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	<title>Fachkräftemangel - Seminar Arkaden</title>
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	<description>SAP, IT und BWL Kurse und Seminare für Firmen und Privatpersonen</description>
	<lastBuildDate>Fri, 22 Jul 2011 10:20:47 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Fachkräftemangel - Seminar Arkaden</title>
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		<title>Schul(ungs)bedarf</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/schulungsbedarf/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Jul 2011 10:20:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Regionales]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
		<category><![CDATA[Schule]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schulungsnotstand: gestresste Lehrer, br&#246;ckelnde Schulgeb&#228;ude, &#252;berf&#252;llte Klassen. Panikmache oder Realit&#228;t?</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Wir haben auf dem Blog schon mehrfach die Themen Überalterung der Bevölkerung und Bevölkerungsschwund gestreift.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Diese Tendenzen sind weiterhin gültig, dennoch steigen seit Jahren die Geburtenraten. Noch immer liegt Deutschland weit unter dem Durchschnitt anderer Länder (<a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/bildung-wissen/wege-zur-bildung-norwegen/" target="_blank">vergleiche Norwegen</a>), aber der Trend ist da und damit einhergehend eine Menge Probleme.</span></p>
<p><span id="more-515"></span></p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">In Kinderbetreuung, Bildungswesen, Schulen und Vereine wird nicht investiert, im Gegenteil man hat sich ans Abbauen gewöhnt, ans Streichen von Geldern, Stellen, Bauvorhaben.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Das führte u.a. zur Schließung von Kindergärten, Grund- und Mittelschulen, Gymnasien usw..</span></p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Das dahinterliegende Schema wurde nicht immer klar. Denn oft betraf dies gerade Einrichtungen, welche z.B. frisch renoviert und/oder modernisiert worden waren. Auch die immer wieder veränderten Zuständigkeiten durch Landkreisreformen sorgten für unverständliche oder schlecht durchdachte Zusammenlegungen von Schulen und Betreuungseinrichtungen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">So wurde systematisch (?) ausgedünnt und erfahrene Fach- und Lehrkräfte entlassen.</span></p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Im Gegensatz dazu presste man in (weiter)bestehende Einrichtungen immer mehr Kinder und Jugendliche. Das unter solchen Umständen die Qualität leidet versteht sich von selbst!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Bei den Verwaltungen und Behörden von Städten und Ländern scheint man sich dessen wenig bewusst zu sein (oder Geldmittel werden eben doch lieber in prestigeträchtige Ressorts umgeleitet).</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Ich habe dies in den letzten Jahren leider immer wieder feststellen müssen.</span></p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Zeitnah nach der Geburt meines Sohnes begannen wir nach einer Unterbringung im Ort (damals im Leipziger Land) zu suchen. Doch egal wo, es existierten (und tun es noch) lange Wartelisten, auf denen man sich eintragen konnte. Von unkomplizierter Kinderbetreuung, die den Eltern die Ausübung eines an gängige Arbeitszeiten gebundenen Job’s ermöglicht, keine Spur.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Wir mussten über 1,5 Jahre auf einen freien Platz warten. Gerade für alleinerziehende Mütter und Väter ein Unding! Wie schnell kann man in die (Dauer)arbeitslosigkeit abrutschen oder zum sozialen „Problem“fall werden. Dabei möchte ich das Thema gar nicht erst auf Ganztagsbetreuung ausweiten, eine Variante, die u.a. in Nachbarländern Gang und Gebe ist und vom Staat teils kostenfrei angeboten wird. Nicht so bei uns in Deutschland.<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Es ist nicht nur für die Eltern wichtig, Ihr Kind gut versorgt zu wissen, damit Sie selbst Ihrem Berufsleben nachgehen können. Auch das Kind selbst bedarf dem Aufwachsen in einer Gruppe von Gleichaltrigen, einem sozialen Gefüge, welches das Elternhaus allein nicht bieten kann.