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	<title>Musik - Seminar Arkaden</title>
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	<description>SAP, IT und BWL Kurse und Seminare für Firmen und Privatpersonen</description>
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	<title>Musik - Seminar Arkaden</title>
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	<item>
		<title>Handwerk im Fokus &#8211; Blüthner</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/handwerk-im-fokus-bluethner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Jul 2014 11:23:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Arbeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Handwerk]]></category>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Handwerk im Fokus war erneut auf den Spuren des guten, des goldenen Tons unterwegs. Viel Spa&#223; beim Lesen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Handwerk im Fokus stellt in unregelmäßiger Folge interessante, (fast) unbekannte, traditionsreiche Gewerke, Ihre Meister und Meisterstücke vor. Diesmal besuchte für uns Mathias Schulze ein besonders renomiertes Unternehmen, die Klavier- und Pianomanufaktur Blüthner.</span></p>
<p><span id="more-5315"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">In der Nähe des Marktplatzes in Leipzig kurbelt die Verkäuferin Helgard Osterkamp den Pianohocker hoch, ein 11-Jähriger nimmt an einen aufgearbeiteten Flügel Platz, erfüllt den Blüthner-Verkaufsshop mit Leben und fragt: „Soll ich mal Grieg spielen?“. Gefragt, getan. Der Vater strahlt, mit sechs Jahren hätte man den Sohnemann an der Musikschule angemeldet. Das tägliche Üben sei eine Pflicht, das musikalische Talent allein reicht nicht aus. Osterkamp, die immer mal wieder Prominente aus aller Herren Ländern begrüßt, berät zusammen mit ihrer Mitarbeiterin.</span></p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="Im Blüthner-Fachgeschäft am Marktplatz kann getestet werden" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild1.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-5303 aligncenter" title="Im Blüthner-Fachgeschäft am Marktplatz kann getestet werden" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild1.jpg" alt="Im Blüthner-Fachgeschäft am Marktplatz kann getestet werden" width="620" height="413" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild1.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild1-768x511.jpg 768w" sizes="(max-width: 620px) 100vw, 620px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Klaviere gibt es heute in zwei Hauptbauformen: Flügel und Piano. Manche suchen etwas für den Hausgebrauch, denn ein Piano kann man platzsparend an die Wand stellen. Manche finden hier für die großen Konzertstunden einen frei im Raum stehenden Flügel. Beim Differenzieren der Interessen wird geholfen. Ein Konzertflügel kann schon einmal 100.000 Euro kosten, beim klanglich stimmenden Piano fängt es bei ungefähr 3000 Euro an.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Hergestellt werden die Instrumente jedoch woanders. Unter anderem auch in Großpösna, vor den Toren der Musikstadt. Dort, zwischen im Frühjahr gelb leuchtenden Rapsfeldern und mitten im Gewerbegebiet Störmthal, befindet sich seit 1996 die Pianaofortefabrik Blüthner.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Tonangebender Familienbetrieb</span></strong></p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="Die Ausstellungshalle in Großpösna zeigt eine Auswahl fertiger Produkte" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild29.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-5301 aligncenter" title="Die Ausstellungshalle in Großpösna zeigt eine Auswahl fertiger Produkte" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild29.jpg" alt="Die Ausstellungshalle in Großpösna zeigt eine Auswahl fertiger Produkte" width="308" height="462" /></a><a class="thickbox" title="Der Vater des Erfolges: Julius Blüthner" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild3.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-5305 aligncenter" title="Der Vater des Erfolges: Julius Blüthner" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild3.jpg" alt="Der Vater des Erfolges: Julius Blüthner" width="308" height="462" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">In der Dechwitzer Straße 12 spürt man bereits in der Eingangshalle die Tradition. Julius Ferdinand Blüthner ist der Urvater und ihm wird mit einem großen Porträt gedacht. 1853 gründete er in Leipzig eine Herstellungstradition, welche heute in der fünften Generation, unter der Leitung von Christian und Knut Blüthner-Haessler, fortgesetzt wird. Blüthner ist ein Familienbetrieb und einer der ältesten Klavierproduzenten der Welt. Bei der Herstellung greift man auf die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte zurück. Klavier ist nicht Klavier, auch wenn es dem Laien so erscheinen mag. Wichtige Besonderheiten der Blüthner-Modelle liegen unter der Haube. So entwickelte der Gründer eine neue, einzigartige Mechanik, wie man diese sonst nirgens findet. Verfeinert durch die Erfahrungsberichte und den Einsatz in Konzertsälen rund um die Welt und mit einer großen Anzahl Preisen bedacht, ist diese mittlerweile zur Perfektion gereift. Mechanik und Design haben sich, bis auf subtile Unterscheidungen bewährt. Hier muss nichts mehr neu erfunden werden. Früher waren die Beine rund, heute sind sie eckig. Ein einfaches Design hat sich durchgesetzt, Holzschnitte findet man eher auf älteren Herstellungen.<br />
</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Knut Blüthner, gerade dabei einen Flügel zu intonieren, erläutert: „Wir beschäftigen gerade ungefähr 80 Leute und arbeiten &#8211; ganz im Sinne unserer Firmengeschichte &#8211; sehr handwerklich. Die industrielle Produktion stellt Geräte, wir Instrumente her.“ Fünf verschiedene Klaviergrößen und acht verschiedene Flügel entstehen in der Dechwitzer Straße, jährlich sollen es zwischen 400 und 500 neue Instrumente sein. Zudem können hier ältere Modelle, auch von anderen Herstellern, eine Instandsetzung und Neubelebung erfahren.</span></p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="Das Design wird ganz nach Wunsch gestaltet" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-5304 aligncenter" title="Das Design wird ganz nach Wunsch gestaltet" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild2.jpg" alt="Das Design wird ganz nach Wunsch gestaltet" width="308" height="205" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild2.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild2-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px" /></a><a class="thickbox" title="Familientradition seit 1853" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-5306 aligncenter" title="Familientradition seit 1853" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild4.jpg" alt="Familientradition seit 1853" width="308" height="205" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild4.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild4-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Im zweiten Weltkrieg wurde die Fabrik zerstört, im real existierenden Sozialismus in Leutzsch produziert. Das VEB-Wappen ist, scheinbar unverwundbar, noch auf einigen Gußplatten zu sehen. Heute wie damals wird das Spezifikum der Blüthner-Werke, das sogenannte Aliquot-System, wonach eine vierte zusätzliche Saite die Klangfarbe verändert und die Hörbarkeit der Obertöne verstärkt, in die ganze Welt geliefert. Eine besondere Beziehung gibt es nach Großbritannien, die Verbindungen dorthin konnten auch in der DDR aufrecht erhalten werden. Trotz der Exporte, die unbeeindruckt vom herrschenden Gesellschaftssystem stets auch ins Ausland führten, gingen die Jahre nicht spurlos vorüber. Obwohl das Telefon keine Ruhe geben will, reflektiert Knut Blüthner entspannt den Markt: „Mit Blick auf die ehemalige DDR kann man sagen, dass uns eigentlich 40 Jahre Marketing fehlen. Wir setzen aber weiterhin darauf, dass die Künstler aus Überzeugung mit uns spielen.“</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><strong>Handwerk auf höchstem Niveau</strong><br />
