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	<title>Wissenswertes - Seminar Arkaden</title>
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	<description>SAP, IT und BWL Kurse und Seminare für Firmen und Privatpersonen</description>
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	<title>Wissenswertes - Seminar Arkaden</title>
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		<title>Was ist ein Herzinfarkt?</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/was-ist-ein-herzinfarkt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2020 11:56:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Tipps & Hilfe]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Herzinfarkt, auch Koronarinfarkt, ist ein akutes und lebensbedrohliches Ereignis.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Herzinfarkt (Myokardinfarkt) entsteht, wenn sich ein Blutgefäß des Herzmuskels (Herzkranzarterie) verschließt. Der Muskel ist dann von der Sauerstoffversorgung abgeschnitten und kann seine Arbeit nicht mehr verrichten. <span id="more-8853"></span> Für den Herzinfarkt gibt es keine allgemeingültige Definition. Weithin ist anerkannt, dass es sich bei einem Herzinfarkt um den Zelltod von Herzmuskeln handelt.<br />
Ein Herzinfarkt tritt auf, wenn eine Arterie, die einen Bereich des Herzens mit Blut versorgt, plötzlich vollständig blockiert ist. Je länger die Blockade unbehandelt bleibt, desto stärker wird der Herzmuskel geschädigt. Die Situation kann im Ruhezustand oder kann sogar bei Menschen ohne signifikante Erkrankung der Herzkranzgefäße auftreten.<br />
Die Heilung des Herzmuskels beginnt bereits kurz nach einem Herzinfarkt.<br />
Genau wie eine Hautwunde heilt die Wunde des Herzens und es bildet sich eine Narbe im beschädigten Bereich. (vgl. <a href="https://www.docsonnet.com/de/krankheiten/herzinfarkt#" target="_blank" rel="noopener">https://www.docsonnet.com/de/krankheiten/herzinfarkt#</a>)</p>
<p>Die eigenen Erfahrungen des Autors werden in dem sich anschließenden Film wieder gegeben.<br />
Es sind die persönlichen Erfahrungen den Selbigen in den ersten drei Monaten nach dem Tag des Geschehnisses, Hinweise mit den Umgang mit Risikofaktoren wie u.a.:<br />
• Alter<br />
• hoher Cholesterinspiegel<br />
• Diabetes<br />
• falsche Ernährung<br />
• Hypertonie<br />
• Rauchen<br />
• Alkohol<br />
• mangelnde Bewegung</p>
<p style="text-align: right;">Klaus-Peter Egelkraut</p>
<p>&nbsp;<br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=mIEw-ns_tHw" rel="noopener" target="_blank"></p>
<h3>Hier geht´s zum Video &#8222;Herzinfarkt &#8211; Mein zweites Leben danach&#8220;</h3>
<p><img decoding="async" class="aligncenter" src="https://www.seminararkaden.de/magazin/wp-content/uploads/2020/07/YouTube_85x85px_2019-03-25.png" alt="Youtube" /></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Die neue ISO 9001: 2015</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/die-neue-iso-9001-2015/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 May 2016 10:44:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Audit]]></category>
		<category><![CDATA[ISO 9001]]></category>
		<category><![CDATA[QM-Norm]]></category>
		<category><![CDATA[Qualitätsmanagment]]></category>
		<category><![CDATA[TÜV]]></category>
		<category><![CDATA[Zertifizierung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Qualit&#228;tsmanagement wird seit bereits 20 Jahren von der DIN Norm ISO 9001 definiert. Welche Ver&#228;nderungen brachte deren neueste 2015'er Version mit sich und worauf muss man achten?</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die neueste Fassung der DIN ISO 9001 ist seit Herbst 2015 veröffentlicht. Damit setzt dieser Normstandard für Qualitätsmanagement-Systeme seine weltweite Erfolgsgeschichte fort. 1995, im ersten Jahr der Norm, wurden weltweit rund 127.000 Institutionen zertifiziert. 2014 waren es schon rund <a href="http://www.iso.org/iso/iso-survey" target="_blank">1,1 Millionen ausgegebener Zertifikate</a>. Die vorliegende Version DIN ISO 9001:2015 (Erscheinungsjahr 2015) soll nun für mindestens 10 Jahre den Markt bestimmen. Es war eine lange Geburt: Seit Juni 2013 wurde im Normenkomitee über eine zukunftsfähige Anpassung der QM-Grundlagennormen DIN ISO 9001 und DIN ISO 9000 beraten. Am 15.09. 2015 erschienen dann die neuen Revisionen, inzwischen sind auch die deutschen Versionen erhältlich.<br />
</span><span id="more-6318"></span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><strong>Ziele der Überarbeitung </strong></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Vor dem Horizont veränderter QM-Verfahren und neuer Technologien galt es, einen zukunftsfähigen, stabilen Rahmen für Qualitätsmanagement-Systeme zu schaffen. Die Ausrichtung auf den Nutzen und die Wirksamkeit für Organisation und Kunden rückt damit ins Zentrum der Norm.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Darüber hinaus wurden bei dem neuen Standard die strategische Ausrichtung, aber auch das Chancen- und Risikomanagement wichtiger. Diese Elemente gab es versteckt (z.B. im Kapitel Vorbeugemaßnahmen) auch in der Version 2008 jedoch erlangen diese Themen eine deutlich stärkere Bedeutung. Ein weiteres Revisionsziel bestand darin, Dienstleistungen und Dienstleister stärker zu berücksichtigen und zu einer einfacheren „Normsprache“ zu finden. Das Ziel der Vereinheitlichung wird auch durch die Struktur der „neuen“ 10 Normkapitel erreicht. Diese Struktur ist bereits aus anderen Normen bekannt und vereinfacht insbesondere die Arbeit mit mehreren Managementsystemen im Unternehmen. (zusätzliche Informationen dazu finden Sie <a href="http://www.strategiehorizont.de/resources/171/Strategiehorizont_ISO%209001%20Kreuzvergleich.pdf" target="_blank">hier</a>.)</span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><strong>Regelungen für den Übergang</strong></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Zertifikate nach der Vorgänger-Revision ISO 9001:2008, werden jetzt keineswegs automatisch ungültig. Allerdings hat mit der Veröffentlichung der neuen Revision im September eine dreijährige Übergangszeit begonnen. Diesen Zeitraum können und sollten Sie nutzen, um Ihre QM-Dokumente auf die neuen Anforderungen umzustellen und die Zertifizierung nach dem neuen Standard zu beantragen. In den nächsten eineinhalb Jahren (bis Frühjahr 2017) können Sie sich auch noch nach dem Standard der Revision 2008 zertifizieren lassen. Aber nach dem September 2018 müssen Zertifikate dieser alten Version vom Markt verschwunden sein. Das gilt für alle Zertifikatsträger.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die Umstellung erfordert in jedem Fall ein Audit vor Ort (Überwachungs- oder Re-Zertifizierungsaudit). Das verursacht Mehraufwand und Mehrkosten. In Anlehnung an die Empfehlungen der <a href="http://www.dakks.de/content/anleitung-zum-%C3%BCbergang-iso-90012015-und-iso-140012015" target="_blank">DakkS</a> ist im Schnitt mit folgendem Mehraufwand zu rechnen:</span></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><strong>Re-Zertifizierung: </strong>Mind. 10% des ursprünglichen Auditaufwandes – mindestens 0,25 Audittage.</span></li>
<li><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><strong>Überwachung: </strong>Mind. 20% des ursprünglichen Auditaufwandes – mindestens 0,5 Audittage.</span></li>
</ul>
<h3 style="text-align: justify;"><a href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2016/01/neueNorm-Qualitaetsmanagement20160201-01.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-6390" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2016/01/neueNorm-Qualitaetsmanagement20160201-01.png" alt="neueNorm-Qualitaetsmanagement20160201-01" width="640" height="426" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2016/01/neueNorm-Qualitaetsmanagement20160201-01.png 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2016/01/neueNorm-Qualitaetsmanagement20160201-01-768x511.png 768w" sizes="(max-width: 640px) 100vw, 640px" /></a></h3>
<h3 style="text-align: justify;"></h3>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><strong>Inhalte und wichtige Neuerungen der aktuellen Normversion</strong></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Als Unternehmen mit aktueller ISO-Zertifizierung können Sie Ihre bestehenden Inhalte gut nutzen, um auf die neue Version überzuleiten. Die wesentlichen Anforderungen der bestehenden DIN ISO 9001:2008 gehen fast vollständig in der neuen Version auf. Ein schlichtes Umschreiben der Kapitel wird allerdings nicht reichen. Es sind zentrale Themenbereiche neu dazugekommen, die für die zukünftige Qualitätsarbeit berücksichtigt werden müssen.</span></p>
<h4 style="text-align: justify; padding-left: 30px;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><strong>1. Strategie und Positionierung im Fokus </strong></span></h4>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Als Stratege freue ich mich am meisten über das neue Kapital 4 „Kontext der Organisation“. Hier werden die strategische Ausrichtung und die Einordnung Ihrer Institution ins bestehende Marktumfeld zum Thema. Bedarfe und Anforderungen aller relevanten Parteien (Kunden, Mitarbeiter, Finanzierer, Wettbewerber) müssen in diese strategische Standortbestimmung einfließen. Hier erfolgt explizit die Erweiterung des Blickwinkels von Kunden auf alle an der Leistungen oder dem Unternehmen interessierten Parteien. Die Einordnung in den Kontext und damit die Darstellung der Positionierung muss exakt gelingen, denn sie liefert die Basis für den Anwendungsbereich Ihres QM-Systems und damit auch für die QM-Dokumentation. Dieser neue strategische Fokus nimmt die Führungskräfte sehr viel stärker in die Pflicht als bisher – QM wird definitiv Teil der obersten Führungsverantwortung, denn Strategie ist wirklich Chefsache.</span></p>
<h4 style="text-align: justify; padding-left: 30px;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><strong>2. Lenkung der QM-Arbeit</strong></span></h4>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Neben der Führung war die operative Umsetzung, Implementierung und Aufrechterhaltung des QM-Systems oftmals die Aufgabe des „BOL“ – Beauftragten der obersten Leitung. Die Existenz einer so ernannten Person ist mit der neuen Revision nicht mehr explizit gefordert. Aber: Die Norm fordert, dass die Verantwortlichkeiten für die Erfüllung der Normanforderungen im Unternehmen festgelegt sind. Dadurch wird klar, dass die Aufgabe auch auf mehrere Personen verteilt werden kann, aber geregelt muss es sein.<br />
</span></p>
<h4 style="text-align: justify; padding-left: 30px;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><strong>3. Durchgehende Sicht auf die Prozesse</strong></span></h4>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die Prozessorientierung spielt eine deutlich wichtigere Rolle. Prozesse und die Wechselwirkungen mit den Mitarbeitern sind die Stellhebel, die den Erfolg bestimmen. Die neue ISO-Version hinterfragt nicht nur Ergebnisse sondern hat durchgängig auch die Prozessleistung im Blick.</span></p>
<h4 style="text-align: justify; padding-left: 30px;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><strong>4. Chancen und Risiken antizipieren </strong></span></h4>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die systematische Betrachtung von Chancen und Risiken wird verpflichtender Bestandteil der DIN ISO 9001 – in vielen anderen Normen ist dieses Thema ja bereits integriert. Als Anwender der Norm sind Sie gehalten, die Chancen und Risiken zu erfassen, die sich aus Ihrer Geschäftstätigkeit ergeben, und Sie müssen daraus auch konkrete Maßnahmen für die Organisation ableiten.</span></p>
<h4 style="text-align: justify; padding-left: 30px;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><strong>5. Wissen systematisch managen</strong></span></h4>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Wissen als bedeutende Ressource zu betrachten und diese Ressource zu sichern, liegt im Eigeninteresse jeder Organisation. Gerade für Dienstleister ist Wissen ein bedeutender Unternehmenswert und ein Teil des Betriebskapitals, den es zu schützen gilt. Wissen in Form von Konzepten und Methoden zu dokumentieren reicht dabei alleine nicht aus. Noch entscheidender ist es, in der Organisation und bei bestimmten Mitarbeitern vorhandenes Erfahrungswissen zu konservieren und in anwendbarer Form für weitere Mitarbeiter verfügbar zu machen.</span></p>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2016/01/Wissensmanagement.png"><img decoding="async" class="thickbox alignnone wp-image-6321" title="Wissensmanagement" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2016/01/Wissensmanagement.png" alt="Wissensmanagement" width="590" height="393" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2016/01/Wissensmanagement.png 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2016/01/Wissensmanagement-768x511.png 768w" sizes="(max-width: 590px) 100vw, 590px" /></a> </span></p>
<h4 style="text-align: justify; padding-left: 30px;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><strong>6. Vorgeschriebene Dokumentationsanforderungen reduziert</strong></span></h4>
<p style="text-align: justify; padding-left: 30px;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">In der neuen Norm wurden die zu dokumentierenden Vorgaben stark reduziert (einen Überblick über die Pflichtdokumentation finden Sie hier). Die Pflicht eines QM-Handbuches gibt es nicht mehr. Neben den zu Pflichtdokumenten legen Sie die Struktur Ihrer QM-Dokumentation selbst fest und regeln dort auch, welche Prozesse, Dokumente und Aufzeichnungen dokumentationsrelevant sind und in welcher Form dies zu erfolgen hat. <span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">(zusätzliche Informationen dazu finden Sie <a href="http://www.strategiehorizont.de/resources/192/Strategiehorizont_ISO%209001_2015%20dokumentierte%20Information.pdf" target="_blank">hier</a>.)</span></span></p>