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Wichtige soziale Fähigkeiten, wie den richtigen Umgang mit Anderen lernt der junge Mensch am besten in Kinderkrippe und –garten. Spielerisch prägen sich dort bei den Kindern auch andere Fähigkeiten, wie Koordination, Konzentration, Feinmotorik usw. aus. In der Vorschule schließlich findet eine gute Vorbereitung auf den späteren Schulalltag statt. All das und mehr entfällt, wenn Eltern Ihren Nachwuchs ausschließlich daheim aufziehen können.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Steigende Geburten werden in den nächsten Jahren weiter dafür sorgen, dass nicht genügend Plätze zur Verfügung stehen. Tagesmütter oder ähnliche „privatere“ Betreuungskonzepte können den wachsenden Bedarf nicht bewältigen. Kollegen von mir berichten von ähnlichen Problemen bei der Suche nach Unterbringung. Das Problem existiert also nicht nur in ländlichen Gegenden, sondern auch boomenden Städten wie Leipzig.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Leider löst sich der Knoten nicht mit Erreichen des Schulalters. Im Gegenteil, die Zustände an unseren Schulen sind erschreckend, schon jetzt! Wie bereits angesprochen, Tendenz steigend. In den nächsten Jahren werden in Leipzig und vergleichbaren sächsischen Städten, wie Dresden oder Chemnitz, tausende neue Schüler einen vernünftigen Platz zum lernen benötigen, motiviertes und qualifiziertes Lehrpersonal und das Ganze in Wohnbezirknähe.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Bereits jetzt ist es „normal“ sein Kind durch die halbe Stadt zum Unterricht zu schicken. Mehrere Stadtteile Leipzigs sind bereits unterversorgt und können die Schüler des eigenen Stadtteils nicht mehr aufnehmen. Dazu kommt der Zustand der Schulen selbst. Wenn man offenen Auges durch die Straßen fährt, fällt einem unweigerlich auf, wie marode sich die – meist noch aus den 70’ern stammenden – Plattenbauten „präsentieren“. Gammelige Fenster, fehlender Anstrich, Schäden in der allgemeinen Bausubstanz (Risse, Wasserschäden) usw. prägen das Bild. Innen wird mit den begrenzten Mitteln durchaus versucht ein angenehmes Lernklima zu schaffen und Lehrer &amp; Schüler kümmern sich oft gemeinsam um die Außengestaltung, pflegen Grünbereich und Schulhof. Meine Stieftochter wird Ihr letztes Schuljahr auf einer solchen Schule verbringen. Die ersten Eindrücke bei der Besichtigung schockierten Sie, nur die wirklich netten Fachkräfte der Schule und herzliche Atmosphäre entschädigten für die Mängel des Gebäudekomplexes selbst.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="ungenutze Schule Leipzig Süd-Ost" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/07/schule.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-525" title="ungenutze Schule Leipzig Süd-Ost" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/07/schule.jpg" alt="ungenutze Schule Leipzig Süd-Ost" width="600" height="416" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/07/schule.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/07/schule-768x532.jpg 768w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Natürlich gibt es Ausnahmen, schöne Alt- oder Klinkerbauten, Schulen und Gymnasien mit 100jähriger Tradition, auch das existiert in Leipzig. Schade, dass nicht alle Schüler in solchem Umfeld lernen können.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Mit dem Anwachsen der Schülerzahlen werden die existenten Schulen noch auf viele Jahre hinaus voll ausgebucht, nein überbelegt sein, denn wohin sollte man die überzähligen Schüler auch schicken?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Spätestens 2012 <strong>muss </strong>ein durchdachtes Konzept  zur Problemlösung umgesetzt werden. Bestehende Schulen müssen dringend saniert, Klassenräume und Lehrmittel modernisiert werden. Parallel dazu bedarf es eines Neubauprogramms für Grund-, Mittel- und Ganztagsschulen, Gymnasien, Hortbetreuung usw. Man sollte darauf achten, diese Neubauten passend zu den Wachstumsraten der einzelnen Stadtteile, ganz Leipzigs und auch den Landkreisen entstehen zu lassen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Passiert dies nicht in relativ kurzer Zeit, erreichen wir bald wieder Klassenstärken von 30+ Schülern.