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	<title>QM - Seminar Arkaden</title>
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	<description>SAP, IT und BWL Kurse und Seminare für Firmen und Privatpersonen</description>
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	<title>QM - Seminar Arkaden</title>
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		<title>Wege zur Bildung – China, ein Arbeitsbericht &#8211; Teil 4</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/wege-zur-bildung-china-ein-arbeitsbericht-teil-4/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 07:44:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>China hat nicht nur am meisten Menschen, sondern auch am meisten Arbeitskr&#228;fte weltweit. Doch wie wird dort gearbeitet, was macht man anders als in Deutschland? China, ein Arbeitsbericht, Teil 4.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Im abschließenden und vierten Teil begleiten wir Hr.Hobe noch einmal nach Nordchina. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Neunzehnter Einsatztag: 04. Jun 2011</span></h4>
<div>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Noch eine Woche, doch nur drei Arbeitstage verbleiben bis zur Abreise am Freitag. Am Montag haben alle Chinesen frei aus Anlass des uralten Kulturheroen Qu Yuan (chin. 屈原) einem Dichter (ca. 340 v. Chr. &#8211; 278 v. Chr.) aus der Zeit der Streitenden Reiche. Ich werde dann den deutschen Teil des Berichts für das Unternehmen ausarbeiten, und der Dolmetscher fügt anschließend die chinesische Übersetzung hinzu. Hoffentlich lesen es die Adressaten auch.</span></p>
<p><span id="more-1102"></span></p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Als meine Physiotherapeutin von der bevorstehenden Reise ins Land der Mitte erfuhr, schwärmte sie von der berühmten Chinesischen Medizin. In ihrem Vorraum bestätigte eine Reihe von Zertifikaten die Teilnahme an diversen Kursen für ganzheitliche Gesundheitsfürsorge. Leider konnte ich Ihren Wunsch nach aktuellen Beispielen aus dem chinesischen Alltag nicht erfüllen. Hinweisen zur medizinischen Praxis, derer ich gewahr wurde, betrafen Werbung für medizinische Praxis und Medizintechnik nach westlichem Standard in chinesischen Einrichtungen. Zum Glück für mich musste ich keinen der Zahnärzte, die ihre Praxen in der Erdgeschosszone der staubigen Straßen eingerichtet hatten, aufsuchen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Gestern Abend aßen wir im nordkoreanischen Restaurant. Es war ein kurzweiliges Essen mit süßen Reiskuchen (warm) &#8211; eingelegtem Chinakohl (kalt) &#8211; Rührei mit Spinat(?) &#8211; Geschnetzeltem mit Gemüse &#8211; gebratenem Fisch (ehemals warm) &#8211; hauchdünnem Tang (kalt) – Barbecue-Fleisch mit Knochen. Dies alles kreiste auf dem Karussell zum abwechselnden Verzehr (natürlich mit Stäbchen). Abschließend folgte eine kleine Gemüsesuppe mit Fleisch (heiß). Dazu Reis-Bier in 0,1cl-Gläsern &#8211; auch damit kann man eine Flasche leeren. Extra für mich servierte man eine große Schüssel kalter saurer Nudeln &#8211; auch diese mit Stäbchen zu essen. Die Auswahl der Speisefolge hatte eine ganze Weile in Anspruch genommen und die hübsche Kellnerin in der typisch zartrosa Nationaltracht geduldig am Tisch ausgeharrt. Während des geschmackvollen Essens gaben die zwei nordkoreanischen Kellnerinnen noch eine nette Gesangseinlage.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Singende Kellnerinnen" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Singende-Kellnerinnen.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1104" style="margin-right: 105px;" title="Singende Kellnerinnen" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Singende-Kellnerinnen.jpg" alt="" width="500" height="333" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Singende-Kellnerinnen.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Singende-Kellnerinnen-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<h4><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Dreiundzwanzigster Einsatztag: 08. Jun 2011</span></h4>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Morgen halte ich den abschließenden fünften Vortrag. Der Beginn ist wegen der hoffentlich einsetzenden Diskussion schon auf 9 Uhr festgelegt. Auch die Chinesen arbeiten nicht gern in ihrer um halb zwölf beginnenden einstündigen Mittagspause.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Die Vorträge liefen gewöhnlich als ‚Einbahnstraße‘ ab. Am Schluss erhielt der Vortragende von allen Teilnehmern, den aufmerksamen und den ‚nachdenklichen‘, den üblichen Applaus. Nur nach dem letzten Vortrag konnte sich ein Teilnehmer eine Frage nicht verkneifen: „Wer gewährleistet, dass gearbeitet wird, wenn die Leiter nicht anwesend sind?“ Für die Risikoanalyse eines Prozesses hatte ich auf die Empfehlung verwiesen, wonach beim notwendigerweise freimütigen und kritischen Gedankenaustausch der Spezialisten während des Brainstormings es nicht förderlich ist, wenn auch die Manager der Bereiche anwesend sind. Ich bin mir nicht sicher ob meine Antwort, dass sich das Ergebnis in einer sinkenden Fehlerrate zeigen muss, überzeugt hat, aber es verdeutlicht die chinesische Mentalität des vordergründigen Aktionismus.