<h3 style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><strong>Fazit: </strong></span></h3>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die neue ISO 9001:2015 ermöglicht eine flexiblere Gestaltung von Form und Struktur der QM-Dokumentation und damit eine bessere Anpassung an die realen betrieblichen Prozesse. Die Anpassungsfähigkeit an Dienstleistungsprozesse wird durch die Revision deutlich besser möglich. Die Normanforderungen der Vorgängerversion gehen inhaltlich nahezu vollständig in die neue Version ein. Darüber hinaus sind mit den Kapiteln „Chancen/Risiken“ und „Wissensmanagement“ ganz neue Anforderungen zu realisieren.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Einen Tag lang unsterblich sein</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/einen-tag-lang-unsterblich-sein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Dec 2014 16:00:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wirtschaft & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Burnout]]></category>
		<category><![CDATA[Muße]]></category>
		<category><![CDATA[Stress]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit besinnlichen Gedanken lassen wir das Jahr ausklingen. Mathias schreibt &#252;ber die Mu&#223;e und dar&#252;ber, ob man sich noch gen&#252;gend Zeit daf&#252;r nimmt. Viel Spa&#223; beim Lesen. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die Weihnachtszeit steht vor der Tür. Für viele ist es die offizielle Zeit der Einkehr. Man hat frei, kann sich treiben lassen, mit Vertrauten treffen und Dinge tun, für die man sonst zu wenig Muße hat. Raus geht es aus dem Tempo-Dasein, die Vorfreude ist überall zu spüren. Doch warum beschränken wir eine solche Entschleunigung auf die Feiertage? Ein Plädoyer für mehr Zeit und Ruhe.<br />
</span><span id="more-5826"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Der deutsche Kabarettist Gerhard Polt nannte es „Herumschildkröteln“, die Punkband „Fehlfarben“ feierte den Ausbruch aus der Leistungswelt mit folgendem Refrain: „Wir warten, wir warten / ihr habt die Uhr / wir die Zeit.“ Will man noch weiter in die Vergangenheit reisen, dann könnte man beim griechischen Philosophen Platon nachfragen. Für ihn war die Freiheit von öffentlichen und privaten Geschäften die zentrale Voraussetzung, um überhaupt über etwas nachdenken zu können. Und nicht nur das: Muße, nicht zu verwechseln mit Faulheit, war für Platon auch die Bedingung für das Glück.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/12/bild3.jpg"><img decoding="async" class="alignnone wp-image-5831" title="Weggabelungen: Was muss eigentlich wirklich auf die To-Do-Liste?" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/12/bild3.jpg" alt="Weggabelungen: Was muss eigentlich wirklich auf die To-Do-Liste?" width="620" height="413" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/12/bild3.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/12/bild3-768x511.jpg 768w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Heute ist unser Denken größtenteils ein anderes. In der christlich-abendländischen Tradition hat sich ein vielfältiger Arbeitsbegriff entfaltet und die Bedeutung des Müßigganges überschattet. In der Bibel steht: „Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen.“ Geistliche erklärten im Mittelalter die Faulheit zur Todsünde. Auch für die Aufklärer im 18. Jahrhundert galt nicht mehr die Muße als Ausdruck von Freiheit und Selbstverwirklichung, sondern diejenigen menschlichen Tätigkeiten, die sich die Welt zu eigen machen. Dass Nachdenken über die wahre Natur des Menschen kam bei Kant, Hegel oder auch bei Marx nicht mehr ohne den Begriff der Arbeit aus. In der „Internationale“ singen Parteigänger der Arbeiterbewegung: „Müßiggänger schiebt beiseite!“ Genau in dieser Kultur, genau in dieser grobmaschigen Mentalitätsstruktur leben wir auch heute noch: Wer nicht leistungsbereit ist, gilt schnell als dekadent, arbeitsscheu und asozial.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Auf der anderen Seite schießen individuelle Burnout-Programme oder Psychotherapien wie Pilze aus dem Boden. Die Weltgesundheitsorganisation bezeichnet heute Stress als eines der größten Gesundheitsrisiken des 21. Jahrhunderts, die Techniker Krankenkasse hat in ihrer großangelegten Studie zur Stresslage der Nation 2013 festgestellt, dass 65 Prozent der 1000 repräsentativ Befragten „ein zu hohes Arbeitstempo“ empfinden. Hochgeschwindigkeitsgesellschaft, die allzu kitschigen Versprechen an den Plakatwänden der Reisebüros, modernes Hamsterrad, der mitunter verkrampfe Versuch mit Alkohol und Drogen „herunterzukommen“, digitale Überreizung, Gewinn- und Anerkennungsmaximierung, Heroisierung der „Macher des Alltags“ und das Wissen, dass sich im Blicklicht von Ruhe und Gelassenheit viele Probleme klären lassen: Das sind Zusammenhänge, die wohl jeder kennt.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/12/bild5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5833" title="Kochen, Backen, Basteln: Auch mit Freunden ein Genuss" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/12/bild5.jpg" alt="Kochen, Backen, Basteln: Auch mit Freunden ein Genuss" width="620" height="413" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/12/bild5.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/12/bild5-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Im Englischen gibt es den Begriff „Default Mode Network“, er bezeichnet eine Gruppe von Hirnregionen, die erst im Zustand der Muße aktiv werden und beispielsweise für ein zielloses Schweifen der Gedanken sorgen. Geistige Verarbeitung also, keine mediale Berieselung: Das brauchen wir wie Essen, Schlafen und Luftholen. Bei vielen neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen gibt es auch Veränderung dieser „Default Mode Network“. Man muss kein Wissenschaftler sein, um zu verstehen, das unser Körper für all die Termine und To-do-Listen einen Preis zahlt.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Der bis 2014 an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig lehrende Professor Christoph Türcke hat in seinem neuen Buch „Hyperaktiv! Kritik der Aufmerksamkeitsdefizitkultur“ auf die heutige „mikroelektronische Reizkultur“ hingewiesen. Für Türcke sind wir einem ständigen Trommelfeuer von Eindrücken ausgesetzt und wir alle leiden daher an „wachsender Unfähigkeit zur Aufmerksamkeit“. Selbst, wenn Türcke hierbei überspitzen sollte, ist es klar, dass im Zuge unserer Digitalisierung die fundamentalen Lern – und Bildungsbedingungen einem gravierenden Wandel unterzogen sind. Sind sie unserem Geiste aber immer zuträglich?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/12/bild12-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5839" title="Spaziergänge in der Natur können so manche „Work-Life-Balance“ - Strategie unnütz machen" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/12/bild12-1.jpg" alt="Spaziergänge in der Natur können so manche „Work-Life-Balance“ - Strategie unnütz machen" width="620" height="413" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/12/bild12-1.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/12/bild12-1-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">So gibt es mittlerweile an der Universität Freiburg den Sonderforschungsbereich „Muße“. Basierend auf der Diagnose, dass in der Finanzwelt, im Verkehr, im Handel und in den Bereichen Medien, Wissen und Kommunikation eine rasante Beschleunigung zu finden ist, untersuchen hier Soziologen, Philosophen, Psychologen und Ethnologen die Kulturgeschichte des Müßigganges. Man ist sich einig, dass man Arbeit allein nicht mehr nur durch äußere Effizienz definieren kann. Arbeit und Muße sollen, vor allem auch ernst einmal in unseren Begrifflichkeiten, kein Gegensatz mehr sein. Alle Bemühungen, die sich um den Begriff „Work-Life-Balance“ drehen, werden hierbei als das erkannt, was sie sind: Nur noch mehr Stress!</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/12/bild14.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5840" title="Man glaubt es manchmal kaum, aber die analoge Welt ist auch noch da" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/12/bild14.jpg" alt="Man glaubt es manchmal kaum, aber die analoge Welt ist auch noch da" width="620" height="413" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/12/bild14.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/12/bild14-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Es sind heute gerade solche Forschungsbereiche, die für ein neues subjektgemäßeres Denken einstehen, denn knietief wurzeln unsere Überzeugungen in der christlichen Arbeitsmoral. Sind wir nicht immer auf dem Sprung? Lockt nicht ständig ein neuer Arbeits- oder Studienplatz? Schauen wir nicht laufend auf den nächsten Karriereschritt? Müssen wir nicht noch unbedingt da und dort hin? Sind Coffee-to-go-Becher nicht schon zum positiven Lebensgefühl umgedeutet worden? Wird nicht schon in der Popkultur ein Leben zwischen Ausprobieren, Praktika, Scheitern und Neustart als hipper Livestyle verkauft? Werden wir nicht tagtäglich mit Informationen über die Finanzkrise, über eine neue Terrorgefahr, über den Klimawandel und über den Schutz der Privatssphäre gefüttert? Wollen wir bei diesen bedeutenden Belangen nicht immer mitreden, uns ein Urteil erlauben? Und haben wir überhaupt Zeit, um darüber nachzudenken?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/12/bild11.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5838" title="Müßiggang ist nicht mit Faulheit zu verwechseln" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/12/bild11.jpg" alt="Müßiggang ist nicht mit Faulheit zu verwechseln" width="620" height="413" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/12/bild11.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/12/bild11-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">In Klagenfurt hat sich 1990 ein „Verein zur Verzögerung der Zeit“ gegründet. Hält man heute ein Plädoyer für mehr Zeit und Muße, gilt man schon lange nicht mehr als antiquierter Langweiler. Zu eindeutig laufen wir zu oft einfach nur im Hamsterrad, unser Körper meldet sich bei Stress immer noch einigermaßen zuverlässig. Vielleicht sollten wir ihm öfter zuvorkommen. Im Dienste dessen folgt abschließend ein kleines Gedankenexperiment: Wenn man am Ende des Tages, des Monats, des Jahres, oder auch am Abend des Lebens, Bilanz ziehen müsste: Welche Dinge stünden dann auf der To-Do-Liste? Und wie viele eigentlich nicht? Wo können wir bei uns im Alltag die Hebel ansetzen? Es gibt ein chinesisches Sprichwort, das nicht unerwähnt bleiben soll: </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><strong>„Einen Tag ungestört in Muße zu verleben heißt, einen Tag lang ein Unsterblicher zu sein.“</strong></span></p>
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		<title>Den B-DKS erfolgreich überschreiten</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/den-b-dks-erfolgreich-ueberschreiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2014 14:02:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[ARGE]]></category>
		<category><![CDATA[AZAV]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsträger]]></category>
		<category><![CDATA[D-BKS]]></category>
		<category><![CDATA[Geförderte Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bildungstr&#228;ger, welche gef&#246;rderte Qualifizierungen anbieten, m&#252;ssen Ihre Ma&#223;nahmen immer nach dem Bundesdurchschnittskostensatz kalkulieren. Immer? &#220;ber Ausnahmeregeln und was es dabei zu beachten gilt, blogt heute Experte Robert Fischer.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Im April-<a href="http://www.strategiehorizont.de/resources/140/Bildungsblatt_April_2014.pdf" target="_blank">Bildungsblatt</a> haben wir Erfahrungen aus zwei Jahren AZAV-Zulassung von Trägern und Maßnahmen zusammengefasst und drei Punkte genannt, die regelmäßig Thema in unseren Beratungen sind. Einen davon, die Maßnahmenzulassung mit Überschreiten des B-DKS, möchte ich heute vertiefen. Denn das ist durchaus möglich – wenn man weiß, worauf es ankommt.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-5285"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Seit der Einführung der Bundesdurchschnittskostensätze (B-DKS) im Jahr 2012, gab es erstmals einen allgemein bekannten Kostenrahmen für Leistungen der beruflichen Weiterbildung. Zu AZWV-Zeiten waren Preise noch ein gut gehütetes Geheimnis und wurden kaum je offen kommuniziert. Der B-DKS ist jedoch, wie sich gezeigt hat, keine starre Grenze. Mit stichhaltiger Begründung kann er durchaus überschritten werden. Ich möchte Ihnen heute erläutern, nach welchen Vorgaben die Kostenzustimmungsstelle der Bundesagentur prüft, ob ein Überschreiten des B-DKS gerechtfertigt ist.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die Zustimmung zur Überschreitung setzt nach  <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/azav/__4.html" target="_blank">§ 4 Abs. 1 AZAV</a> <b>zwei</b> Dinge voraus (beide müssen gegeben sein):</span></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">ein besonderes arbeitsmarktpolitisches Interesse an der Maßnahme</span></li>
<li><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">überdurchschnittliche Aufwendungen für die Durchführung der Maßnahme.</span></li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="D-BKS Zustimmung 2012 vs 2013" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/D-BKS-Zustimmung-2012-vs-2013.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5290 aligncenter" title="D-BKS Zustimmung 2012 vs 2013" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/D-BKS-Zustimmung-2012-vs-2013.jpg" alt="D-BKS Zustimmung 2012 vs 2013" width="600" height="373" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/D-BKS-Zustimmung-2012-vs-2013.jpg 800w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/D-BKS-Zustimmung-2012-vs-2013-768x477.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><b>Besonderes arbeitsmarktliches Interesse </b>bedeutet, dass der besondere Nutzen der Maßnahme etwa für die Zielgruppe sowie die Qualität der Durchführung erhöhte Kostensätze rechtfertigt. Das muss gut begründet werden. Beurteilt wird der arbeitsmarktliche Nutzen auf Basis bisheriger und zukünftig prognostizierter Integrationsquoten:</span></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die bisherige Quote wird auf Basis gleichartiger Maßnahmen des Trägers in den letzten zwei bis drei Jahren ermittelt. Um als überdurchschnittlich zu gelten, muss die Integrationsquote der beantragten neuen Maßnahme über diesem Durchschnitt liegen.</span></li>
