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	<title>Geförderte Bildung - Seminar Arkaden</title>
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	<description>SAP, IT und BWL Kurse und Seminare für Firmen und Privatpersonen</description>
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	<title>Geförderte Bildung - Seminar Arkaden</title>
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		<title>Den B-DKS erfolgreich überschreiten</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/den-b-dks-erfolgreich-ueberschreiten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jul 2014 14:02:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenswertes]]></category>
		<category><![CDATA[ARGE]]></category>
		<category><![CDATA[AZAV]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsträger]]></category>
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		<category><![CDATA[Geförderte Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bildungstr&#228;ger, welche gef&#246;rderte Qualifizierungen anbieten, m&#252;ssen Ihre Ma&#223;nahmen immer nach dem Bundesdurchschnittskostensatz kalkulieren. Immer? &#220;ber Ausnahmeregeln und was es dabei zu beachten gilt, blogt heute Experte Robert Fischer.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Im April-<a href="http://www.strategiehorizont.de/resources/140/Bildungsblatt_April_2014.pdf" target="_blank">Bildungsblatt</a> haben wir Erfahrungen aus zwei Jahren AZAV-Zulassung von Trägern und Maßnahmen zusammengefasst und drei Punkte genannt, die regelmäßig Thema in unseren Beratungen sind. Einen davon, die Maßnahmenzulassung mit Überschreiten des B-DKS, möchte ich heute vertiefen. Denn das ist durchaus möglich – wenn man weiß, worauf es ankommt.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-5285"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Seit der Einführung der Bundesdurchschnittskostensätze (B-DKS) im Jahr 2012, gab es erstmals einen allgemein bekannten Kostenrahmen für Leistungen der beruflichen Weiterbildung. Zu AZWV-Zeiten waren Preise noch ein gut gehütetes Geheimnis und wurden kaum je offen kommuniziert. Der B-DKS ist jedoch, wie sich gezeigt hat, keine starre Grenze. Mit stichhaltiger Begründung kann er durchaus überschritten werden. Ich möchte Ihnen heute erläutern, nach welchen Vorgaben die Kostenzustimmungsstelle der Bundesagentur prüft, ob ein Überschreiten des B-DKS gerechtfertigt ist.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die Zustimmung zur Überschreitung setzt nach  <a href="http://www.gesetze-im-internet.de/azav/__4.html" target="_blank">§ 4 Abs. 1 AZAV</a> <b>zwei</b> Dinge voraus (beide müssen gegeben sein):</span></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">ein besonderes arbeitsmarktpolitisches Interesse an der Maßnahme</span></li>
<li><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">überdurchschnittliche Aufwendungen für die Durchführung der Maßnahme.</span></li>
</ul>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="D-BKS Zustimmung 2012 vs 2013" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/D-BKS-Zustimmung-2012-vs-2013.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-5290 aligncenter" title="D-BKS Zustimmung 2012 vs 2013" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/D-BKS-Zustimmung-2012-vs-2013.jpg" alt="D-BKS Zustimmung 2012 vs 2013" width="600" height="373" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/D-BKS-Zustimmung-2012-vs-2013.jpg 800w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/D-BKS-Zustimmung-2012-vs-2013-768x477.jpg 768w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><b>Besonderes arbeitsmarktliches Interesse </b>bedeutet, dass der besondere Nutzen der Maßnahme etwa für die Zielgruppe sowie die Qualität der Durchführung erhöhte Kostensätze rechtfertigt. Das muss gut begründet werden. Beurteilt wird der arbeitsmarktliche Nutzen auf Basis bisheriger und zukünftig prognostizierter Integrationsquoten:</span></p>
<ul style="text-align: justify;">
<li><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die bisherige Quote wird auf Basis gleichartiger Maßnahmen des Trägers in den letzten zwei bis drei Jahren ermittelt. Um als überdurchschnittlich zu gelten, muss die Integrationsquote der beantragten neuen Maßnahme über diesem Durchschnitt liegen.</span></li>
<li><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Für die Integrationsprognose ist entscheidend, ob mit der Maßnahme Werte über der durchschnittlichen FbW-Quote erreicht werden.</span></li>