</span></p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Und selbst dabei wird es nicht bleiben, denn Klassenräume haben eine begrenzte Größe, zu viele Schüler kann ein Lehrer nicht vernünftig händeln. </span></p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Was dann? Schule im Schichtbetrieb?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Neben vorschulischer Kinderbetreuung und Schulinfrastruktur gibt es noch einen dritten wichtigen Punkt in der ganzen Thematik, welcher mir Magendrücken verursacht. Es geht um die Lehrkräfte.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">An der bisherigen Schule meiner Stieftochter merkte man den Angestellten sehr deutlich Ihre Überforderung und/oder mangelnde Qualifiaktion an. Das äußerte sich z.B. in einem fehlenden Miteinander von Lehrern und Direktorat, in einer sehr hohen Anzahl an Fehlstunden, an Vertretungslehrern, die nicht in der Lage wahren, zumindest grundlegende Stoffthemen fortzuführen oder auch nur Aufgabenblätter zu verteilen, in Lehrkräften die vor Stundenbeginn Beruhigungstabletten schlucken müssen und vor allem in Schülern, die leistungsmäßig weit unterm Durchschnitt liegen (wie es auch anders geht zeigt <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/bildung-wissen/fachkraftemangel/" target="_blank">dieser Beitrag</a>).<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Auch hier weiß ich von vergleichbaren Zuständen an anderen Schulen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Nun stelle man sich eben jenes Lehrkollektiv in einigen Jahren vor:</span></p>
<ol start="1">
<li><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">die Schüler schlechter vorbereitet bzw. „grundgebildet“</span></li>
<li><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">die Anzahl der Schüler erhöht</span></li>
<li><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">die Ausstattung mangelhaft</span></li>
<li><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">kaum Zeit für Vor- und Nacharbeiten</span></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Wie gut, werden dieselben Personen dann in der Lage sein, adäquat Wissen zu vermitteln..?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Ist es nicht Zeit, umzudenken, mehr statt weniger Fachkräfte einzustellen, diese regelmäßig <a href="https://www.seminar-point.com" target="_blank">weiterzubilden</a>, Ihnen Nebentätigkeiten abzunehmen und vor allem die Motivation von Lehrern und Schülern, Ihre Einstellung zu ändern?</span></p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Ich male die Situation absichtlich in dunklen Tönen, denn es geht schließlich um die Entwicklung, die Bildung meiner Kinder, die hier auf der Kippe steht. Ich möchte, ich erwarte, dass diese eine hochwertige Schulbildung genießen können. Welches Elternteil würde dies anders sehen?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Meinungen zu diesem Thema sind gefragt!</span><br />
Klaus-Peter Egelkraut von TIAG24</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Zivildienst(ende) und die Folgen</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/zivildienstende-und-die-folgen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2011 09:38:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bundeswehr]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Wehrdienst]]></category>
		<category><![CDATA[Zivildienst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Abschaffung von Wehr- und Zivildienst und deren Folgen....wir beleuchten sie.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Seit dem 1. März 2011 gilt in Deutschland keine Wehrpflicht mehr. </span><br />
<span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Damit wurde in meinen Augen ein längst notweniger Schritt gesetzlich verankert. </span></p>
<p><span id="more-9313"></span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die Abschaffung nach 54 Jahren war stets heftig umstritten.</span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Doch allein der stetig sinkende Personalstand:</span></p>
<ol>
<li><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">1990:  650.000 Mann (495.000 Mann Bundeswehr + 155.000 Mann NVA) </span></li>
<li><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Mai 2011:  220.000 Mann </span></li>
<li><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">geplante Verkleinerung: 185.000 Mann (davon 15.000 Mann Freiwillige)</span></li>