</span></p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="Tasten und Hämmer: hier sind Erfahrung und Präzision gefragt." href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild8.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-5310 aligncenter" title="Tasten und Hämmer: hier sind Erfahrung und Präzision gefragt." src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild8.jpg" alt="Tasten und Hämmer: hier sind Erfahrung und Präzision gefragt." width="308" height="205" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild8.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild8-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px" /></a><a class="thickbox" title="Der Rahmen steht." href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild9.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-5311 aligncenter" title="Der Rahmen steht." src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild9.jpg" alt="Der Rahmen steht." width="308" height="205" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild9.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild9-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">An den Wänden, die zur Produktionsstätte führen, hängen dann auch die Bilder der Überzeugten: Wilhelm Furtwängler, Dmitri Schostakowitsch, Pjotr Tschaikowski oder Konstantin Wecker, die Liste der Hall of Fame ist lang und prominent.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Hinter den Feuerschutztüren, Poliermasken und Lärmschutzkopfhörern, kurzum in den Räumlichkeiten der Herstellung, herrscht auch eine entsprechend verwurzelte Grundhaltung. Es ist ein langer Arbeitsprozess, denn von der Holzlieferung bis zum fertigen Flügel dauert es ungefähr sechs Monate. Alle Mitarbeiter sind echte Könner auf ihrem Gebiet, auf bestimmte Arbeitsschritte spezialisiert und widmen sich dem Klavierbau mit großer Detailverliebtheit.<br />
</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Das fängt schon beim Holz an. Fichte soll es für den Resonanzboden sein. Die mindestens 150 Jahre alten Bäume werden 10 Jahre getrocknet. Rotbuche und Kiefer kommen für das Gehäuse in Betracht. Dafür wird das Holz geleimt und geformt, das kurvige Gehäuse ergibt später mit dem Resonanzboden eine tonangebene Symbiose. Die symmetrischen Furniere hingegen sind aus Mahagoni oder Nussbaumwurzelholz.</span></p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="Heike Schmirler bei Furnierarbeiten" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild22.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-5312 aligncenter" title="Heike Schmirler bei Furnierarbeiten" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild22.jpg" alt="Heike Schmirler bei Furnierarbeiten" width="308" height="205" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild22.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild22-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px" /></a><a class="thickbox" title="Die fünfte Generation des Familienbetriebes: Knut Blüthner: " href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild26.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-5313 aligncenter" title="Die fünfte Generation des Familienbetriebes: Knut Blüthner: " src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild26.jpg" alt="Die fünfte Generation des Familienbetriebes: Knut Blüthner: " width="308" height="205" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild26.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild26-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Heike Schmirler, gelernte Klavierbauerin und seit 26 Jahren in der Firma, ist auf die Furnierarbeiten spezialisiert. Sie erfüllt individuelle Kundenwünsche, die Außenwirkung sei eine besonders wichtige Komponente. Die Dekorationstechnik, Kennern unter dem Begriff Intarsien bekannt, erklärt sie so: „Ich komponiere einzelne Furnierblätter bis diese ein stimmiges Furnierbild ergeben.“ Herr Kirsch, seit 1972 in der Firma, bringt die Mechanik in die Instrumente. Ein Klavier besteht in seiner Summe aus mehr Teile als ein Auto, über 6000 sind es. Kirsch erklärt: „Der Hammer muss genau zur Saite passen, jede Taste muss einzeln abgewogen sein, denn der Komponist will für jeden Tastenanschlag die gleiche Kraft aufbringen.“ Jede Saite wird einzeln geknotet, so kann im Falle des Reißens einer Saite das Konzert dennoch weitergehen. Auch Stephan Brandenburger ist gelernter Klavierbauer, seit 2010 hauptsächlich für das Stimmen und Intonieren verantwortlich. Er gehört zur jüngeren Generation und beschreibt seine Aufgabe kurz und knapp: „Ich sorge für den schönen Klang.“ </span></p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="Der Hammer muss genau zur Seite passen" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild27.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-5314 aligncenter" title="Der Hammer muss genau zur Seite passen" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild27.jpg" alt="Der Hammer muss genau zur Seite passen" width="203" height="135" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild27.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild27-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 203px) 100vw, 203px" /></a><a class="thickbox" title="Der Klavierbauer Stephan Brandenburger bei der Arbeit " href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild6.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-5308 aligncenter" title="Der Klavierbauer Stephan Brandenburger bei der Arbeit " src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild6.jpg" alt="Der Klavierbauer Stephan Brandenburger bei der Arbeit " width="203" height="135" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild6.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild6-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 203px) 100vw, 203px" /></a><a class="thickbox" title="Für das Marketing verantwortlich: Kristina Richards aus Kalifornien" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild28.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-5300 aligncenter" title="Für das Marketing verantwortlich: Kristina Richards aus Kalifornien" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild28.jpg" alt="Für das Marketing verantwortlich: Kristina Richards aus Kalifornien" width="203" height="135" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild28.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/bild28-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 203px) 100vw, 203px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Kristina Richards aus Kalifornien sorgt sich hingegen um das Marketing. Die Amerikanerin fasst die Töne erzeugenden Abläufe für physikalische Laien zusammen: „Das Tastenspiel bewegt den Hammer. Dieser bringt die Saiten in Schwung. Schwingt dann die Luft gegen den Resonanzboden, ist die Voraussetzung für einen Seele und Geist erquickenden Klang gegeben.“ Das Spielwerk sorgt also dafür, dass der Hammer die Saiten anschlägt. Die Schwingungen der Saite werden dann über den Steg auf den Resonanzboden übertragen. Da die Saiten nur sehr dünn sind und dadurch wenig Luft in Bewegung setzen können, benutzt man einen Resonanzboden, der eine große Fläche hat. Somit kann er die Luft anschieben und dadurch wird der erzeugte Ton gut hörbar.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><strong>Die Geburtsstunde eines echten Blüthners</strong><br />