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Mit dem Dolmetscher bin ich nun allein, die Assistentin Lu und Dimitri, ein Russe, der vom Pekinger Büro aus ins Stammwerk ausgeliehen wurde und der sich gern zum Essen zu uns gesellt hatte, müssen wieder in Beijing erscheinen. „Intrigue, I’ve nothing to do there“; meinte Dimitri, der gern noch mit mir englisch über den Sozialismus geplaudert hätte.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Die Kontaktaufnahme mit der TÜV-SÜD-Niederlassung in Hongkong hat geklappt und ich bin sicher, dass es zu einer Zusammenarbeit kommt damit ich hier nicht fortwährend erscheinen muss. Der Qualitätsleiter scheint sich noch nicht sicher zu sein, ob eine solche Zusammenarbeit mit einem chinesischen Unternehmen nützlich ist. Jedenfalls musste ich versprechen im September für wenigstens 14 Tage  wieder zu kommen. Dann ist auch der Besuch einer der 23 Montagestellen im großen Reich der Mitte einzuplanen. Heute habe ich ihn mit meinen Vorschlägen konfrontiert und er war offensichtlich sehr überrascht, aber scheinbar auch einverstanden seine Tätigkeit in einer Stabsstelle fortzuführen und die Personalverantwortung für 60 Mitarbeiter, die verstreut im Unternehmen kontrollieren, abzugeben. Mal sehen, was daraus wird, wenn der Generalmanager wieder im Hause ist; dieser hatte jedenfalls ‚deutsche Verhältnisse‘ gewollt. Es gäbe eine Menge zu tun.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Am Sonnabend nach dem Einkaufsbummel, besuchten wir den Volkspark in den nördlichen Hügeln und das Meteoritenmuseums. „1976 beendete ein großer Meteoriten-Schwarm die Kulturrevolution“ meinte mit ironischem Schmunzeln mein Dolmetscher. Im Volkspark fand das jährliche Fest der koreanischen Minderheit, die hier seit vielen Generationen lebt, statt. Ohne diesen Ausflug wäre ich vielleicht gar nicht in das recht ansehnliche Zentrum der Stadt gekommen. Auffällig sind die zahlreichen Baustellen, auf denen riesige Wohntürme mit Eigentumswohnungen für ‚mittlere Angestellte‘ errichtet werden.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a title="Museumsplatz mit Mao-Statue" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Museumsplatz-mit-Mao-Statue.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1105" style="margin-right: 105px;" title="Museumsplatz mit Mao-Statue" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Museumsplatz-mit-Mao-Statue.jpg" alt="" width="500" height="333" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Museumsplatz-mit-Mao-Statue.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Museumsplatz-mit-Mao-Statue-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Ich überstand glücklich die Shoppingtour. Im zentralen modern eingerichteten Kaufhaus boten mehrere Stände Jadeschmuck an; überall die Kollektionen mit 50%-igen Rabatt. Meine Begleiter handelten dann noch ein paar Prozente mehr heraus und so habe ich nun zwei schöne Jadeanhänger und noch ein paar Yuan übrig. Zu Mittag aßen wir in einem der zahlreichen Restaurants, natürlich mit Stäbchen. Mittlerweile klappt es recht gut und satt bin ich auch geworden.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<div>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Am Sonntag wanderte ich allein über die steilen Hügel hinter dem Hotel und war nach mehreren Stunden ‚ganz schön breit‘. Und wie jeden Wochenend-Tag galt es erst ein paar Stunden am Computer zu verbringen und abends mit dem Dolmetscher die Vorträge, das Protokoll und den Abschlussbericht übersetzen. Aber jetzt sehe ich Land &#8211; Deutschland vor mir. Es wird Zeit, dass ich wieder deutsche Küche genießen kann und das ‚European Beer‘, wie der englische Hotelgast aus Manchester, der im Fahrstuhl auf seine zwei Flaschen 3%-iges Reis-Bier zeigte, bissig bemerkte. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Volkspark" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Volkspark.jpg"><img decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1106" title="Volkspark" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Volkspark.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Volkspark.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Volkspark-768x512.jpg 768w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a title="Sommerabend am Hotel" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Sommerabend-am-Hotel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1107" style="margin-left: 5px;" title="Sommerabend am Hotel" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Sommerabend-am-Hotel.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Sommerabend-am-Hotel.