich beispielsweise tolle Möbel und allerlei Schönes und Nützliches fertigen lässt. Bei Mobama blieben wir genau deswegen stehen, überzeugten doch bereits die ausgestellten Stücke durch Design und Verarbeitungsqualität. Die kleine <a href="http://www.mobama.de/" target="_blank">Manufaktur</a> aus Nordsachsen kreiert ungewöhnliche Möbelstücke und kann bereits auf eine eigene Kollektion verweisen. Aber auch neuen Ideen und Herausforderungen steht man aufgeschlossen gegenüber. Wir unterhielten uns mit Katrin Hussock über die Liebe zum Holz, zur Region und Pläne für die Zukunft.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Mitteldeutsche Handwerksmesse" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3087-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4882 aligncenter" title="Mitteldeutsche Handwerksmesse" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3087-Bearbeitet.jpg" alt="Mitteldeutsche Handwerksmesse" width="630" height="420" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3087-Bearbeitet.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS3087-Bearbeitet-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Viele andere Städte schauten wir uns noch an, die „gläserne Bäckerei“ z.B. hatte stets viel Andrang zu verzeichnen. Vermisst haben wir hingegen „Livevorführungen“, Mitmachstände oder Dinge, denen man beim entstehen zusehen kann. Insgesamt zeigte sich das Handwerk wieder einmal in gutem Licht, auch wenn wir ein deutlich breiteres Spektrum und weit mehr Aussteller erwartet hatten. Wir hoffen doch, man legt für 2015 noch eine Schippe obendrauf, versucht (fast) alle Gewerke und Bereiche darzustellen und die Besucher etwas mehr einzubeziehen.</span></p>
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		<item>
		<title>Handwerk im Fokus – Uhrentechnik Schnabel</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/handwerk-im-fokus-uhrentechnik-schnabel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 May 2013 14:18:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Regionales]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schwindelfrei sollte man sein, kreativ und handwerklich begabt. Turmuhrenbauer kommen hoch hinaus und arbeiten in einem sehr abwechslungsreichen Beruf.<br />
 &#34;Handwerk im Fokus&#34; stellt einen Meister seines Fach, Peter Schnabel aus Naunhof vor. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Im Januar eröffneten wir unsere neue Reihe „Handwerk im Fokus“ mit Vogt Instruments. Weil dieser Beitrag sehr gut angenommen wurde, möchten wir Euch heute einen weiteren Teil präsentieren. Diesmal haben wir uns dem Thema Zeit gewidmet, oder besser gesagt einem Mann, der sich zeitlebens damit befasst hat, Uhren am Laufen und Glocken am Schlagen zu halten. Auch Meister Schnabel trafen wir auf dem „Tag des deutschen Handwerks“, nahmen im Nachgang Kontakt zu Ihm auf und trafen uns im Frühling in Naunhof im Turmuhrenmuseum.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><span id="more-3784"></span><br />
</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Nur 5 Minuten vom Naunhofer Bahnhof und rund 100 Meter vom Markplatz der Kleinstadt entfernt, befindet sich das auch überregional sehr bekannte Turmuhrenmuseum. Da unser Gesprächspartner nicht nur Unternehmer, sondern auch Gründungsmitglied des gleichnamigen gemeinnützigen Vereins und Betreibers eben jenes Museums ist, verabredeten wir uns folgerichtig in der Ungibauerstraße 1.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="Das kleine aber feine Turmuhrenmuseum" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9763.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3772" title="Das kleine aber feine Turmuhrenmuseum" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9763.jpg" width="600" height="400" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9763.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9763-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Dort wurden wir bereits erwartet, freundlich begrüßt und in das kleine Museumscafe gebeten. Gemütlich gemeinsam am Tisch (und im Warmen) sitzend, zogen zu allererst die vielen uns umgebenden Uhren in ihren Bann. Natürlich hatten wir Uhren erwartet, aber eben keine Wand-, Stand- oder Kaminuhren, wie man sie daheim sein Eigen nennen könnte. Die Aufklärung erfolgte prompt, handelt es sich doch bei den Uhren allesamt um Schenkungen von Besuchern, Förderern oder Interessierten. Mittlerweile möchte man aber nichts Derartiges mehr annehmen, da die Wände dicht bestückt und der Platz somit ausgereizt ist. Nach etwas Smalltalk rutschten wir fast übergangslos ins Interview und ich ließ mir vom Werdegang Peter Schnabels, seiner Firma und dem Beruf des Turmuhrenbauers erzählen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><b>Der Meister</b></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Peter Schnabel ist Jahrgang 1940, mittlerweile also 73 und gehört weder optisch, noch vom dem wie er sich gibt, wie aktiv er ist, zum „alten Eisen“. Im Gegenteil, wir erlebten einen Mann, der auch noch nach über 50 Jahren mitten im Leben und in seiner Werkstatt steht, Kunden besucht, seinem Uhrenhobby während der Arbeit und auch in der Freizeit nachgeht. Sich zu bewegen, aktiv zu sein, hält eben wahrhaftig fit.