</span></p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.youtube.com/embed/KW-MbUaJ5FE?rel=0" width="620" height="465" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Wer sich (noch) keinen eigenen Blüthner-Flügel leisten kann, aber dennoch an eben jenen Instrumenten spielen möchte, kann dies seit 2007 in der <a href="http://www.bluethner-klavierschule.de/" target="_blank">Blüthner-Klavierschule</a> tun. In Zusammenarbeit mit der virtuosen Pianistin Anna-Maria Maak finden in Leipzig Kurse für 8 &#8211; 80jährige statt und begeistern sich Anfänger wie Profis am besonderen Klang der hölzernen Meisterwerke.<br />
</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die Ziele für die nächsten Jahrzehnte sind bereits fest definiert, man wolle noch mehr größere Bühnen beliefern. Dabei gibt es ein logistisches Problem, denn zahlreiche Tastenvirtuosen spielen mal in Paris, mal in New York und am nächsten Tag wieder in Leipzig. Ein Flügel kann schwerlich hinterher geflogen werden. So sind es die festen Stellplätze, die heiß begehrt sind. Kommt beispielsweise eine Martha Argerich ins Gewandhaus, so spielt sie dort auf dem Blüthner-Flügel. In Leipzig ist man beispielsweise im Schuhmann-Haus, im Gohliser Schlösschen oder auch im Alten Rathaus präsent.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Dort werden regelmäßig Klangwelten erprobt, die ein 11-Jähriger bestenfalls noch vor sich hat. Die Klavierbauerin Heike Schmirler inspiziert dann wohl ganz im Stillen das Furnierbild, Herr Kirsch erfreut sich am funktionierenden Hammer. Für die anderen Zuhörer soll aber dann das Herstellungshandwerk in den Hintergrund treten. Gelingen die Stunden der Muse, hat man wieder einmal ganze Arbeit geleistet.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Mehr Informationen unter: <a href="http://www.bluethnerworld.com/">www.bluethnerworld.com</a></span></p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Musikalische Bildung &#8211; Die Suche nach dem eigenem Ton</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/musikalische-bildung-die-suche-nach-dem-eigenem-ton/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Apr 2014 11:28:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur & Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[KAOS]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturwerkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Maria Schüritz]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.seminararkaden.de/magazin/?p=5016</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wenn sich musikalische Bildung und Spa&#223; am Musizieren aufs vortrefflichste mischen. Mathias Schulze besuchte den Workshop &#8222;Klangimpulse &#8211; Jeder kann Musizieren&#8220;.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die positive Wirkung des Singens und Musizierens ist vielfältig erforscht und belegt. Im Zuge dessen gibt es beispielsweise die deutschlandweit expandierte Initiative „Jedem Kind ein Instrument“ (<a href="http://www.jedemkind.de" target="_blank">JeKi</a>), das Frankfurter Projekt „Primacanta – Jedem Kind seine Stimme“ und das Leipziger Modell namens „Singt Euch Ein“. Hierbei werden, in Kooperationen zwischen Grund &#8211; und <a href="http://www.musikschule-leipzig.de" target="_blank">Musikschulen</a>, Lehrkräfte befähigt, die musikalische Kompetenz der Kinder im Unterricht aufzubauen. Als positiver Nebeneffekt gilt das Erlernen sozialer Fähigkeiten, die Schulung von Intelligenz und die Integration innerhalb der Gruppe. Von späteren musikalischen Erfolgsmöglichkeiten ganz zu schweigen. Der Erhalt der sogenannten frühkindlichen Offenohrigkeit soll geschützt werden. <span id="more-5016"></span></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">In Leipzig bietet des Weiteren der Workshop „Klangimpulse – Jeder kann Musizieren“, unregelmäßig alle zwei bis drei Monate in der Kulturwerkstatt „<a href="http://www.kaos-leipzig.de" target="_blank">KAOS</a>“ stattfindend, nicht nur Kindern die Chance zum Experimentieren. Die Bildungseffekte dieses speziell ausgerichteten Projektes stehen dabei zwar nicht im Vordergrund, präsent sind sie aber allemal.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="Wo „KAOS“ draufsteht, ist musikalische Bildung drin " href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-5040" title="Wo „KAOS“ draufsteht, ist musikalische Bildung drin " src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka1.jpg" alt="Wo „KAOS“ draufsteht, ist musikalische Bildung drin " width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka1.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka1-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" title="Soziale Kompetenzen: Die Gruppe hält den Spiegel vor " href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-5042" title="Soziale Kompetenzen: Die Gruppe hält den Spiegel vor " src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka3.jpg" alt="Soziale Kompetenzen: Die Gruppe hält den Spiegel vor " width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka3.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka3-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die 28-jährige Leiterin Maria Schüritz, die im Dezember letzten Jahres auch ihr erstes Musikalbum herausgebracht hat und schon seit Kindesbeinen mit der Kulturwerkstatt verbunden ist, und der 30-jährige Schlagzeuger und Musiktherapeut Jonathan Walther empfangen Teilnehmer quer alle Alters- und Bildungsschichten. Egal, ob man nun Mitte 20 oder Ende 60 ist, egal, ob und welche musikalische Vorbildung man bereits durchlaufen hat: Alle sind zum Experimentieren eingeladen. Da braucht es keiner klassischen Instrumente, da reicht mitunter eine zerknitterte Plastikflasche.  </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Hier muss man nicht immer im Takt bleiben, hier soll das spielerische Sich-Aus-Drücken neue Wege zur Kreativität stimulieren. Lockerung und Bereicherung, kein Druck und kein quälender Perfektionismus. Schüritz erklärt: „Die Form von Musik, wie wir sie hier praktizieren, ist nur sinnvoll, wenn man sie selbst macht.“</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="In den Räumlichkeiten der Kulturwerkstatt „KAOS“" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-5043" title="In den Räumlichkeiten der Kulturwerkstatt „KAOS“" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka4.jpg" alt="In den Räumlichkeiten der Kulturwerkstatt „KAOS“" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka4.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka4-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" title="Fernab traditioneller Instrumente: Mit Pauken und Luftballons " href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka7.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-5035" title="Fernab traditioneller Instrumente: Mit Pauken und Luftballons " src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka7.jpg" alt="Fernab traditioneller Instrumente: Mit Pauken und Luftballons " width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka7.