</ol>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">verlangte ein Umdenken. </span><br />
<span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die Umstrukturierung der Bundeswehr zur Berufsarmee lässt Wehrpflicht obsolet werden. Dazu kommt, dass schon seit Jahren das Gleichheitsprinzip bei den Musterungen nicht gewahrt werden konnte. Potentiell standen mehr geeignete junge Männer für den Wehrdienst zur Verfügung, als vakante Stellen existierten. Dabei klaffte diese Schere stetig weiter auseinander.</span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><br />
</span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Selbst geringfügigste körperliche Einschränkungen oder Hinderungsgründe genügten, um sich dem Dienst an der Waffe zu entziehen. Bei den Musterungen wurde im Endeffekt mehr nach Nase entscheiden, wer einen Einberufungsbefehl erhielt, und wer Zivildienst zu leisten hatte. </span><br />
<span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Von der gern bemühten „Wehr“- Gerechtigkeit keine Spur. </span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><br />
</span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Verkürzte Wehrzeiten (zuletzt auf 6 Monate Dienstdauer) verschlimmerten das Ganze noch.</span><br />
<span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Im Berufsleben würde man nie erwarten, dass ein Neueinsteiger nach solch kurzer Zeit umfassend ausgebildet ist. Bei der Bundeswehr wurden in diese Zeitspanne aber Grundausbildung, fachspezifische Ausbildung und der Truppendienst selbst gepackt.  Selbstredend waren die einzelnen Abschnitte viel zu knapp bemessen, Routine und Erfahrung sammeln nicht mehr möglich. In einer modernen Armee haben aber auch Grunddienstleistende Umgang mit hochtechnisierter und wertvoller Ausrüstung, deren Fehlbedienung nicht nur materiellen Schaden verursachen kann. Für den Ernstfall sollte außerdem klar sein dass „Quicksoldiers“ einem erfahrenen Gegner nicht gewachsen wären. </span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><br />
</span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Daher war es nur mehr als konsequent, diesen Umständen ein Ende zu machen, und ganz auf motivierte freiwillige und engagierte Soldaten zu setzen. Jemand, der nicht gezwungen ist, sich den gefährlichen „Begleiterscheinungen“ oder den besonderen Arbeitsbedingungen eines Wehrberufes zu stellen, wird natürlich ein weit besserer Soldat sein, als Jemand, der so etwas widerwillig tun muss(te). Berufssoldaten können gestellte Aufgaben und Situationen effizienter und schneller bewältigen. Ein Umstand, der im Einsatz Menschenleben retten kann.</span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><br />
</span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Nicht zuletzt spart unser Staat durch die Reduzierung des Personals jedes Jahr hunderte von Millionen € ein. In den nächsten Jahren soll so der Etat für die Streitkräfte um rund 8 Milliarden € reduziert werden können. In Zeiten klammer Kassen und wachsender Staatsverschuldung ein gewichtiger Faktor!</span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><br />
</span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die Argumente der „Gegenseite“ sind mir natürlich auch bekannt. </span><br />
<span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Als wichtiger Punkt wird immer wieder vorgebracht, dass zeitgleich mit der Abschaffung der Wehrpflicht auch der Zivildienst entfällt, und somit ein Heer an kostenlosen Hilfskräften (fast 100.000!). </span><br />
<span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Unternehmen, die sich über Jahre und Jahrzehnte auf Zivi’s stützen konnten (z.B. Krankenhäuser, soziale und Pflegeberufe) sind plötzlich gezwungen stattdessen reguläre Arbeitskräfte einzustellen, mit allen damit verbundenen Kostenfaktoren.</span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><br />
</span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Gut so! </span><br />
<span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Schlimm genug, dass es solange möglich war, mit billigen Mitarbeitern Lücken zu stopfen und Arbeitsleistungen abzurechnen, die man selbst fast geschenkt bekam. </span><br />