<li><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Für die Integrationsprognose ist entscheidend, ob mit der Maßnahme Werte über der durchschnittlichen FbW-Quote erreicht werden.</span></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Als <b>überdurchschnittliche Aufwendungen </b>zählen längst nicht alle Kosten. Sozialpädagogische Begleitung, Betreuung im Praktikum oder Kontaktanbahnung im Arbeitsmarkt werden mittlerweile vorausgesetzt. Als überdurchschnittlich anerkannt hingegen sind Aufwendungen zur Maßnahmenorganisation und zur Schulungsqualität, falls notwendig, um bei einer arbeitsmarktrelevanten Zielgruppe Wirkung zu erreichen. Mitbewertet wird dabei überdurchschnittlicher Einsatz an Technik oder Personal, die Organisationsform und natürlich das Kosten-Nutzenverhältnis.</span></p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="D-BKS Grund der Ablehnung 2012 - 2013" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/D-BKS-Grund-der-Ablehnung-2012-2013.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-5291 aligncenter" title="D-BKS Grund der Ablehnung 2012 - 2013" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/D-BKS-Grund-der-Ablehnung-2012-2013.jpg" alt="D-BKS Grund der Ablehnung 2012 - 2013" width="600" height="372" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/D-BKS-Grund-der-Ablehnung-2012-2013.jpg 800w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/D-BKS-Grund-der-Ablehnung-2012-2013-768x476.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><b>Fazit: </b>Zur Entwicklung neuer Produkte <strong>bei der Zielgruppe ansetzen</strong> – das ist unter B-DKS-Gesichtspunkten noch wichtiger als ohnehin schon. Denn wenn Ihre neue Maßnahme die Zielgruppe so effektiv betreut, dass bessere Integrationsquoten nachweisbar werden, wird die B-DKS-Schranke für Sie geöffnet.</span></p>
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		<title>I LOVE LEIPZIG</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/i-love-leipzig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Mar 2014 12:14:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Regionales]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Community]]></category>
		<category><![CDATA[Fanpage]]></category>
		<category><![CDATA[I Love Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>I Love Leipzig ist nicht nur das Liebesbekenntnis zu einer der sch&#246;nsten St&#228;dte Deutschlands, sondern auch ein Projekt von Leipzigern f&#252;r Leipziger. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Wer kennt Sie nicht, die „I love ***“ Communitys und Fanpages, welche in großer Anzahl in sozialen Netzwerken anzutreffen sind. Dabei wird kaum ein Thema ausgespart und fast zu jedem Schlagwort findet sich auch die passende „Herzseite“. Meist handelt es sich dabei um Initiativen einzelner Personen, Communitys Gleichgesinnter oder Fanpages, gegründet von regionalen Geschäftsinhabern, bzw. Personen, die einen neuen Weg such(t)en, um am Thema Interessierte zu erreichen. Nicht selten existieren weder ein Impressum der Seite, noch die passende Webpräsenz. Ob hier der Aufwand gescheut wird oder ein rein privates Interesse vorliegt, wer weiß? Was aber all diese Communitys auszeichnet, ist die hohe Anzahl an Fans/  Followern/ Abonnenten, ein Potential welches nur zu oft brachliegt bzw. selten aktiv in die Gestaltung eingebunden wird.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Wir möchten uns heute „I love Leipzig“ widmen, einem Projekt was vieles anders und besser machen möchte als bestehende Communitys. Wir besuchten das kleine Team in ihren Büroräumen und ließen uns von Trixi und Ihren Kolleginnen erklären, wer und was genau hinter der Idee steckt.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><span id="more-4853"></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #3366ff; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Es gibt bereits etliche Fanpages und Webseiten über Leipzig oder für Leipziger. Also wozu eine weitere, warum „I love Leipzig“?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #b61f0b; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Bestehende Leipzig-Seiten sind stets themenspezifisch, mit nützlichen Infos oder schönen Fotos für diesen oder jenen reizvoll, jedoch nie für alle an Leipzig interessierten Personen. Wir wollen die komplette Bandbreite abdecken, ein Spektrum, welches jedes relevante Thema aufgreift und alle Tipps, Orte, Events und interessanten Seiten von Leipzig zeigt. I Love Leipzig möchte zudem durch Niveau überzeigen, seine Fans einbinden und mit Persönlichkeit punkten.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #b61f0b; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> <b>„Liebe auf den ersten Klick“</b></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #b61f0b; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Wir wollen von Beginn an für unsere Stadt begeistern, Gästen Lust auf einen Besuch machen und Leipzigern all die kaum- oder unbekannten Schönheiten Ihres Heimatortes vorstellen. Statt einfach loszulegen, erarbeiteten wir ein Konzept, holten uns vorab und holen uns immer wieder Feedback zum Projekt ein und haben auch eine wachsende Anzahl Unterstützer von unserer Idee überzeugen können.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="color: #3366ff; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Kompetent und freundlich, Trixi von I love Leipzig" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS2957-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4857 aligncenter" title="Kompetent und freundlich, Trixi von I love Leipzig" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS2957-Bearbeitet.jpg" alt="Kompetent und freundlich, Trixi von I love Leipzig" width="630" height="420" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS2957-Bearbeitet.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS2957-Bearbeitet-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #3366ff; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Eure Fanpage ist ja bereits seit August 2012 online, die passende und gleichnamige Webseite hingegen lässt schon ein Weilchen auf sich warten. Wann können wir denn mit der Veröffentlichung rechnen und was erwartet den Besucher? Und wo wird man demnächst noch auf Euch und euer Logo treffen?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #b61f0b; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Facebook ist zwar momentan unser Medium der Wahl, um umfassend informieren zu können und keinen Leipzig-Liebhaber auszuschließen, aber bei weitem nicht ausreichend. Unser Konzept geht weit über eine einzelne Fanpage hinaus. Ihr wollt mehr über Leipzig wissen, die Stadt entdecken, etwas unternehmen, ausgehen, übernachten, essen, erleben? Dann gibt es bald den passenden Anlaufpunkt.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #b61f0b; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><b>„Wikipedia von Leipzig“</b></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #b61f0b; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Unsere Webseite könnt Ihr bereits besuchen und werdet <a href="http://www.iloveleipzig.com/" target="_blank"><span style="color: #b61f0b;">hier</span></a> noch im Frühjahr mehr zu sehen bekommen, als nur die Ankündigung. Wir sind natürlich auch ungeduldig und bereits jetzt gespannt auf die Reaktionen. Was wir vorhaben dauert aber, wie bei allen großen Dingen, seine Zeit. Über den Launch werden wir natürlich auf der Fanpage informieren und die Liveschaltung selbst auch mit einem kleinen Event begleiten. Also habt bitte noch etwas Geduld mit uns, in Kürze ist es soweit.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #b61f0b; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Wenn wir wieder etwas Luft haben, wollen wir Euch außerdem topaktuell auf Twitter und mit bewegten Bildern im eigenen Youtube-Kanal „up to date“ halten. Für den Sommer planen wir Fotowettbewerbe und auf regionalen Events präsent zu sein.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Erblickt bald das Licht der Welt, die Webseite von I love Leipzig" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS2974-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4859 aligncenter" title="Erblickt bald das Licht der Welt, die Webseite von I love Leipzig" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS2974-Bearbeitet.jpg" alt="Erblickt bald das Licht der Welt, die Webseite von I love Leipzig" width="630" height="420" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS2974-Bearbeitet.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS2974-Bearbeitet-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #3366ff; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Wer steckt hinter dem Projekt? Wer gehört zum Team, wer unterstützt Euch?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #b61f0b; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Konzept und Idee stammen von der <a href="http://peakhoch3.de/" target="_blank"><span style="color: #b61f0b;">Agentur PEAK´´´</span></a>. In die täglichen Aufgaben, wie Page betreuen, Unterstützer suchen, Content erstellen und natürlich in Leipzig für Euch unterwegs sein, teilen wir uns momentan zu dritt: Julia, Corinna und ich. Für die Themen SEO, Webprogrammierung etc. haben wir uns erfahrene Unterstützung geholt. Frau muss ja nicht alles machen. Um Euch auch wirklich alle wichtigen Neuigkeiten und Termine präsentieren zu können, arbeiten wir mit der Leipziger Volkszeitung, der LTM (Leipziger Tourismus und Marketing GmbH), Eventagenturen, Veranstaltern usw. zusammen. Am wichtigsten ist uns aber die Unterstützung der Leipziger selbst, denn wer kennt seine Stadt besser, als der, der darin lebt?</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="3 für Leipzig" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS2927-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4854 aligncenter" title="3 für Leipzig" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS2927-Bearbeitet.jpg" alt="3 für Leipzig" width="630" height="420" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS2927-Bearbeitet.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS2927-Bearbeitet-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 630px) 100vw, 630px" /></a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #3366ff; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Was plant Ihr für 2014, wo will sich I Love Leipzig engagieren?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #b61f0b; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Wir möchten mindestens 1 Veranstaltung bzw. 1 Aktion pro Monat durchführen. Highlights werden sicherlich der Firmenlauf am 4. Juni, unser eigenes Sommergrillfest und die Markteinführung unserer besonderen Leipziger Lieblingsleckerlies sein. Freut Euch schon mal auf I Love Leipzig &#8211; Cupcakes, &#8211; Eis und &#8211; Käse.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #b61f0b; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><b>„Maskottchen auf Tour“</b></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #b61f0b; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Das wird eine ganz besondere Aktion, denn wir werden unser – immer noch namenloses – Maskottchen auf die Reise schicken. Der kleine Löwe (oder ist‘s eine Löwin?) taucht an den bekanntesten und unbekanntesten Plätzen Leipzigs und von dort ausgehend auch Sachsens auf. Wer weiß, vielleicht zieht es ihn sogar hinaus in die Welt?</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Gutgelaunte Leipzigerinnen" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS2933-Bearbeitet-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4855 aligncenter" title="Gutgelaunte Leipzigerinnen" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS2933-Bearbeitet-2.jpg" alt="Gutgelaunte Leipzigerinnen" width="308" height="462" /></a><a class="thickbox" title="Eine Adresse für Alle" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS2936-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4856 aligncenter" title="Eine Adresse für Alle" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS2936-Bearbeitet.jpg" alt="Eine Adresse für Alle" width="308" height="462" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #3366ff; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Wie können sich Fans bei I Love Leipzig beteiligen?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #b61f0b; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Nun zum Beispiel mit dem bekannten „Herz für Leipzig“-Foto und Ihrer persönlichen Liebeserklärung an Leipzig, welche wir regelmäßig mittwochs bei Facebook veröffentlichen. Für unser Dienstag-Suchbild suchen wir stets markante aber nicht zu leicht zu entdeckende Kleinode. Donnerstags erzählen wir Euch kleine Geschichten und stellen stets etwas vor, was „typisch Leipzig“ ist. Euch fällt dazu spontan etwas ein? Dann schreibt uns doch. Außerdem sammeln wir die besten Motive, eure Schnappschüsse, für den I Love Leipzig Fotokalender 2015. Ihr könnt Euch also jetzt schon beteiligen und auch jeder Geheimtipp wird spätestens auf unserer Webseite seine Beachtung finden.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Claudia liebt Leipzig" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS2960-Bearbeitet.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4858 aligncenter" title="Claudia liebt Leipzig" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/03/RBS2960-Bearbeitet.jpg" alt="Claudia liebt Leipzig" width="630" height="420" /></a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #3366ff; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Kann man seine Verbundenheit zu Euch auch öffentlich zeigen, oder anders ausgedrückt, wo bekomme ich mein I Love Leipzig &#8211; Shirt und andere Merchandisingprodukte?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="color: #b61f0b; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Auf unserer Fanpage haben wir einen <a href="https://www.facebook.com/inlovewithleipzig/app_149715688441437?ref=ts" target="_blank"><span style="color: #b61f0b;">Shop </span></a>eingebunden, bei dem Ihr vor allem Shirts und sonstige Bekleidung erwerben könnt. Das Angebot wird ständig erweitert und bald auch Tassen, Feuerzeuge, Schreibutensilien etc. beinhalten, eben alles, worauf unsere Liebeserklärung an Leipzig schick aussieht. Nach Launch der Webseite und der offiziellen „Namensgebung“ unseres Maskottchens ist selbiges für alle kleinen und großen Löwenfreunde zu haben.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Soweit also Trixi. Insgesamt verbrachten wir knapp 2 Stunden bei den wirklich sympathischen jungen Frauen, konnten Fotos schießen, einen exklusiven Einblick in die entstehende Webseite genießen, über unsere Verbundenheit zu Leipzig und deren Besonderheiten philosophieren und gemeinsam Ideen für die Zukunft wälzen. Wir sind uns hernach jedenfalls sicher, dass dieses Projekt mehr sein wird als eine x-beliebige Community und somit ein echter Gewinn für alle die Leipzig ebenso lieben wie wir.</span></p>