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title=" &quot;Herr der Zeit&quot;, Peter Schnabel" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9783.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3774" title=" &quot;Herr der Zeit&quot;, Peter Schnabel" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9783.jpg" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9783.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9783-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" title="Im Gespräch" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9776.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3773" style="margin-left: 10px;" title="Im Gespräch" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9776.jpg" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9776.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9776-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">1956 begann er seine Lehre beim seit 1808 bestehenden und somit Deutschlands ältesten Turmuhrenhersteller VEB Spezialuhren Leipzig (früher und auch heute wieder bekannt als Bernhard Zachariä [GMBH]). Leitende Positionen im Betrieb lehnte er stets ab, nutze aber 1992 die Chance sich mit einem eigenen Unternehmen selbstständig zu machen. Seine Firma, <a href="http://www.uhrentechnik-schnabel.de/index.html" target="_blank">Uhren Technik Peter Schnabel e.K.</a> fand Ihren Standort in Klinga, nur 3km entfernt auf einem ehemaligen LPG. Zeitweise beschäftigte man 12 Mitarbeiter, betreib Baustellen bundesweit und wirkte auch im Ausland an seltenen Zeitmessern mit. Da steigende Lohnkosten einer der Kostenfaktoren im Handwerk sind, tritt man mittlerweile etwas ruhiger und bald steht auch die Übernahme des Geschäfts an den Schwiegersohn an. Sicher ein schönes Gefühl, wenn man weiß, dass das eigene Unternehmen weitergeführt wird.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">2008 erhielt er den Denkmalpflegepreis der Handwerkskammer zu Leipzig in Gold und nach einem seiner schönsten Erlebnisse als Handwerker gefragt, erzählte er mir ebenfalls etwas zum Thema Denkmalpflege. Nach dem Jahrhundertwasser an Elbe und Mulde 2002, restaurierte er das aus dem 16. Jahrhundert stammende Uhrwerk der Polbitzer Kirchturmuhr (bei Torgau). Nach der Wiederinbetriebnahme kam ein 80jähriger Einwohner zu Ihm, der sich sehr emotional und glücklich dafür bedankte, denn wie sich herausstellte, war es das erste Mal in seinem Leben, dass er die Uhr in Funktion erleben konnte.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="Denkmalpflegepreis 2008" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0085-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3749" title="Denkmalpflegepreis 2008" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0085-2.jpg" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="Beliebtes Fotoobjekt und immer wieder auf Messen präsent" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9977.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3746" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Beliebtes Fotoobjekt und immer wieder auf Messen präsent" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9977.jpg" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="Jubiläumsurkunde" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0124.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3752" title="Jubiläumsurkunde" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0124.jpg" width="200" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Um sein Handwerk und Können vorzustellen, präsent zu sein, ist die Uhren Technik Schnabel regelmäßig Aussteller auf der Mitteldeutschen Handwerksmesse, mit der HWK auf Messen in Frankreich oder Österreich unterwegs. Ein wichtiges Standbein sind Betreuungsverträge, u.a. für die Naunhofer Schule, das Bad Dübener Rathaus oder auch die beliebten Glockenmänner auf dem Koch-Hochhaus am Leipziger Augustusplatz. Am schönsten sind aber verständlicherweise Sonderanfertigungen wie Glockenspiele bei dem man mit Musikern zusammenarbeitet um die richtigen Töne zu treffen. Ein ganz besonderes Gesamtkunstwerk entstand als Auftrag von Bilfinger&amp;Berger im Specks Hof. Die Vorgabe war mit „Konstruieren Sie uns mal einen optischen Hingucker.