<span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Eine Möglichkeit, die sich nebenbei bemerkt, klassische klein- und mittelständische Betriebe nicht zu Nutze machen konnten. Doch ab sofort müssen auch die bisherigen Nutznießer Stellen neu besetzen und gute Angestellte eben so gut bezahlen.</span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><br />
</span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/bildung-wissen/fachkraftemangel/" target="_blank">Fachkräftemangel </a>ist sicherlich ein Problem, aber Lösungsmöglichkeiten dazu existieren. </span><br />
<span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Der Wegfall von Zivildienstleistenden kam immerhin nicht über Nacht, und vorausschauend denkende Unternehmen konnten die Zeit nutzen, um Ihr bestehendes und zukünftiges Personal zu schulen. Firmen die dies noch nicht getan haben, sollten sich über die Möglichkeiten verschiedenster <a href="http://www.facebook.com/SeminarPoint?sk=app_153284594738391" target="_blank">Förderprogramme </a>informieren und <a href="http://www.myjob-point.com/Profile/Arbeitnehmer" target="_blank">auf dem Arbeitsmarkt nach Personen suchen</a>, die sich gezielt für die Anforderungen des späteren Arbeitsplatzes qualifizieren lassen. </span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><br />
</span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/bildung-wissen/altenpflege-in-der-zukunft/" target="_blank">Notstand an Pflegekräften</a> gab es bereits vor der Entscheidung zur Umgestaltung der Bundeswehr.</span><br />
<span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Für eine Übergangszeit hat sich dieses Problem sicher verschlimmert, aber so hoffe ich, auch dafür gesorgt, dass man sich der Schwierigkeiten bewusster wird. Bisher wurde noch nicht genug getan, um den teils katastrophalen Versorgungsengpässen entgegenzuwirken. </span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><br />
</span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Nur wenn wirklich alle Beteiligten, Arbeitgeber, Arbeitnehmer und staatliche Stellen an einem Strang ziehen, werden wir auch in Zukunft hilfsbedürftigen und älteren Menschen die Pflege angedeihen lassen können, die sie verdienen.</span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><br />
</span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Junge Männer, ab nun „befreit“ vom Dienst am Staate, bietet sich die Gelegenheit, selbstständig nach Bildungsangeboten zu schauen und Studium oder Berufskarriere ohne „Breakgefahr“ zu gestalten.</span><br />
<span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Der Berufseinstieg erfolgt früher und kann helfen jene Übergangszeit zu stabilisieren.</span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><br />
</span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Und vielleicht fließen ja eingesparte Gelder des Verteidigungsetats zumindest zum Teil in das Resort Schule und Bildung.  Wenn ja, haben wir alle von den Veränderungen profitiert.</span></p>
<p>Klaus-Peter Egelkraut von TIAG24</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Fachkräftemangel</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/fachkraftemangel/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Jul 2011 13:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Berufsausbildung]]></category>
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		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fachkr&#228;ftemangel betrifft uns alle. Wir zeigen m&#246;gliche Ursachen und L&#246;sungen auf.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Fachkräftemangel!</span></strong></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Dieses Schlagwort hat wohl ein Jeder in den letzten Monaten des öfteren vernommen.</span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Kein Wunder, denn schließlich beschäftigen sich längst nicht nur Personalleiter betroffener Unternehmen mit diesem Thema. Aus Fachthema ist längst Mainstream-thema geworden und Diskussionen dazu haben die Presse, Internet und Fernsehen erreicht.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Erst am Montagabend wurde dazu in kompetenter Runde beim MDR- Magazin „FAKT ist&#8230;!“ getalkt.</span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Dabei gibt es durchaus kontroverse Meinungen zur Lösung des Problems.</span></p>