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		<title>Revolution 3D-Druck</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/revolution-3d-druck/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jan 2014 08:45:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[3D-Druck]]></category>
		<category><![CDATA[CAD]]></category>
		<category><![CDATA[Cinema 4D]]></category>
		<category><![CDATA[Design]]></category>
		<category><![CDATA[Fabber]]></category>
		<category><![CDATA[FABLAB]]></category>
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		<category><![CDATA[Print]]></category>
		<category><![CDATA[Shapeways]]></category>
		<category><![CDATA[Torii]]></category>
		<category><![CDATA[ZBrush]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>3D-Druck ist l&#228;ngst keine Zukunftsvision mehr, sondern hat in einigen Bereichen des Lebens l&#228;ngst Einzug gehalten. Wir geben einen &#220;Berblick &#252;ber bereits M&#246;gliches und Kommendes. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Wer kennt aus Kindertagen nicht Pippi Langstrumpfs Motto: „Ich mache mir die Welt, widewide wie sie mir gefällt.“? Während Frau <a href="http://www.astrid-lindgren.de/index.htm" target="_blank">Lindgren</a> dies eher im übertragenen Sinne meinte und ihre Romanfigur frei, unabhängig und ohne Erwachsenenregeln leben lässt, so kann man dies heutzutage getrost wörtlich nehmen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Regelmäßig und in zunehmend kürzeren Abständen wird die technische Entwicklung der Menschheit von bahnbrechenden Erfindungen geprägt. Ob es sich um das Rad, die Dampfmaschine, Nutzung von Elektrizität, erste Telefone oder das Internet handelt, stets wirkten sich diese Neuerungen im globalen Maßstab aus und veränderten teils grundsätzlich komplette Lebensbereiche. Derartige Technologien kommen nicht nur in zunehmend kürzeren Abständen vor, sondern durchdringen auch immer schneller und intensiver den Alltag. Ein gutes Beispiel dafür ist das Smartphone (Wundert es noch jemanden, dass auch diese bald <a href="http://on3dprinting.com/2013/11/23/google-smartphone-project-ara-3d-printed-3d-systems/" target="_blank">gedruckt </a>werden?).<span id="more-4653"></span><br />
</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Es scheint schon lange her zu sein, als Apple mit dem ersten iPhone den Siegeszug der Multitouch-oberflächen einleitete. Dabei sind seit 2007 gerade einmal 7 Jahre vergangen. 7 Jahre, in denen Smartphones klassische Handys fast komplett vom Markt verdrängt haben und sogar in „Schwellenländern“ oder der „3. Welt“ reichlich anzutreffen sind.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">(Noch) nicht ganz so rasant, aber dafür meinem Erachten nach umso prägnanter, werden 3D-Drucker die Welt verändern. Auf die Gefahr hin mich zu irren, behaupte ich sogar, eine Revolution steht an. Nur, dass diesmal nicht nur 1 oder 2 Bereiche betroffen sind, sondern sich Herstellungs- und Schaffensprozesse komplett verändern könn(t)en.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Viele werden von 3D-Druckern gehört haben, damit geschaffene Kunstobjekte, Miniaturen oder Werbeartikel gesehen haben oder gar besitzen. Und in der Tat werden vor allem diese Art Produkte hergestellt. Kreative Designer und 3D-Grafikspezialisten können ihren Werken endlich selbst zu „physischem Leben“ verhelfen. Um wie viel überzeugender ist eine Figur doch, wenn man diese nicht nur am Bildschirm betrachten, sondern in den Händen halten kann? In Tabletophobbywelten hat der 3D-Druck dafür gesorgt, dass man eben nicht auf die Schöpfungen weniger Hersteller angewiesen ist, sondern eigene Ideen einfließen lassen kann. Viele begnadete Figurendesigner wagten unlängst den Schritt zur Selbstständigkeit aus eben jenem Grund. Statt aufwendige Metallgussformen zu bauen, Einzelmodelle per Hand zu modellieren oder „zwanghaft“ Kleinserien zu fertigen, ist nun jederzeit ein 3D-Druck und damit ein greifbares Ergebnis möglich. Und somit tummeln sich in diesem Nischenmarkt plötzlich nicht mehr nur eine Handvoll, sondern dutzende Unternehmen, werden fast täglich neue und noch gelungenere Kreationen vorgestellt. In diesem Zusammenhang danke an das Team der <a href="http://www.shapeways.com/shops/mechworld" target="_blank">Mechworld</a>, welche mir Einblicke in interessante 3D-Projekte ermöglichten und folgendes <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Torii" target="_blank">Torii</a> sendeten.<br />
</span></p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="Von der Idee über Wireframe und texturierte 3D-Grafik bis hin  zur ausgedruckten Miniatur" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/01/torii_4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4666 aligncenter" title="Von der Idee über Wireframe und texturierte 3D-Grafik bis hin  zur ausgedruckten Miniatur" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/01/torii_4.jpg" alt="" width="620" height="414" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/01/torii_4.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/01/torii_4-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">„Digital Fabricators“ kurz Fabber, zu denen 3D-Drucker gehören, kennt man eigentlich schon lange, denn CNC-Maschinen, welche Schneiden, Fräsen oder auch Drehen werden seit Jahrzehnten im Maschinenbau eingesetzt. Doch während hier Material aus Rohlingen entfernt wird und somit auch viel Verschnitt, oftmals Abfall, entsteht, verwenden additive Fabber nur so viel Material wie wirklich gebraucht wird. Weiterhin entfallen oftmals Transportwege, logistischer Aufwand wird minimiert, energieeffizienter und umweltschonender zu sein, kann man sich ebenfalls beruhigt an die Fahne heften. Globalisierte Märkte werden ganz besonders betroffen sein. Eine Verlagerung der Produktion ist nicht mehr nötig, warum nach China expandieren, wenn der Drucker auch daheim stehen kann. Reine Exportländer werden ebenfalls an Ihre Grenzen stoßen, Rohstoffe hingegen umso wichtiger werden.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Gedruckt werden kann dabei mit den unterschiedlichsten Materialien und in verschiedenen Detailgraden. Neben Kunststoffen und –harzen werden auch Keramik und Metalle verwendet. Von eher groben Prototypen bis hin zu höchst detaillierten Ergebnissen, bei denen man kaum noch die Schichtung bzw. das Druckverfahren erkennen kann, ist alles möglich. Einzigartiger individueller Silberschmuck für die Dame des Herzens? Kein Problem. Die Lieblings-Comicfigur der Kinder? Na klar. Das eigene Firmenlogo in 3D? Aber ja doch. Selbst komplexe Mechanismen sind <a href="http://www.shapeways.com/" target="_blank">machbar</a>.</span></p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="3D-Drucker" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/01/Fotolia_56999302_M.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4663 aligncenter" title="3D-Drucker" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/01/Fotolia_56999302_M.jpg" alt="" width="620" height="414" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/01/Fotolia_56999302_M.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/01/Fotolia_56999302_M-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Selbstverständlich braucht man für den Druck eine passende 3D-Vorlage. Diese kann mittels CAD-Programmen oder gängiger 3D-Software wie Cinema4D, Blender, ZBrush etc. erzeugt werden. Man muss kein Orakel sein, um zu erkennen, dass 3D-Designer, CAD-Experten und Menschen, die neue kreative Ansätze für diese Technik zu finden und nutzen wissen, in den nächsten Jahren gefragte Leute sein werden. Da ein Großteil der Figuren moderner PC-Games, aus Animationsfilmen, ja selbst Technikteile (z.B. für die Autoindustrie) aber mittels dieser Programme entwickelt wird, existieren bereits Millionen an nutzbaren Modellen weltweit. Bemüht man die Suchmaschine der Wahl findet man leicht kostenfreie Vorlagen, welche problemlos und ohne Vorkenntnisse genutzt werden können. Alternativ dazu sind auch 3D-Scanner immer mehr im Kommen. Ganzkörper- oder Industriescanner können selbst große Objekte erfassen und die Scandaten an den passenden Drucker senden. Sie benötigen Modelle Ihrer Produkte, Fahrzeuge, Möbelstücke? Einscannen, um beliebigen Faktor verkleinern, ausdrucken, fertig. Selbstverständlich kann man diesem Weg auch andersrum folgen. Apropos Möbel. Auch hier finden sich erste Hersteller die sehr individuelle und neuartige Stücke anbieten…natürlich ausgedruckt!</span></p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="3D-Scanner" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/01/Fotolia_53341876_M.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4665 aligncenter" title="3D-Scanner" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/01/Fotolia_53341876_M.jpg" alt="" width="620" height="414" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/01/Fotolia_53341876_M.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/01/Fotolia_53341876_M-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Sogenannte <a href="http://www.fablab-thueringen.de/start.html" target="_blank">FABLABs</a> sind Interessengruppen (welche man sicher auch in der eigenen Region findet), welche sich speziell unserem Thema zugewandt haben. Man kann es grob mit einer Werkstatt für Jedermann vergleichen, wo einem bei der Umsetzung von Ideen, Hilfe und Unterstützung zu Teil wird, man mit Gleichgesinnten den Austausch pflegt und gemeinsam an Projekten arbeitet. Einen weiteren Vorteil stellt die oftmals breite Palette an vorhandenen Gerätschaften dar, welche man sehr kostengünstig nutzen kann. Auch erste <a href="http://www.freeform4u.de/" target="_blank">Copyshops </a>haben eröffnet, welche sich ausschießlich dem Thema 3D zuwenden.<br />
</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Damit sind die Einsatzmöglichkeiten aber lange noch nicht erschöpft. Verfügt man über die digitale Vorlage, kann man sich Ersatz- oder Verschleißteile selbst drucken und austauschen. Handelt es sich um Einzelstücke und Kleinserien biete sich ebenfalls der Druck an, statt einem „Umweg“ über die Fabrik. Architekten und Ingenieure nutzen die Möglichkeiten und ihre Vorhaben zu visualisieren oder Prototypen zu Testzwecken zu erstellen. In der Forschung, Raumfahrt oder beim Flugzeugbau werden Komponenten bereits standardmäßig im 3D Druck realisiert. 2014 wird die ISS einen 3D-Drucker an Bord haben um defekte Mechanismen selbst zu ersetzen. Transportflüge und immense Kosten können damit eingespart werden. <a href="http://www.esa.int/ger/ESA_in_your_country/Germany/ESA_testet_3D-Drucker_fuer_den_Bau_einer_Mondbasis" target="_blank">Raumfahrtbehörden</a> arbeiten daran, komplette Mond- oder Marsstationen aus den Materialien vor Ort zu drucken. Damit überflügeln die heutigen Möglichkeiten die Ideen von Science Fiction Autoren schon um Einiges.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Auch der klassische Hausbau wird sich in den nächsten Jahren deutlich <a href="http://www.youtube.com/watch?v=lAorj1_2RTI" target="_blank">wandeln</a>. Statt Stein auf Stein oder Plattenbauweise sind auch hier große Drucker im Einsatz, die komplette Eigenheime in nur einem Tag hochziehen können, selbstverständlich inklusive der nötigen Versorgungsleitungen, Rohre, Kabelschächte etc..</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Zahnersatz und Implantate können sehr passgenau und kostengünstig produziert, Prothesen nun noch leichter auf den Patienten zugeschnitten/ ausgedruckt werden. Schon seit Jahren arbeitet man an Bioprintern, welche künstlich gezüchtetes Zellgewebe verarbeiten können und so Organe, Nahrungsmittel oder ganze Organismen erzeugen. Genau an dieser Stelle kann man natürlich durchaus an ethische oder moralische Grenzen stoßen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">In der Denkmalpflege- und erhaltung, der Museologie und Archäologie kann man neue Wege gehen. Repliken von unersetzbaren historsischen Plastiken herstellen, Kopien von seltenen Kunstwerken schaffen, ohne diese abgießen zu müssen, vielleicht sogar irgendwann Objekte auf dem Meeresgrund scannen und diese an Land nachempfinden, ganz ohne aufwendige Bergungsmaßnahmen, die Möglichkeiten scheinen endlos. Die Mona Lisa in 3D nachempfunden? Wäre machbar. Michelangelos David oder die Venus von Milo in jedem großen Museum? Warum nicht?</span></p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="Rekonstruktion leichtgemacht dank 3D-Druck" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/01/Fotolia_1086111_M.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-4664 aligncenter" title="Rekonstruktion leichtgemacht dank 3D-Druck" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/01/Fotolia_1086111_M.jpg" alt="" width="620" height="414" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/01/Fotolia_1086111_M.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/01/Fotolia_1086111_M-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Große Chanchen beinhalten auch stets große Risiken. Und da findet man beim 3D-Druck gleich eine ganze Menge. Seien es frei erhältliche Bauanleitungen für schußfähige Waffen, welche man sich zum &#8222;Selbstschutz&#8220; ausdrucken kann (was für ein Alptraum) oder die Kopierbarkeit fast aller physischen Objekte, beispielsweise von Schließanlagen und zugehörigen Schlüsseln. Auch die Urheberrechtsproblematik bräuchte eine dringende Anpassung.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die neueste Entwicklung ermöglicht es unterschiedlichste Werkstoffe, „Härtegrade“, Farben usw. in einem Arbeitsschritt zu drucken und miteinander zu verbinden. 3D-Drucker können somit selbst alle Komponenten weiterer 3D-Drucker herstellen, welche wiederrum 3D-Drucker drucken usw. Neben fertigen <a href="http://www.makerbot.com/" target="_blank">Geräten</a>, die man sich wohl auch wegen des gelungenen Designs, geruchs- und lärmreduzierter Bauweise, sowie kompakten Maßen, neben seinen Desktop-PC stellen kann (und in den nächsten Jahren vermehrt wird), können sich einigermaßen geschickte Bastler ihr eigenes Gerät auch als Bausatz kommen lassen. Noch in diesem Jahr sollen 3D-Drucker in amerikanischen Schulen stehen, nicht als Einzelexemplare, sondern flächendeckend. In Deutschland findet man entsprechende Geräte ebenfalls schon <a href="http://bildungsklick.de/pm/89835/3d-drucker-fuer-berliner-schulen/" target="_blank">mancherorts</a>.<br />