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka7-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die Musikerin hat eine klassische Ausbildung durchlaufen, kann perfekt nach Noten spielen. Und teilt das Schicksal vieler Teilnehmer: Erst durch das Experimentieren sei sie kreativer geworden, erst bei der fühlenden Art zu Musizieren hat sie ihren eigenen Ton gefunden. Dafür taugt auch mal ein Luftballon oder eine Maultrommel. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Neben diesem Kreativitätsimpulsen gibt es Gruppendynamiken, die das Soziale sensibel und nonverbal schulen. Schüritz referiert ihre Erfahrungen: „Jemand, der ziemlich laut ist und auch so spielt, erfährt seine Wirkungen. Das Gefühl für das Gegenüber ist beim gemeinsamen Musizieren entscheidend.“ Im Spiel wird der Spiegel vorgehalten, lernt man sich selbst besser kennen. Hier reagieren die Mitmenschen nicht mit erhobenen Zeigefingern, nicht mit Verachtung. Vielmehr werden alle ins Experimentieren integriert, der Lautstarke wird beispielsweise von Flüstertönen umgarnt. So wird die Phantasie stimuliert, tritt der Lerneffekt wie nebenbei ein. Dabei bereichert die Interaktion zusätzlich den künstlerischen Aspekt. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="Die fühlende Art Musik zu machen" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka11.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-5038" title="Die fühlende Art Musik zu machen" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka11.jpg" alt="Die fühlende Art Musik zu machen" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="Mit „KAOS“ zum Lerneffekt" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka6.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-5034" title="Mit „KAOS“ zum Lerneffekt" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka6.jpg" alt="Mit „KAOS“ zum Lerneffekt" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" title="Fenster auf, Inspiration rein" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka10.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-5037" title="Fenster auf, Inspiration rein" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka10.jpg" alt="Fenster auf, Inspiration rein" width="200" height="300" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Eine Musiktherapie ist es aber nicht. Judith, eine Teilnehmerin, beschreibt eine weitere Komponente, die beim rein technischen Spiel vernachlässigt werden kann: „Musizieren gibt mir die Möglichkeit, Emotionen zu erleben. Wenn ich selbst spiele, dann kann ich diese steuern. Bis hin zur Gänsehaut.“ </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die verwendeten Mittel sind ein Garant, um das klassische Spiel zu bereichern. Stefanie, extra aus Dresden angereist, erläutert: „Es ist ein Wahnsinn. Ich lerne hier, dass man mit Flaschen oder Luftballons etwas ausdrücken kann, beispielsweise Aprilwetter. Aber nicht so, wie es die Medienwelt vorgaukelt.“ </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Musikalische Bildung, egal ob in Workshops dieser Form oder in anderen Kontexten praktiziert, erwirtschaftet kein unmittelbares ökonomisches Kapital. Dennoch bedeutet diese Form der Persönlichkeitsbildung einen sozialen, kulturellen und emotionalen Mehrgewinn, welcher eine nicht zu unterschätzende, genauer eine wesentliche Rolle, in allen Bereichen des Lebens einnimmt. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="Workshop-Leiterin Maria Schüritz und der Musiktherapeut und Schlagzeuger Jonathan Walther " href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka8.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-5036" title="Workshop-Leiterin Maria Schüritz und der Musiktherapeut und Schlagzeuger Jonathan Walther " src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka8.jpg" alt="Workshop-Leiterin Maria Schüritz und der Musiktherapeut und Schlagzeuger Jonathan Walther " width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka8.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka8-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" title="Zeit zum Experimentieren" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-5041" title="Zeit zum Experimentieren" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/04/muka2.jpg" alt="Zeit zum Experimentieren" width="300" height="200" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Wer sich selbst ausprobieren möchte sei hierzu eingeladen:<br />
</span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">&#8222;KlangImpulse&#8220; Workshop: &#8222;Jeder kann Musizieren&#8220;, 15. Juni, 12-18 Uhr, Kulturwerkstatt KAOS</span></li>
</ul>
<ul>
<li><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">KAOS Kultursommer, 06.Juli-03.August, Kulturwerkstatt KAOS, Am Kanal 28, Leipzig</span>
<ul>
<li><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Konzerte</span></li>
<li><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Theater</span></li>
<li><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Workshops</span></li>
<li><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Festival</span></li>
</ul>
</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0;" src="https://www.google.com/maps/embed?pb=!1m14!1m8!1m3!1d4986.379346921769!2d12.316663250880017!3d51.3260310515909!3m2!1i1024!2i768!4f13.1!3m3!1m2!1s0x0%3A0x4ca6cbc819a67538!2sKulturwerkstatt+Kaos!5e0!3m2!1sde!2sde!4v1397727008162" width="620" height="500" frameborder="0"></iframe></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Handwerk im Fokus – Vogt Instruments</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/handwerk-im-fokus-vogt-instruments/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Jan 2013 12:27:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Land & Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Regionales]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Blasinstrument]]></category>
		<category><![CDATA[Handwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Instrumentenbauer]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Tuba]]></category>
		<category><![CDATA[Vogt Instruments]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.seminararkaden.de/magazin/?p=3115</guid>

					<description><![CDATA[<p>Musik, Kunst, Design, Glanz, ganz viel handwerkliches Geschick und jede Menge Hingabe verbinden sich  im Beruf des Instrumentenbauers.<br />
Die Themenreihe &#34;Handwerk im Fokus&#34; f&#252;hrt uns diesmal zu einem eben solchen, mitten rein nach Leipzig und zu Matthias Vogt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Für dieses Jahr haben wir uns eine Menge vorgenommen. Der erste Beitrag ist gleichzeitig auch der Start unserer neuen Artikelreihe „Handwerk im Fokus“. Vorgestellt werden Menschen, Ihr Handwerk, was, warum und wie sie es ausüben/ leben. Freut Euch auf Einblicke von altehrwürdigen bis topmodernen Gewerken.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Loslegen wollen wir mit einem ausführlichen Portrait von „Vogt Instruments“. Aufmerksam wurden wir auf den Meisterbetrieb, vor allem aber auf Hr. Vogt selbst, auf dem <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/bildung-wissen/tag-des-handwerks-leipzig-2012/" target="_blank">&#8222;Tag des deutschen Handwerks“</a> im September 2012. Dem Beitrag folgten Telefonate und Ende letzten Jahres auch unser Besuch vor Ort, mit reichlich Gelegenheit für Fragen und Fotos.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Viel Spaß beim Lesen und Kommentieren.