<p><span id="more-9311"></span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Zuerst einmal muss man feststellen, dass besagter Mangel wirklich existent ist und teils unerwartet große Ausmaße angenommen hat. Demografischer Wandel, d.h. die sinkende Zahl an „nachrückenden“ jungen Arbeitnehmern hat sicherlich seinen Einfluss. Auch die Abwanderung aus bestimmten Regionen in Deutschland (Tendenz von Ost und Nord nach West und Süd), bzw. die „Landflucht“ kann nicht völlig vernachlässigt werden. Dennoch liegen die Ursachen meines Erachtens nach an anderer Stelle.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Wie uns u.a. die Pisa-Studien der letzten Jahre zeigten werden bereits bei der schulischen Ausbildung Fehler gemacht. Die größtenteils benutzten Lehrpläne und –methodiken haben sich immer weniger als zeitgemäß erwiesen. Nicht umsonst gibt es allerorten Überlegungen, Strukturen zu verändern. Viele europäische Länder sind uns in dieser Beziehung ein gutes Stück voraus.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Immer wieder wird Finnland als Vorreiter benannt und das nicht ohne gute Gründe.</span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Grob betrachtet gibt es folgende Gründe, die finnischen Schülern bessere Ergebnisse in den Studien ermöglichten:</span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><br />
</span></p>
<ol>
<li><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Das finnische Schulsystem ist einfacher aufgebaut. Grundlage bildet die Gesamtschule, welche 9 Jahre (6 Unter- und 3 Oberstufenklassen) dauert. Danach kann man in 3 Jahren entweder den Weg der allgemeinbildenden Sekundarstufe II (Gymnasium, Abitur) oder der berufsbildenden Sekundarstufe II belegen. Danach schließen sich Fachhochschulen oder Hochschulen an.</span></li>
<li><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Schwache Schüler werden besonders gefördert. Sitzenbleiben, bzw. das Wiederholen ganzer Schuljahre kommt nur in Ausnahmefällen vor. Stattdessen wird jeder einzelne Schüler gezielt unterstützt.</span></li>
<li><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Schulklassen sind im Schnitt kleiner als in Deutschland. Selbstredend kann sich dadurch die Lehrkraft intensiver um Schüler kümmern. Steigt die Schüleranzahl dennoch einmal über etwa 20 an, dann stellt man den Fachlehrern Assistenten zur Seite. Diese haben zwar nur selten einen pädagogische Ausbildung genossen, können aber vor allem Betreuungsaufgaben ebenso gut übernehmen.</span></li>
<li><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Ausfallzeiten treten kaum auf. Aus persönlicher Erfahrung weiß ich um die hohe Zahl an Unterrichtsfehlzeiten, die durch zuwenig Lehrkräfte entstehen. „Springer“ stehen kaum bereit. In Finnland dagegen gibt es Vertretungsreserven für jede einzelne Lehrkraft, welche den Unterricht auf gleichem Level fortsetzen können.</span></li>
<li><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Psychologen, Kuratoren, Sozialarbeiter, Schulschwestern sind in finnischen Schulen als spezielle unterstützende Lehrkräfte ganz selbstverständlich Teil des Kollegiums. In Deutschland übernehmen die „normalen“ Lehrer oft zusätzlich solche Aufgaben.</span></li>
<li><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Finnische Lehrer sind im Schnitt besser gebildet, oder sagen wir besser, den Erfordernissen gewachsen. Das liegt aber zum großen Teil an der homogeneren Bevölkerung Finnlands. Der Anteil an Migranten oder anderssprachigen Schulkindern ist verschwindend gering. Außerdem sorgt die vorschulische Bildung für ein recht einheitliches Grundniveau, auf dem es sich natürlich leichter aufbauen lässt. </span></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Es wäre falsch das finnische System zu glorifizieren und eine 1:1 Adaptierung ist sowieso unmöglich. Warum nicht vom Nachbarn lernen? Die Integration einiger Elemente ohne Frage dazu beitragen, den Notenschnitt deutscher Schüler in den nächsten Jahren zu steigern.</span></p>
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<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Aktuell jedoch ist ein hoher Anteil an Schulabgängern nicht der Lage, den Anforderungen einer Berufsfachschule gerecht zu werden. Bei Gesprächen mit den Verantwortlichen in Berufsbildungszentren wird mir immer wieder das schwache Niveau der Auszubildenden bestätigt. Häufig werden Nachschulungen angesetzt und zusätzlich Geld und Zeit investiert, damit die Lehrlinge den Anforderungen gerecht und zum Ausbildungsziel geführt werden.</span></p>