</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Passende Messen gibt’s dazu natürlich auch. So findet im Mai in Erfurt zum wiederholten Male die <a href="http://www.fabcon-germany.com/" target="_blank">FabCon3.D</a> statt. Also nichts wie hin!</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Ihr seht, wir sind wirklich nicht mehr weit vom eingangs erwähnten Kinderlied entfernt. Vielleicht wird es in 10-15 Jahren selbstverständlich sein, nebst Smartphone (oder was auch immer wir dann als Telefon und mobile Multimediazentrale nutzen) den Personal Fabber daheim zu haben. Und Kinder malen dann nicht nur aufs Papier, sondern drucken sich Ihre eigene schöne neue Welt. Willkommen in der Zukunft.</span></p>
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		<title>1813 /1913 / 2013 &#8211; bei Lützows Jägern</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/1813-1913-2013-bei-luetzows-jaegern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2013 15:44:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur & Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Land & Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Regionales]]></category>
		<category><![CDATA[Sport & Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[1813]]></category>
		<category><![CDATA[Biwak]]></category>
		<category><![CDATA[Freikorps von Lützwo]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Napoleon Bonaparte]]></category>
		<category><![CDATA[Reenactment]]></category>
		<category><![CDATA[Völkerschlacht]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.seminararkaden.de/magazin/?p=4386</guid>

					<description><![CDATA[<p>Leipzig gedachte dieser Tage zweier zusammenh&#228;ngender Ereignisse. Zum einen liegt die V&#246;lkerschlacht bei Leipzig 200 Jahre zur&#252;ck, zum anderen thront bereits seit 100 Jahren das gleichnamige Denkmal auf einem H&#252;gel im S&#252;den der Stadt. In einer kleinen Reihe m&#246;chten wir uns dem Thema unvoreingenommen n&#228;hern, Beteiligte, Verantwortliche und Besucher zu Wort kommen lassen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Nachdem sich letzte Woche Mathias dem Thema „200 Jahre Völkerschlacht“ eher allgemein genähert hatte, möchten wir diesmal die Hobbyisten selbst zu Wort kommen lassen. Warum lebt man Geschichte nach, verbringt mehrere Tage pro Jahr im Biwak und widmet einen Großteil seiner Freizeit dem Reenactment? Stellvertretend für tausende Leipziger Gäste und dutzende Vereine besuchten wir 2 sehr unterschiedliche oder doch gleiche Interessengemeinschaften. <span id="more-4386"></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> Da ich mich als geschichtsinteressierter Mensch schon seit Jugendtagen mit dem Thema Befreiungskriege auseinander gesetzt hatte und diese Periode gerade für die Region Leipzig eine bedeutende war, beschäftigten sich folgerichtig bereits mehrere Artikeln mit der napoleonischen Epoche.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Vor 2 Jahren brachten wir einen kurzen <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/kultur-sprache/198-jahrestag-der-volkerschlacht-bei-leipzig/" target="_blank">Artikel zur Schlachtdarstellung</a>, letztes Jahr nahmen wir am <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/bildung-wissen/burgerfest-am-volkerschlachtdenkmal/" target="_blank">Bürgerfest am Völkerschlachtdenkmal</a> teil und im August <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/kunst-design/eric-babak-der-mann-fuers-ohr/" target="_blank">sprach Mathias mit Erik</a> Babak, dem Komponisten des Panoramakunstwerk <a href="http://www.asisi.de/index.php?id=7#asisi_index_id_73" target="_blank">„1813 – In den Wirren der Völkerschlacht“</a>. </span><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Diesmal wollten wir nicht nur Zuschauer sein, sondern auch mit den Menschen reden, welche als Darsteller und „greifbare“ Zeitzeugen jedem aufgeschlossenen Besucher ein sehr eindringliches Bild der damaligen Verhältnisse vermitteln, ob nun im Biwak, historischen Dort oder auf dem „Schlachtfeld“. In Vorbereitung des Jubiläums und der von uns geplanten mehrteiligen Reihe hatte ich Kontakt zu einigen Reenactment Gruppen aufgenommen. Diese zeigten sich sehr aufgeschlossen und so vereinbarten wir Interviews + Fototermine für Freitag, den 18. Oktober.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Am Abend davor stieß ich auf einen <a href="http://www.taz.de/Jubilaeumsmarathon-zur-Voelkerschlacht/!125647/" target="_blank">Beitrag der TAZ</a> und war schlichtweg irritiert vom Gelesenen. „Hobbyschlächter“ werden darin die Darsteller betitelt und allgemein „versprüht“ der Autor selbst nur sehr wenig friedlichen Geist. Auch einige andere Magazine, Blogs etc. schlugen in dieselbe Kerbe. Was für Leute sind also die Hobbyisten und wie moralisch „verwerflich“ ist es, sich nicht nur genauer mit dem Thema zu beschäftigen, sondern auch Zuschauer bei der historischen Schlachtdarstellung sein zu wollen?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Mit vielen Fragen und einer großen Portion Neugier im Gepäck trafen wir uns kurz nach 9 Uhr am Festanger in Markkleeberg Ost. Thomas hatte wie üblich seine komplette Fotoausrüstung (Stativ, 2 Bodys, mehrere Objektive und Filter) an Bord, ich war mit meinem Notizbuch auf aufnahmebereitem Geist „bewaffnet“. Im gesamten AGRA- und angerenzenden Gelände hatte man Biwakplätze eingerichtet, Pferdeställe, Veranstaltungsbereiche, Exerzierflächen und Marketender untergebracht. Dank Plan gut informiert erreichten wir aber ohne uns zu verlaufen das erste Ziel des Tages.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Maketenderinnen" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2825.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4397" title="Maketenderinnen" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2825.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2825.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2825-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" title="Eine sehr schlichte Form der Unterkunft" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0622.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4391" title="Eine sehr schlichte Form der Unterkunft" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0622.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0622.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0622-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Gegenüber dem Musentempel am „Weißen Haus“, direkt am Seeufer und unter einigen großen Bäumen, hatte das „Freikorps von Lützow“ seine Zelte aufgeschlagen. Der Lagerplatz passte perfekt zur dargestellten Einheit, handelte es sich doch um keine reguläre Truppe, sondern Freiwillige, die aus Ihrem Hintergrund und Einsätzen begründet, von strikten Reglements und festen Lagerregeln eher wenig hielten. So waren mehrere Gruppen Zelte eher locker im frischen Herbstlaub arrangiert worden. Die Darsteller des Freikorps von Lützow kommen wie in der Historie aus ganz Deutschland. 11 Gruppen stellen die einzelnen Kontingente dar, von denen sich in Leipzig ein halbes Dutzend eingefunden hatten. Neben den Rheinländern, deren Gast wir sein durften, befanden sich Detachements aus Torgau und Leipzig (Tiroler Jäger). Kleine 2-Personenzelte sah man ebenso, wie große Behausungen &#8211; ideal, um sich unter der schützenden Plane auch bei Nieselregen zu versammeln &#8211; und sehr schlichte Formen der Unterbringung, bestehend nur aus Reisig und ein wenig Stroh. Davor hatte man vielfach robuste Tische und Klappstühle aufgebaut, stets in Nähe knisternder Lagerfeuer. Auch einfache Hocker, Bänke und Baumstämme dienten als Sitzgelegenheiten.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Herbstlicher Lagerplatz" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0250.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4399" title="Herbstlicher Lagerplatz" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0250.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Wir wurden bereits von weitem erkannt und ans Feuer gewunken. Christian, unser Kontaktmann, stellte uns der Truppe vor und recht schnell fanden wir uns am Tisch sitzend im angeregten Gespräch wieder. Von Beginn an schlug uns die herzliche Stimmung, die Offenheit, das freundliche Miteinander, über Altersschranken, Geschlecht, Herkunft, Wohnort hinweg, in den Bann. Wir fühlten uns weniger wie Reporter, sondern vielmehr wie gern gesehene Gäste. Sicherlich trug dazu auch unsere Einstellung bei, die eben nicht von Vorurteilen oder allzu negativer Presse geprägt war und ist. Bereitwillig und auskunftsfreudig plauderten die Vereinsmitglieder über die Historie der Lützower, Ihre Motivation für dieses Hobby, über Alltäglichkeiten und natürlich über die Veranstaltungen und Leipzig selbst.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Zu Gast beim Freikorps" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0170.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4389" title="Zu Gast beim Freikorps" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0170.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0170.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0170-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Der Verein „<a href="https://www.facebook.com/FreicorpsVonLutzowVereinigteKontingente1813?fref=ts" target="_blank">Das Freicorps von Lützow Rheinland e.V.</a>“ wurde vor 25 Jahren gegründet und umfasst ein gutes Dutzend Mitglieder, vom 14 Jährigen, der durch den Vater in den Verein kam, über junge und gestandene Männer bis hin zur weiblichen Verstärkung in Form einiger Marketenderinnen und Ehefrauen. Brudermeister Manfred ist mit 67 nicht nur das älteste Mitglied, sondern zugleich Kommandeur der Truppe. Man pflegt enge Beziehungen zu allen anderen Lützowern und Reenactmentgruppen, nicht nur im Rheinland, sondern auch bundes- und weltweit. Die &#8211; in Erinnerung an eines der vielen Gefechte von 1813-1815 stattfindenden &#8211; Biwaks sind jedes Mal Gelegenheit mit Gleichgesinnten über Historie zu sprechen, zu philosophieren, Freunde wiederzusehen und gemeinsam Geschichte nachzustellen und teils nachzuerleben.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><br />
</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Christian kam vor 2 Jahren zum Hobby, weil er als Besucher ein Event erlebte, und begeistert vom Erlebten und dem Wunsch selbst „mittendrin statt nur dabei“ zu sein, von seiner Frau ein bestätigendes “Na mach es doch einfach!“ hörte. Für Ihn ist sein Hobby gelebte Völkerverständigung, denn anders als damals, bekriegt man sich nicht, sondern sitzt zusammen, lernt sich über Sprachbarrieren und Ländergrenzen kennen und (er)lebt Geschichte. Tobias (20) wuchs u.a. mit den Spielen, Filmen und Büchern zur Napoleonischen Zeit auf, beschäftigte sich zuerst mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/LARP" target="_blank">LARP</a>, wechselte dann aber zum historisch korrekteren Reenactment.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Jäger Christian" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2623.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4392" title="Jäger Christian" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2623.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a><a class="thickbox" title="Jäger Tobias" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2628.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4393" title="Jäger Tobias" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2628.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Der größte Geschichte- und Geschichtenerzähler im Lager war Olaf, welcher eine eigene, sehr gut recherchierte <a href="https://www.facebook.com/pages/K%C3%B6niglich-Preussisches-Freikorps-von-L%C3%BCtzow/238232442988659?fref=ts" target="_blank">Seite zur Historie des Freikorps</a> betreibt. Ihn brachte das Interesse an der napoleonischen Ära und insbesondere an den Lützowern zum Hobby, auch wenn er sich „nebenher“ sehr in der römischen Geschichte zuhause fühlt. Eigentlich stellt er einen Husar dar, mangels mitgereister Pferde blieb er bei den Jägern zu Fuß und machte dort dank typischer aufwendig mit Schnüren verzierter Jacke und pelzverbrämtem Umhang eine besonders schneidige Figur. Von Ihm erfuhr ich erstaunlich viel Neues über historische Begebenheiten, über ehemalige Mitglieder des Freikorps, Ausrüstung und Einsätze.