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Sommerabend-am-Hotel-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<h4><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Sechsundzwanzigster Einsatztag: 11. Jun 2011</span></h4>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Der Flug zurück führt über die gleichen Etappen mit nur zwölf anrechenbaren Flugstunden. Doch weil die Sonne unseren Flug begleitete werden es wieder achtzehn Stunden im Flugzeugsitz werden und es sollten noch einige dazu kommen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Drei Stunden verbringen wir in der startbereiten Maschine – eine nicht seltene Situation auf dem übervollen Pekinger Flughafen, wie ich später erfuhr. Wer protestiert schon, wenn ‚wegen stürmischen Wetters‘ der Start aufgeschoben wird. Die daraufhin verspätete Ankunft zwang mich zu einem Spurt in den Frankfurter Passagierhallen. Doch den letzten Flieger nach Leipzig an diesem Tag erreichte ich glücklich und war noch am selben Tag wieder daheim.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wege zur Bildung – China, ein Arbeitsbericht &#8211; Teil 3</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/wege-zur-bildung-china-ein-arbeitsbericht-teil-3/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 08:10:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>China hat nicht nur am meisten Menschen, sondern auch am meisten Arbeitskr&#228;fte weltweit. Doch wie wird dort gearbeitet, was macht man anders als in Deutschland? China, ein Arbeitsbericht, Teil 3.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Sicher sind sie ebenso gespannt wie ich, wie es weitergeht. Es folgt Teil 3 des Arbeitsberichts.</span></p>
<h4></h4>
<h4><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Neunter Einsatztag: 25. Mai 2011</span></h4>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Am frühen Morgen sitze ich am Rechner, weil mein Körper die sechsstündige Zeitumstellung allmählich begreift und ich die Nacht durchschlafen kann. So finde ich etwas Zeit im nun weniger strapazierten Netz spazieren zu gehen.</span></p>
<p><span id="more-1091"></span></p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Mein Tagesablauf beginnt um 7 Uhr mit einem europäisches Frühstück im Hotel. Dabei fällt mir auf, dass die Chinesen auch zur ersten Mahlzeit viel Gemüse, Fleisch und Fisch essen, das Gleiche, so scheint es mir, wird auch mittags und abends serviert. Brot fehlt in der chinesischen Küche völlig. Die private einfache Küche soll stets aus drei bis vier Bestandteilen bestehen. Bei uns eigentlich nicht anders, nur alles auf einem Teller.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Jeden Morgen um 9 Uhr werde ich vom Chauffeur durch den abenteuerlichen Verkehr ins Werk gefahren. Dort warten schon der Dolmetscher <em>Xiaojin</em> und die Assistentin <em>Lu</em>, beide Jahrgang 1988. Zuerst basteln wir an meinen Vorträgen und dem Protokoll vom Vortag. Nach der einstündigen Mittagspause gehe ich begleitet vom Qualitätsleiter in einen Produktionsbereich auditieren. Anschließend Resümee und Aufbereitung des Gesehenen in unserem kleinen Büro oder in der großzügigen Bibliothek. Es gibt jedes Mal viel zu besprechen. Mit Hinweis auf das mehr als ein Dutzend externer Audits, die in den vergangenen Jahren von chinesischen Auditoren durchgeführt wurden, auch manches zu überdenken. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Betriebsinterne Bibliothek" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Betriebsinterne-Bibliothek.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1096" style="margin-right: 105px;" title="Betriebsinterne Bibliothek" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Betriebsinterne-Bibliothek.jpg" alt="" width="500" height="333" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Betriebsinterne-Bibliothek.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Betriebsinterne-Bibliothek-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Um 17 Uhr ist Büroschluss, wir gehen in die Betriebskantine zum chinesischen Abendessen &#8211; mit Stäbchen. Das ‚europäische Besteck‘ liegt immer in Reichweite und auch wenn ich es nicht bräuchte, benutze ich es. Das Personal, das unser Dinner bereitstellt und später abräumt, soll nicht auf den Gedanken verfallen, es würde nicht mehr benötigt. Das Essen ist hier im Nordosten Chinas gut bekömmlich. Auch in der Wahrnehmung der Menschen hier unterscheidet es sich vom Essen im Süden: ‚In Kanton essen sie alles!‘ – so die hiesige Meinung.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Gegen 18 Uhr werde ich dann wieder im Hotel abgeliefert und habe Zeit für ungestörte Arbeit. Bis gestern habe ich ein 20-seitiges QM-Lexikon deu-eng-cn vorbereitet, damit im Unternehmen auch eine eindeutige Verständigung möglich ist. Die chinesischen Einträge müssen auf einem chinesischen Computer von der chinesischen Norm abgeschrieben werden, weil kein pdf-file oder ein Scanner verfügbar ist. Sie haben tief durchgeatmet, aber ich denke es wird klappen &#8211; mein Beitrag ist jetzt fertig. Erst als ihre mühevolle Arbeit geschafft ist, entdeckt der Dolmetscher die pdf-files der chinesischen Ausgaben im Internet!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<div>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Gegen 22 Uhr ist Schluss. Noch erlebte ich keinen Augenblick Langeweile. Die vorsichtshalber mitgebrachten Zeitungen und Zeitschriften liegen weiter unberührt auf dem Nachttisch.