</ul>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Als <b>überdurchschnittliche Aufwendungen </b>zählen längst nicht alle Kosten. Sozialpädagogische Begleitung, Betreuung im Praktikum oder Kontaktanbahnung im Arbeitsmarkt werden mittlerweile vorausgesetzt. Als überdurchschnittlich anerkannt hingegen sind Aufwendungen zur Maßnahmenorganisation und zur Schulungsqualität, falls notwendig, um bei einer arbeitsmarktrelevanten Zielgruppe Wirkung zu erreichen. Mitbewertet wird dabei überdurchschnittlicher Einsatz an Technik oder Personal, die Organisationsform und natürlich das Kosten-Nutzenverhältnis.</span></p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="D-BKS Grund der Ablehnung 2012 - 2013" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/D-BKS-Grund-der-Ablehnung-2012-2013.jpg"><img decoding="async" class=" wp-image-5291 aligncenter" title="D-BKS Grund der Ablehnung 2012 - 2013" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/D-BKS-Grund-der-Ablehnung-2012-2013.jpg" alt="D-BKS Grund der Ablehnung 2012 - 2013" width="600" height="372" srcset="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/D-BKS-Grund-der-Ablehnung-2012-2013.jpg 800w, https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2014/07/D-BKS-Grund-der-Ablehnung-2012-2013-768x476.jpg 768w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"><b>Fazit: </b>Zur Entwicklung neuer Produkte <strong>bei der Zielgruppe ansetzen</strong> – das ist unter B-DKS-Gesichtspunkten noch wichtiger als ohnehin schon. Denn wenn Ihre neue Maßnahme die Zielgruppe so effektiv betreut, dass bessere Integrationsquoten nachweisbar werden, wird die B-DKS-Schranke für Sie geöffnet.</span></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Geförderte Bildung 2014: Anpassung ist gefragt</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/gefoerderte-bildung-2014-anpassung-ist-gefragt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Dec 2013 12:29:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsblatt]]></category>
		<category><![CDATA[Bildungsträger]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesagentur für Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[Geförderte Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Jobcenter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bildungsexperte und Gastautor Robert Fischer wagt den 2014'er Ausblick zum Thema gef&#246;rderte Bildung. </p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">2013 neigt sich dem Ende zu. Ein guter Anlass also, um den Blick aufs neue Geschäftsjahr zu richten, denn jetzt ist Strategiezeit: Aus den Interessen der Marktspieler lassen sich die kommenden Trends erkennen –  wichtig zur Kursbestimmung für das eigene Unternehmen. Weil wir möchten, dass Bildungsunternehmer weiterhin „auf‘s richtige Pferd setzen“, kommt hier unsere Trendprognose 2014.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-4508"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die Rahmenbedingungen sind klar: </span></p>
<ul>
<li><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Der Fachkräftemangel wird auch weiterhin für eine erfreuliche Arbeitslosenstatistik sorgen und den Pool der geförderten Teilnehmer weiter schrumpfen lassen. </span></li>
<li><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Arbeitgeber machen mehr und mehr Zugeständnisse bei der Qualifikation. </span></li>
<li><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die Bundesagentur lanciert recht geschickt Initiativen, um schwierige Zielgruppen wie Menschen mit Behinderungen, ohne Schulabschluss oder Alleinerziehende auf den ersten Arbeitsmarkt zu bringen.</span></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Daraus abgeleitet, zeichnen sich deutlich drei Tendenzen zeichnen ab, die es in der Strategieplanung zu bedenken gilt:</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Tendenz 1: „Inhousing“ der BA</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Der Wandel der Bundesagentur ist enorm und wir haben großen Respekt davor. Der „Riesentanker“ wird immer mehr zum Dienstleister. Viele neue Pilotprojekte belegen, dass die Agentur mit ihren Angeboten näher an die Kunden herankommt. </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Die Kehrseite: Die entsprechenden Trägerleistungen(der Bildungsträger) werden eingespart. Das wird 2014 weitergehen.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Tendenz 2:  Individuelle Produkte</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Kundenindividuelle Produkte sind die hohe Kunst im Bildungsgeschäft und dementsprechend schwierig. Geförderte Bildungsunternehmen sind Profis bei Massenprodukten, mit individuellen Angeboten tun sie sich manchmal noch schwer. Doch genau dieses Feld sollte man ausbauen, denn hier liegen die Potenziale. Nicht nur Unternehmen wollen maßgeschneidert bedient werden, auch die Bundesagentur fordert von den Trägern vehement zielgruppenspezifische Angebote. Wer diese entwickeln kann, hat weiterhin gute Marktaussichten.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;"> </span></p>