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Deren typische Uniformfarben, schwarzes Tuch, rot abgesetzt und verziert, dazu goldene Knöpfe, finden sich auch heute noch in der deutschen Flagge wieder. Die Korpsangehörigen, welche ausschließlich aus Freiwilligen bestand, viele damals im Entstehenden befindliche Burschenschaften beinhaltete und zu denen sich manchmal komplette Universitätsjahrgänge meldeten, widmeten Ihren Einsatz nicht nur dem Wunsch nach der Befreiung ihres Landes von französischer Herrschaft. Man kämpfte nicht für Geld, seinen König, aus Rache oder weil es befohlen worden war, sondern aus eigenem Antrieb, einem Freiheitsideal verpflichtet. Erstmals wurde über ein Gesamtdeutschland gesprochen, wurde am Abend philosophiert, studiert, man sang miteinander und äußerte sich über eine moderne vom Bürgertum bestimmte Zukunft. Bedeutende Persönlichkeiten gehörten dem Korps an, von Theodor Körner (Dichter und Dramatiker) oder Ludwig Jahn (Begründer der Turnbewegung), bis hin zu Friedrich Fröbel („Vater“ des Kindergartengedankens). Auch aus obigen Gründen genießt das Freikorps des Major von Lützow auch heute noch ein hohes Ansehen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Husar &quot;zu Fuß&quot; Olaf" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2637.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4394" title="Husar &quot;zu Fuß&quot; Olaf" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2637.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a><a class="thickbox" title="Jäger Fritz" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2641.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4395" title="Jäger Fritz" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2641.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Natürlich interessierten mich auch Waffen und Ausrüstung und mit Fritz fand ich den passenden Ansprechpartner. Damals waren viele Beutewaffen im Einsatz, den ein Jäger hatte sich selbst um seine Bewaffnung zu kümmern und nahm diese daher bei Gelegenheit dem Feinde ab. Auch bei den Darstellern findet man keine einheitliche Linie vor, sondern französische Steinschloßgewehre wechseln sich mit Jagdbüchsen und Säbel aller Art mit Hirschfängern ab. Will man in diesem Hobby eine Waffe bei sich führen, so muss diese eine Sicherheitsbescheinigung aufweisen, wird regelmäßig überprüft und der Lauf ist gestempelt. Replikate kann man ab 600 € erwerben, soll das gute Stück auf traditionelle Weise hergestellt werden, sind mindestens 3000 € fällig. Wer zusätzlich die Waffe abfeuern möchte (selbstredend ohne Geschoss!), muss 21 Jahre alt sein, eine Unbedenklichkeitsbescheinigung vorlegen können und den sogenannten Schwarzpulverschein absolvieren. Damit wird sichergestellt, dass jeder Gewehrträger weiß, wie er sich zu verhalten hat, Sicherheitsrichtlinien kennt und auch psychologisch eine gesunde und respektvolle Einstellung zum Umgang mit Sprengstoffen und Waffen allgemein aufweist.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> <a class="thickbox" title="Ohne Kaffee geht nichts :-)" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0162.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4402" title="Ohne Kaffee geht nichts :-)" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0162.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a></span><a class="thickbox" title="Üben für die historische Gefechtsdarstellung" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2959.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4398" title="Üben für die historische Gefechtsdarstellung" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/THK2959.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Während ich die vielen neuen Informationen (von denen ich im Rahmen des Artikels aus Platzgründen leider nur Teile wiedergeben kann) in mich aufnahm, Notizen machte und nachfragte, dirigierte Thomas die Truppe für Gruppenaufnahmen, erstellte Portraits, versuchte das Lagerleben einzufangen. Seine Aktivitäten sorgten für einige Aufmerksamkeit, denn auch andere Besucher, Fotografen, Darsteller der verschiedensten Einheiten, Anwohner u.v.m. nutzten die Gelegenheit für tolle Aufnahmen oder einfach nur um in engeren Kontakt zu kommen. Kurz vor Ende wurden alle Lützower zusammengerufen und für die nächsten beiden Tage gebrieft. Neben Organisatorischem, den Zeitplänen für Exerzieren, An- und Abmarsch, Aufstellung und Einsatzvorgabe für die Schlachtdarstellung, widmete man sich intensiv dem Thema Sicherheit. Wer glaubte, beim Reenactment könne man „wild in der Gegend rumballern“ oder Krieg spielen, wurde hier erneut eines Besseren belehrt.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Gutgelaunte Frohnaturen, die Lützower aus dem Rheinland" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0215.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4390" title="Gutgelaunte Frohnaturen, die Lützower aus dem Rheinland" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0215.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0215.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/RBS0215-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Apropos „Krieg spielen“: nichts liegt den Hobbyisten ferner. Von „Hobbyschlächtern“ (entschuldigt, dass ich diesen absolut unpassenden Ausdruck nochmals verwenden muss), Kriegsverherrlichung, nationalistisch-rechtem Gedankengut oder einem falschen Geschichtsverständnis keine Spur. Im Gegenteil, egal mit wem ich redete (und das trifft auch auf alle anderen Hobbyisten, die wir später am Tage noch trafen, zu), man war sich besonders deutlich der Geschehnisse und des Schreckens, der vor 200 Jahren herrschte bewusst. Sich mit der Geschichte zu beschäftigen, heißt diese verstehen zu lernen und daraus Lehren ziehen zu können. Und so ist es auch kein Wunder, dass sich einzelne Mitglieder dem Thema Volksbürgerliche Aufklärung z.B. durch unterhaltsame, und eben dadurch besonders eindringliche Vorträge in Schulklassen widmen. Statt trockenem Lehrstoff aus dem Geschichtsbuch, erzählt und liest man aus Tagebüchern, berichtet vom Leben der Bevölkerung, der Soldaten, kann Fragen viel fundierter und verständlicher beantworten, als jeder Fachlehrer, für den diese Periode eben nur eine von vielen aus dem Lehrplan ist.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Leider neigte sich unsere Zeit dem Ende zu und so rückten wir begleitet von freundlichen Worten ab in Richtung Pleiße und französisches Lager, welchem wir auch den nächsten Artikel widmen werden. Viel Spaß beim verfolgen der Links, kommentieren, verteilen und liken.</span></p>
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			</item>
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		<title>1813 /1913 / 2013 &#8211; Die Suche nach der angemessenen Erinnerungskultur</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/1813-1913-2013-die-suche-nach-der-angemessenen-erinnerungskultur/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Oct 2013 13:43:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur & Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Land & Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Regionales]]></category>
		<category><![CDATA[Sport & Hobby]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Gefechtsdarstellung]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Napoleon]]></category>
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		<category><![CDATA[Völkerschlacht]]></category>
		<category><![CDATA[Völkerschlachtdenkmal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leipzig gedachte dieser Tage zweier zusammenh&#228;ngender Ereignisse. Zum einen liegt die V&#246;lkerschlacht bei Leipzig 200 Jahre zur&#252;ck, zum anderen thront bereits seit 100 Jahren das gleichnamige Denkmal auf einem H&#252;gel im S&#252;den der Stadt. In einer kleinen Reihe m&#246;chten wir uns dem Thema unvoreingenommen n&#228;hern, Beteiligte, Verantwortliche und Besucher zu Wort kommen lassen. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Seit dem 16. Oktober liefen die Gedenktage zur Völkerschlacht. Am Sonntag trafen sich 6000 Hobbyisten zum &#8222;spielerischen Säbelrasseln&#8220; zwischen Markkleeberg und Wachau. Das sogenannte „Reenactment“, vom MDR zur Live-Ticker-Show im „Brennpunkt“-Stil gemacht, wurde in Leipzig von zahlreichen Diskussionsangeboten umrahmt. Wo wird wie was gedacht? Mathias Schulze hat sich umgehört.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><span id="more-4290"></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die Schlacht auf den Feldern um Leipzigs liegt 200 Jahre zurück. Die in den letzten Tagen deswegen stattfindenden Aktivitäten waren so zahlreich und unterschiedlich, wie die regionalen und überregionalen Berichterstattungen selbst. Schaut man sich vier zentrale Schauplätze an, gab es zumindest eine Gemeinsamkeit: Alle rangen mit der Frage nach einer gelungenen Erinnerungskultur. Da stellte das Stadtmagazin „Kreuzer“ angesichts der monströsen Menschenopferanzahl schlichtweg fest, dass es nichts zu feiern gäbe. Die TAZ sprach sogar von &#8222;Hobbyschlächtern&#8220; und dem bedrohlich und düster wirkenden Denkmal. Andererseits inszeniert der Mitteldeutsche Rundfunk eine Aktualitätssimulation, die einen Marktanteil von 13,7 Prozent erreichte. Geschichtsinteressierte Historiendarsteller entledigten sich für kurze Zeit den Zwängen der Berufswelt und trafen sich als Freunde im Biwak und bei der Gefechtsdarstelllung. Und mittendrin diskutierte man im Schauspiel-Haus mit preisgekrönten Schriftstellern zum Thema „Ach, Europa! Ein Kontinent zwischen Untergang und Wiedergeburt.“</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Zivilbevölkerung in historischer Gewandung" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4303" title="Zivilbevölkerung in historischer Gewandung" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild4.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild4.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild4-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" title="Französisches Säbel-Baumeln-Lassen am Abend vor der Schlacht" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4300" title="Französisches Säbel-Baumeln-Lassen am Abend vor der Schlacht" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild1.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild1.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild1-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Karl Schlögel, Inhaber des Leipziger Buchpreises zur Europäischen Verständigung, bezog beim am 16. Oktober stattgefundenen Verständigungsprozess der Schriftsteller eine eindeutige Position: „Das Völkerschlachtdenkmal ist ein besonderes stilistisches Bauwerk. Fernab aller Instrumentalisierungen kann man diesen monumentalen Jugendstil nur bewundern.“ Der Österreicher Martin Pollack, ebenfalls Träger besagten Preises, sah es kritischer, aber hielt letztlich mit der Erinnerung an den Berliner Reichstag und einer Portion Gelassenheit dagegen: „Man kann es ja mal umhüllen.“ Die Völkerschlacht selbst spielte eine marginale Rolle. Die Probleme des heutigen Europas seien andere. Da gäbe es den Widerspruch zwischen den urbanen modernen Städten und der ländlicher Abgeschiedenheit, da gäbe es eine Ökonomisierung aller Lebensbereiche, die schneller ist als die Begriffe der Kulturschaffenden.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Sonst Familienväter, hier hessische Landboten, die den Schlachtplan beratschlagen" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild8.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4307" title="Sonst Familienväter, hier hessische Landboten, die den Schlachtplan beratschlagen" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild8.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild8.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild8-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" title="Reenactment bedeutet oftmals auch sich Kleidung mit viel handwerklichem Geschick selbst anzufertigen." href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild11.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4298" title="Reenactment bedeutet oftmals auch sich Kleidung mit viel handwerklichem Geschick selbst anzufertigen." src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild11.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Zu der Einsicht, dass es zu einem friedlichen Europa keine Alternative gebe, sollte auch die Schlachtsimulation des Mitteldeutschen Rundfunks beitragen. Der Tagesthemensprecher Ingo Zamperoni betonte: „Wir können es gar nicht oft genug wiederholen, wie wichtig es ist, Lehren aus der Geschichte zu ziehen. Und da freut es mich besonders, dass die &#8222;MDR TOPNEWS&#8220; diese vermitteln.“</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Auf den „Schlachtfeldern“ um Markkleeberg, mittendrin in den Vorbereitungen der Hobby-Soldaten, wurde gar behauptet, dass man bereits der internationalen Freundschaft innigst dient. Ein Schnapsbrenner erzählte: „Wir sind keine militärischen Freaks. Wir wollen auch nicht die Probleme Europas lösen. Aber wenn man sieht, dass und wie sich hier die unterschiedlichsten Nationen begegnen, dann kann man doch behaupten, dass unser Event etwas zur Völkerverständigung beiträgt.“</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a class="thickbox" title="Dem Motto wurde man dieser Tage in Leipzig gerecht." href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4304" title="Dem Motto wurde man dieser Tage in Leipzig gerecht." src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild5.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild5.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild5-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" title="Husaren und französische Marineinfanterie" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild10.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4309" title="Husaren und französische Marineinfanterie" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild10.