</span></p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Die erste Tranche meines Taschengeldes habe ich angerissen. Gestern konnte ich nach längerem Suchen, mit Dolmetscher und ortskundigen Fahrer, in der Postfiliale sechs komfortable Ansichtskarten, mit Briefmarken versehen, kaufen. Der Angestellte musste dafür extra einen Schlüssel holen, um den Schrank mit selten nachgefragten Auslagen zu öffnen. Bei dieser Gelegenheit bezahlte ich 22 Yuan mit einem 100 Yuan-Schein, auf den mir sicher kein Kioskverkäufer hätte herausgeben können. Ein deutliches Zeichen, dass man hier nicht auf Touristen eingerichtet ist.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<h4><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Dreizehnter Einsatztag &#8211; Wochenende: 29. Mai 2011</span></h4>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Die zweite Woche ist nun schon  vergangen und die Audits in der Produktion liegen hinter mir. Das Auffällige in allen Abteilungen der ca. eintausend Mitarbeiter im Unternehmen ist das auch schon andernorts vermerkte ausgeprägte hierarchische Verantwortungs­bewusstsein. Natürlich spüre ich, dass in Abhängigkeit von meinen Feststellungen in den ersten Bereichen im nächsten ‚Vorkehrungen‘ getroffen sind. Das erleichtert es mir jedoch, das Alte hinter mir zu lassen und neue Aspekte in den Fokus zu nehmen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Der erste Vortrag für die 2. Managementebene am Dienstag ist vorbereitet; ich muss heute nur noch das Feintuning, den Sprung zum erläuternden fotografierten Beispiel oder passenden Konfuziusspruch einbauen. Vorher mache ich über Mittag noch eine Wanderung auf den Hügel hinterm Hotel. Überrascht fotografiere ich dort im parkähnlichen Wald ein Spruchband. Es ist, wie mein Dolmetscher etwas abfällig übersetzt, eine Mahnung an die Bürger, ihre Anlagen zu schützen. Da werden Erinnerungen wach!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<div>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Das Wetter ist derzeit geprägt von einem gleichmäßigen, aber starken sommerwarmen SW-Wind, also auch im Sonnenschein für mich erträglich. Wenn dieser Wind jedoch im Januar bei minus 30<sup>o</sup>C bläst, möchte ich nicht im Freien sein! Die Verhältnisse momentan sind angenehm, ein regnerischer Sommer mit, heute früh, 23 <sup>o</sup>C.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Palast des letzten chinesischen Kaisers" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Palast-des-letzten-chinesischen-Kaisers.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1097" style="margin-right: 105px;" title="Palast des letzten chinesischen Kaisers" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Palast-des-letzten-chinesischen-Kaisers.jpg" alt="" width="500" height="333" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Palast-des-letzten-chinesischen-Kaisers.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Palast-des-letzten-chinesischen-Kaisers-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Gestern wurde mir der Wunsch erfüllt, den Palast des letzten chinesischen Kaisers von Japans Gnaden, Puyin, in der Provinzhauptstadt zu besuchen. Für mich gilt: ‚Person’s over 70 year’s free entry!‘ Die Japaner hatten hier eine recht einfache Residenz errichtet, die jedoch keinem Vergleich mit dem Pekinger Kaiserpalast standhält. Die Alibi-Funktionen des Vasallenstaates waren nur im minimalsten Ausmaße möglich. </span><span class="Apple-style-span" style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Verbunden mit dem Palast ist ein Museum zur ‚Japanese Occupation of North-East-China (Manshu State)‘. Eine sehr eindrucksvolle Darstellung dieser für die einheimische Bevölkerung brutalen Zeit von 1932 bis 1945 mit zahlreichen Parallelen zum damaligen besetzten Europa.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<h4><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Siebzehnter Einsatztag: 02. Jun 2011</span></h4>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">An den ersten beiden Tagen hatte mich der Qualitätsleiter gefragt, ob ich nicht müde wäre und in der einstündigen Mittagspause schlafen möchte. Meine beiden Assistenten müssen jedoch beschäftigt sein und so ziehe ich ohne Schlaf am Mittag durch.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Der erste Vortrag ist gehalten und ein Mitschnitt läuft auch schon auf dem riesigen Bildschirm am parkähnlichen Werkseingang im Wechsel mit Beschlüssen der Geschäftsführung und aufmunternden Sprüchen und Videos der Festveranstaltungen zum 40-jährigen Betriebsjubiläum. Der zweite Vortrag vor dem gleichen Gremium ist für morgen geplant. Mit dem Qualitätsleiter habe ich vereinbart, dass jeder Teilnehmer eine Hausaufgabe über das Wochenende zu lösen hat. Er war etwas erstaunt, doch nachdenklich stimmte er zu und ich bin gespannt was dabei herauskommt. Ich habe meine Audits abgeschlossen und beginne nun die Empfehlungen zu formulieren.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="öffentliche Bildschirmkommunikation" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/oeffentliche-Bildschirmkommunikation.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1098" title="öffentliche Bildschirmkommunikation" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/oeffentliche-Bildschirmkommunikation.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/oeffentliche-Bildschirmkommunikation.