<p style="text-align: justify;"><strong><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">Tendenz 3: Wirtschaftlichkeit zählt</span></strong></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma,arial,helvetica,sans-serif;">„Profitabilität vor Umsatz“ ist die Devise für 2014. In Beratungen empfehlen wir häufig ein Schrumpfen des Portfolios auf Kernangebote. Warum? Viele Standorte, tolle ESF-Projekte, ein zu breiter Fächer FBW-Maßnahmen (<strong>F</strong>örderung <strong>b</strong>eruflicher <strong>W</strong>eiterbildung) &#8211; in vielen Bildungsunternehmen ist das Management anfällig für solch trügerische Erfolgskriterien. Doch die fetten Jahre sind vorbei. Man ist gut damit beraten, Angebote „zusammenzudampfen“, sich auf die wirtschaftlich interessanten Produkte zu konzentrieren und dafür in aktive Vertriebsstrukturen investieren. Klein, fein und aktiv am Kunden – ist unser Erfolgsrezept für einen insgesamt schrumpfenden geförderten Bildungsmarkt 2014.</span></p>
<p style="text-align: center;"><a class="thickbox" title="Robert Fischers Strategie für 2014: (neue) Ziele definieren und realisieren" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/Ziele-realisieren.jpg"><img decoding="async" class="wp-image-4509 aligncenter" title="Robert Fischers Strategie für 2014: (neue) Ziele definieren und realisieren" alt="" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2013/12/Ziele-realisieren.jpg" width="620" height="413" /></a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Teilnehmer um jeden Preis?</title>
		<link>https://www.seminararkaden.de/magazin/teilnehmer-um-jeden-preis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Klaus-Peter Egelkraut]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2012 14:13:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung & Wissen]]></category>
		<category><![CDATA[Wirtschaft & Arbeit]]></category>
		<category><![CDATA[ARGE]]></category>
		<category><![CDATA[Geförderte Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Weiterbildung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">http://www.seminararkaden.de/magazin/?p=2514</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im letzten Beitrag schrieb Christina &#252;ber die Schwierigkeiten der Kinderbetreuung.  Diesmal geht es um die Vereinbarkeit von Mutter sein und Weiterbildung und wie es bei eben solchen abl&#228;uft. </p>
<p>The post <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/teilnehmer-um-jeden-preis/">Teilnehmer um jeden Preis?</a> appeared first on <a href="https://www.seminararkaden.de">Seminar Arkaden</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: tahoma, arial, helvetica, sans-serif;">Geförderte Bildung war über einen langen Zeitraum und noch bis vor wenigen Jahren ein lukratives Geschäft. Das ist nicht verwunderlich, versuchte man doch von Amtswegen die hohen Arbeitslosenzahlen mit allen Mitteln sinken zu lassen. Personen die keinen Job fanden wurden daher sehr gern weitergebildet, qualifiziert oder gleich umgeschult. Sehr oft machten die Maßnahmen aber keinen Sinn, schlimmer noch, um Kurse komplettieren und durchführen zu können, befahl man Menschen mit sehr unterschiedlichen Voraussetzungen und ebenso unterschiedlichem Bildungsinteresse in die Kurse. Natürlich verwunderte es wenig, dass die Quote der Personen, die nach so einem Zwangskurs eine Anstellung fanden, gering war. Mittlerweile haben wir „nur“ noch 3 Millionen offizielle Arbeitslose und es werden deutlich weniger Mittel für die Bildung ausgegeben. Erwarten könnte man doch nun, dass die genehmigten Schulungen differenzierter vergeben werden, personalisiert sind und somit sinnvolle Ergebnisse bringen. Ist das so? Christina hat selbst in der Weiterbildungsspirale gesteckt und schreibt darüber.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span id="more-2514"></span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Zeit ist ein sehr wichtiger Faktor, wenn man Kind und Beruf unter einen Hut bringen möchte. Wirklich vielversprechend klang eine extra für Mütter mit Kind ausgelegte Weiterbildung, welche ich genehmigt bekam. Bei einem Vorgespräch wurde aufgezeigt, was man alles machen und lernen kann, wo einem geholfen und wie die Unterstützung in Sachen Unterbringung und Fahrzeiten aussehen wird. Gut und schön dachte ich, mein Kind ist tagsüber versorgt, ich kann mich qualifizieren, also los!