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild10.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild10-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Tatsächlich reichten sich die Menschen beim Leipziger Kartoffelbrandschnaps die Hände und feierten fröhlich den Ausbruch aus der oftmals tristen Arbeitsmonotonie. Voller Stolz wurden die handgefertigten Kostüme hergezeigt. Ein Offizier aus Hessen erklärte: „Wir singen am Abend am Lagerfeuer zusammen, treffen alte Bekannte. Höre ich auf dem Schlachtfeld die Pferdeattacken, spüre ich die Unlust auf einen Krieg sehr deutlich.“ Den Vorwurf der Kriegsverherrlichung teilen die Hobby-Schauspieler nicht, die zelebrierte Kameradschaft sei etwas Friedliches. Auch die ebenfalls anwesenden Kostümfans vermitteln den Eindruck, dass sie den schon längst gesellschaftlich sanktionierten Karnevalsfestivitäten in nichts nachstehen. Professor Doktor Günther Heeg versuchte die Faszination des sogenannten Reenactment, des Nachspielens historischer Situationen, mit der gesellschaftlichen Gegenwart in Verbindung zu bringen:„Es ist kein Zufall, dass in Zeiten der Globalisierung solche Veranstaltungen zunehmen. In Zeiten in denen kollektive Identitäten in Frage gestellt sind, in denen kulturelle Orientierungen mit anderen konkurrieren müssen, verbindet sich mit einem zusammenhängenden Geschichtsbild ein Gefühl der Identität mit der Gemeinschaft.“ </span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="Europäische Völkerverständigung dank Kartoffelschnaps :-)" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild9.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4308" title="Europäische Völkerverständigung dank Kartoffelschnaps :-)" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild9.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild9.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild9-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" title="„Sind das die echten pazifistischen Nachdenklichkeiten? Schriftsteller im Schauspiel-Haus Leipzig diskutieren über Europa. Von links nach rechts: Martin Pollack, Juri Andruchowytsch, Martin Schlögel und Geert Mak“" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild12.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-4299" title="„Sind das die echten pazifistischen Nachdenklichkeiten? Schriftsteller im Schauspiel-Haus Leipzig diskutieren über Europa. Von links nach rechts: Martin Pollack, Juri Andruchowytsch, Martin Schlögel und Geert Mak“" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild12.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild12.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/10/Bild12-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Man kann die in Leipzig stattgefundenden Ereignisse als Fragen nach einem gemeinsamen Geschichtsbild und nach der friedlichen Zukunft Europas verstehen. Das Plädoyer für eine angemessene Erinnerungskultur wird aber nicht ohne das vorurteilsfreies Verständnis der Event-Feierlichkeiten auskommen können. Pauschale Verurteilung wird dabei nicht ausreichen. Diese Feierlichkeiten gehören zu den Phänomenen der Gegenwart, die zu verstehen – auch für die Zukunft – notwendig sind.</span></p>
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		<title>Social Media Monitoring 2.0</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/social-media-monitoring-2-0/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jun 2013 09:30:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Auswertung]]></category>
		<category><![CDATA[ESEMOS]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Media Miner]]></category>
		<category><![CDATA[Monitoring]]></category>
		<category><![CDATA[Social Media]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auf der Suche nach Unabh&#228;ngigkeit - oder dar&#252;ber, eine zeitgem&#228;&#223;e Idee zu haben. Ein individueller Einblick in die Entwicklungsgeschichte und hinter die Kulissen aktiver Medienarbeit anhand des Social Media Monitoring.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Wir stellen auf unserem Blog gern neue Ideen und Entwicklungen vor. Da wir selbst aktiv Social Media betreiben und auswerten, war es für uns höchst interessant zu sehen, dass eben zu diesem Thema spezialisierte Tools existieren. Nichts ist ärgerlicher, als am Interessenten/ Besucher/ Leser &#8222;vorbei&#8220; zu schreiben, sich zu verzetteln oder eben einfach nicht zu wissen, wie bestimmte Beiträge oder Postings, Tweets usw. auf- und wahrgenommen werden. Verschiedene Testläufe stellten uns zufrieden, bzw. brachten auch neuen Input für die Entwickler, die &#8211; wie könnte es anders sein- ständig an Ihrer Software optimieren. Als Pluspunkt sahen wir auch die regionale Nähe an, denn wann hat man schon einmal die Gelegenheit so hautnah dabei zu sein, den Programmierern sprichwörtlich über die Schultern zu schauen und teilweise Einfluss nehmen zu können?</span><br />
<span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> Einen kleinen Einblick in die Entstehungsgeschichte, erstellt von Nicole, lest Ihr nachfolgend. Wer noch offene Fragen hat oder konkrete Beispiele sehen will, darf sich gern an die Entwickler selbst wenden, einen Service, den ich mir gern für viele andere Softwarelösungen, gerade von den &#8222;Großen&#8220; der Branche  wünschen würde.</span></p>
<p><span id="more-3793"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><i>Einen Vorsprung im Leben hat, wer da anpackt, wo andere erstmal reden. </i>John F. Kennedy</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;"><strong>Wie entwickeln sich Ideen?</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Das ist eine schwierige Frage. Man ist auf der Suche nach DER einen Idee, die nicht nur Erfolg bringt, sondern auch auf breiter Fläche ein allgemeines Bedürfnis decken könnte. Den &#8222;klassischen&#8220; Geistesblitz gibt es dabei nur noch selten, denn die meisten Neuentwicklungen befinden sich immer im Rahmen der Möglichkeiten der Beteiligten, beziehen sich oftmals auf  Details, Spezialisierungen oder ein neues Produkt, welches sich aber in die Reihe bewährter Produkte, Dienstleistungen und Angebote einordnet.<br />
</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Wirklich spannend wird es, wenn ein Unternehmen das gewohnte Terrain mehr oder weniger verlässt und sozusagen mal ins kalte Wasser springt. Ein solches Unternehmen ist ESEMOS, das eigentlich im Bereich Suchtechnologie etabliert ist, aber seit letzten Jahr auch eine Social Media Monitoring Plattform betreibt. ESEMOS hat seinen Hauptsitz im beschaulichen Zwenkau, seit Februar aber auch in Leipzig ein zentrumsnahes Büro.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">In Deutschland ist das Social Media Monitoring zwar nicht mehr ganz neu, aber von einem etablierten Standard noch weit entfernt. Man beginnt erst die Möglichkeiten zu begreifen und auszuschöpfen. Es bleibt also viel Raum für neue &#8222;Mitspieler&#8220; im Markt. Die meisten Anbieter sind große Medienagenturen, die sich klassisch auf das Medienmonitoring spezialisiert haben und nebenbei auch mal einen Blick in Facebook und Co werfen können, wenn gewünscht. Einen wirklichen Spezialisten findet man jedoch nicht. Und genau hier möchte ESEMOS ansetzen.<br />
</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Ich habe zwei der vier Geschäftsführern befragt und dies kam dabei heraus.</span></p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="modernes Social Media Monitoring" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/modernes-Social-Media-Monitoring.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-3791 aligncenter" title="modernes Social Media Monitoring" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/modernes-Social-Media-Monitoring.jpg" width="600" height="420" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;"><b>Wie kommt ein branchenfremdes Unternehmen auf die Idee, eine Social Media Monitoring Plattform zu initiieren? Wozu benötigt man ein solches Instrument und wer bietet derartiges überhaupt an? </b></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Marktforschung und Zielgruppenanalysen leben von Informationen, welche zunehmend in Sozialen Netzwerken zu finden sind. Menschen tauschen sich dort aus, informieren sich, empfehlen weiter oder bringen Ihre Unzufriedenheit zum Ausdruck. Um diese Fundgrube digitaler Informationen sinnvoll verwenden und analysieren zu können, bedarf es neuer Lösungsansätze, spezifischen Know-Hows und Erfindergeist.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;"><a href="http://www.esemos.de/esemos/de/home/" target="_blank">ESEMOS </a>ist auf Suchtechnologien spezialisiert und daher genau dort zu Hause, wo die größte Herausforderung beim Social Media Monitoring beginnt – die Suche nach relevanten, qualitativ hochwertigen Informationen in Sozialen Netzwerken. Ohne Suche gibt es auch kein Monitoring. Zwischen Suche und Monitoring gibt es nicht nur Abhängigkeiten, sondern auch Gemeinsamkeiten. Beide sind zunächst auf die Beschaffung von Informationen ausgerichtet. Social Media Monitoring ist am Ende eine systematische, automatisierte Suche nach relevanten Informationen spezifischer Themen in Sozialen Netzwerken plus Analyse, Bewertung, Kategorisierung und Präsentation der gesammelten Ergebnisse.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;"><b>Wie entsteht ein Werkzeug für Social Media Monitoring?</b></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Im Sommer 2011 wurde ESEMOS mit einer neuen Herausforderung konfrontiert: Ein Call Center benötigte Informationen aus sozialen Netzwerken, um aktiv auf einem bestimmten Markt agieren zu können. Diese Aufgabe hätte man mit viel Personal und langwierigen, ermüdenden, manuellen Recherchen durchaus lösen können.  Die Denker von ESEMOS erfassten jedoch sofort, dass eine derartige Herausforderung viel mit Suchtechnologie und Sprachverarbeitung zu tun hat und auch automatisiert gelöst werden kann. Eine Marktanalyse ergab, dass 2011 auf dem deutschen Markt nicht wirklich ein geeignetes Produkt existierte, welches insbesondere den Herausforderungen der deutschen Sprache überzeugend gewachsen war.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Eine weitere Projekt-Anfrage nur wenig später, die sich der automatisierten Analyse und Auswertung eines Twitter Wettbewerbes im Rahmen einer internationalen Konferenz widmete, gab dann den finalen Anstoß für die Entwicklung eines Social Media Monitoring Werkzeuges.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Basierend auf existierenden Suchtechnologien und dem umfangreichen Erfahrungsschatz aus langjähriger Projektarbeit entstand ein such-basiertes Monitoring Werkzeug, welches sich mutig und authentisch in die löchrigen Reihen des existierenden Medien-Monitorings einreihte und gleichzeitig versuchte, die immer größer werdende Nachfrage im deutschsprachigem Raum abdecken zu können. Motiviert durch die zunehmende Bedeutung der sozialen Netzwerke als feste mediale Größe und Zentrum des Meinungsbildes einer breiten Öffentlichkeit, entwickelte sich MediaMiner schon nach kurzer Zeit zu einem unabhängigen und eigenständigen Produkt. ESEMOS wollte mit einer zeitgemäßen Idee auf ein nachvollziehbares Markpotenzial reagieren und brachte in die Entwicklung von MediaMiner auch technologische Innovationen ein, wie eine vollautomatische Stimmungs- bzw. Sentiment Analyse für Texte in deutscher und englischer Sprache. Damit war etwas völlig Neues war entstanden, welches auch ESEMOS Kerngeschäft in ein neues Licht rücken sollte.</span></p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="Media Miner, das Team" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/Media-Miner-das-Team.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-3792 aligncenter" title="Media Miner, das Team" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/Media-Miner-das-Team.jpg" width="600" height="397" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/Media-Miner-das-Team.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/06/Media-Miner-das-Team-768x508.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Mit der “damals” einmaligen authentischen und vollautomatischen Stimmungs- bzw. Sentiment Analyse hatte MediaMiner eine hervorragende Startposition. Neu, zeitgemäß, innovativ- nur wenige Medien Monitoring-Anbieter konnten sich mit diesen Eigenschaften rühmen. Durch die hohe Qualität der Suche, den vielseitigen Nutzungs- und Monitoring Möglichkeiten (auch über Social Media Monitoring hinaus) und dem charmanten Preis-Leistungsverhältnis konnte sich MediaMiner als intelligentes und innovatives Social Media Monitoring Werkzeug durchaus selbstbewusst auf dem deutschsprachigen Markt sehen lassen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Dennoch, trotz positiver Testimonials blieben die Kundenanfragen an Social Media Monitoring und an MediaMiner deutlich hinter den anfänglichen Erwartungen zurück. Eine weitere Marktanalyse zeigte, dass der potenzielle Markt des Social Media Monitorings in Deutschland unübersichtlich und vor allem inhaltlich noch nicht auf breiter Ebene ins Bewusstsein der Entscheidungsträger vorgedrungen war. Wie es schien, war MediaMiner seiner Zeit oder dem Großeinsatz seiner Disziplin voraus. Aufgrund dieser enttäuschenden Einsicht wurde das Engagement für MediaMiner im Juni 2012 vorerst auf Eis gelegt.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Doch getreu dem Motto &#8222;ohne Rückschläge kein Erfolg&#8220; entschied sich ESEMOS Ende 2012 ganz bewusst für die Weiterentwicklung von MediaMiner – ein mutiger Schritt nach vorne in einen noch immer unübersichtlichen Markt mit schwer abschätzbaren Erwartungen und  Reaktionen potentieller Kunden.  Daher orientiert sich die Weiterentwicklung von MediaMiner aktuell sehr stark an realen und akuten Kundenbedürfnissen und Notwendigkeiten mit dem Ziel, ein kleines bisschen schneller als “die Konkurrenz” zu sein und zum anderen, Anschluss an eine noch unschlüssige Unternehmerwelt zu finden, die zwar die Notwendigkeit von Sozialen Netzwerken und deren Monitoring erkannt, die Angst davor aber zum Teil noch nicht abgelegt hat.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Momentan lässt sich <a href="http://www.mediaminer.de/de/" target="_blank">MediaMiner </a>am Besten mit einem &#8222;quicklebendige Kleinwagen&#8220; in der großen, unübersichtlichen Social-Media-Monitoring-Welt vergleichen. In wenigen Jahren aber wird er sich etabliert haben, zusammen mit einem übersichtlicheren Markt und berechenbareren Kundenbedürfnissen. Bis dahin  steht jedoch soviel fest: In seiner Unabhängigkeit von klassischen Monitoring-Prozessen und durch die Prägung eines erfahrenen Suchexperten bleibt MediaMiner flexibel und damit näher am Puls der Zeit.</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Aus aktuellem Anlass: &#8230;ist Schuld!</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/aus-aktuellem-anlass-ist-schuld/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Feb 2013 08:04:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Schuld]]></category>