“, bewusst wage gehalten und eine Chance etwas völlig Neues zu probieren. Die entscheidende Idee kam ihm während eines Auslandsaufenthalts und Kirchenbesuchs, bei dem ein Sonnenstrahl auf Bodenfließen traf. Ursprünglich wollte er diesen Effekt mit einem Laserstrahl von oben simulieren, welcher auf ein Bodenziffernblatt treffen würde. Alternativ hätte man auch mit unterschiedlich großen Wasserdüsen in einer Art Springbrunnenuhr arbeiten können. Schlussendlich entschied er sich jedoch für eine Kombination aus gemauerter Klinkersäule, die eine chinesische Wassersprungschale trägt und ein unsichtbares Uhrwerk enthält. Die Zeit wird mit 2 Lasern, minütlich und stündlich auf den farbigen Ziffernblattringen aus Bronzeguss angezeigt. Ein Gesamtkunstwerk, das viel Aufmerksamkeit und Lob erzielte. Jedem, der durch die Leipziger Innenstadt schlendert, empfehle ich den Weg durch die Passage des Hansa-Hauses.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="Glockenmänner und Mondphasenuhr auf dem Leipziger Koch-Hochhaus" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK1155.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3769" title="Glockenmänner und Mondphasenuhr auf dem Leipziger Koch-Hochhaus" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK1155.jpg" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK1155.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK1155-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Kunstuhr im Hansahaus" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK1205_neu_1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3771" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Kunstuhr im Hansahaus" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK1205_neu_1.jpg" width="200" height="133" /></a><a class="thickbox" title="Einweihung mit Politprominenz und reichlich Presseaufmerksamkeit" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0069.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3748" title="Einweihung mit Politprominenz und reichlich Presseaufmerksamkeit" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0069.jpg" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0069.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0069-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Herr Schnabel ist ein Mann, der weiß, wovon er spricht, sein Handwerk von der Pieke auf lernte und wohl schon jede Art von Turm- oder mechanischer Uhr unter seinen Fittichen hatte. „Nebenher“ war er im Stadtrat tätig, als Innungsmeister aktiv, gab und gibt Vorträge über Turmuhren an der Berufsschule in Glashütte und engagiert sich sehr stark für das Museum. Während des Gespräches erlebte ich Ihn als Person mit klaren Grundsätzen und Ansichten, mit klarem Ziel vor Augen, risikobereit und dennoch bodenständig. Wenn man Ihm zuhört spürt man die  Begeisterung für das eigene Tun, seine Freude am Geschaffenen, an Dingen die bestand haben. Damit ist er ein klassisches und gutes Beispiel dafür, wie Handwerker sein sollten. Sein ganzes Berufsleben lang arbeitet er nach der Devise: „Man muss dem Kunden auch noch nach einem Jahr in die Augen schauen können.“ Ein Motto, welches sich einige Unternehmen zu Herzen nehmen sollten.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><b>Der Beruf</b></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Turmuhrenbauer gibt es eher wenige. Es ist ein eher seltenes Handwerk, was bereits darin begründet liegt, dass heutzutage nur wenige neue Uhrwerke gebaut bzw. benötigt werden. Abgesehen von Sonderanfertigungen, betreut man meist vorhandene Uhrwerke, erhält, repariert und pflegt Kirch- und Radhausturmuhren, Zeitmesser an Schulgebäuden, Universitäten o.ä. Das Handwerk selbst entstand wie die ersten Räderuhren Anfang des 13. Jahrhunderts, als sich Feinschmiede auf den Turmuhrenbau spezialisierten. Schmieden gehört auch heute noch dazu. Wenn man 400 Jahre alte Turmuhren betreut, müssen öfter auch Teile ersetzt oder ganz neu angefertigt werden. So werden z.B. die unabdingbaren Zahnräder im Feuer als Ring geschmiedet, befeilt und alle Zähne einzeln eingesetzt und angeschmiedet. Dabei sind Präzision und Qualität gefragt, Werte an die sich Turmuhrenbauer wohl schon immer hielten, wenn man sich vor Augen hält, dass deren Meisterwerke seit dem Einbau ohne Unterbrechung laufen. Kein Vergleich mit der heutigen Auffassung von Beständig- oder Haltbarkeit, gerade bei industriellen Erzeugnissen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="Altbewährt und unverwüstlich" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0237.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3760" title="Altbewährt und unverwüstlich" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0237.jpg" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="(Hand)Werkzeug" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0221.