</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Gleich der erste Tag brachte eine herbe Enttäuschung, denn von den uns so vollmundig angepriesenen Sachen des Vorgesprächs kam überhaupt nix rüber. Stattdessen erlebte ich Grundschule Teil 2. In der Weiterbildung, die ausschließlich von arbeitssuchenden Müttern und Vätern belegt war, ging es zum größten Teil darum, sich mit etwaigen schulischen Problemen der Kinder zu beschäftigen, wie z.B. Matheaufgaben oder Diktaten. Wenn man schulpflichtige Kinder hat, mag das noch ganz nützlich sein, aber für mich war es nichts. Meiner Meinung nach sollten Eltern sowieso in der Lage sein, zumindest die Grundschule problemlos mit dem noch vorhandenen eigenen Wissen begleiten zu können.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Das Beherrschen von Basics wie dem großen 1*1 oder der Bruchrechnung setzt jeder Arbeitgeber voraus und eine Wiederholung bescheinigt zu bekommen, hat fast schon einen negativen Touch. Ich suchte also das Gespräch mit dem Dozenten und bat um Aufgaben/ Lerninhalte, die mich persönlich und beruflich weiterbringen würden.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Nach einigem Hin und Her bekam ich dann zumindest die Chance ein Modul zu belegen, in dem ich Elemente  meiner Ausbildung aufzufrischen konnte. Immer noch nicht ganz das was ich mir vorgestellt hatte, oder versprochen bekam (so fehlten u.a. SAP-Schulungselemente), aber gelegen genug, um später leichter in meinem erlernten Beruf zurückzufinden.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><a class="thickbox" title="Bildungswillig?" href="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2012/08/trottel.jpg" rel="same-post-2514"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone  wp-image-2512" title="Bildungswillig?" src="https://www.seminararkaden.de/wp-content/uploads/2012/08/trottel.jpg" alt="" width="641" height="410" /></a></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">In einer früheren Weiterbildung begegnete ich einigen Teilnehmern, denen man Kurse genehmigt hatte, obwohl diese nicht einmal die einfachsten Grundlagen beherrschten. Bei zukünftigen Buchhaltern gab es Personen, die nicht einmal in der Lage waren, den PC einzuschalten oder jemals etwas vom Rechenwesen gehört hatten. Wohlgemerkt rede ich hier von Erwachsenen! Ich verstehe nicht, wieso diese in solch einem Kurs sitzen (dürfen). Vom Prinzip her sollten Teilnehmer, Bildungsinstitut und die Finanzierer (ARGE, Arbeitsamt, Krankenkassen etc.) der Schulungen sich doch vorab klar sein, welche Kurse Sinn machen, welche nicht. In der Realität ist es so, dass die Bildungsinstitute froh sind über jeden Teilnehmer der Geld in die klammen Kassen spült. Auf der Strecke bleiben die Teilnehmer, welche zu Recht im Kurs sitzen, denen der Dozent mit seinem gestrafften Zeitplan jedoch kaum Zeit widmen kann, weil er sich um die von der Technik oder Thematik überforderten Schüler kümmern muss. Wer bereits in der Thematik steht langweilt sich nur, driftet gedanklich ab und erarbeitet sich am Ende doch alles selbst.</span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Gerade auch für die Teilnehmer gilt, lieber einmal mehr darüber nachgedacht, was passend oder unpassend für einen selbst ist, als 3-4 Monate in einer Weiterbildung zu sitzen, bei der man schnell zu sich sagen muss: „Das ist mir alles zu viel und ich habe nichts davon behalten.“.  </span></p>
<p style="text-align: justify;"><span style="font-family: 'comic sans ms', sans-serif;">Bezugnehmend auch auf die Schilderungen anderer Muttis lautet mein <strong>Fazit</strong>: Bitte verdonnert nicht wahllos Leute zu unpassenden Maßnahmen, schickt Sie ins zwanzigste Bewerbertraining oder schult wild drauf los, liebes Amt! Bildung muss selektiv sein, angepasst, zugeschnitten auf Person und Situation, individuell und damit eine gute nützliche Investition darstellen. So wie ich es zu oft erlebt habe, schmeißt unser Staat &#8211; bildlich gesprochen &#8211; das Geld zum Fenster raus. </span></p>
<p>The post <a href="https://www.seminararkaden.de/magazin/teilnehmer-um-jeden-preis/">Teilnehmer um jeden Preis?</a> appeared first on <a href="https://www.seminararkaden.de">Seminar Arkaden</a>.</p>
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