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/oeffentliche-Bildschirmkommunikation-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a title="Mitschnitt meines Vortrags, sichtbar für jeden Mitarbeiter" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Mitschnitt-meines-Vortrags-sichtbar-fuer-jeden-Mitarbeiter.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1099" style="margin-left: 5px;" title="Mitschnitt meines Vortrags, sichtbar für jeden Mitarbeiter" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Mitschnitt-meines-Vortrags-sichtbar-fuer-jeden-Mitarbeiter.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Mitschnitt-meines-Vortrags-sichtbar-fuer-jeden-Mitarbeiter.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Mitschnitt-meines-Vortrags-sichtbar-fuer-jeden-Mitarbeiter-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Am Dienstag, der kommende Montag ist hier Feiertag und ich habe frei, erhoffe ich ein weiteres Gespräch mit dem Generalmanager und ihn zu einem gemeinsamen Betriebsrundgang zu überreden. Leider bekam ich ihn diesmal nicht mehr zu Gesicht. Er blieb in der restlichen Zeit meines Einsatzes auf einer Dienstreise durch Asien.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">In der letzten Woche sind noch zwei halb vorbereitete Präsentationen vor den Mitarbeitern der Technologie-oder-Entwicklungs-oder-Konstruktions-Abteilung vorgesehen. Im Bereich Qualitätswesen will ich auf die schwierige Lage ‚neben‘ der Technologie-oder-Entwicklung-oder-Konstruktion, eine Abteilung mit einer etwas verworrenen Aufgabe und dem beherrschenden Vertrieb eingehen. Falls die Zeit reicht, ist noch eine Strategie für den nächsten Zertifizierungszyklus ab 2012 zu besprechen, dann hoffentlich mit fähigeren Auditoren.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<div>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Morgen erhalte ich mein restliches Tagegeld und weiß noch gar nicht, was ich damit anfange. Ich habe um die Begleitung bei einem Einkaufsbummel gebeten und hoffe auf Schmuck oder irgendein kleines Kunstwerk zu stoßen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">to be continued&#8230;</span></p>
<p>[people-lists list=m-engel]</p>
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</div>
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		<title>Wege zur Bildung – China, ein Arbeitsbericht &#8211; Teil 2</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/wege-zur-bildung-china-ein-arbeitsbericht-teil-2/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Nov 2011 09:29:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur & Sprache]]></category>
		<category><![CDATA[Land & Leute]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Audit]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Dozent]]></category>
		<category><![CDATA[Konfuzius]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>China hat nicht nur am meisten Menschen, sondern auch am meisten Arbeitskr&#228;fte weltweit. Doch wie wird dort gearbeitet, was macht man anders als in Deutschland? China, ein Arbeitsbericht, Teil 2.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Weiter geht es mit Herrn Hobes lesenswerten Bericht.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Fünfter Einsatztag: 21. Mai 2011</span></h4>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Bei dem von mir initiierten Gespräch mit dem Generalmanager heute Morgen, &#8211; nach der höflichen an mich gerichteten Gegenfrage: &#8222;Arbeiten Sie auch am Wochenende?&#8220; – bekam ich &#8218;grünes Licht&#8216; für meine fotografische Bestandsaufnahme im Unternehmen. Das Werk wurde vor 40 Jahren weitläufig errichtet. Der Betrieb verfügt über großzügige, unterschiedlich ausgerüstete Hallen. Einerseits, die durch eine Schleuse zu betretende staubfreie Halle zum Schutz vor elektrostatischer Aufladung, und andererseits die gezwungenermaßen staubigen Hallen für die Vormontage der riesigen Anlagenteile.<span id="more-1084"></span> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Gegenwärtig wird eine der alten Hallen abgerissen und eine moderne Lagerhalle an ihrer Stelle gebaut. Nachdem man das Eingangstor, vorbei am salutierenden Werkschutz, durchschritten hat, fangen hinter einem parkähnlichen Eingangsbereich zwei große dreigeschossige Bauten den Blick auf. Sie beherbergen die Büros der Unternehmensleitung, eine prachtvolle Bibliothek, eine Sporthalle und mehrere Speisesäle. Wir speisen im Direktoren-Speiseraum, der noch nach dem Stil der Kulturrevolution eingerichtet ist!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Ihre Erwartung, dass noch bis zum externen Audit durch die chinesische Zertifizierungsgesellschaft im Dezember deutliche Veränderungen durchsetzbar seien, musste ich zunächst dämpfen. Der Termin zum nächsten Wiederholungsaudit 2012, als Start mit einem optimierten QM-System, scheint jedoch erreichbar zu sein. Über meinen nächsten Einsatz in einem viertel Jahr für 2-3 Wochen ist auch schon gesprochen worden (&#8222;Bringen Sie Ihre Frau doch mit!&#8220;). Das große Interesse an ‚deutschem Qualitätsmanagement‘ ist augenscheinlich.