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<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Dazu kommt, dass Betriebe oftmals genötigt sind auch auf schlecht gebildete Lehrlinge zurückzugreifen, damit Lehrstellen überhaupt besetzt werden können. Eine adäquate Nachwuchsförderung und eine homogene Stellenbesetzung sind schwer zu realisieren.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Aus schlechten oder wenig gebildeten Schülern können nun mal kaum gute, bestens vorbereitete Facharbeiter werden!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Starre Strukturen behindern auch noch in der Lehrlingsausbildung die Ausprägung von Fachkräften.</span></p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">So sind manche Lehrer zu viel Theoretiker, zu wenig Praktiker. Zusatzkurse laufen unter Umständen in die falsche Richtung und die Zusammenarbeit mit den Unternehmen findet teilweise noch zu wenig statt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Zum Glück gibt es auch nach dem Eintritt ins Berufsleben Möglichkeiten um fehlende Qualifikationen zu erwerben. Erwachsenenbildung, ob nun berufsbegleitend oder „en bloc“ gewinnt immer mehr an Bedeutung. Viele Firmen haben dies längst erkannt, und schulen regelmäßig das Personal vom „einfachen“ Mitarbeiter über Abteilungsleiter bis in die Chefetage.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Moderne Kommunikationsmethoden, regelmäßig geupdatete Software, ausgetauschte Hardware und Maschinenparks, geänderte staatliche Regelungen und Vorschriften bedingen Anpassungskurse, um stets effizient arbeiten zu können. Wird vorab beraten, ein Schulungskonzept erstellt, Maßnahmen überwacht und Nachhaltigkeit beachtet, bleiben die Fachkräfte im Unternehmen stets allen Marktanforderungen gewachsen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Problematisch bleibt dennoch die <a href="http://www.myjob-point.com" target="_blank">Besetzung freier Stellen</a> im Unternehmen. Jede 3. Firma hat nach eigenen Angaben Schwierigkeiten offene Arbeitsplätze zu belegen. Auf dem freien Markt gibt es momentan noch zu wenig geschultes Personal mit meist zu geringer Berufserfahrung.<br />
</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Bevor Initiativen wie Weiterbildungsoffensiven der Länder oder der „Einkauf“ von ausländischen Fachkräften greifen können, kann man alternativ auch im eigenen Unternehmen nach geeigneten Kandidaten schauen. Nicht selten verfügen Mitarbeiter über brachliegende Talente, innovative Ideen oder soziale Kompetenzen, die für unbesetzte Stellen sehr passend wären.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Doch ob nun Bewerber vom freien Markt oder aus dem eigenen Haus, nur wenn eine Firma bereit ist gezielt zu qualifizieren, wird man auch in Zukunft Engpässe abdecken und einem Mangel an Fachkräften entgegenwirken können.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-size: small; font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Verlassen Sie sich nicht auf die Politik oder Veränderungen im Bildungswesen, tun Sie selbst etwas gegen den Fachkräftemangel und nutzen Sie die <a href="https://www.seminar-point.com" target="_blank">Möglichkeiten moderner Schulungen</a>!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Klaus-Peter Egelkraut von TIAG24</p>
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		<title>Bildungspreis 2011</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/bildungspreis-2011/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 07:48:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungspreis]]></category>
		<category><![CDATA[Deutscher Arbeitgeberpreis]]></category>
		<category><![CDATA[Fachkräftemangel]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.seminararkaden.de/magazin/?p=265</guid>

					<description><![CDATA[<p>Arbeitgeber schreiben zum 12. Mal Bildungspreise aus. Alles Weitere dazu bei uns.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Der seit Jahren bestehende Fachkräftemangel zeigt deutlich, welch wichtigen wirtschaftlichen Faktor Bildung in Deutschland heutzutage darstellt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Um international konkurrenzfähig zu sein und zu bleiben, ist es notwendig, bereits im Kindesalter Talente zu fördern und Grundlagen für späteres Lernen zu schaffen.</span></p>