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-3115"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Bereits vorab gut informiert zu sein, gehört dazu, wenn man ein Interview führen und gezielt Fragen stellen möchte. Dem entsprechend durchforstete ich ein wenig das Internet und stieß auf einige vielversprechende Ansatzpunkte. Passend vorbereitet und neugierig auf die Handwerker, die Menschen hinter „Vogt Instruments“ betraten Fotograf <a href="https://www.facebook.com/fanpage.thk.design" target="_blank">Thomas Kunert</a> und ich das Ladengeschäft in der Zschocherschen Straße 28.</span></p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="Lädt zum reinschauen ein...Vogt Instruments" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8079.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3125 aligncenter" title="Lädt zum reinschauen ein...Vogt Instruments" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8079.jpg" alt="Lädt zum reinschauen ein...Vogt Instruments" width="600" height="400" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8079.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8079-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Das schicke Geschäft zieht bereits von außen die Blicke auf sich. Gelegen direkt an einer geschäftigen Hauptstraße, unweit des Plagwitzer Stadtteil-Einkaufszentrums „Elster-Passage“, strömen hier jeden Tag viele Fußgänger vorbei. Mit Sicherheit verirrt sich aber auch der Blick so manches Autofahrers oder LVB-Fahrgasts hin zu den großen hell erleuchteten Fenstern. Was ist also das Besondere daran?  Ganz einfach, statt wie so viele andere Handwerker, das Ladengeschäft vorn und die Werkstatt hinten zu haben, dem Kunden also nur die fertigen Produkte zu präsentieren, geht man hier bewusst einen anderen Weg. Präsentationsfläche, Büro und auch die Arbeitsbereiche teilen sich einen gemeinsamen Raum. Während man also einerseits die auf Hochglanz polierten Instrumente bestaunen kann, sieht man andererseits auch wie diese hergestellt, repariert oder gepflegt werden. Man werkelt nicht hinter verschlossenen Türen, sondern lässt sich in die Karten schauen. Ob der großen Fenster kann man auch von außen „Voyeur“ spielen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;"><b>Genug geschaut, nun rein in den Laden.</b>  </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Matthias Vogt, der Inhaber, begrüßte uns sehr freundlich und während ich im bequemen Korbsessel Platz nahm, checkte Thomas bereits seine Kamera durch und fing an spannende Blickwinkel und glänzende Details auf Bild zu bannen. Wir plauschten ein wenig über dies und das, wobei sich das Gespräch sehr schnell und ganz von allein auf die Themenbereiche verlagerte, weshalb wir uns zusammensetzen wollten. Von Beginn an fiel mir auf, das ich es mit einer Person zu tun hatte, die nicht nur Geschäftsmann ist, sondern mindestens ebenso sehr Handwerker aus Berufung und Musiker aus Leidenschaft. Mit strahlenden Augen und viel Enthusiasmus sprachen wir über seinen Werdegang, den Aufbau des Geschäfts, Zukunftspläne uvm. Doch &#8222;der Reihe nach&#8220;.</span></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;"><a class="thickbox" title="Freundlich, kompetent, offen..(k)ein typischer Handwerker" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8087.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-3126 aligncenter" title="Freundlich, kompetent, offen..(k)ein typischer Handwerker" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8087.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8087.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8087-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;"><b>Einmal um die ganze Welt</b></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Am Anfang stand die Begeisterung für Musik. Gefördert von seinen Eltern lernte Matthias verschiedenste Instrumente (Blockflöte, Klarinette, Saxofon, Tuba) und absolvierte folgerichtig mit 14 Jahren sein erstes schulisches Praktikum beim Leipziger <a href="http://www.musikhaus-syhre.de/" target="_blank">Instrumentenmacher Friedbert Syhre</a>. Auch für alle weiteren Praktika und die Ferienarbeit blieb Matthias dem Musikhaus treu. Weil auch Hr. Syhre erkannte, mit wie viel Freude der junge Mann sich in das Handwerk einarbeitete, bot er Ihm schließlich eine Lehrstelle an. Im Jahre 2000 setzte er sich gegen alle anderen Lehrlinge durch und konnte den Titel „<b>Handwerksjugendsieger</b>“ erringen. Solch eine Auszeichnung ist nicht nur Anerkennung der eigenen Leistung, sondern war auch verbunden mit einem Stipendium für das Meisterstudium.</span></p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="Das Gesellenstück hinter Glas" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8098-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-3127 aligncenter" title="Das Gesellenstück hinter Glas" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8098-2.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8098-2.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8098-2-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Der nächste Weg führte also nach Ludwigsburg. Um auch praxisnah weiter zu kommen, arbeitete Hr. Vogt parallel dazu bei der Schweizer Manufaktur „Hirsbrunner“, einem sehr renommierten Unternehmen, in dem seit 8 Generationen Tuben für Kunden aus aller Welt gebaut werden. Nach weiteren 3 Jahren konnte der Sachse seine eigenen Meisterstücke vorweisen, welche auf Musikmessen ausgestellt wurden und schnell Käufer fanden. Als frisch „gebackener“ Meister reiste er zu Kunden und Firmen u.a. in Deutschland, Ungarn, Frankreich, Italien und China. Dabei war von Familienbetrieben wie im Traditionsort <a href="http://www.museum-markneukirchen.de/" target="_blank">Markneukirchen </a>bis hin zu Fließbandarbeit und Massenproduktion im fernen Osten (1800 angestellte Montagearbeiter in 3 Hallen) alles dabei.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Wer viel reist hat nicht nur etwas zu erzählen, sondern kann sich auch durch die vielen unterschiedlichen Eindrücke selbst weiterentwickeln. Über die Zeit wuchs daher der Wunsch etwas Eigenes zu probieren, nicht nur guter Angestellter, sondern ein „Macher“ zu sein. Mehrere Monate bereitete sich Matthias auf seine Selbstständigkeit vor, kündigte nach 7 Jahren seine Stelle und verließ die Schweiz mit einem Ziel: Leipzig.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;"><b>…und die Taschen voller Geld?</b></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Warum <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/land-leute/leipzig-stadt-der-vielfalt/" target="_blank">Leipzig</a>? Hier Ansässigen kann man diese Frage stellen und hört viele verschiedene Antworten und Beweggründe, die stets von Begeisterung in der Stimme getragen werden. Das ist auch bei Hr. Vogt nicht anders, der von Heimat spricht, zurück zu den eigenen künstlerischen und handwerklichen Wurzeln sollte es gehen. Zurück in eine Stadt, die wie kaum eine zweite für Musik steht, die verbunden ist mit Namen wie Bach, Schuhmann, Mendelssohn, Wagner, die mit Gewandhaus, Oper, Theatern, Orchestern oder auch dem Thomanerchor punkten kann. Leipzig ist auch eine Stadt, die neuen Ideen schon immer Raum und Gelegenheit zum Wachsen gegeben hat, in der man die Chance hat etwas zu erreichen. Natürlich spiel(t)en auch bereits bestehende Kontakte eine Rolle, Familie, Freunde, Wegbegleiter. Kein Wunder also, das Vogt Instruments seit mittlerweile 5 Jahren gerade in Leipzig seinen Sitz hat.