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Meine &#8218;Konfuzius-Sprüche&#8216; in der kurzen Präsentation sind gut angekommen, sicher auch, weil im Foyer des Geschäftsführer-Gebäudes eine gleiche Statue wie in Marzahn steht: überlebensgroß und in Granit gegenüber der Eingangsflügeltür.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Allmählich bewältigte ich die Zeitumstellung. Heute, am Samstag, habe ich meine zwei Begleiter, den Dolmetscher und eine Assistentin, die als Versicherungsspezialistin im Pekinger Büro des Unternehmens arbeitet, in mein Hotel zum Abendessen eingeladen. Das hat den Vorteil einen Landeskundigen für die Speisenauswahl zu haben, denn auch die englischen Namen der Gerichte helfen nicht weiter. Das chinesische Abendessen besteht aus einer verwirrenden Zusammenstellung von vielen verschiedenen Gerichten: kalt und warm, Fleisch, Fisch und Gemüse, sowie &#8218;Sättigungsbeilagen&#8216; wie Reis, ungesüßte Eierkuchen, Teigtaschen und süße Mais-Hefeklöße, dazu verschieden Soßen und eine dünne Suppe mit Einlagen als Abschluss. Alles wird dann abwechselnd in kleinen Portionen mit Stäbchen zum Mund &#8218;geführt&#8216;, die Suppe mit dem dicken Porzellanlöffel. Die Stäbchen versuchte ich schon, doch nehme ich mir das Recht des Ausländers, ab und zu mit Gabel und Messer zu essen, gern wahr.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Das Hotel besitzt einen Sportraum, den ich heute erstmals nutzen will. An der Uferpromenade könnte man ebenfalls spazieren gehen, doch bis jetzt war es abends dafür zu kühl. Die ca. 200m hohen bewaldeten Hügel in der Nachbarschaft habe ich für einen längeren Ausflug ins Auge gefasst.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Jeden Morgen werde ich am Hotel mit dem Buick, einem chinesischer Lizenzbau, abgeholt und über äußerst wechselvollen Straßenzustand etwa eine halbe Stunde ins Kombinat gefahren. In der Stadt gibt es neben einwandfreien Streckenabschnitten aber auch welche mit sehr schadhaftem Belag. Solche rädertiefe Löcher habe ich auf noch keiner öffentlichen Straße gesehen. Sie tauchen unvermittelt auf, gewöhnlich mit Schwellen von ebensolchen Dimensionen im unregelmäßigen Wechsel. Das Selbstfahren ist ausdrücklich nicht in dem SES-Versicherungspaket enthalten, und bei dem für mich ungewöhnlich &#8218;freizügigen&#8216; Autoverkehr verzichte ich auch gern. Lastwagen in der linken Spur werden auf der Gegenfahrbahn überholt, wenn rechts kein Platz ist oder zu tiefe Löcher drohen. Fußgänger sind nicht nur beim Überqueren auf der Fahrbahn, sondern laufen auch neben dem Bordstein, nicht immer auf der äußersten rechten Seite. Und die Radfahrer radeln inmitten der Autos, auch ohne Handzeichen rechts- oder linksabbiegend. Die Verständigung der Autofahrer erfolgt über verschiedene Hupsignale und klappt erstaunlicherweise, sowohl mit den Fußgängern und Radfahrern, als auch mit den anderen Autofahrern und ersetzt Spurtreue und regelgerechtes Verhalten. Doch selbst bei der üblicherweise geringen Geschwindigkeit ist dies nichts für schwache Nerven!  </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Strassenverkehr" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Strassenverkehr.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1089" title="Strassenverkehr" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Strassenverkehr.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Strassenverkehr.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Strassenverkehr-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><a title="Wildes Durcheinander" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Wildes-Durcheinander.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1094" style="margin-left: 5px;" title="Wildes Durcheinander" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Wildes-Durcheinander.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Wildes-Durcheinander.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Wildes-Durcheinander-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Ich habe den Eindruck gewonnen, dass hier, im Straßenverkehr, ein markanter Unterschied zum deutschen Verständnis des sozialen Verhaltens augenfällig wird: Jeder versucht in der augenblicklichen Situation ‚zurecht zu kommen‘, d.h. unter Beobachtung des Partner­verhaltens werden die Chancen, die eigenen Interessen durchzusetzen ausgelotet und das Verhalten daraufhin eingerichtet. Auf die vereinbarten Regeln wird, wenn überhaupt, nicht in erster Instanz Bezug genommen. Diese Eigenschaft, sicher durch die eigentümliche chinesische gesellschaftliche Entwicklung über 600 Generationen hinweg erzwungen, ist in einer arbeitsteiligen Welt fatal, wenn Vereinbarungen situationsabhängig interpretiert werden und insbesondere wenn die Funktionsfähigkeit, die Qualität eines Produktes nur dem Anschein nach eingehalten wird.