<p><span id="more-9304"></span></p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Aufgabe der Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien ist es, auf diese Basis aufzubauen und den Heranwachsenden ein breitgefächertes Allgemeinwissen zu verschaffen. Leider zeigen die letzten Studien (PISA z.B.) , dass gerade in diesem Bereich viel zu tun ist, denn dem  Titel: „Land der Dichter und Denker“ werden wir aktuell kaum gerecht. Das existente Schulsystem scheint in seiner Starre den Anforderungen der Zeit kaum gewachsen, daher ist es hier besonders wichtig, neue Lösungsansätze zu suchen und innovativen Ideen Raum zu geben.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Leider verlassen heutzutage sehr viele ungenügend vorbereitete Jugendliche die staatlichen Schulen und treten mit entsprechend schlechten Voraussetzungen ins Berufsleben, respektive Studium ein. Das führt dazu, dass Berufsziele nicht oder kaum erreicht werden können, und investierte Zeit (seitens des Auszubildenden) sowie investiertes Geld (seitens des Ausbildenden) ohne messbares  Ergebnis  blieben. Oftmals muss vorab nicht erlangtes Wissen  zusätzlich erworben werden, was aber erneut Zeit und Geld kostet. Abendschulen und <a title="Berufsbegleitende Kurse" href="https://www.seminar-point.com/Categorys/Occupational_courses" target="_blank">berufsbegleitende Kurse</a> bieten zum Glück die Möglichkeit trotzdem den angestrebten Abschluss zu erreichen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Um Umwegen zu entgehen, schnell persönliche Ziele zu erreichen und den deutschen Firmen kompetenten Nachwuchs heranzubilden, sind Investitionen und Initiativen in vielversprechende Projekte notwendig.</span></p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Der Deutsche Arbeitgeberpreis für Bildung ist eine solche Initiative und wird in diesem Jahr bereits zum 12. Mal vergeben. Damit unterstützen die im Bundesverband der Deutschen Arbeitgeber (<a href="http://www.arbeitgeber.de/www/arbeitgeber.nsf/id/DE_PI02511" target="_blank">BDA</a>) zusammengeschlossen Firmen aktiv neue, innovative und erfolgreiche Bildungskonzepte  und Ansätze.</span></p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Bis zum Annahmeschluss können sich Organisationen, <a title="Bildungspartner" href="https://www.seminar-point.com/Education_partner" target="_blank">Bildungsträger</a>, Schulen, Hochschulen aber auch Einzelunternehmen in den folgenden 4 Kategorien zum diesjährigen Thema: „Integration leben – Potentiale entfalten“ bewerben:</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<ol>
<li><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Frühkindliche Bildung</span></li>
<li><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Schulische Bildung</span></li>
<li><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Berufliche Bildung</span></li>
<li><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Hochschulische Bildung</span></li>
</ol>
<p>&nbsp;</p>
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<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Die von einer Jury gewählten Gewinner werden neben dem Titel selbst mit 10.000€ Preisgeld (gestiftet von Telekom und Deutscher Bahn) bedacht.</span></p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;">Bis zum 25. Juli bleibt Zeit um eine Bewerbung einzureichen. Die Preisverleihung findet dann am 22.November 2011 in Berlin statt.</span></p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;"><br />
</span></p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;"><img decoding="async" class=" wp-image-267 alignnone" title="Logo: Deutscher Arbeitgeberpreis" src="/wp-content/uploads/2011/06/Logo-Arbeitgeberpreis-fuer-Bildung-2011.jpg" alt="" /></span></p>
<p><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: xx-small;">Quelle: BDA, </span><span style="font-family: Arial; font-size: x-small;">© kebox &#8211; Fotolia.com</span><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif; font-size: small;"><br />
</span><br />
Klaus-Peter Egelkraut von TIAG24</p>
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