</span></p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="Eine ganze Wand voller gut geordneter Spezialwerkzeuge" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8131-2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-3130 aligncenter" title="Eine ganze Wand voller gut geordneter Spezialwerkzeuge" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8131-2.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8131-2.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8131-2-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Der Anfang war bescheiden. Nachdem das passende Objekt gefunden war, mussten Werkbänke, Büromöbel, vor allem aber die kompletten Werkzeuge angeschafft werden. Instrumentenbauer kennen natürlich auch normale Hämmer, Feilen, Zangen, arbeiten aber viel und oft auch mit Spezialwerkzeugen, bei denen auch ein gebrauchter Satz  schnell einmal mit 20.000€ zu Buche schlägt. Wer sich schon einmal als Existenzgründer probiert hat oder den Weg in die Selbstständigkeit gegangen ist, kann sicher gut nachvollziehen, wie knapp und leer die Kasse in den ersten Monaten oftmals war.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Doch nach und nach gelang es sich als einer der Spezialisten für Blechinstrumente zu profilieren. Dabei setzt(e) Hr. Vogt auf einen cleveren Mix aus Mundpropaganda, der Gewinnung von Stammkunden aus Orchestern, interessierten „Laufkunden“, die sich vom Einblick in die Werkstatt „anlocken“ ließen und nicht zuletzt den Mitteln moderner Kommunikation. Wer im Internet nach Vogt Instruments oder noch allgemeiner Blechinstrumenten in Leipzig sucht wird schnell fündig und bei vielen Klicks auf die gelungene <a href="http://www.vogt-instruments.com/index.html" target="_blank">Webseite </a>des Unternehmens geleitet.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Um dem eigenen Anspruch gerecht zu werden, machte man Nägel mit Köpfen, schuf sich ein Corporate Design und setzte auf ein hochwertiges Image. Dass dies nicht unbemerkt blieb zeigen die Auszeichnungen mit dem <a href="https://www.ugb-leipzig.de/angebote/ugb-gruenderpreis/preistraeger-2008.html" target="_blank">ugb-Gründerpreis 2008</a> und dem Sächsischen Website Award 2010.</span><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Mittlerweile hat er nicht nur Kunden aus der Region, sondern auch Berliner oder Norddeutsche kommen persönlich in den Laden, Musiker aus Schweden oder England bestellen bei Ihm, man arbeitet mit dem MDR und dem Gewandhaus  zusammen und während der sommerlichen Orchesterspielpause stapeln sich die reparatur- und pflegebedürftigen Instrumente.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;"><b>Blick über die Schulter</b></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Während der sympathische Leipziger von seiner Passion erzählte, arbeitet sein Mitarbeiter Hr. Dietze konzentriert an der Wiederherstellung einer vielbenutzten Trompete. Reinigen, schleifen, polieren, ausbeulen, ausprobieren, alles in Ruhe, mit sicherer Hand und dem Blick für Details. Seit anderthalb Jahren verstärkt der gelernte Feinmechaniker (der in seiner Freizeit selbst das Horn spielt) das Team von Vogt Instruments und kümmert sich vor allem um die Aufbereitung von Instrumenten. An seiner Person zeigt sich wieder einmal, dass man sich mit einer soliden handwerklichen Ausbildung auch in andere Metiers einarbeiten und darin sehr gut werden kann.</span></p>
<p><a class="thickbox" title="Hier geht es Beulen an den Kragen!" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8113.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3129 alignnone" title="Hier geht es Beulen an den Kragen!" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8113.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a><a class="thickbox" title="Erst ans Grobe..." href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8142.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3132 alignnone" style="margin-left: 10px;" title="Erst kommt  das Grobe..." src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8142.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a><a class="thickbox" title="...dann gehts an den Feinschliff." href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8103.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3128 alignnone" title="...dann der Feinschliff." src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8103.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a><a class="thickbox" title="Geschliffen und gehämmert..." href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8277.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3120 alignnone" style="margin-left: 10px;" title="Geschliffen und gehämmert..." src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8277.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Wir nutzen jedenfalls die Gelegenheit einem solchen Handwerker über die Schulter zu schauen. Geduldig erklärte man uns die einzelnen Werkzeuge, wann welche zum Einsatz kommen, welche Arbeitsschritte notwendig sind, um aus einem Stück Blech eine Trompete oder Tuba zu erzeugen. Es war faszinierend zu sehen, wie aus einem unschönen arg ramponierten, verbeulten Objekt mit Fingerspitzengefühl und Erfahrung wieder ein glanzvolles Instrument wird.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Auch neue „Musizierapparate“ fertigt man in 1- 2 Wochen. Für einen Schalltrichter beispielsweise wird Flachblech mit einer Schablone ausgeschnitten, gefaltet, verzahnt, hart verlötet, geschmiedet, gerundet, aufgedehnt, der Rand abgestochen, umgebördelt, mit eingelegtem Draht verstärkt. Danach gebogen, geschliffen, auf Hochglanz gebracht. Und immer wieder kontrolliert, angepasst, überprüft. Schlussendlich prangt das Logo von Vogt Instruments auf dem goldfarbenen Metall. Wobei das klassische Gold kein Muss ist, sondern durch die Wahl der Legierung auch rötlicher oder weißer schimmern kann. Bei guter Pflege und jährlicher „Durchsicht“ leben die Tuben, Trompeten oder Posaunen dann 20, 30 oder mehr Jahre.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="Gute Qualität, ist doch Logo!" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8318.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3122" title="Gute Qualität, ist doch Logo!" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8318.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8318.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8318-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3123" style="margin-left: 10px;" title="Schritt für Schritt zum Schalltrichter" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8337.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8337.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8337-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Instrumentenbauer ist ein wirklich abwechslungsreicher Beruf, bei dem man nicht stoisch die gleiche Tätigkeiten ausführt, sondern sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen kann. Man pflegt den engen Umgang mit Kunden, ob nun Schülern oder gestandenen Musikern, muss feinfühlig, aber auch mit gröberem Werkzeug zu Gange sein, kann restaurieren, musizieren und kreativ sein.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Die Werkstatt ist ein kompakter heller Bereich, die Wände gesäumt von ordentlich aufgereihten Modulen, stählernen Gebilden, Kugeln, Hämmern, Klammen, Zangen usw. aller Größenordnungen. Nicht nur weil man den Blick aufs eigene Handwerk zulässt, herrscht eine auffällige Ordnung und Sauberkeit. Alles wirkt durchdacht und an seinem Platz befindlich, die kurzen Griffwege ermöglichen ein effizientes Arbeiten.