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Das Bemühen um Sauberkeit in der Stadt ist unübersehbar. An den Hauptstraßen kümmern sich die wegen des allgegenwärtigen Staubes wie Räuber maskierten Straßenkehrer um die Beseitigung der ‚Abfälle‘ der Lastwagen und das Ablaufen des Regenwassers. Ich konnte beobachten, dass sich die plötzlich auftretenden Samen der zahlreichen die Straßen säumenden Pappeln zunächst als halbmeterhohe Wälle im Rinnstein sammelten. Mit einem Großeinsatz der Wassersprengwagen war diese ‚weiße Pracht‘ am nächsten Tag bereits beseitigt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<div>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Mein Dolmetscher, ein Germanistikstudent mit abgeschlossenem 4.Studienjahr gibt sich viel Mühe. Er hofft auf eine Anstellung im Unternehmen. Vor dem heutigen Essen im Hotel werde ich mit ihm und der Assistentin über die west-östlichen &#8218;Kulturklippen&#8216; sowie die Schlüsselbegriffe der Qualitätsmanagement-Norm anhand der chinesischen und der deutsch-englisch-französischen Ausgaben sprechen, damit er korrekt übersetzen kann. ‚Ganzheitliches Denken‘ und ‚Naturwissenschaftliches Denken‘ – auf unterschiedlichen Wegen stellen sich auch unterschiedliche Ergebnisse ein, ein Fakt, der sich deutlich im Sprachaufbau zeigt. Jedoch, mir bis zuletzt unbegreiflich, funktioniert die Übersetzung und die Gespräche sind flüssig; &#8211; es ist eine angenehme Zusammenarbeit.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">to be continued&#8230;</span></p>
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		<title>Wege zur Bildung – China, ein Arbeitsbericht &#8211; Teil 1</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/wege-zur-bildung-china-ein-arbeitsbericht-teil-1/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 10:35:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur & Sprache]]></category>
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		<category><![CDATA[Wirtschaft & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Audit]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[Dozent]]></category>
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		<category><![CDATA[QM]]></category>
		<category><![CDATA[SAP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>China hat nicht nur am meisten Menschen, sondern auch am meisten Arbeitskr&#228;fte weltweit. Doch wie wird dort gearbeitet, was macht man anders als in Deutschland. China, ein Arbeitsbericht, Teil 1.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">China ist für die meisten von uns nicht mehr als ein Wort, ein –ziemlich großer- Fleck auf dem Globus, der Hersteller-Aufdruck auf vielen Produkten des täglichen Lebens und Leckeres im Lieblingsrestaurant um die Ecke. Nur wenige waren bereits im Land der Mitte und wenn, dann als Tourist. Doch was erlebt man, wenn man beruflich nach China fährt und als Berater jeden Tag mit den Einheimischen lebt und arbeitet?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Herr Hobe, Dozent und SAP-Experte im Ruhestand sendete uns seinen Bericht, den wir Ihnen in 4 Teilen, ab heute jede Woche, präsentieren möchten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-1076"></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Im Februar 2011</span></h4>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Schon länger hegte ich einen Vorsatz und Ende 2010 entschloss ich mich, es nicht weiter hinauszuschieben. Beim <em>SENIOR EXPERTEN SERVICE (SES), einer Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit GmbH &#8211; Non-profit Corporation (SES)</em> in Bonn erklärte ich die Bereitschaft zu einer ehrenamtlichen Tätigkeit, hoffend, dass meine langjährigen Erfahrungen im Qualitätsmanagement irgendwo benötigt würden. Überraschend Bereits im Januar darauf klingelte das Telefon, und ich wurde um mein Einverständnis zu einem Einsatz in China gebeten. Wenig später erhielt ich dann konkrete Informationen zu meinem ersten Auftrag.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Im industriell geprägten Nordosten Chinas bat ein Unternehmen das Industrieanlagen errichtete, um Unterstützung bei der Optimierung seines QM-Systems. Nach ihrer Selbsteinschätzung sei eine Reduzierung der Fehlerhäufigkeit dringend geboten. Allerdings reduzierte ich die erbetene Einsatzzeit von einem halben Jahr auf vier Wochen, denn in Anbetracht der völlig unbekannten Bedingungen vor Ort wollte ich mich lediglich auf einen überschaubaren Auftragsdauer einlassen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">„Warum helfen wir den Chinesen, zu uns aufzuschließen?“ – Diese Frage wurde mir mehrfach gestellt. Ich glaube, dass es heute darauf ankommt, den Fortschritt in allen Ländern zu sichern. Europa kann den chinesischen Markt niemals versorgen, wir müssen darauf hinwirken, dass es den Chinesen gelingt, sich mit allem Wesentlichen selbst auszustatten. Bald werden 10 Milliarden Menschen auf unserem Planeten leben, und diese werden nur auf friedlichem Wege miteinander auskommen können. Existente Rohstoffe müssen für alle reichen, die verfügbare Energie muss rationeller eingesetzt werden, und die Produkte, die unser Leben angenehmen machen, müssen zukünftig mit einem geringeren Arbeitskrafteinsatz produziert werden, damit die gewaltigen Aufgaben für den Erhalt unserer gemeinsamen Umwelt bewältigt werden können.