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3759" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="(Hand)Werkzeug" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0221.jpg" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="Genau so robust wie die hergestellten Räderwerke sind auch die verwendeten Maschinen" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0175.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3757" title="Genau so robust wie die hergestellten Räderwerke sind auch die verwendeten Maschinen" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0175.jpg" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="Ohne gute(n) Plan(ung) geht nichts" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0243.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3761" title="Ohne gute(n) Plan(ung) geht nichts" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0243.jpg" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0243.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0243-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" title="Es gibt viel zu tun!" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0022.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3747" style="margin-left: 10px;" title="Es gibt viel zu tun!" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0022.jpg" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0022.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0022-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" title="Haupt- und Nebenuhrensteuerung" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0140.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3754" title="Haupt- und Nebenuhrensteuerung" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0140.jpg" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="Erstrahlend in neuem Glanz" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0129.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3753" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Erstrahlend in neuem Glanz" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0129.jpg" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="Ein Uhreneigenbau" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0096_h.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3750" title="Ein Uhreneigenbau" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0096_h.jpg" width="200" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">In der Werkstatt wird man mit dem Bedienen von Bohr-, Fräs- und Drehmaschinen, dem Sägen, Schweißen und Malen konfrontiert. Auch Kenntnisse im Vergolden und Elektrotechnik/ Elektronik sind von Nöten und werden gelehrt. Turmuhrenbauer sind Experten der Metallbearbeitung und nicht umsonst erweisen sich Werkzeugmacher und Feinmechaniker beim „Quereinstieg“ als sehr gut für dieses Handwerk geeignet. Uhrwerke, Zeiger, Ziffernblätter, Abdeckungen, Verkleidungen, all das und mehr entsteht (wieder). Kreativ muss man sein, vorrausschauend und selbstständig arbeiten können und natürlich keine Angst davor haben, dreckig zu werden. Die pflegebedürftigen Räderwerke füllen den wenigen Platz in engen Turmspitzen und manchmal erreicht man nur mit vielen Verbiegungen und Kriecherei die entscheidenden Punkte. Da die Uhren oftmals mit dem Glockenwerk verbunden sind, ist auch deren Erhaltung und Ansteuerung Teil des täglichen Arbeitsprozesses. Geht es darum Ziffernblätter zu restaurieren, dann wird schwere Technik benötigt, denn 2*2m oder gar 4*4m Dimensionen sind keine Seltenheit.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><b>Das Museum</b></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Zurück aus der Werkstatt stand nun die Besichtigung des Museums selbst an. Aus der leerstehenden ehemaligen Mädchenschule, einem Fachwerkgebäude mit Anbau von 1837, entstand durch Um- und Anbauten, sowie komplette Sanierung eine moderne Ausstellungsfläche für alle Arten von Turmuhren, Haupt- und Nebenuhren oder auch eher ungewöhnliche Zeitmesser (z.B. Konstatier- oder auch Taubenuhren, Stechuhren, Glasenuhren, Tages- oder 8 Tagesuhren), die der Sammlung geschenkt und somit ebenfalls präsentiert werden. Den größten Raum widmet man aber selbstredend Räderwerken und Glockenläutanlagen. Neben den eigentlichen Gerätschaften finden sich viele Bild- und Erklärungstafeln.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="Räderwerke mehrerer Jahrhunderte" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9825.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3780" title="Räderwerke mehrerer Jahrhunderte" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9825.jpg" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9825.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9825-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="115 Jahre alter &quot;Klassiker&quot;" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9807.