		<category><![CDATA[Ursachen]]></category>
		<category><![CDATA[Verurteilung]]></category>
		<category><![CDATA[Vorurteil]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.seminararkaden.de/magazin/?p=3239</guid>

					<description><![CDATA[<p>Von Vorurteilen, Ursachenforschung und den (Un)schuldigen...uns.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Natürlich weiß ich, dass man bereits veröffentlichte Artikel nicht nochmals bringen sollte. Den alten zu löschen oder mit neuem Datum künstlich aktuell zu halten, ist auch keine gute Lösung. Und ja, doppelter Content wird bestraft. Doch was soll man machen, wenn das, was man vor Monaten schrieb, immer noch aktuell ist, oder anders gesagt, es immer bleibt? Wenn man so oft denkt&#8230;schon wieder! </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Im September 2011 hier erschienen, ist der Beitrag weit nach hinten gerutscht und wird sicher nur noch selten entdeckt. Zu Unrecht, wie ich finde. Wo ich den aktuellen Anlass sehe fragen Sie? Fast überall. Wirtschaftskrise, Bildungsmisere, verpatzte Familienpolitik, &#8222;Superwahljahr&#8220;; an Gelegenheiten, die Schuld woanders zu suchen, von sich zu weisen, mangelt es nicht. </span><br />
<span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Daher nun viel Spaß beim lesen, nachdenken und kommentieren!</span></p>
<p><span id="more-3239"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Heute möchte ich nach langem Überlegen meine Meinung zu einem heißen Thema kundtun.</span></p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Worum es geht?</span></p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Um Schuld.</span></p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Um die Suche danach.</span></p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Um den leichten Weg, die Ausrede, die Polemik, das Fingerzeigen auf vermeintliche Ursachen.</span></p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Wann? Immer. Leider.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Es hat Tradition, die Ursachen von schlechtem Benehmen, von Vorfällen, von Skandalen, von Katastrophen, von was auch immer, beim aktuellen „Lieblings“-Außenseiter, neuen Dingen, unbekannten oder (noch) nicht richtig verstandenen Techniken und neuesten wissenschaftlichen Errungenschaften zu suchen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Nachdenken, tiefer in die Materie gehen, echte Ursachen erforschen, ach was! Eine schnelle, massentaugliche, am besten noch reißerische Lösung muss her!</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;"><strong>Geschichtlich finden wir dafür „gute“ Beispiele:</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Ungeliebte, andersgläubige, konkurrierende, zu reiche usw. Völker und Volksstämme durften stets als Schuldige herhalten. Man denke an die Verfolgungen der ersten Christen, der Juden, Sorben, Sinti &amp; Roma, Hexenverbrennungen etc. Schlechte Ernten, Diebstähle, Missbildungen? Die Hexe war’s, der Zigeuner, der Ausländer, der Fremde!</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Genozide unglaublichen Ausmaßes fanden statt, eine blutige Spur zieht sich so durch die Jahrtausende. Erste Wissenschaftler stellten Ihre Entdeckungen, Ihre Erfindungen vor, und wurde dafür gehasst, verdammt, gejagt. Veränderungen waren nicht erwünscht, traten diese dennoch ein, dann waren DIE an allen negativen Begleiterscheinungen schuld!</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Bibel übersetzen, Buchdruck, Erde umsegeln, Elektrizität, Eisenbahn, Telefon, Radio? Welch wirre Ideen, die doch Niemand braucht! Damals verdammt, heute nicht anders vorstellbar.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Der Mensch entdeckte das Feuer und fackelt(e) damit Häuser ab, setzt(e) Wälder in Brand. Ist Feuer deswegen „böse“? Nein, denn es wärmte, erhellte die dunklen Stunden, erlaubte Kochen, Braten, neue Handwerke.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Pfeil&amp; Bogen und Armbrüste wurden entwickelt und (Überraschung?) Menschen damit umgebracht, Töten aus der Ferne möglich. Sind Pfeil und Bogen daran Schuld, ist diese Erfindung Teufelswerk? 1139 war man dieser Meinung und in Europa wurden diese Waffen geächtet. Zu unritterlich hieß es, aber natürlich galt bei Nichtchristen diese Regelung nicht. Hauptsache weg mit den Andersgläubigen. Und dennoch, nutze man nicht die Waffe auch zum Jagen, zum Sport, um das Überleben zu sichern, so wie auch jetzt es noch Indianervölker im Amazonasgebiet es tun? Teufelswerk?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Das Automobil erblickt das Licht der Welt. Und die Welt? Sie schimpft.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;"><strong>Autos sind laut, nutzlos, zu langsam, hässlich</strong> und werden niemals die Kutsche und das Pferd ersetzen. Ach ja?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Weltweit sterben jedes Jahr rund 1 Million Menschen im Straßenverkehr. Unsere Atmosphäre wird verunreinigt, fossile Brennstoffe ohne Rücksicht ausgebeutet, blühende Landschaften von Autobahnen durchschnitten. Ist das Auto Schuld? Dessen Erfinder? Wie leicht ist es doch zu sagen: Autos sind Schuld an der Umweltverschmutzung. Keine Politik, kein Konzern, kein Streben nach Umsatz, nach Geld, auf keinen Fall man selbst als Nutzer, sondern ein Ding. Aha. </span><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Gern wird auch vergessen, was die Mobilisierung der Bevölkerung, was Schnellstraßennetze, was Individual-, öffentlicher Nah- und Lieferverkehr für eine Bedeutung haben.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Atomkraft wird nutzbar. Was tut der Mensch? Er nutzt sofort die zerstörerische Macht und löscht gottgleich ganze Städte aus. Atomwaffentests haben überall auf der Welt ihre Spuren hinterlassen, Sibirien, Nevada, Pazifik, Indien&#8230;Atomwaffen stellten über Jahrzehnte des kalten Krieges das ultimative Abschreckungsmittel dar. Ist die Kraft des Atom also etwas Schlechtes? </span><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Ist die Entdeckung der Nutzbarmachung schuld an den Millionen Toten, an Missbildungen, an verstrahlten Zonen, an ungeklärten Endlagerstätten, verseuchtem Boden, an Energiekrisen? </span><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Oder ist es der Umgang damit? Sind die Betreiber Schuld, die Militärs, DIE eben? Oder tragen wir nicht selbst alle zum richtigen oder falschen Umgang bei?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;"><strong>Aber, aber kann man sagen, heutzutage sind wir doch aufgeklärt, unsere Zivilisation hat sich entwickelt, wir sind gebildet, bessere Menschen. Ist das so?</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Skandale, Umweltsünden, Kriege, Katastrophen gibt es auch heute, tausendfach. Jeden Tag hören wir, lesen wir davon, sehen Live-Bilder. Verändert dies unsere Meinung, unsere Einstellung? </span><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Oder denken wir – so gut informiert, so breit versorgt mit News, so modern und hochgebildet &#8211;  weiterhin: <strong> </strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;"><strong>DIE sind Schuld!?</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;"><a class="thickbox" title="DIE sind schuld!" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/09/schuld.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-726 alignnone" style="margin-left: 10px; margin-right: 10px;" title="DIE sind schuld!" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/09/schuld.jpg" alt="" width="600" height="400" /></a></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Wer erinnert sich nicht an Erfurt, an Winnenden, an Utøya? Irre Menschen begehen Massenmorde. Was tituliert die Presse? Killerspiele sind Schuld! Die Moslems waren es! Die rechte Szene hat zugeschlagen! Nicht zu vergessen, Facebook ist Schuld! Ach ja, und die Waffenindustrie!</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Polemik soweit das Auge blickt. Wie Geier stürzen sich manche Journalisten auf das Ereignis und sind sich nicht zu Schade, unrecherchiert, unreflektiert und unverschämt, die erstbeste Lösung zu präsentieren. <strong>Schuldige gesucht? Bitte sehr!</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Priester vergehen sich an Minderjährigen, und das nicht als Einzelfall. Kinder werden entführt, missbraucht, getötet. Schuld hat das Zölibat, die schlechte Kindheit, der falsche Umgang.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;"><strong>Voila! Schuldfrage gelöst.</strong> Warum suchen, wenn es doch so einfach sein kann, so leicht  auch von der Masse angenommen wird. Der Durchschnittsbürger fühlt sich bestätigt, brummt sein: „ Das habe ich schon immer gesagt!“ in den Bart und wendet sich der nächsten Meldung zu.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Vorurteilsbehaftet erwischt man sich selbst viel zu häufig dabei, bei anderen Dingen ebenfalls nach &#8222;Schema F&#8220; zu handeln, zu bewerten. Man hat es so erlebt, sich „antrainiert“, folgt nur zu gern den Meinungen der Boulevardpresse oder vermeintlicher Experten.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;"><strong>Macht man es sich zu leicht, denkt man zu wenig nach, bewertet man zu schnell?</strong></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Oft reicht ein Blick, ein halb-gehörter Satz, und eine Person, eine Meldung, ein Produkt, ein was auch immer, ist abgestempelt, klassifiziert, erfasst, abgelegt. Die nächste Begegnung damit erfolgt unweigerlich vorbelastet. </span><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Beruflich und privat betrifft mich dies zum Beispiel im Bereich der neuen Medien, des Web 2.0, sozialer Netzwerke. Und klar, auch beim Thema Facebook.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Aktuelle Aufreger und Facebook- „Verteufelungsgelegenheiten“  hatten wir schon genug in diesem Jahr:</span></p>
<ol style="text-align: justify;">
<li><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;"><a href="http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article12583967/Terroristen-rekrutieren-Nachwuchs-bei-Facebook.html" target="_blank">Terroristen rekrutieren Nachwuchs bei facebook</a> </span></li>
<li><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;"><a href="http://www.stern.de/wissen/technik/facebook-datenkrake-oder-geschuetzter-raum-kritik-an-facebook-1670417.html" target="_blank">Facebook eine Datenkrake?</a></span></li>
<li><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;"><a href="http://www.stern.de/digital/online/facebook-fans-stuermen-geburtstagsparty-im-vorgarten-von-thessa-1692209.html" target="_blank">Facebook-Fans stürmen Geburtstagsparty</a></span></li>
<li><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;"><a href="http://www.bild.de/news/inland/facebook-party/imjuli-50000-besucher-bei-facebook-party-in-bochum-erwartet-18530632.bild.html" target="_blank">Sie wollen „Feiern, Flirten, Trinken“ – und den Rekord</a></span></li>
<li><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">ULD-„Affäre“, mehr dazu <a href="http://www.kompetenz-medienkommunikation.net/2011/deutschland-und-der-datenschutz/" target="_blank">hier </a>und <a href="http://www.kompetenz-medienkommunikation.net/2011/der-tod-unserer-wettbewerbsfahigkeit-die-deutsche-borniertheit/" target="_blank">hier</a>.</span></li>
</ol>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Beispiele dieser Art könnte ich hier noch etliche aufführen. Fast immer wird Facebook der Schwarze Peter zugeschoben. Facebook kontrolliere, manipuliere, bevormunde, verhalte sich gesetzeswidrig, und und und. </span><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Ganz aus der Luft gegriffen sind diese Vorwürfe nicht. Aber als Nutzer liest und kennt man die Datenschutz- und sonstigen Regeln des Portales, und kann sich seinen Account so öffentlich oder geschlossen einrichten, wie man möchte. </span><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Wie man die zur Verfügung stehenden Funktionalitäten nutzt, was man freigibt, wen einlädt, mit wem Nachrichten tauscht usw. liegt bei jedem User selbst. </span><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Prinzipiell war dies nicht anders zu Zeiten des Telefons, des Briefverkehrs, den Anfängen der Internet-Kommunikation über Foren und E-Mails.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Mit dem Finger in Richtung Facebook zu zeigen, DIE sind Schuld zu sagen, ist falsch.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Jeder Mensch hat seinen eigenen Kopf zum denken, kann und sollte für sich selbst einstehen, sich seine Meinung bilden, nicht bilden lassen. Web 2.0 und Social Media Networks bieten –endlich– so viele Möglichkeiten dazu. Nutzen wir sie, um Vorurteile zu entkräften, beide Seiten einer Medaille zu betrachten und hinter die Schlagzeile zu schauen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;"><strong>Glauben Sie mir, es lohnt sich!</strong></span></p>
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