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Letztlich ist es für mich aber auch ein Abenteuer, mit Menschen zusammen zu wirken, die in einer so anderen Kultur leben und arbeiten. Es ist interessant, wie trotz der unterschiedlichen Denkweisen ein gemeinsames Verständnis beim Verbessern moderner Produktionsweise gefunden werden kann, und spannend auch, ob und wie ein west-östlicher Dialog funktioniert.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Im April 2011</span></h4>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Die Eindrücke meiner dreiwöchigen geführten Touristenreise in China im Jahre 2006 reichten mir nicht aus für eine erfolgreiche Bewältigung dieser Aufgabe. Deshalb nutzte ich die günstigen Bedingungen in Leipzig zur Vorbereitung auf den Einsatz, besuchte ein Seminar des <em>Konfuzius Instituts</em> der Universität und las in der <em>Deutschen Nationalbibliothek</em> die zweisprachige Ausgabe „Die vier konfuzianischen Bücher“. Beides, wie ich später feststellen konnte, mit erheblichem Gewinn für die Akzeptanz meiner Argumente. Die Konfuzius-Renaissance, die man in China beobachten kann, unterstützt mein Vorhaben. Mit den Sprüchen des ‚Meister Kung‘ hoffte ich, eine kritische Haltung zu den Forderungen der internationalen Qualitätsmanagement-Norm und das Einfordern des eigenen Standpunktes beim Umsetzen im Unternehmen in Gang zu setzen, ohne ‚das Gesicht zu verlieren‘. Jedenfalls werden die Präsentationen des kürzlich in Berlin errichteten Konfuzius-Denkmals und die Weisheiten des ‚alten Meisters‘ zum Umgang mit Fehlern und deren Vermeidung, einem wesentlichen Kern moderner Betriebsführung, meine Vorträge auflockern.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Konfuzius" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/konfuzius.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1077" style="margin-right: 180px;" title="Konfuzius" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/konfuzius.jpg" alt="" width="417" height="304" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Mit den Hinweisen zur chinesischen Kultur und Denkweise sowie den erstaunlich modern anmutenden Konfuzius-Sprüchen war ich hoffentlich gut gerüstet für einen gewohnten Auftrag in ungewohnter Umgebung.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Erster Einsatztag: 16. &#8211; 17. Mai 2011</span></h4>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Die achtzehn nächtlichen Flugstunden mit <em>China Air</em> von Leipzig über Frankfurt, Peking nach Changchun habe ich, etwas übermüdet in der Business Class überstanden. Zum Empfang am Flughafen waren die englischsprechende Dolmetscherin und dem Qualitätsleiter des Unternehmens eingetroffen. Das Erstaunen war groß, als ich auf ihre Zusage und die Notwendigkeit eines deutschsprechenden Dolmetschers hinwies. Man wolle bald einen herbeischaffen – und so klappte es dann auch. Dies war die erste Lektion in der ‚chinesischen Art‘ der Vorbereitung und Problemlösung.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Auf der Fahrt vom Flughafen und später beim Lunch verständigen wir uns mit einigem Holpern ganz gut. Die große Vorstellung soll dann später mit dem richtigen Dolmetscher geschehen. Die Werksbesichtigung morgen wird noch auf Englisch ablaufen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<div>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Mein Hotel in der Stadt, im Hause der Handelskammer, ist für chinesische Dienstreisende gedacht und dafür sicher angemessen. Das Zimmer hat den für mich wichtigen Internetanschluss, nur so kann ich mit der Heimat ohne Rücksicht auf den Zeitunterschied Kontakt halten. Beim Abholen am Morgen dann die Überraschung: „Packen Sie bitte wieder zusammen, wir bringen Sie in einem anderen Hotel unter“, &#8211; die zweite Lektion in ad hoc Entscheidungen. Mein neues Hotel am Stadtrand ist deutlich besser. Es liegt zwischen Fluss und einem bewaldeten Hügel, allerdings neben dem Verschiebebahnhof für das petrochemische Kombinat, dem größten Unternehmen der Industriestadt. Das Fenster wird also über Nacht geschlossen bleiben müssen. Das Hotel besitzt den wichtigen Vorzug, neben der landestypischen Küche auch ‚europäisches Frühstück‘ und Pizza anzubieten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a title="Cristal Hotel" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Cristal-Hotel.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-1081" style="margin-right: 100px;" title="Cristal Hotel" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Cristal-Hotel.jpg" alt="" width="500" height="333" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Cristal-Hotel.jpg 1000w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2011/10/Cristal-Hotel-768x512.jpg 768w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a></p>
<p><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;"> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
</div>
<p><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">to be continued&#8230;</span></p>
<p>The post <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/wege-zur-bildung-china-ein-arbeitsbericht-teil-1/">Wege zur Bildung – China, ein Arbeitsbericht &#8211; Teil 1</a> appeared first on <a href="https://www.seminararkaden.de">Seminar Arkaden</a>.</p>
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