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3779" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="115 Jahre alter &quot;Klassiker&quot;" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9807.jpg" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9807.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9807-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Schautafeln erklären die Technik" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9803_q.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3778" title="Schautafeln erklären die Technik" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9803_q.jpg" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9803_q.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9803_q-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Museumsrundgang" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9944.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3781" title="Museumsrundgang" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK9944.jpg" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="Im Dachgeschoß" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0417.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3766" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Im Dachgeschoß" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0417.jpg" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="Das Museumscafe" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0288.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3763" title="Das Museumscafe" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0288.jpg" width="200" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Angefangen hat alles mit Uhren, die gerettet und vor der Verschrottung im Keller gelagert wurden. Nach Besuchen bei Uhrenfreunden in den alten Bundesländern und Besichtigung deren Sammlungen, kam die Idee auf, die gesammelten Werke ebenfalls auszustellen. Frau Schnabel brachte die Idee einer Vereinsgründung an und schnell fanden sich weitere Mitstreiter. Der <a href="http://www.turmuhrenmuseumnaunhof.de/" target="_blank"><i>Turmuhrenmuseum Naunhof e.V.</i></a> hat heute 15 Mitglieder, „querbeet“ wie man so schön sagt, geeint durch Ihre Begeisterung für Zeitmesser. Zuerst kam man im ehemaligen Wasserturm, einem der ersten Spannbetonbauten überhaupt, unter. 1995 konnte man in die etwas großzügigeren Räumlichkeiten umsiedeln und bietet Besuchern neben mehr Objekten nun auch einen behindertengerechten Zugang, sanitäre Einrichtungen und das bereits erwähnte Cafe an. Wer möchte kann sich zu Führungen anmelden, und bekommt dann wie wir Wissenswertes und Anekdoten vom Fachmann zu hören.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="Erinnerungen an frühere Zeiten, Schulbänke aus den 50'er Jahren" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0300.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3764" title="Erinnerungen an frühere Zeiten, Schulbänke aus den 50'er Jahren" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0300.jpg" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0300.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0300-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Ein Teil des Obergeschosses steht für wechselnde Ausstellungen zur Verfügung" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0310.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3765" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Ein Teil des Obergeschosses steht für wechselnde Ausstellungen zur Verfügung" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0310.jpg" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0310.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0310-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a class="thickbox" title="Modell von Kirche, Kirchhof, Mädchenschule" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0430.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3767" title="Modell von Kirche, Kirchhof, Mädchenschule" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0430.jpg" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0430.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/THK0430-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Das Museum erfreut sich einem stetig wachsenden Zuspruch, regional, deutschland- und sogar europaweit. Unter den 3000 Besuchern 2012 kann man z.B. auch auf die finnische Uhrmacherinnung und viele Kollegen treffen. Im Mai feiert man mit gern Bigband und Leckereien vom Grill, auch eine Museumsnacht wird regelmäßig veranstaltet. Wen Uhren und deren Technik von alt bis neu, von groß bis klein interessieren, der sollte den kleinen Abstecher von der A14 „auf sich nehmen“. Vielleicht weckt der Besuch das Interesse sich als Hobby oder auch beruflich mit Uhrentechnik zu beschäftigen. Wir wünschen auf jeden Fall viel Spaß dabei.</span></p>
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