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">An der Wand hängt immer noch die Risszeichnung des Gesellenstückes, klassisch und mühsam per Hand erstellt. Heutzutage werden neue Werkstücke nicht mehr auf diese Art, sondern via AutoCAD entworfen. Ein Verfahren, das Zeit spart und durch vielfältige Optionen glänzt. Großformatige Pläne findet man daher keine auf den Werktischen.</span></p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="Hell und aufgeräumt: die Schauwerkstatt" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8396.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-3124 aligncenter" title="Hell und aufgeräumt: die Schauwerkstatt" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8396.jpg" alt="" width="600" height="400" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8396.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8396-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;"><b>Auf in die Zukunft</b></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Natürlich wollte ich auch wissen, wo man sich in 5 oder 10 Jahren sieht und welchen Zielen das noch junge Unternehmen folgt. Dazu verriet mir Hr. Vogt, dass er schon ein Weilchen an einigen Neukonstruktionen und Eigenentwicklungen arbeitet. Manchmal sind es Kleinteile, die man nachbilden muss oder auch das Ausprobieren neuer Legierungen, welche nicht nur die Optik, sondern auch den Klang verändern können. Auch die Korrosionsbeständigkeit und damit die Lebensdauer lassen sich derart beeinflussen. Gerade für Schüler oder Personen mit kleineren Händen oder kürzeren Armen sind manche dem Standard entsprechende Instrumente schwierig zu handhaben. Dafür möchte man kompaktere, handlichere Modelle entwickeln.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Als Ziel habe man sich auch gesetzt, noch mehr internationale Kunden zu finden und mit bekannten Musikern zusammen zu arbeiten. Irgendwann soll es auch einen Auszubildenden im Betrieb geben, aber momentan lässt das die Zeit nicht zu. Schließlich, so weiß es der Meister aus eigener Erfahrung, muss man sich Zeit nehmen und intensiv um den Lehrling kümmern können. Bei einem 2-Mann-Betrieb ein Unding.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Wir wären nicht der Seminar-Point-Blog, wenn wir nicht das Thema Bildung ansprechen würden. Auch hier stieß ich nicht nur auf offene Ohren, sondern auch konkrete Ideen. So möchte man in Bälde 2-3*/ Jahr kostenfreie Pflegeseminare für Instrumente durchführen, sich von Schulklassen oder Studenten aufs Handwerk schauen lassen und Schülern einen Praktikumsplatz bieten.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Auch die Idee eines e-Shops „irgendwann 2013/14“ steht noch im Raum. Es würde mich nicht wundern, wenn auch dieser nicht nur erfolgreich sondern auch preisgekrönt werden wird.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="In Würde gealtert..." href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8234.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3119" title="In Würde gealtert..." src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8234.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a><a class="thickbox" title="Man kann gut die unterschiedlichen Legierungen erkennnen" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8172.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-3118" style="margin-left: 10px;" title="Man kann gut die unterschiedlichen Legierungen erkennnen" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/01/THK8172.jpg" alt="" width="300" height="450" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;"><b>Vogt Instruments</b></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Was erwartet also den Leser, wenn er den Weg nach Leipzig und ins Geschäft auf sich nimmt?</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Sehr kompetente Ansprechpartner, die selbst Musiker sind und wissen worauf es ankommt. Eine große Auswahl an preisgekrönten Meister- und Sammlerstücken und vielen klangvollen und glänzenden Blechblasinstrumenten, egal ob gebraucht+ aufgefrischt oder ganz neu. Den Einblick in ein tolles, wenig bekanntes Handwerk und die Möglichkeit zu überprüfen, ob die vielen positiven Worte, die ich bis hierhin verloren habe, zu Recht geschrieben wurden.</span></p>
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		<item>
		<title>Leipzig, historische Ostermesse 2012</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/leipzig-historische-ostermesse-2012/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 09:25:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Regionales]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Messe]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Ostern]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die 17. Leipziger Ostermesse, eine unterhaltsame Tradition im Herzen der Messestadt.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Mit steigenden Temperaturen und frühlingshaftem Wetter beginnt in Leipzig die Veranstaltungssaison. Traditionell wurden auch dieses Jahr kommende Spektakel mit einen historischen Ostermarkt / Ostermesse eingeläutet. </span></p>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;"><span id="more-1756"></span></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Vom 4. bis 9. April boten Marktplatz und Salzgäßchen eine Vielzahl an bunten Ständen, Händlern, Musikanten, Unterhaltern, Künstlern  und allerlei Schabernack. Kinder konnten sich auf dem Kletterschiff, einem &#8222;Riesen&#8220;rad und beim Ostereiersuchen austoben. Erwachsene und Freunde mittelalterlicher Musik erfreuten sich an den Gruppen &#8222;Scharlatan&#8220;, &#8222;In Validus&#8220; und Leierkastenmusikanten. Man konnte sich porträtieren lassen, exotische Waren erstehen und natürlich auch ganz ausgezeichnet schmausen. Das Wetter spielte größtenteils wunderbar mit und verwöhnte die Besucher mit viel Sonne. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Vielleicht machen Ihnen unsere Fotos ja Lust selbst einmal vorbei zu schauen.</span></p>
<p><a class="thickbox" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2012/04/1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-1734" title="Ostermesse, Gruppe Scharlatan" alt="copyright by thk-design" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2012/04/1.jpg" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2012/04/1.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2012/04/1-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2012/04/2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-1735" style="margin-left: 10px;" title="Ostermesse, Das Volk drängt heran" alt="copyright by thk-design" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2012/04/2.jpg" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2012/04/2.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2012/04/2-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2012/04/3.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-1736" title="Ostermesse, &quot;Riesen&quot;rad" alt="copyright by thk-design" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2012/04/3.jpg" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2012/04/8.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-1741" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Ostermesse, Plakatwerbung" alt="copyright by thk-design" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2012/04/8.jpg" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2012/04/5.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-1738" title="Ostermesse, Edelstein-Glücksrad" alt="copyright by thk-design" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2012/04/5.jpg" width="200" height="300" /></a><a class="thickbox" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2012/04/4.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-1737" title="Ostermesse, Kletterschiff Heurekahn" alt="copyright by thk-design" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2012/04/4.jpg" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2012/04/4.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2012/04/4-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a class="thickbox" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2012/04/7.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-1740" title="Ostermesse, ein junger Ritter" alt="copyright by thk-design" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2012/04/7.jpg" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2012/04/7.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2012/04/7-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Klaus-Peter Egelkraut von TIAG24</p>
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		<title>Classic Open 2011</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/classic-open-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 10:49:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kultur & Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Regionales]]></category>
		<category><![CDATA[Classic]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Open Air]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.seminararkaden.de/magazin/?p=666</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Classic Open sind jedes Jahr im August ein fester Bestandteil der Leipziger Musikkultur. Wir waren dabei.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Vom 04. – 14. August fanden mitten in Leipzig die 17. Classic Open statt.</span></p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Wie gewohnt konnte man die Musikacts völlig kostenlos auf dem Marktplatz vorm Alten Rathaus Leipzigs genießen. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;"><span id="more-666"></span></span></p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">1995 als neues Festival und der Versuch gestartet, dem typischen Leipziger Musik auch abseits vom Mainstream und dazu Open Air nahe zubringen, erfreut sich die Veranstaltung seither großer Beliebtheit. Organisationstalent und Programmchef Peter Degner schaffte es auch diesmal eine große Klangbreite an Künstlern zu gewinnen. Von Klassik über Pop, Rock, Blues, Folk, Jazz, Soul bis zu Orchestermusik war alles dabei. Gestandene Gruppen wie <em>Stern Meißen</em> oder <em>Joy Flemming &amp; Band</em>  wechselten sich mit Newcomern wie <em>Richard Istel</em>  oder <em>Red Rouge Scampies</em>  ab. Insgesamt traten mehr als 100 Bands und Einzelinterpreten auf. Die große Bühne am Südende des Marktes bot vor allem abends und nachts einen tollen Anblick. Dichtgedrängt saßen die Besucher, egal ob unter sternenklarem Himmel oder großen und kleinen Regenschirmen. Die Stimmung war gleichbleibend gut, manchmal fast euphorisch, gerade bei den Hauptacts des Abends.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Abendstimmung" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/08/1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-671" title="Abendstimmung" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/08/1.jpg" alt="copyright by thk-design" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/08/1.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/08/1-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a>  <a title="Peter Degner" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/08/4a.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-672" style="margin-left: 50px; margin-right: 50px;" title="Peter Degner" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/08/4a.jpg" alt="copyright by thk-design" width="89" height="133" /></a>  <a title="Volle Tische und Gute Laune" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/08/2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-673" title="Volle Tische und Gute Laune" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/08/2.jpg" alt="copyright by thk-design" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/08/2.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/08/2-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Tadellos auch die Versorgung für alle Musikfreunde. Kerniges Essen und gutes Bier sorgten zusammen mit der historischen Kulisse für das richtige „Wohlfühlfeeling“. Auf einem typischen Konzert lässt sich bei weitem nicht so gut entspannen und genießen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">So leicht, so vergnüglich, so klangreich kann der Sommer in der City sein!</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Ein Dank an alle Sponsoren, ohne die wir sicher auf hochkarätige ausländische Künstler verzichten müssten. 2011 waren es vor allem die LVZ und die Leipziger Messe, welche den nötigen finanziellen Background bereitstellten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Und was hat uns am besten gefallen? Ohne Frage <em>Sidney King</em> ! Sympathischer Mensch, begnadeter Sänger, super Songauswahl und optisch ein „Hingucker“. Ein Bühnenauftritt wird doch gleich noch ein Stück attraktiver, wenn passend zur Musik 4 junge hübsche Damen tänzerisch Ihr Bestes geben.</span></p>
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<p><a title="Sidney King" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/08/7.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-668" title="Sidney King" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/08/7.jpg" alt="copyright by thk-design" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/08/7.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/08/7-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a title="Sidney King" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/08/9.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-669" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Sidney King " src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/08/9.jpg" alt="copyright by thk-design" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/08/9.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/08/9-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a><a title="Sidney King" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/08/10.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-670" title="Sidney King" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/08/10.jpg" alt="copyright by thk-design" width="200" height="133" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/08/10.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/08/10-768x511.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></a></p>
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<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Eine ganze Menge Leipziger ließen sich zum Tanz animieren und belohnten den Auftritt mit reichlich Beifall.</span></p>
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<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Alles in allem, hat es sich mal wieder sehr gelohnt, die Classic Open zu besuchen.</span></p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Wer noch nie dabei war, sollte sich für 2012 den August <strong><span style="text-decoration: underline;">dick</span></strong> anstreichen.</span></p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Dann sieht man sich doch, oder..?</span></p>
<p>Klaus-Peter Egelkraut von TIAG24</p>
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